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Ölwechsel Quo Vadis

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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16 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Ölwechsel Quo Vadis

Beitragvon euro » Mi Jan 09, 2008 12:24

Gestern Abend war in der Tv-Sendung Frontal 21 ein Bericht bei dem Ölwechselintervalle in Frage gestellt wurden.

http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,187 ... 66,00.html

Es ging um Pkws, wieweit liesse sich das auf landwirtschaftliche Fahrzeuge übertragen ?
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Beitragvon Shortcut » Mi Jan 09, 2008 12:39

Hallo,

ich halte davon gar nichts. Selbst wenn du super tolle Filter hast die wirklich nahezu alles rausfiltern wird dein Öl altern, und somit auch seine Eigenschaften verschlechtern. Schau dir doch nur mal die Temperaturschwankungen an denen die Materialien eines Motors und damit auch die Flüssigkeiten ausgesetzt sind...da müßte doch jedem klar sein das die dadurch einen gewissem Verschleiß unterliegen.


Ach ja...und wenn ich bei meinem alten Güldner neues Öl reintue und nach 100 h mal nachschaue...dann ist Zeuch pechschwarz...woher das wohl kommt?

Gruß
Carsten
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Beitragvon Powershifter » Mi Jan 09, 2008 12:41

naja, lkws fahren schon länger 100000 ode rmehr km bis zum nächsten wechsel währen bei 80 km durchschnitt 1250std...
IHC 1466 Power!
www.trecker-treck-deutschland.de
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Beitragvon Komatsu » Mi Jan 09, 2008 13:07

Denkt an den feinen Staub auf den Äckern, den es auf einer Schneeepiste nicht gibt
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Beitragvon kikifendt » Mi Jan 09, 2008 13:40

Shortcut hat geschrieben:Hallo,

ich halte davon gar nichts. Selbst wenn du super tolle Filter hast die wirklich nahezu alles rausfiltern wird dein Öl altern, und somit auch seine Eigenschaften verschlechtern. Schau dir doch nur mal die Temperaturschwankungen an denen die Materialien eines Motors und damit auch die Flüssigkeiten ausgesetzt sind...da müßte doch jedem klar sein das die dadurch einen gewissem Verschleiß unterliegen.

Gruß
Carsten


Ich kann mich hier nur anschließen. Das Öl ist darüber hinaus noch starkten mechanischen Belastungen, sprich hohen Drücken ausgesetzt, z. B. im Pleuellager. Je länger eine Ölfüllung in einem Motor ist, desto mehr verringert sich die sog. Scherbeständigkeit. Das bedeutet, dass bei lange gebrauchten Ölen der Schmierfilm schneller abreißt, als bei neuen. Das Öl ist dann nicht mehr so temperatur - und druckstabil.

Ein anderer Aspekt ist, dass in lange benutzten Ölen ein großer Anteil schädlicher Stoffe, wie Schwefel und Wasser gebunden ist, die korrosiv auf Motorteile wirken. Das ist bei den heutigen modernen Motoren ein großes Problem. Bei den CommonRail - Motoren werden die Hochdruckpumpen mit Motoröl geschmiert. Das sind Hochpräzisionsteile, die Korrosion überhaupt nicht vertragen.
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Beitragvon Komatsu » Mi Jan 09, 2008 13:51

Nun Wasser verdampft i.d.R.
Komatsu
 
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Beitragvon kikifendt » Mi Jan 09, 2008 14:50

ihc833 hat geschrieben:Nun Wasser verdampft i.d.R.


Das ist in diesem Zusammenhang nicht ganz korrekt. Moderne Öle sind in der Lage, große Mengen Wasser (Kondenswasser usw.) zu binden. Diese Bindung ist so stark, dass die Wassermoleküle von Kohlenwasserstoffmolekülen umschlossen werden (Emulsion) und am Verdampfen gehindert werden. Das Öl behält seine Schmierfähigkeit weitgehend bei, jedoch tritt eine korrosive Wirkung ein, sobald der Motor steht und sich die Emulsion trennt.
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Beitragvon Josch » Mi Jan 09, 2008 14:53

kikifendt hat geschrieben:
Shortcut hat geschrieben:Hallo,

ich halte davon gar nichts. Selbst wenn du super tolle Filter hast die wirklich nahezu alles rausfiltern wird dein Öl altern, und somit auch seine Eigenschaften verschlechtern. Schau dir doch nur mal die Temperaturschwankungen an denen die Materialien eines Motors und damit auch die Flüssigkeiten ausgesetzt sind...da müßte doch jedem klar sein das die dadurch einen gewissem Verschleiß unterliegen.

Gruß
Carsten


Ich kann mich hier nur anschließen. Das Öl ist darüber hinaus noch starkten mechanischen Belastungen, sprich hohen Drücken ausgesetzt, z. B. im Pleuellager. Je länger eine Ölfüllung in einem Motor ist, desto mehr verringert sich die sog. Scherbeständigkeit. Das bedeutet, dass bei lange gebrauchten Ölen der Schmierfilm schneller abreißt, als bei neuen. Das Öl ist dann nicht mehr so temperatur - und druckstabil.

Ein anderer Aspekt ist, dass in lange benutzten Ölen ein großer Anteil schädlicher Stoffe, wie Schwefel und Wasser gebunden ist, die korrosiv auf Motorteile wirken. Das ist bei den heutigen modernen Motoren ein großes Problem. Bei den CommonRail - Motoren werden die Hochdruckpumpen mit Motoröl geschmiert. Das sind Hochpräzisionsteile, die Korrosion überhaupt nicht vertragen.


Haargenau richtig, was glaubt ihr warum so manches Modell plötzlich 50% größere Ölfüllmengen benötigt?!! Klar, .... um zumindest den herkömmlichen Wechselintervall überbrücken zu können. Bei den "schadstoffarmen" Dieselaggregaten sammelt sich so einiges Dreckzeugs im Motoröl.
Causarum enim cognitio cognitionem eventorum facit!
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Beitragvon euro » Mi Jan 09, 2008 16:34

Naja, mit pauschal ist da eher garnichts.
Unsere Cats, Ölmenge 208 l, mussten während der Garantiezeit alle 750 h komplett mit Filtern gewartet werden.Der Bericht der Ölanalysen war eindeutig " Ihr schmeisst neuwertiges Öl weg".Mittlerweile sind wir bei 950 h Intervall wobei einzig der Silikatanteil die orange Zone erreicht.
Der Typ vom Labor meinte dass vor allem Ölmenge und Qualität eine Rolle spielen. Sie hätten schon total versäuerte und versaute Proben von Motoren, Wechsel-Intervall 200 h, gehabt.
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Beitragvon kikifendt » Mi Jan 09, 2008 17:03

euro hat geschrieben:Naja, mit pauschal ist da eher garnichts.
Unsere Cats, Ölmenge 208 l, mussten während der Garantiezeit alle 750 h komplett mit Filtern gewartet werden.Der Bericht der Ölanalysen war eindeutig " Ihr schmeisst neuwertiges Öl weg".Mittlerweile sind wir bei 950 h Intervall wobei einzig der Silikatanteil die orange Zone erreicht.
Der Typ vom Labor meinte dass vor allem Ölmenge und Qualität eine Rolle spielen. Sie hätten schon total versäuerte und versaute Proben von Motoren, Wechsel-Intervall 200 h, gehabt.


Wo habt ihr die Analysen machen lassen, wenn man mal fragen darf? Und wie teuere ist eine Analyse? Hört sich sehr interessant an. Da kann man bestimmt einiges sparen.
kikifendt
 
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Beitragvon euro » Mi Jan 09, 2008 17:20

Die von Zeppelin (Cat) werden in UK gemacht 75 € incl. Versand, unsere privaten handeln wir mit dem Ölkauf aus und kommen von Mobil.
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Beitragvon Jörg » Mi Jan 09, 2008 22:24

Da zeigt sich für mich mal wieder, wie heute die Medien recherchieren. Das vielleicht der ein oder andere mit seinem Öl noch länger fahren könnte, als er das tut, will ich ja nicht bezweifeln. Aber es grundsätzlich so hinzustellen, als wäre die Einhaltung des Ölwechselintervalls überflüssig, ist schon fast eine Frechheit. Aber solche Berichte kommen in den diversen Verbrauchermagazinen ständig. Da meint einer was zu wissen und klopft das dann in so einer Sendung breit. Da stellts mir die Haare zu Berge.
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Beitragvon kikifendt » Do Jan 10, 2008 9:59

Jörg hat geschrieben:Da zeigt sich für mich mal wieder, wie heute die Medien recherchieren. Das vielleicht der ein oder andere mit seinem Öl noch länger fahren könnte, als er das tut, will ich ja nicht bezweifeln. Aber es grundsätzlich so hinzustellen, als wäre die Einhaltung des Ölwechselintervalls überflüssig, ist schon fast eine Frechheit. Aber solche Berichte kommen in den diversen Verbrauchermagazinen ständig. Da meint einer was zu wissen und klopft das dann in so einer Sendung breit. Da stellts mir die Haare zu Berge.


Muss doch jeder selber entscheiden, ob er solchen Berichten Glauben schenkt oder nicht. Wie Medien berichten, sollte wohl bekannt sein.
kikifendt
 
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Beitragvon automatix » Do Jan 10, 2008 10:11

tja, wären wir in amiland würde einer seine kiste kaputtfahren und dann die schreiberlinge verklagen...
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Beitragvon kikifendt » Do Jan 10, 2008 12:05

automatix hat geschrieben:tja, wären wir in amiland würde einer seine kiste kaputtfahren und dann die schreiberlinge verklagen...


Gut, das es soweit bei uns noch nicht ist!
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