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Optimierung des Fahrweges für Düngerstreuer

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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16 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Optimierung des Fahrweges für Düngerstreuer

Beitragvon Wini » Di Jan 06, 2015 19:25

Erst mal Prost Neujohr lieber Freunde des Ackerbaues.

Bei der Kontrolle unserer Luftbilder ist mir ein Schlag aufgefallen, bei dem der Weizen
im letzten Jahr teilweise ins Lager ging.
Wenn ihr Euch das Drohnenbild mal anschaut, fallen Euch sicher auch die Teilbereiche
auf, die mir auf dem unförmigen Schlag beim Streuen mit einem Vicon-Pendelstreuer ins Lager gegangen sind.
Das Feld ist dreiseitig von einem Weg umgeben. Links grenzt ein Nachbarfeld an.

Was könnte ich da wohl beim Düngerstreuen besser machen ?
Wie würdet ihr die Fläche befahren ?

P.S.
In der Spitze hat die Fahrgassenschaltung der Sämaschine versagt, drum sieht man da weitere Spuren.

Streuwegoptimierung.JPG
Streuwegoptimierung.JPG (50.85 KiB) 3124-mal betrachtet
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Re: Optimierung des Fahrweges für Düngerstreuer

Beitragvon Birlbauer » Di Jan 06, 2015 20:18

Auf Pfluglos umstellen ...

Zur Sache:
Was ist oben passiert?

Bist Du links beim Wenden mit eingeschalteten Streuer komplett durchgefahren? Falls ja, klar, dass die Innenkurve mehr abbekommen hat.

Wenn ich richtig weiß, streut der Vicon doch ein bischen wie ein Feldspritze, alle Körner liegen ungefähr auf einer Linie, oder?

Grüße,

Manfred

PS: Habe eine Idee, möchte aber erstmal wissen, was Du heute machst.
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Re: Optimierung des Fahrweges für Düngerstreuer

Beitragvon ICH BIN'S » Di Jan 06, 2015 20:23

Hallo,


1. Am Vorgewende eine Fahrgasse anlegen. Man weiß dann, wo der Streuer ein- und aus zu schalten ist. Außerdem dreht ein anständiger Landwirt in seinem Schlag und nicht auf dem Feldweg. Auch beim Pflanzenschutz sehr praktisch, wenn das Vorgewende so breit ist wie die AB von der Spritze bzw. Düngerstreuer.
2. Dünner säen. Am Rand steht der gleich dick gesäter Bestand noch, weil da weniger Dünger hingekommen ist. (Stichwort Überlappung bzw. Randstreuen).Dick gesäte Bestände bilden dünne labberige Stängel die halt schneller umknicken, vor allem wenn dann noch am WR gespart wird.
3. Anständigen Düngerstreuer kaufen anstelle eine Maschine die mittlerweile seit über 30 Jahre veraltet ist.
4. Wo ist der Schlag unförmig? Siehe Punkt 1, dann ist er nicht mehr unförmig.
5. Wie sah es mit Wachstumsregler und Fungizideinsatz aus?
6. Wie viel gedüngt bei wie viele Gaben? Festmist und/oder Gülle gefahren? (Nachlieferung von Stickstoff).


MfG
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Re: Optimierung des Fahrweges für Düngerstreuer

Beitragvon Wini » Di Jan 06, 2015 21:26

Hallo Manfred,

im oberen Bildbereich bin ich vermutlich mit dem Randstreurohr bei der 1. Gabe nochmal entlanggefahren.

Im linken Bildbereich sieht man, wie ich im Acker gewendet habe und den Düngerstreuer dabei nicht ausgeschaltet habe.
Fehler erkannt. Hier sollte ich also zukünftig eine Fahrgasse von oben nach untern anlegen ?
Sollte man dies auch im gebogenen Feldrandbereich im unteren Bildbereich machen ?
Übrigens, angefahren komme ich von oben rechts.

P.S.
So schlimm war bischen Lager doch eigentlich gar nicht. Wo keine Nester gibst auch keine Eier.
Da könnte ich Euch ganz andere Flächen zum Vergleich reinstellen die mit hypermodernem Wiegestreuer gestreut wurden.
Mit der Streugenauigkeit des uralt Vicon Pendelstreuers bin ich eigentlich noch sehr zufrieden.
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Re: Optimierung des Fahrweges für Düngerstreuer

Beitragvon Mad » Di Jan 06, 2015 22:06

Außenrum immer eine Fahrgasse. Komme was wolle. :wink:

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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Optimierung des Fahrweges für Düngerstreuer

Beitragvon Fossi » Mi Jan 07, 2015 16:19

Mad hat geschrieben:Außenrum immer eine Fahrgasse. Komme was wolle. :wink:

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So wird's gemacht!
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Re: Optimierung des Fahrweges für Düngerstreuer

Beitragvon JINGSAW » Mi Jan 07, 2015 16:49

Wäre von selbst nie drauf gekommen, daß man auch ohne vorherige Umrandung streuen kann (oder auch nicht).
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Re: Optimierung des Fahrweges für Düngerstreuer

Beitragvon Kreuzschiene » Mi Jan 07, 2015 17:13

ich würde vermutlich so fahren:

optimierter Farhweg.JPG
optimierter Farhweg.JPG (76.86 KiB) 2603-mal betrachtet


am rechten Rand eine doppelte Fahrgasse erspart Leerfahrten und bringt Platz für das Wenden mit der Spritze...
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Re: Optimierung des Fahrweges für Düngerstreuer

Beitragvon Wini » Di Jan 13, 2015 22:38

Hallo Kreuzschiene,

vielen Dank für Deinen Vorschlag. Das sieht gut aus.
Nur die doppelte Fahrgasse am unteren Rand parallel zum Feldweg scheint mir noch nicht ganz optimal.

Könnte ich da nicht alternativ mit der Spritze einseitig ausgeklappt auf dem Weg fahren bzw.
beim Düngerstreuen nur die innere der beiden von Dir vorgeschlagenen Fahrspuren befahren ?

Am linken Rand würde ich dann mit der Spritze auch nur einseitig nach oben fahren.
Dann wüßte ich genau, wo ich mit dem Spritzen beim längs fahren Ausschalten muß.
Und beim Drehen den Streuer zukünftig ausschalten. :-)

Gruß
Wini
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Re: Optimierung des Fahrweges für Düngerstreuer

Beitragvon Holmer 91 » Mi Jan 14, 2015 21:33

Hallo,

Wini, knauser nicht so rum, rundherum eine ordentliche Fahrgasse und das Thema ist durch :roll:

mfg, Holmer
"... Kühe sind schon auch ganz cool, aber Schweine sind halt einfach geil."
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Re: Optimierung des Fahrweges für Düngerstreuer

Beitragvon nitroklaus » Do Jan 15, 2015 7:46

wie macht ihr das mit den fahrgassen rundherum? säht ihr diese zuerst und wendet dann auf dem Acker?
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Re: Optimierung des Fahrweges für Düngerstreuer

Beitragvon Kreuzschiene » Do Jan 15, 2015 7:53

nitroklaus hat geschrieben:wie macht ihr das mit den fahrgassen rundherum? säht ihr diese zuerst und wendet dann auf dem Acker?

teils teils. je nach bedingungen wird das vorbeet auch mal nach dem Rest angebaut...
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Re: Optimierung des Fahrweges für Düngerstreuer

Beitragvon Mad » Do Jan 15, 2015 8:18

nitroklaus hat geschrieben:wie macht ihr das mit den fahrgassen rundherum? säht ihr diese zuerst und wendet dann auf dem Acker?


Ich grubbere die Vorgewende immer auf 12m und zieh dann mit dem KG vorm Drillen die Aushubmarkierung.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Optimierung des Fahrweges für Düngerstreuer

Beitragvon Raider » Do Jan 15, 2015 8:19

nitroklaus hat geschrieben:wie macht ihr das mit den fahrgassen rundherum? säht ihr diese zuerst und wendet dann auf dem Acker?


Wir säen das Vorgewende i.d.R. zum Schluss. Die Grubber- oder Catrosfahrer sind bei der Vorarbeit dazu angehalten ein ebenso breites Vorgewende wie bei der Saat anzulegen damit man dann beim Säen passend ausheben und wenden kann
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Re: Optimierung des Fahrweges für Düngerstreuer

Beitragvon Marian » Do Jan 15, 2015 12:30

Moin.


Ich arbeite auf 15 Meter Gasse und mit KE-Drillkombi als huckepack was weit nach hinten baut. 15m grubbern und ähnliche Krämpfe hab ich auch schon veranstaltet. Ist mir der Diesel und die Zeit aber zu schade drum. Ich stell die Drille auf Nullförderung und Kreisel die Furche zu. Anschließend drille ich zwei Arbeitsbreiten des Feldumfangs. Dann beginne ich die Bahnen auf und ab zu drillen und hebe immer unmittelbar vor dem bereits gedrillten aus (befahre es also nicht). Zum Abschluss drille ich den Rest des Vorgewendes zuende. Mit dem verfahren bin ich soweit recht zufrieden.


MfG
Der Pradler
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