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Null-Input-Raps mit Untersaat Rotklee

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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33 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Null-Input-Raps mit Untersaat Rotklee

Beitragvon Wini » Fr Apr 01, 2016 21:06

Särs liebe Freunde der Ackerscholle,

will Euch heute mal aktuelle Pics eines Null-Input-Rapses mit Rotklee Untersaat präsentieren:
Null-Input-Raps mit Klee als Untersaat.JPG
Null-Input-Raps mit Klee als Untersaat.JPG (134.63 KiB) 3010-mal betrachtet

Null-Input-Raps und Rotklee Detail-aufnahme.JPG
Null-Input-Raps und Rotklee Detail-aufnahme.JPG (138.32 KiB) 3010-mal betrachtet


Wie Ihr seht, hat sich auf der Wintergerstenfläche der Ausfall-Raps vom Vor-Vorjahr prächtig entwickelt und schiebt derzeit die schon die Knospen.
Die Knöllchenbakterien am Klee produzieren den Stickstoff für den Raps, der bisher nicht gedüngt wurde.
Ziel ist ein Ernteertrag von etwa 3 Tonnen Raps und ein anschließender zweiter Drusch von Kleesamen.

Die Fläche wurde im Mehrfachantrag sinnigerweise als ÖVF-Klee Nutzungcode 421 deklariert, um mit dem Faktor 0,7 Stilllegungsflächen zu sparen.
Im Herbst wird dann die Fläche als KULAP-Zwischenfrucht zur Winterbegrünung deklariert und dient im nächsten Jahr als Brache mit Nutzungscode 062.
So kommt man mit einer Saat dreimal an Fördergelder und tut dem Boden auch noch was Gutes.

Gruß
Wini
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Re: Null-Input-Raps mit Untersaat Rotklee

Beitragvon Grenzwächter » Fr Apr 01, 2016 21:45

:shock: n8
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Re: Null-Input-Raps mit Untersaat Rotklee

Beitragvon angusy » Fr Apr 01, 2016 21:47

Wenn der Bestand 3t/ha Raps bringt, dann drischt die Kiefer locker 15 t/ha. :roll:
Zuletzt geändert von angusy am Sa Apr 02, 2016 6:35, insgesamt 1-mal geändert.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: Null-Input-Raps mit Untersaat Rotklee

Beitragvon Mad » Fr Apr 01, 2016 23:56

Ich habe dazu eigentlich nichts zu sagen.
Dateianhänge
facepalm.jpg
facepalm.jpg (38.27 KiB) 2945-mal betrachtet
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Null-Input-Raps mit Untersaat Rotklee

Beitragvon Welfenprinz » Sa Apr 02, 2016 7:08

Ist ja witzig. :)
Hast du das vorletztes Jahr so vorgehabt,oder ist dir die Idee letztes Jahr gekommen als du den Rapsaufschlag gesehen hast? Und wieviel Rapsbestand steht da ?
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Null-Input-Raps mit Untersaat Rotklee

Beitragvon Wini » Sa Apr 02, 2016 23:29

Welfenprinz, was meinst Du mit "Rapsaufschlag" ?
Habe heute mal nachgemessen. Stehen etwa 4-5 Raps-Pflanzen/m².
In den Randbezirken ist der Bestand schwächer, teilweise nur 1 Raps-Pflanze/m²

Bin mal gespannt, wie lange die Rhizobien an den Kleewurzeln den Stickstoff für den Raps liefern können.

Klingt fast nach einem agronomischen Perpetuum Mobile.
Aber halt, wir führen ja von außen ständig Sonnen-Energie zu.

Gruß
Wini
Zuletzt geändert von Wini am Sa Apr 02, 2016 23:33, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Null-Input-Raps mit Untersaat Rotklee

Beitragvon Südbaden Bauer » Sa Apr 02, 2016 23:32

Wini hat geschrieben:Aber halt, wir führen ja von außen ständig Sonnen-Energie zu.

Und Pflug Energie. :mrgreen:
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Null-Input-Raps mit Untersaat Rotklee

Beitragvon Wini » Sa Apr 02, 2016 23:34

Tja, der Pflug ist bei den aktuell günstigen Dieselpreisen halt nunmal das billigste Herbizid.
Das bischen Taubnessel und Storchschnabel wird der Klee schon noch überwuchern.
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Re: Null-Input-Raps mit Untersaat Rotklee

Beitragvon Staffelsteiner » So Apr 03, 2016 2:44

Wini hat geschrieben:Tja, der Pflug ist bei den aktuell günstigen Dieselpreisen halt nunmal das billigste Herbizid.
Das bischen Taubnessel und Storchschnabel wird der Klee schon noch überwuchern.


Viel Glück und meine Anerkennung!

Wenn das alles so klappt, dann straft Du die Experten alle mit Unwissen......

Ich bin echt gespannt, ob das klappt!!!

Übrigens eine Frage: Wie viel hat die Klee-Einsaat gekostet?
Hast Du diese nachträglich gesäät?, Oder schon im letzten Jahr gemeinsam mit den Raps??
Wenn das alles so klappt, dann frag ich mich, warum die 'Experten nicht schon lange darauf gekommen sind?
Wenn das bekannt wir, dann werden bald die Greening - Gesetze verändert, bzw. "nachgebessert" werden....

Ich wünsche Dir erst mal viel Erfolg!
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Re: Null-Input-Raps mit Untersaat Rotklee

Beitragvon angusy » So Apr 03, 2016 7:41

@ Staffel, Du must Ironie und Sarkasmus auch als solche kenntlich machen!
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
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Re: Null-Input-Raps mit Untersaat Rotklee

Beitragvon Mad » So Apr 03, 2016 8:10

Bin mal gespannt, wann sich der Raps durch Sclerotinia rar macht.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Null-Input-Raps mit Untersaat Rotklee

Beitragvon katzeck » So Apr 03, 2016 9:33

Ich finde es super.
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Re: Null-Input-Raps mit Untersaat Rotklee

Beitragvon Lacy Laplante » So Apr 03, 2016 9:36

Bei guter Verteilung kann auch 1Pflanze/m² noch den Höchstertrag bringen :klug: :klug:
Tschuldigung fürs trollen :mrgreen:
Mit Intelligenz kann sich der Mensch von Traditionen abwenden.
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Re: Null-Input-Raps mit Untersaat Rotklee

Beitragvon Welfenprinz » So Apr 03, 2016 10:30

Wini hat geschrieben:Welfenprinz, was meinst Du mit "Rapsaufschlag" ?


Naja, wenn dich richtig verstanden habe, hast du dort 2014 Raps geerntet.
Und 2015 Gerste.
Nach der Stoppelbearbeitung des Gerstenlandes ist Raps aufgelaufen . Und den hast du stehen lassen, oder?
(mit Aufschlag meine ich den Rapsauflauf 2015).
Also hast du dich letztes Jahr dafür entschieden als du diesen Rapsauflauf gesehen hast, oder schon 2014 sowas im Visier gehabt?




Habe heute mal nachgemessen. Stehen etwa 4-5 Raps-Pflanzen/m².


Okay, das ist zuwenig. Da wird schon das Dreschen zum Hobby.

Bin mal gespannt, wie lange die Rhizobien an den Kleewurzeln den Stickstoff für den Raps liefern können.

Klingt fast nach einem agronomischen Perpetuum Mobile.
Aber halt, wir führen ja von außen ständig Sonnen-Energie zu.

Gruß
Wini


ich bin auch schon den reizvollen Gedanken der Extensivierung erlegen.
Geht bei unserem Festkostenblock nun mal (leider?) nicht.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Null-Input-Raps mit Untersaat Rotklee

Beitragvon Raider » So Apr 03, 2016 10:31

Wini hat geschrieben:Tja, der Pflug ist bei den aktuell günstigen Dieselpreisen halt nunmal das billigste Herbizid.


Deshalb berichtest Du ja auch in den anderen Foren ständig von Deinen AFS Problemen....
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