Ich bin entgegnen vielen anderen der Meinung, dass die Azubis nicht schlechter geworden sind. Was anders geworden ist, ist der Hang zum diskutieren. Das sind die aus der Schule gewöhnt. Ein Betrieb ist nun aber aus gutem Grund nicht basisdemokratisch aufgebaut, sondern hierachisch. Ich will meinem Praktikanten nicht am ersten Tag erklären, warum er keine Musik über i- pod hören soll. Die Anweisung sollte erst mal reichen. Sonst diskutier ich morgen, warum er die Akten Alphabethisch ordnen soll, und übermorgen das nächste.
Doch in dem Fall von Nordhessen könnte man es sagen weil,
1. Ein Steuerberaterbüro hat Kundenverkehr, wie würde es aussehen, wenn ein Klient das Büro betritt und da sitzt jemand an seinem Schreibtisch mit Stöpsel in den Ohren. Es ist meines Erachtens Respektlos dem Klienten gegenüber. Genauso, wenn ein Kunde im Einzelhandel den Laden betreten würde und es läuft ein Verkäufer mit den weißen Dingern in den Ohren rum. Dieser Mitarbeiter wäre auch dazu geneigt, wenn eine SMS oder ein Anruf auf sein Telefon kommt, diesen auch anzunehmen. Ich bezahle keinen dafür, dass er seine privaten Dinge im Geschäft regelt und wenn, es mal wichtig sein sollte, muss man den Vorgesetzten fragen, ob man das Gespräch annehmen dürfte. Der Klient/Kunde bringt das Geld, er bezahlt und soll auch mit dem nötigen Respekt behandelt werden, er soll sich gut aufgehoben fühlen und wieder kommen. Er bezahlt auch Deinen Arbeitsplatz.
2. Ich als Chef/in möchte meine Mitarbeiter immer ansprechen können und verlange zu jederzeit volle Aufmerksamkeit. Hat auch was mit Respekt zutun, der Mitarbeiter verlangt auch von mir volle Aufmerksamkeit wenn er mit einem Anliegen an mich herantritt.
3. In einer Werkstatt gehen solche Proppen schon einmal gar nicht, das ein Radio im Hintergrund läuft da ist nichts gegen einzuwenden, das hat aber auch was mit der Unfallverhüttung zutun, es kommt keine Versicherung dafür auf wenn es doch mal zum Unfall kommen sollte. Ich als Chef/in habe meinen Mitarbeitern gegenüber auch eine Fürsorgepflicht und dazu gehört nun mal auch, dass denen nix passiert und das sie unbeschadet Feierabend machen können.
4. Auf Maschinen versteht es sich eigentlich auch, dass diese Dinger nicht in die Ohren gehören.
5. Alles andere, wird sich nach und nach ergeben, nur von Anfang an sich diese Proppen in die Ohren zu stecken ohne den Chef vorher zu fragen geht nicht, Fragen und vielleicht ist es machbar.
In den anderen Punkten gebe ich Dir vollkommen recht, ruhiger sachlicher Ton sollte eigentlich am Arbeitsplatz Gang und gebe sein.
also bei meiner Lehrzeit die je noch nicht lange her. der letzte Ausbilder von mir konnte das auch nicht haben wenn man laut Musik hört(Treckerradio) wenn man z.b Grubberschare weckselt. der ist auch eine sache für sich der Herr, mein jetziger Chef der kommt von aleine und bringt Radio mit in die halle wenn man was zum schrauben hat was mich sehr gewundert hat, aber ich bin auch sehr zufrieden wo ich jetzt bin
Lehrlinge hab ich nciht, aber 2 Söhne. und ich erwarte, dass sie bei der Arbeit konzentriert und nciht abgelenkt sind. Wobei mittlerweile ja nciht Musik sondern die facebook oder whatsapp-dauer-kommunikation das echte problem ist.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten. Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten. Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten. http://pulseofeurope.eu