Hallo!
Jemand hat eine Problem mit der neuen Verpächter und soll mehr als das doppelte an Pacht zahlen oder innerhalb einer Woche
Weide und Stall räumen. Ist das alles rechtens?
Die Sachlage:
- ca. 1 ha Land und kleiner Offenstall wurden vom neuen Verpächter "angekauft".
- Verpächter will die Kosten des Kaufes (Resthof) u. a. auch auf die Pächter einer kleinen, dazugehörigen Landparzelle mit Stall umlegen und erhöht die Pacht um 100%
- innerhalb von einer Woche soll dem neuen Pachtvertrag zugestimmt werden
- die Pächter sind keine Landwirte (auch nicht im Nebenerwerb), sondern haben die Ponys in Hobbyhaltung
- es gibt einen Pachtvertrag, der ca. 2006 abgeschlossen wurde
- in dem Pachvertrag ist eine Kündigungsfrist von zwei Wochen zum Ende des Monats enthalten
Frage1:
Ist die Kündigungsfrist im Pachtvertrag überhaupt rechtens?
Frage2:
Wenn der Pächter die Erhöhung nicht tragen kann und ablehnen muss, gilt dann ein außerordentliches Kündigungsrecht zu den gesetzlichen Bestimmungen, d. h. zum nächsten Jahr oder ist die Kündigungsfrist im Pachtvertrag maßgeblich?
Frage3:
Kann der Verpächter die Pacht erhöhen, wie er lustig ist (z. B. um Pächter loszuwerden) oder gibt es da gesetzliche Grenzen?
Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht bzw. kennt sich mit dem Thema aus!
Gruß
Casi
