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Nicht für dumm verkaufen lassen

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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21 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Nicht für dumm verkaufen lassen

Beitragvon Djup-i-sverige » Do Aug 08, 2013 8:35

Es war natürlich eine Eselei, das ganze ohne Gesamtkonzept zu starten, dafür bekommen wir gerade auch eine Rechnung.


Das kommt davon wenn man nach dem Schreien der panischen Massen regiert (Ich erinnere Tsunami und Erdbeben, sicher Dinge die Morgen z.B. Isar 1/2 treffen können), denn

Nur Hohlkörper sind laut


Gelebte Basisdemokratie scheint in D derzeit zu Fordern nach Tageslaune zu verkommen,
mit Berufsdemonstrantentum, die erstmal gegen Alles sind, und nicht fragen wie es ohne gehen soll.



Ach ja, Deutschland baut dann halt mal einfach Kohlekraftwerke um das Defizit auszugleichen

http://www.bild.de/regional/duesseldorf ... .bild.html

weder fortschrittlich, noch umweltfreundlich...

http://de.wikipedia.org/wiki/Ewigkeitskosten

Laut einem 2006 erstellten Gutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums belaufen sich die Ewigkeitskosten des deutschen Steinkohlebergbaus auf mindestens 12,5 bis 13,1 Milliarden Euro.[1] Die Grubenwasserhaltung verursacht mit 5 Milliarden Euro die höchsten Kosten, Risiken für das Trinkwasser sind nicht eingerechnet. Dem gegenüber stehen Rückstellungen der RAG von nur 6 Milliarden Euro.
Do not go gentle into that good night / Rage, rage against the dying of the light
Wer die AFD wählt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
Der Golf von Mexiko bleibt der Golf von Mexiko und wenn sich Orangehäutchen auf den Kopf stellt.
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Re: Nicht für dumm verkaufen lassen

Beitragvon huana » Do Aug 08, 2013 8:41

Basisdemokratie ist das Beste, was uns passieren könnte. In Bayern zeigt sich das Instrumentarium des Volksentscheides durchaus als hilfreich. So kommen nicht die größten Schreihälse zum Recht, sondern schlicht die Mehrheit, so wie es in einer Demokratie gedacht ist.
Ein Volksentscheid zum Thema Kernkraft und Erneuerbare Energieen wäre angebracht.
Tatsache aber ist, Kernkraft ist nicht billig. Es ist wie mit einer Braut, die man sich schönsäuft.
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Re: Nicht für dumm verkaufen lassen

Beitragvon Djup-i-sverige » Do Aug 08, 2013 9:14

huana hat geschrieben:Basisdemokratie ist das Beste, was uns passieren könnte. In Bayern zeigt sich das Instrumentarium des Volksentscheides durchaus als hilfreich. So kommen nicht die größten Schreihälse zum Recht, sondern schlicht die Mehrheit, so wie es in einer Demokratie gedacht ist.
Ein Volksentscheid zum Thema Kernkraft und Erneuerbare Energieen wäre angebracht.
Tatsache aber ist, Kernkraft ist nicht billig. Es ist wie mit einer Braut, die man sich schönsäuft.


Bei manchen ist aber die Grenze zwischen Basisdemokratie und Anarchie wohl fliesend, oder wie ist zu erklären das Projekte zu Tode demonstriert werden, die vorher vom Volk gewollt waren? Oder ausufernde Kosten einzelner Projekte angeprangert werden, und im gleichem Atemzug immer Neue Gutachten und Gegengutachten zu bestehenden Gutachten gefordert werden?(Kosten dem Forderer ja direkt nix).
Der Volksentscheid (oder auch nur eine Befragung ohne Kamera) wäre in der Energiepolitik sicher mal intressant, und zwar nicht nach irgendeinem gehypten Problem eines AKWs am andern Ende der Welt, sondern nach Verbreitung der ausufernden Ökostromkosten. Mal sehen was raus käme, und dann kann man ja mal wieder nach eine Meldung aus Fukushima befragen, und vergleichen, was wird wohl rauskommen?
Auch eine hopplahopp Energiewende ( in D) ist eine Braut die man sich schön gesoffen hat, bis ins Delirium, vor allem mit dem Argument der Strahlung im Fall eines Gau. (Kennt ja keine Grenzen)
Auch Japan ist zurückgerudert, nix sofortiger Atomausstieg, weils einfach nicht funktioniert.
Und die immer angeprangerte Folgekosten der Atomkraft sind eben schon angefallen, jede weitere Kilowattstunden verringert dies Kosten pro Kwh.
Ein AKW wird nicht billiger im Abriss wenn es statt 60 Jahren nur 10 Jahre gelaufen ist, Ein Endlager ist so oder so erforderlich, weil Abfall schon da ist..
Und wenn da nochmal ein paar Prozent drauf kommen, wirds nicht soviel teurer. (Wie gern von Gegnern dargestellt) .
Muss eigentlich ein Solaranlagenbetreiber Rücklagen für die Entsorgung bereitlegen? Bei Windkraft ist das ja so mWn.? :?:
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Re: Nicht für dumm verkaufen lassen

Beitragvon huana » Do Aug 08, 2013 9:27

Djup-i-sverige hat geschrieben:
huana hat geschrieben:Basisdemokratie ist das Beste, was uns passieren könnte. In Bayern zeigt sich das Instrumentarium des Volksentscheides durchaus als hilfreich. So kommen nicht die größten Schreihälse zum Recht, sondern schlicht die Mehrheit, so wie es in einer Demokratie gedacht ist.
Ein Volksentscheid zum Thema Kernkraft und Erneuerbare Energieen wäre angebracht.
Tatsache aber ist, Kernkraft ist nicht billig. Es ist wie mit einer Braut, die man sich schönsäuft.


Bei manchen ist aber die Grenze zwischen Basisdemokratie und Anarchie wohl fliesend, oder wie ist zu erklären das Projekte zu Tode demonstriert werden, die vorher vom Volk gewollt waren? Oder ausufernde Kosten einzelner Projekte angeprangert werden, und im gleichem Atemzug immer Neue Gutachten und Gegengutachten zu bestehenden Gutachten gefordert werden?(Kosten dem Forderer ja direkt nix).
Der Volksentscheid (oder auch nur eine Befragung ohne Kamera) wäre in der Energiepolitik sicher mal intressant, und zwar nicht nach irgendeinem gehypten Problem eines AKWs am andern Ende der Welt, sondern nach Verbreitung der ausufernden Ökostromkosten. Mal sehen was raus käme, und dann kann man ja mal wieder nach eine Meldung aus Fukushima befragen, und vergleichen, was wird wohl rauskommen?
Auch eine hopplahopp Energiewende ( in D) ist eine Braut die man sich schön gesoffen hat, bis ins Delirium, vor allem mit dem Argument der Strahlung im Fall eines Gau. (Kennt ja keine Grenzen)
Auch Japan ist zurückgerudert, nix sofortiger Atomausstieg, weils einfach nicht funktioniert.
Und die immer angeprangerte Folgekosten der Atomkraft sind eben schon angefallen, jede weitere Kilowattstunden verringert dies Kosten pro Kwh.
Ein AKW wird nicht billiger im Abriss wenn es statt 60 Jahren nur 10 Jahre gelaufen ist, Ein Endlager ist so oder so erforderlich, weil Abfall schon da ist..
Und wenn da nochmal ein paar Prozent drauf kommen, wirds nicht soviel teurer. (Wie gern von Gegnern dargestellt) .
Muss eigentlich ein Solaranlagenbetreiber Rücklagen für die Entsorgung bereitlegen? Bei Windkraft ist das ja so mWn.? :?:
Den Hauptteil der Kosten des Atomstromes lässt du aber unerwähnt. Das sind eben die Kosten für einen Supergau. Hier ist man dann in den Größenordnungen von 1,5-3 Euro pro Kwh. Alle anderen Erzeugungsarten sind billiger.
Bei Photovolatik, was soll daran problematisch sein, bei der Entsorgung? Glas, Silizium, Alluminium, Kupfer. Alles Werstoffe, die zumindest nichts kosten.

Noch zum Volksentscheid. BW mit seinem Entscheid zu S21 hat es gezeigt. Wird da jetzt noch groß demonstriert? Obwohl auch hier die Kosten ausufern, was aber sicher nicht an den Gutachten liegt.

Wie steht es übrigens mit dem Bau von neuen Meilern in Frankreich, England und Finnland?
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Re: Nicht für dumm verkaufen lassen

Beitragvon Djup-i-sverige » Do Aug 08, 2013 9:48

Bei Photovolatik, was soll daran problematisch sein, bei der Entsorgung? Glas, Silizium, Alluminium, Kupfer. Alles Werstoffe, die zumindest nichts kosten.


Hmm,
erstmal der Verbrauch schwer verfügbarer Rohstoffe, und die derzeit nicht mögliche Rückgewinnung:

Problematisch ist, dass viele Produktionsprozesse, in denen Gallium, Indium, Selen und Tellur eingesetzt werden, eine ungünstige Materialökonomie aufweisen.
Recyclingansätze, die etwa beim Kupfer zum normalen Materialkreislauf gehören, greifen bei Gallium, Indium, Selen und Tellur nicht. Die Materialien werden meist in komplexe Vielstoff-Schichtstrukturen eingebunden und dadurch so fein verteilt, dass eine Rückgewinnung auch in Zukunft vermutlich nicht möglich sein wird.


Einige Solarzelltypen verwenden anstelle von Silicium Stoffe wie z. B. toxisches oder karzinogenes Cadmium, Arsen bzw. deren Verbindungen sowie Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid. Ein typisches Cadmiumtellurid-Solarmodul enthält zum Beispiel ca. 22 g des gefährlichen Schwermetalls Cadmium und 25 g Tellur pro m² Zellfläche.[54] Bei der Produktion werden beide Substanzen durch Co-Verdampfung auf das Trägermaterial aufgebracht. Die Co-Verdampfung ist ein ungerichteter Prozess, bei dem die gesamte Innenoberfläche der Beschichtungskammer mit Dünnschichten aus Tellur, Cadmiumtellurid, Cadmiumsulfid und Antimontellurid überzogen werden. Der Materialverbrauch erhöht sich dadurch um mindestens weitere 40 %.


Produktionsrückstände und Emissionen können zu Langzeitschäden und Altlasten führen. Gleiches gilt bei unsachgemäßer Entsorgung für die Altzellen. Die Photovoltaik unterscheidet sich in diesem Aspekt von anderen Technologien zur Nutzung regenerativer Energien.


http://de.wikipedia.org/wiki/Solarzelle
es gibt nicht nur schwarz (Atomkraft) und weiß (Erneuerbare Energien) es ist mehr ein Mischung aus Grautönen..

Den Hauptteil der Kosten des Atomstromes lässt du aber unerwähnt. Das sind eben die Kosten für einen Supergau.


Fällt nur an wenn Er eintritt, wenn nicht, fallen auch die Kosten dafür nicht an.
Wenn das Ruhrgebiet einbricht entstehen welche volkswirtschaftliche Kosten?
Wenn die hohe Energiekosten und vor allem die Unsicherheiten auf Energie den letzten Konzern dazu veranlassen Deutschland den Rücken zu kehren,
was sind das für Kosten für die Allgemeinheit?
Muss alles so nicht passieren, aber Wahrscheinlichkeiten gibt es immer..
Wie geschrieben, wenn das Wörtchen Wenn nicht wäre..
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Re: Nicht für dumm verkaufen lassen

Beitragvon Altmeister » Do Aug 08, 2013 17:23

huana hat geschrieben:
Djup-i-sverige hat geschrieben:noch ist er doch relativ billig,
(Bei uns noch viel billiger 8) )

Aber laut aktueller Meldung, solls im Januar kräftig in D hochgehen... :wink:

Wenn man AKW´s Haftpflicht versichern würde, dann kostet das kw Strom so 1,5€-3€ :wink:


Die AKW`s haben keine Haftpflichtversicherung, weil die Versicherungskonzerne rechnen können
und nicht bescheuert genug sind hier eine Haftung zu übernehmen.

Wer behauptet oder auch glaubt, ein Super-Gau sei in Deutschland nicht möglich,
der verdient seine Kohle damit oder ist an Naivität nicht zu überbieten.

Was passiert denn bei den häufigen Bränden der Transformatoren?
Die anstehende Leistung im Reaktor kann nicht mehr abgenommen werden.
Der Reaktor muss abgeschaltet werden. Nun muss nur noch die Kühlung versagen,
und wir haben den Salat.

Siehe:
Meldepflichtiges Ereignes im KKW Krümmel 28.07.2007.
Durch einen Transformartorenbrand sind in Folge die Hauptspeisepumpen für die Kühlung ausgefallen.

Diese Antriebsmotoren (Größenvergleich) für die Pumpen haben eine Durchmesser bis zur
Zimmerdecke und mehr. Dass die Notstromaggregate nicht angesprungen sind, hatten wir auch schon.

Das technisch hochentwickelte Japan ist ein Bespiel für die Selbstüberschätzung seiner Fähigkeiten.
Wir Europäer sind nicht besser als die Japaner.

Fällt ein Transformator aus, ist es das Gleiche als würdet ihr unter Volllast bei eurem Trecker
die Kupplung treten.

Gruß Altmeister
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