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Neues Pflaster Randbereich

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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10 Beiträge • Seite 1 von 1
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Neues Pflaster Randbereich

Beitragvon FRED222 » Mo Jul 10, 2017 10:43

könnte jemand tips geben?
ich bin dabei pflaster zuereneuern, auch wenn es von der belastbarkeit wohl besseres pflaster gibt nehme ich wegen des aussehen rechteck 10cm x 20cm. ränder sind meist gebäude oder die alten weiter genutzten randsteine komplett versenkte bordstene. da nicht alles rechtwinklig ist muss auch pflaster entsprechend angepaßt werden. bei allen rändern ist die frage wie ich das randpflaster lege. mir gefällt 3 am besten. ein bekannter sagte jetzt, man sollte wegen der belastbarkeit auf randreihen verzichten und gleich vom rand im pflastersystem 1 arbeiten? stimmt das und oder wäre 2 ein lösung?



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Re: Neues Pflaster Randbereich

Beitragvon rolf3358 » Mo Jul 10, 2017 17:08

Randsteine knacken oder schneiden der tragbarste und beste KOMPLETTVERBAND ist Fischgräte :!:
Gruß Rolf
Durchgehende Fugen vermeiden-Variante 1 is gut aber net super gelöst
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Re: Neues Pflaster Randbereich

Beitragvon 108fendt » Mo Jul 10, 2017 19:41

Das 200x100 er Pflaster hat nicht szu sagen ! Früher war das Knochenpflaster (angeblich das beste) !
Der Unterbau ist das wichtigste ! :klug:
Zum Verband beim 200x100 ist das Fischgrät am wirksamsten !
Die Randreihen sind Geschmacksache !
Die Läufer im Randbereich sind heutzutage Mode. Die meisten wissen aber nicht wie diese Art von Pflastern entstanden ist !
Normal nimmt man jeden Stein einzeln in die Hand zu Schneiden und bei dieser Art nicht, weil so kann man auch mit großen Schneidgeräten direkt an der Wand vorbeifahren !
Hoffe es ist verständlich ! :wink:
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Re: Neues Pflaster Randbereich

Beitragvon togra » Mo Jul 10, 2017 22:28

Ich halte den Ellenbogen-Verband (Beispiel 1) für das Stabilste mit 20x10.
Die Durchgehende Fuge ist diagonal zur Fahrtrichtung.
Bei Fischgräte ist sie quer, das ist nicht ganz so gut.

Allerdings werden die Bezeichnungen "Fischgräte" und "Ellenbogen" häufig verwechselt bzw. regional "andersherum" bezeichnet.
Deswegen hierüber bitte keinen Streit vom Zaun brechen.
Bei uns z.B. braucht man beim fachgerechten Randanschluß für Fischgräte Bischofsmützen, für Ellenbogen dagegen "nur" Halbsteine.
108fendt hat geschrieben:Früher war das Knochenpflaster (angeblich das beste) !

Nicht früher und nicht Knochenpflaster.
Vollverbundpflaster ist das Beste und wird es auch immer bleiben.
Das sind Steine, die (egal wie verlegt) sich nicht gegeneinander verschieben können.
Dazu zählt z.B. Knochen-, SF-, Doppel- oder 3-fach Wellen-Pflaster.
108fendt hat geschrieben:Der Unterbau ist das wichtigste !

Der sicher auch; ebenso wichtig ist aber auch ein gescheiter Oberbau (Frostschutz- und Tragschichten) sowie vor allem eine fachgerechte und dauerhaft GEFÜLLTE Fuge, abgestimmt auf eine taugliche Bettungsschicht..
Wenn ich immer sehe, wie hier die Billigheimer in Kalksplitt pflastern (zerreibt sich in wenigen Wochen) und dann noch mit nassem Kabelsand "ausfegen" (weil billig), stellen sich mir die Nackenhaare hoch.
108fendt hat geschrieben:Die Läufer im Randbereich sind heutzutage Mode. Die meisten wissen aber nicht wie diese Art von Pflastern entstanden ist !

Dann klär uns doch mal auf :prost:
108fendt hat geschrieben:Normal nimmt man jeden Stein einzeln in die Hand zu Schneiden und bei dieser Art nicht, weil so kann man auch mit großen Schneidgeräten direkt an der Wand vorbeifahren !

Wer mir zeigt, wie das geht ohne mm-Zwickel zu erzeugen und sämtliche Steine am Rand zu verschieben, den schlage ich für den Nobelpreis vor.

Ein Läufer bildet eine optisch ansprechende Umrahmung der Fläche.
Über Geschmack lässt sich natürlich streiten.
Richtig ausgeführt, beeinflusst der Läuferstein die Stabilität einer Pflasterfläche nicht.

Viel entscheidender sind die fachgerechten Anschnitte an diesen (bzw. an die Randbegrenzung).
Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist...
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Re: Neues Pflaster Randbereich

Beitragvon rolf3358 » Di Jul 11, 2017 17:46

@togra-durchgehende fuge darf nicht sein :prost: wo hast du das her? laufrichtung der räder über sovielstein wie möglich :!: verkehrslast muß auf soiel steinen wie nur möglich sich bewegen -lastverteilung fuge trägt wie bei mauerwerk wenig hält nur den verband zusammen :!:
fugen sind schwachstellen. richtig ist die volle fugenverfüllung.
wir benutzen hier statt quarzsand gewaschenen runden kies0-1mm körnung der rollt wie von alleine rein-nach ner woche noch mal-dann ist ritze alles vollfugig :!:
gruß rolf bauleiter und berufsschullehrer bautechnik
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Re: Neues Pflaster Randbereich

Beitragvon Zement » Di Jul 11, 2017 18:06

Wenn ich die Frage richtig deute geht es hier nicht ! um die Fläche , sondern nur um den Rand .
Ich persönlich finde die Nr.3 auch am besten .
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Neues Pflaster Randbereich

Beitragvon rolf3358 » Di Jul 11, 2017 18:44

@ zement, er sollte umpflastern-kenne mich aus.
gruß rolf
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Re: Neues Pflaster Randbereich

Beitragvon 108fendt » Di Jul 11, 2017 20:11

Ich bin für die Nummer 2 ! :klug:
Schneiden muss man so oder so !

So jetzt zu User Togra :

togra hat geschrieben:Ich halte den Ellenbogen-Verband (Beispiel 1) für das Stabilste mit 20x10.
Die Durchgehende Fuge ist diagonal zur Fahrtrichtung.
Bei Fischgräte ist sie quer, das ist nicht ganz so gut.

Allerdings werden die Bezeichnungen "Fischgräte" und "Ellenbogen" häufig verwechselt bzw. regional "andersherum" bezeichnet.
Deswegen hierüber bitte keinen Streit vom Zaun brechen.
Bei uns z.B. braucht man beim fachgerechten Randanschluß für Fischgräte Bischofsmützen, für Ellenbogen dagegen "nur" Halbsteine.


Fischgrät- und Ellenbogenverband sind gleich, nur das es beim Ellenbogen um 45 Grad verschoben ist und man ein Haufen Schneidarbeit hat.
Aber nun ist gut und kein Streit ! :klug:

togra hat geschrieben:Der sicher auch; ebenso wichtig ist aber auch ein gescheiter Oberbau (Frostschutz- und Tragschichten) sowie vor allem eine fachgerechte und dauerhaft GEFÜLLTE Fuge, abgestimmt auf eine taugliche Bettungsschicht..


Du verwechselt was !
Es gibt Untergrund, Unterbau und Oberbau !
Untergrund = gewachsene Boden bzw bis dahin wo man aushebt !
Unterbau = ist Erdplanum ! :lol: und Frostschutzschicht bzw. z.B. auch wasserdurchlässiger Asphalt oder Fundationsschicht.
Oberbau = beim Pflaster z.b. Abziehschicht und das Pflaster !

togra hat geschrieben:Wenn ich immer sehe, wie hier die Billigheimer in Kalksplitt pflastern (zerreibt sich in wenigen Wochen) und dann noch mit nassem Kabelsand "ausfegen" (weil billig), stellen sich mir die Nackenhaare hoch.


Das Stimmt und da bin ich mit einer Meinung ! :prost:


togra hat geschrieben:
108fendt hat geschrieben:Die Läufer im Randbereich sind heutzutage Mode. Die meisten wissen aber nicht wie diese Art von Pflastern entstanden ist !

Dann klär uns doch mal auf :prost:
108fendt hat geschrieben:Normal nimmt man jeden Stein einzeln in die Hand zu Schneiden und bei dieser Art nicht, weil so kann man auch mit großen Schneidgeräten direkt an der Wand vorbeifahren !

Wer mir zeigt, wie das geht ohne mm-Zwickel zu erzeugen und sämtliche Steine am Rand zu verschieben, den schlage ich für den Nobelpreis vor.

Ein Läufer bildet eine optisch ansprechende Umrahmung der Fläche.
Über Geschmack lässt sich natürlich streiten.
Richtig ausgeführt, beeinflusst der Läuferstein die Stabilität einer Pflasterfläche nicht.

Viel entscheidender sind die fachgerechten Anschnitte an diesen (bzw. an die Randbegrenzung).


Heutzutage nimmt man z.B. sowas : http://www.stihl.de/STIHL-Produkte/Gest ... S-800.aspx des teil mit einem Führungswagen dann kann man viele Meter Pflaster schneiden und dann einfach Bild 2 oder 3 einlegen.

Deine Anschnitte sind sowas von egal, die müssen beim Verfugen richtig liegen der Rest hält das (gescheide) Verfugmaterial ! und der Rest macht die Rüttelplatte !

Alles nur meine Meinung ! Dieses Thema mit Togra hiermit beendet ! :prost: :prost: :wink:
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Re: Neues Pflaster Randbereich

Beitragvon togra » Di Jul 11, 2017 22:36

Da ich ja immer das letzte Wort haben muss :prost: , hier noch ein paar Hinweise:
rolf3358 hat geschrieben:lastverteilung fuge trägt wie bei mauerwerk wenig hält nur den verband zusammen

Mitnichten.
Die fachgerecht (3-5mm breite) und vollständig gefüllte Fuge ist mit der wichtigste Baustein im Pflasterbau.
Nur so wird gewährleistet, dass eine optimale Verteilung dynamisch wirkender Kräfte (lenken, bremsen, beschleunigen) auf möglichst viele Steine erfolgt.
Und dass, ohne dass Kanten abplatzen oder Steine zu kippeln beginnen.
108fendt hat geschrieben:Fischgrät- und Ellenbogenverband sind gleich, nur das es beim Ellenbogen um 45 Grad verschoben ist und man ein Haufen Schneidarbeit hat.

Stimmt. Teilweise jedenfalls.
Schneidarbeit hat man auch beim Fischgrät (theoretisch) keine, wenn die Randbegrenzung passend gesetzt wird und Bischofsmützen verwendet werden.
Schau' einmal hier.
Würde man diese Fläche jetzt "von oben nach unten" befahren und scharf bremsen, würden sich die Steine theoretisch seitlich auseinanderschieben.
Die Steine stauchen sich also quer zur Fahrtrichtung durch die nicht unterbrochene Linie des Lastabtrages.
Bei Ellenbogen geht das nicht. (Außer man bremst eben diagonal zur Verlegerichtung :prost: )

Das ist jetzt aber Erbsenzählerei und damit ist gut. :prost:
Meiner Meinung nach ist einfaches Rechteckpflaster für stark oder mit schweren Fahrzeugen befahrene Flächen sowieso nicht geeignet.
108fendt hat geschrieben:Du verwechselt was !

Eigentlich nicht:
Untergrund=Koffersohle
Unterbau=Verbesserter Untergrund (Verdichten, Kalk einfräsen, Klotten und/oder Vlies einbauen, zusätzliche Frostschutzschicht o.Ä.)
Oberbau=Tragschicht bzw. in den meisten fällen kombinierte Trag-/Frostschutzschicht sowie die Deckschicht, also Bettung und Pflaster
108fendt hat geschrieben:Deine Anschnitte sind sowas von egal, die müssen beim Verfugen richtig liegen der Rest hält das (gescheide) Verfugmaterial ! und der Rest macht die Rüttelplatte !

Wir haben es bisher nicht geschafft, mit einem Führungswagen lange Strecken zu schneiden, ohne dass die geschnittenen Steine sich beim Schneiden verschieben.
Wenn man nur streng nach Verband legt bis an den Rand und dann die Läuferreihe "freischneidet", bleiben immer kleine Steinschnipselchen über.
Der Stein darf jedoch nicht weniger als halbiert werden.
Auf seiner Seite ganz unten sieht man, wie man es machen sollte.

Ich kann Euch aber beruhigen: 99% unserer Kunden wollen diese Millimeter-Schnipsel, weil dadurch der Verband nicht unterbrochen wird und es ihrer Meinung nach besser aussieht.
Deshalb machen wir die auch. Und im Privaten Bereich hält das auch.
Ich habe sogar schon 5x10mm große Steinchen vor dem Rütteln durch ein passend geschnittenes Stück Styrodur ersetzt und erst nach dem Rüttelvorgang das echte Steinchen vorsichtig von Hand eingesetzt (welches sonst natürlich sofort zerbrochen wäre) :prost:

Man muss nur wissen, dass man das im öffentlichen Bereich und/oder kundigem Architekten bei der Abnahme um die Ohren gehauen bekommt.

Und nun: schönes Pflastern allerseits :prost:
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Re: Neues Pflaster Randbereich

Beitragvon FRED222 » Di Jul 11, 2017 23:41

ok danke für die vielen antworten. ich lese daraus, dass die art des randes schon einfluss auf die stabilität hat, dieser aber im vergleich zu anderen bereichen (unterbau, diagonal verlegung, fugen, pflasterart usw) eher unwichtig ist und daher nach geschmack machbar ist. .
eine frage am rande, ich könnte für eine andere zufahrt günstig wepro pflaster bekommen, was ist davon zuhalten im bezug auf die verbundwirkung im vergleich zu anderen arten.
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