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Ölbezeichnungen

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Ölbezeichnungen

Beitragvon edi » Fr Nov 10, 2006 9:09

Hallo liebe Landtrefffreunde,

kann mir jemand von euch einen Tip geben wo mal richtig und leicht verständlich erklärt wird was die Zahlen und Buchstaben der heutigen Ölbezeichnungen bedeuten.
Bin doch so einigermaßen verunsichert ob ich das richtige Öl in meinem alten
Fendt (Farmer 1D von 1973) verwende. Derzeit hab ich in Motor und Hydraulik ganz einfaches 15W40 aus dem Baumarkt drin. Wenn es kälter ist
geht die Hydraulik nicht gerade sehr feinfühlig anzuheben und wenn es dann nach einiger Zeit warm geworden ist hat sie dann plötzlich eine viel niedrige Stellung sinkt aber im Ruhezustand (Motor aus) nicht nennenswert ab.
Woran kann das liegen? und ist das Öl auch im Motor gut? In der BA steht SAE 10 Winter SAE 20 Sommer bZW SAE 30 Tropen
Wer kann mit da einen guten Tip geben?

Gruß Edi
Luftgekühlte Direkteinspritzer gehen immer!
edi
 
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Beitragvon Norderator » Fr Nov 10, 2006 10:41

Hallo!

Vielleicht hilft dir das hier weiter:

SAE-Klassifikation

Die SAE-Viskositätsklassen wurden 1911 von der Society of Automotive Engineers festgelegt, um den Verbrauchern die Auswahl des richtigen Öls zu erleichtern. Einbereichsöle haben eine Kennung im Format "SAE xx" oder "SAE xxW" (W = Winter). Dabei stehen die kleinen Zahlen für dünnflüssige, die Großen für zähere Öle. Mit der Einführung der Mehrbereichsöle ließ sich das System nicht mehr anwenden und wurde folglich erweitert: Das Format lautet jetzt "SAE xxW-yy". Diese Schreibweise bedeutet, dass das betreffende Öl bei 0 °F (etwa -18 °C) in den Eigenschaften einem Einbereichsöl der Viskosität SAE xxW entspricht, bei 210 °F (etwa 99 °C) dagegen einem SAE yy-Öl. Um diese Eigenschaft zu erreichen, enthalten Mehrbereichsöle Polymere, die ihre räumliche Struktur temperaturabhängig ändern. Anschaulich dargestellt sind die Moleküle in kaltem Öl zusammengeknäuelt, mit steigender Temperatur strecken sich die Moleküle immer mehr, und erhöhen dadurch die Reibung zwischen den Teilchen.

Ein billiges Standard-Mineralöl hat in der Regel die Viskosität SAE 20W-40 oder 15W-40. Hochwertige Synthetiköle sind inzwischen bei dem Viskositätsbereich 0W-60 angelangt. Im Prinzip lässt sich jedes Öl verwenden, das den vorgeschriebenen Bereich überstreicht. Wenn also ein 20W-40-Öl vorgeschrieben ist, wird der Motor auch problemlos mit einem 10W-40 oder einem 20W-50-Öl laufen, ohne Schaden zu erleiden. Die Ölhersteller empfehlen jedoch für den Gebrauch in Motorradmotoren die Verwendung spezieller Motorradöle; unter anderem, um Probleme mit rutschenden Kupplungen zu vermeiden. Außerdem empfehlen sie, keine dünnflüssigen Öle (also solche mit kleineren SAE-Werten als 5W-yy) zu verwenden, weil ein viskoseres Grundöl langzeitstabiler ist. Speziell die im Getriebe auftretenden extrem hohen Drücke und Scherbelastungen brechen die oben erwähnten Polymere (die bei Ölen mit einem großen Viskositätsbereich in größerem Anteil enthalten sein müssen) mit der Zeit auf. Unter anderem deshalb verliert das Öl mit der Zeit an Viskosität.

Die Viskosität beschreibt nur eine Eigenschaft eines Öls und enthält keinerlei Aussage zur Qualität, ist jedoch wichtig für die Einhaltung des korrekten Öldrucks. Ein zu hoher Öldruck kann Dichtungen beschädigen, ein zu niedriger die Lager beschädigen.

Quelle: de.wikipedia.org

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Norderator
 
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Beitragvon Casedriver » Fr Nov 10, 2006 12:55

Hallo,

nun ja was soll man dazu sagen. Dem von Norderator ist nichts mehr hinzuzufügen.
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Beitragvon Nankang » Fr Nov 10, 2006 22:34

Steh vor der selben Frage.

Und zwar will ich bei nem Fendt Farmer nen Ölwechsel machen und die Bedienungsanleitung ist ja denkbar alt.

Nun sagen die Viskositätsklassen ja nicht unbedingt irgendwas über die Qualität des Öls aus.

Ist es egal welches Öl ich nehme und brauche somit nur auf die Temperaturen zu schauen oder gibt es schon Einschränkungen? Wie sieht es zum Beispiel mit vollsynthetischem Öl aus. Noch dazu steht in der Anleitung etwas von HD. Ist das eine Bezeichnung von damals oder muß man da heute auch noch drauf achten.

Fragen über Fragen...??
Nankang
 
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Beitragvon Schauerschrauber » So Nov 12, 2006 12:57

Hallo
die Bezeichnung HD steht für Heavy Duty also für Hohe Beanspruchung und stammt aus dem 2 Weltkrieg ! Ein HD Öl ist heute also längst Standart !!!
Info über die geforderte Qualität gibt dir die API (American Petroleum Institute) Nummer !

Für deinen Fendt Farmer wäre ein 15W40 mit der API Bezeichnung SL/CF
dicke ausreichend !

mfg
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