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Neuer Waldbesitzer will Langholz lagern

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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10 Beiträge • Seite 1 von 1
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Neuer Waldbesitzer will Langholz lagern

Beitragvon noux31 » Mi Dez 03, 2008 21:09

Hallo,

ich bin seit heute stolzer Waldbesitzer ! 1,7 ha gross mit 50 Jahre alten Fichtern. Genauer gesagt nennt sich der Baum PIN (maritime Fichte). Das ganze ist in SW Frankreich, da wohne ich nähmlich.
Leider sind die Franzosen ziemlich hinten dran was Forums wie dieses hier anbelangt...daher stöber ich relgelmässig hier rum.
folgendes: ich will diesen Winter rund 30 Fichtern fällen und sie im laufe des Sommers zu Balken und Brettern verarbeiten. Hab ein mobiles Sägewerk von Holzheuer. Wielange kann man nicht entrindetes Langholz lagern bevor es an Qualität verliert ? Lagerplatz ist eine Wiese, nur 50m vom Waldrand weg.
Obwohl hier alles Monokultur ist scheint es wenig Käferbefall zugeben. Mein Wald wurde von Experten gezâhlt zwecks Wertermittlung. Die haben wirklich jeden einzelnen Baum vermessen. Auf jeden Fall sind von den rund 400 Bäumen keiner Käfer befallen und nur 8 Pilzbefallen.

Gruss
noux31
 
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Beitragvon Kormoran2 » Mi Dez 03, 2008 21:33

Bei feucht-kühler Witterung nimmt das Holz keinen Schaden. Aber aufpassen mußt Du ab März.
Ab 16 Grad Lufttemperatur fliegen die Borkenkäfer.
Hast Du einen Befall des liegenden Holzes festgestellt (kleine weiße Mehl-Häufchen auf den Stämmen) mußt Du handeln. Entweder das Holz weiterverarbeiten oder mit Borkenkäfer-Mittel (Fastac-Forst) einsprühen.
Abgesehen von den Borkenkäfern nimmt das Holz im ersten Jahr kaum Schaden.
Am besten ist natürlich, wenn es luftig aufgepoltert ist. Also unten 2 STämme quer und die anderen darauf gepoltert.
Kormoran2
 
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Beitragvon Robiwahn » Mi Dez 03, 2008 21:41

Moin

Bist du sicher, das das ne Fichte sein soll? Meines Wissens nennen die Franzosen die Kiefern "Pin" (von Pinus).
Aber egal, für die gibt es auch Käfer, und die freuen sich, wenn du denen 30 Stämme vor die Winterstube legst (und anschließend erfreuen sie sich am stehenden Wald). An unserem Kiefer-Ind.holzpolter hatten wir dieses Jahr ein Problem mit dem Waldgärtner (im Album der geschweifte Fraßgang), dem Kiefern-Prachkäfer (müssten die anderen Löcher auf dem Bild sein) und dem Bläuepilz. Hast du keine Möglichkeit zu entrinden? Vielleicht nur so streifenweise, um die Trocknung zu beschleunigen? Oder jetzt gleich einsägen? Du solltest so schnell wie möglich unter ne Feuchte von ungefähr 30% kommen, dann lassen Pilze und Käfer dein Holz größtenteils in Ruhe. Oder du bleibst bei richtiger Feuchte, aber das heißt Nasslagerung und ist ein Wahnsinnsaufwand.

Grüße, Robert

PS: Hast du mal Fotos? Finde Frk. als Urlaubsland immer wieder faszinierend und freue mich über schöne Bilder, auch gern vom Wald dort.
Robiwahn
 
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Beitragvon Marc d'Auvergne » Do Dez 04, 2008 9:52

Hallo,

die "pin maritime" gehört definitiv nicht zur Gattung der Fichten, sondern zu den Kiefern, und ist eine Seekiefer. Wird manchmal aber auch Meerfichte genannt, vielleicht hat das zur Verwechslung geführt.

Gruss aus der Auvergne,
Marc
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Beitragvon litti » Do Dez 04, 2008 17:42

hallo da du aus frankreich kommst was kostet da der rm eiche oder buche
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Beitragvon noux31 » Fr Dez 05, 2008 12:02

Hallo,

ihr habt Recht, ist keine Fichte sondern Kiefer.
Bilder werde ich mal am Wochenende einstellen.
Das soll übrigens das grösste zusammenhängende Waldgebiet Europas sein, nennt sich Les Landes.
Zu den Preisen Buche / Eiche kann ich nix sagen, aber zu den Preisen des Waldes: 32-35 € pro fm "sur pied", also der ungefällter Baum. Das Sägewerk zahlt 40-42 € pro fm für Polder am Wegesrand. (Geschnitten in 2,1m und mind. 30cm Stammdurchmesser, werde einige Meter verkaufen)
Danke für eure Tips. Werde dieses Wochenende ermitteln wie lange ich für das Entrinden von Hand eines 6m Stammes brauche.

Gruss
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Beitragvon Robiwahn » Fr Dez 05, 2008 12:06

Fürs Entrinden gibts so Anbaugeräte für die MS. Vielleicht für ein paar Stämme zu teuer. Probier mal die MS so ähnlich wie beim Entasten den Baum entlang zu fahren und so streifenweise zu entrinden, geht sicher schneller als per Hand mit dem Schäleisen.

Grüße, Robert
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Beitragvon forstbetriebwf » Fr Dez 05, 2008 13:17

Nadelhölzer sollten nach dem Fällen sobald wie möglich entrindet werden,am besten geht es immer noch mit dem Schäleisen,wenn es von Hand gemacht werden soll.
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Beitragvon W-und-F » Fr Dez 05, 2008 16:45

Zum Thema Schädlingsbefall wurde ja schon einiges geschrieben, zu erwähnen wäre noch die Gefahr vor Bläue, gerade bei der Kiefer!

Einschlagszeitpunkt ist jetzt ok, allerdings wichtig ist das richtige lagern oder zügige Verarbeiten.

Gruß
W-und-F
 
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Beitragvon mirko200tdi » Fr Jan 23, 2009 21:15

Hallo,
ich lebe in Rumänien in den Ostkarpaten, genau genommen in Bistrita.

Ich möchte mich gerne Noux frage anschliessen, da ich das gleiche Problem habe.
Ich möchte/muss jetzt Fichte kaufen und ein wenig Eiche, kann aber erst ab Frühjahr bis Frühherbst einschneiden, ich habe ein Kleinsägewerk von Logosol M7. Brauchen tue ich so ca. 90 Festmeter Fichte und ca. 5 Festmeter Eiche.
Stammlängen je nachdem was ich bekomme zwischen 4 und 8 m, BHD zwischen 30 und 40 cm, Eiche etwas stärker
Die Stämme würden in einer Wiese liegen und ich werde sie versuchen zu Poltern, Wald ist ca. 1 Km entfernt, ist aber eigentlich nur Eichen und Buchenwald mit wenig Fichten.
Da schon erwähnt wurde entrinden, sollte man ganz entrinden oder teilweise entrinden oder besser eine einfachere Lösung, aber wenn´s nicht anders geht, da es doch eine mords Arbeit ist.

Das Holz soll für mein Wohnhaus sein in schwedischer Blockbauweise und ein wenig Bauholz.

Grüsse
Mirko
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