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Neues "Güllerühr-system" für restlos entleerung vo

Alles rund um das Borstenvieh.
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18 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2

Was sagt ihr?!

Völliger Unsinn
3
38%
Ist mir zu kompliziert
1
13%
Ich warte bis es ausgereift ist
4
50%
 
Abstimmungen insgesamt : 8

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Neues "Güllerühr-system" für restlos entleerung vo

Beitragvon Jangoben » So Jun 07, 2009 22:19

Moin Moin!
Trotz intensivem aufrühren haben wir in unserem 800qm³ Behälter immer noch Ablagerungen. Diese stören mich nicht weiter, da es nicht besonders viel ist. Vielmehr ärgert mich das der Dieseltank abends immer leer ist, nur für ein bisschen Güllerühren.
Da kam mir eine Idee
Wenn ich eine Schnecke instalieren würden, welche einma quer durch den Behälter geht. Diese würde dann langsamm laufen und die Ablagerungen immer zur Mitte transportieren ( natürlich muss dazu die Schneckenwindung in der mitte gespiegelt werden). Von der mitte aus würde ich dann die Gülle immer Absaugen. Somit würde ich ein minimum an Energie brauchen und den Behälter restlos entleeren.
Zustätzlich könnte ich bestimmen wie "dick" die gülle sein soll, durch die Drehahl der Schnecke!

Was meint ihr?
Gruß Jangoben
Immer locker durch die Hose atmen!
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Beitragvon gecko » Mo Jun 08, 2009 11:59

kein schlechter Gedankengang- die Schnecke müsste sich aber selber auch noch im Kreis drehen. Sonst fördert sie ja nur einen Graben in der Mitte wirklich frei. Ähnlich einer Fegeschnecke bei Getreide Rundsilos.

Dann brauchst du die Spiegelung in der Mitte auch nicht mehr. Das Hauptproblem ist da dann eher der Antrieb. Der muss in dem Fall dann ja in der Mitte angebracht sein.
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Beitragvon hans g » Mo Jun 08, 2009 12:44

aufwand und verschleiss einer schnecke sind VIEL ZU HOCH.
bei mir rührt der MF 35 bj.61 25 kw mit gedrosselter drehzahl und der behälter hat nur ne kleine restablagerung.
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Beitragvon Jangoben » Mo Jun 08, 2009 22:08

@hans g : Also verschleiß denke ich wird kaum vorhanden sein, weil die Schnecke ja nicht im Trockenen läuft und keine Sand oder irgendwelche Harten Körnigen Substanzen bewegt sondern nur die Ablagerungen. Klar bissel Sand ist dabei aber das ist bei uns eigentlich eher uninteressant.

Den Antrieb dachte ich per Elektromotor, weil das einfacher und sparsammer als Öl ist.

Gruß Jangoben[/quote]
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Beitragvon Jangoben » Mi Jun 10, 2009 11:03

Also bei mir Schweinegülle, aber wieso nicht auch mit Rindergülle?
Gruß Jangoben
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Beitragvon Carsten » Mi Jun 10, 2009 11:24

Jangoben hat geschrieben:... Schnecke ja nicht im Trockenen läuft und keine Sand oder irgendwelche Harten Körnigen Substanzen bewegt sondern nur die Ablagerungen....



Was glaubst do wohl aus was diese "hartnäckigen" Ablagerungen bestehen ?

Mit Sicherheit nicht aus weichem Material. In der Regel handelt es sich her um reststoffe aus Mineralfutter.
Gruß
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Beitragvon euro » Mi Jun 10, 2009 11:54

Naja, der Sandaustrag verschiedener Bg-Hersteller funktioniert so ähnlich oder eher gesagt sollte ....
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Re: Neues "Güllerühr-system" für restlos entleerun

Beitragvon hans g » Mi Jun 10, 2009 18:21

schimmel hat geschrieben: Bei Schweinegülle muss eigentlich eh ständig homogenisiert werden während der Ausbringung, ansonsten sinken die festen Bestandteile binnen einer halben Stunde wieder zu Boden. Da ist es doch sinnvoller mit elektrischem Rührwerk zu arbeiten und sich aufs Fahren zu konzentrieren, anstatt ständig den brummenden Altschlepper rumstehen zu haben - oder?

kommt auf die KOSTEN an--nen rührwerk kostet extra,ne pumpe ist vorhanden--der schlepper sowieso.
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Re: Neues "Güllerühr-system" für restlos entleerun

Beitragvon JueLue » Do Jun 11, 2009 8:57

hans g hat geschrieben:
schimmel hat geschrieben: Bei Schweinegülle muss eigentlich eh ständig homogenisiert werden während der Ausbringung, ansonsten sinken die festen Bestandteile binnen einer halben Stunde wieder zu Boden. Da ist es doch sinnvoller mit elektrischem Rührwerk zu arbeiten und sich aufs Fahren zu konzentrieren, anstatt ständig den brummenden Altschlepper rumstehen zu haben - oder?

kommt auf die KOSTEN an--nen rührwerk kostet extra,ne pumpe ist vorhanden--der schlepper sowieso.


Also rührst du den Behälter mit ner Pumpe auf?
Das ist natürlich extrem ineffektiv.

Du solltest mal vergleichen, wie viel eine Pumpe im Vergleich zu einem Rührwerk in der Stunde umwälzt, bezogen auf den gleichen elektrischen Anschlusswert. Ich glaube das ist der Faktor 10 dazwischen.

So ein Rührwerk mit 8kw Anschlusswert schafft den Behälter locker. Das kostet dann in 10h 80kWh Strom, also ca. 10-20 €.

Vergleich das mal mit deinen Dieselkosten, bei einer wesentlich höheren Rührleistung des Tauchmotors. Es würde wahrscheinlich reichen, den Tauchrührer nur 50% der Zeit laufen zu lassen.


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Re: Neues "Güllerühr-system" für restlos entleerun

Beitragvon hans g » Do Jun 11, 2009 9:20

JueLue hat geschrieben:
Also rührst du den Behälter mit ner Pumpe auf?
Das ist natürlich extrem ineffektiv.


nö--das funktioniert--son e-rührwerk mit allem drum und dran kostet bestimmt 3-4 tsd und vergammelt dann auch vom ersten tage an.
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Re: Neues "Güllerühr-system" für restlos entleerun

Beitragvon JueLue » Do Jun 11, 2009 9:47

hans g hat geschrieben:
JueLue hat geschrieben:
Also rührst du den Behälter mit ner Pumpe auf?
Das ist natürlich extrem ineffektiv.


nö--das funktioniert--son e-rührwerk mit allem drum und dran kostet bestimmt 3-4 tsd und vergammelt dann auch vom ersten tage an.


Ja klar funktioniert das wenn die Pumpe stark genug ist, ist halt nur vom Energieeinsatz extrem uneffektiv. Unser Eisele Tauchmotor-Rührwerk hängt seit 15 Jahren in der Gülle und Funktioniert wie am ersten Tag. Schalter umlegen, läuft...

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Beitragvon tröntken » Do Jun 11, 2009 12:24

Carsten hat geschrieben:
Jangoben hat geschrieben:... Schnecke ja nicht im Trockenen läuft und keine Sand oder irgendwelche Harten Körnigen Substanzen bewegt sondern nur die Ablagerungen....



Was glaubst do wohl aus was diese "hartnäckigen" Ablagerungen bestehen ?

Mit Sicherheit nicht aus weichem Material. In der Regel handelt es sich her um reststoffe aus Mineralfutter.



Wenn man bedenkt, das die meisten Grassilagen auch mit 10% Rohasche anteil eingefahren werden, dann denk ich nicht grad am das Mineralfutter. Alles was rein geht in die Kuh, etc, kommt auch wieder raus.
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Beitragvon Carsten » Do Jun 11, 2009 15:59

Hallo Trönkten,

es ging hier um Schweinegülle.

Wir haben jahrelang mit einer Pumpe aufgerührt, im Vergleich zu dem Tauchmotor kein Vergleich.

Hinzu kommt noch das die Pumpe extrem anfällig ist was Steine etc. angeht.
Gruß
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Beitragvon SHierling » Fr Jun 12, 2009 7:11

Carsten hat geschrieben:
Jangoben hat geschrieben:... Schnecke ja nicht im Trockenen läuft und keine Sand oder irgendwelche Harten Körnigen Substanzen bewegt sondern nur die Ablagerungen....



Was glaubst do wohl aus was diese "hartnäckigen" Ablagerungen bestehen ?

Mit Sicherheit nicht aus weichem Material. In der Regel handelt es sich her um reststoffe aus Mineralfutter.

In Alleinfutter können bis zu 5, teilweise sogar 10% Sand gefunden werden, und Mineralf. kommt noch dazu, Sinkschichten in Schweinegülle bestehen fast nur aus Sand, Abrieb und anderen kristallinen schwerlöslichen Verbindungen / Salzen.
Die Idee ist aber trotzdem gut, nur muß man bei Material und Leistung dem eben Rechnung tragen und lieber gleich bei Kiesgrubenzubehör gucken.
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Beitragvon euro » Fr Jun 12, 2009 7:33

SHierling hat geschrieben:Die Idee ist aber trotzdem gut, nur muß man bei Material und Leistung dem eben Rechnung tragen und lieber gleich bei Kiesgrubenzubehör gucken.


:wink: Just for info, 3.5 m gepanzerte Schnecke 520mm kosten 7k+Steuer.
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