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Niedergefahrene Maispflanze.

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Niedergefahrene Maispflanze.

Beitragvon christoph.04121 » Di Jun 26, 2012 17:58

Hallo,
mein Beitrag richtet sich an alle Maisanbauer die Erfahrungen mit dem ausbringen von Gülle ohne Fahrgassen haben. Leider sind wir dieses Jahr etwas später mit der Gülle und da wir keine Fahrgassen haben würde ich von euch wissen bis zu welcher höhe man den Mais überfahren kann damit er danch sich wieder erholt und weiter wächst??? Leider fährt man ja mit dem Güllewagen immer eine Reihe platt.
christoph.04121
 
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Re: Niedergefahrene Maispflanze.

Beitragvon automatix » Di Jun 26, 2012 20:28

wenn du einen normal gesäten Mais hast, dann brauchst da nicht mehr reinfahren - bis zum zwei oder dreiblattstadium erholt er sich, aber man erkennt die Reihe noch lange, die man zusammengefahren hat - wenn er größer ist, ist er hin.
Badaboom
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Re: Niedergefahrene Maispflanze.

Beitragvon christoph.04121 » Mi Jun 27, 2012 4:14

Mir wird leider nichts anderes übrig bleiben. Sonst fehlen mir ja die Nährstoffe. Mit dem Düngerstreuer kann ich auch nicht mehr rein. Der Dünger setzt sich in den Maistrichter und verätzt die Pflanzen. Da sind die Überfahrenen rein das kleinere Übel.
christoph.04121
 
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Re: Niedergefahrene Maispflanze.

Beitragvon john6630 » Mi Jun 27, 2012 5:24

hallo
bei uns ist der mais ca 1,3 meter hoch, da steht nichts mehr auf wenn du reinfährst.
warum fährst du keine gülle vor der saat???
mfg
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Re: Niedergefahrene Maispflanze.

Beitragvon JueLue » Mi Jun 27, 2012 8:13

AHL mit Schleppschläuchen, langsam fahren, Gestänge tief absenken würde wohl am ehesten noch gehen. Das ganze nach einigen Sonnentagen am Abend.

Zur Gülleausbringung: Es gibt doch durchaus Lohnunternehmer, die Fässer haben mit denen sie in den Reihen Fahren können. Ansonsten: möglichst große Arbeitsbreiten.

Die Reihen, die du jetzt plattfährst werden nur noch symbolischen Ertrag bringen.
Die Frage ist, ob du da mit Dünger (vielleicht eher Harnstoff als KAS) nicht weniger Schaden anrichtest - Ausbringung auch nach einigen Sonnentage vor Regen.

Frage: um wieviele ha handelt es sich denn?

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Re: Niedergefahrene Maispflanze.

Beitragvon [H]MEN » Mi Jun 27, 2012 9:17

Wie hoch ist dein Mais denn schon?
Wir (und auch fast alle anderen im Dorf) düngen in der Regel mit dem Düngerstreuer noch einmal nach.
Der Zeitpunkt wird möglichst spät gewählt, so dass du noch so gerade eben mit dem Schlepper durch den Maisbestand fahren kannst.
Die Schäden aufgrund von Verätzungen halten sich bei dem richtigen Zeitpunkt sehr in Grenzen, wichtig ist nur dass der Mais möglichst groß ist und es trocken ist bei der Ausbringung.
Falls du der Sache nicht traust würde ich genauso wie JueLue es geschrieben hat einen LU mit geeigneter Technik beauftragen.

Gruß

H.
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Re: Niedergefahrene Maispflanze.

Beitragvon [H]MEN » Mi Jun 27, 2012 16:52

Hier mal Bilder vom Mais.
Vor ca. 7 Tagen wurde gedüngt.


Gruß

H.
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Re: Niedergefahrene Maispflanze.

Beitragvon JueLue » Mi Jun 27, 2012 17:15

Schöner Mais, interessanter wäre natürlich mal ne Nahaufnahme.
Wenn man auf so einer Aufnahme die Verätzungen sieht ists echt haarig.

Ich persönlich habe auch noch nie Verätzungen erlebt, obwohl wir auch schon das ein- oder andere Mal relativ spät mit Harnstoff gedüngt haben. Auch im Internet findet man so recht weder Bilder noch andere Hinweise.

Aber wenn mich einer fragt: alle Angaben ohne Gewähr...

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Re: Niedergefahrene Maispflanze.

Beitragvon Powermäster » Mi Jun 27, 2012 17:29

Hallo
Mit Gülle brauchst jetzt normalerweise nicht mehr rein, ich bin letzte Woche noch gefahren bis zu einer höhe von ca. 80 cm .
kommt natürlich auf die Bodenfreiheit von Traktor und Güllefaß an. Ich habe eine Spur von 2 m, geht gerade so mit 3 Reihen in der mitte.
Wenn du Reihen überfährst kannste die vergessen.
Wir haben auch noch einen Reihendüngeranbau für einen Vicon PS 602 ,den wir aber nicht mehr brauchen, evtl. würde ich in verkauf
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Re: Niedergefahrene Maispflanze.

Beitragvon [H]MEN » Mi Jun 27, 2012 17:31

Zu Verätzungen kommt es wie auch auf den Bildern zu sehen.
Diese beschränken sich aber zumeist auf den Anschluss zum Vorgewende hin.
Denn da fährt macht man entweder mal zu Früh den Schieber auf oder aber zu Spät wieder zu.
In den anderen Bereichen ist nur mit minimalen Verätzungen zu rechnen, wobei an Stellen an denen der Mais noch kleiner ist mit stärkeren Verätzungen zu rechen ist.
Wir haben einen halben Hektar mit dem Bagger durchkuhlen lassen, da ist der Mais 30 bis 40 cm kleiner und hat dementsprechend mehr gelitten.
Im Großen und Ganzen ist das Ergebnis im Herbst aber immer wieder sehr zufriedenstellend.
Ach ja nur so zur Info: gestreut wurde mit der Amazone ZAM 1200 mit den 24 Meter Streuscheiben.

Jetzt mal etwas Offtopic: Dieses Jahr haben bei uns einige zum ersten mal versucht Mais direkt in die Grasnarbe einzuschlitzen nach dem ersten Schnitt.
Bislang ist das Ergebnis sehr Flächenabhängig, auf moorigen Böden steht er bislang gut für den Zeitpunkt der Aussaat. Auf eher sandigen Böden denke ich ist der Boden zu fest um tiefgründig zu wurzeln.
Ich kann wenn es jemanden interessiert dazu mal ein paar Bilder machen die nächsten Tage.
Hat schon einer von euch Erfahrungen mit der Direktsaat gemacht?

Gruß

H.
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Re: Niedergefahrene Maispflanze.

Beitragvon christoph.04121 » Mi Jun 27, 2012 18:32

Unser Mais steht auf 17 ha und ist jetzt ca 60 cm hoch. Habe 1,5 dz 18-46 Unterfuß gegeben und dann nachdem dritten Blatt 60kg /N in KAS gegeben nun sollen 20 cbm Biogasgülle folgen. Den Auftrag die Gülle auszubringen hat der Lohner schon nach der Saat bekommen denn eigentlich sollte die Gülle direkt nach dem kas folgen. Der LU hat mich dann von Woche zu Woche vertöstet. Hab ne Mega Wuttttt.
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Re: Niedergefahrene Maispflanze.

Beitragvon [H]MEN » Mi Jun 27, 2012 19:18

Dann kann der Lohner jetzt mal ein Fass mit "Pflegebereifung" organisieren.
Bei uns haben ca. 80% der Lu's so etwas im Angebot.
Einer fährt mir dem Xerion mit schmaler Bereifung und aufgesatteltem Fass die Gülle aus. Das ist natürlich die schonendste Variante.

Gruß

H.
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Re: Niedergefahrene Maispflanze.

Beitragvon automatix » Do Jun 28, 2012 8:12

und wie kriegst du die Verdichtung wieder aus dem Boden?
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Re: Niedergefahrene Maispflanze.

Beitragvon JueLue » Do Jun 28, 2012 8:24

... Bei trockenem Wetter und Fahren in den Fahrgassen (Spritzspuren beim Mais) gibt es mit Sicherheit keine besonderen Verdichtungen.

JueLue
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Re: Niedergefahrene Maispflanze.

Beitragvon SHierling » Do Jun 28, 2012 8:42

Jetzt mal etwas Offtopic: Dieses Jahr haben bei uns einige zum ersten mal versucht Mais direkt in die Grasnarbe einzuschlitzen nach dem ersten Schnitt.
Bislang ist das Ergebnis sehr Flächenabhängig, auf moorigen Böden steht er bislang gut für den Zeitpunkt der Aussaat. Auf eher sandigen Böden denke ich ist der Boden zu fest um tiefgründig zu wurzeln.
Ich kann wenn es jemanden interessiert dazu mal ein paar Bilder machen die nächsten Tage.


Was für ne Frage .... ja, interessiert.
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