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Pferdeweiden düngen

Testweise auch Forum für die Pferdhalter
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8 Beiträge • Seite 1 von 1
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Pferdeweiden düngen

Beitragvon Cheval Breton » Do Jul 05, 2007 17:48

Servus Ihr lieben,

was meint Ihr, wie schaffe ich es, einen jungen Landwirt davon zu überzeugen, das es besser wäre, seine Pferdeweide regelmäßig zu düngen?
Ich bin Einstellerin auf besagtem Hof, der quasi grade in der Übergangsphase ist, wo der Sohn den Hof vom Vater übernimmt. Nun sagt der Vater, der ganz klasse drauf ist, das er gern düngen würde, weil er weiß, das es bei Pferdeweiden nützlich ist, nur der Junior will davon gar nichts hören. Alles blödsinn und so..meint er. Nun hat er mich gebeten, doch mal mit seinem Sohn zu reden, und ihn davon zu überzeugen, die weiden doch zu düngen. NÜtzliche Argumente...?
Was meint Ihr?
Zauberwürfel hat geschrieben:Der Thread heißt "Zeigt Euch doch mal!" Betonung auf mal. Er heißt nicht "Zeigt Euch wiederholt in Gutsherrenpose vor Treckern, die Ihr Euch eh nicht leisten könnt."
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Beitragvon fendt59 » Do Jul 05, 2007 18:04

Hallo
Bei www.alzchem.de gibt es eine Werbe-DVD,welche die Weidepflege und
Düngung beschreibt.Bezieht sich wegen dem Dünger halt auf deren
Produkt ( Kalkstickstoff Perlka ).Ich hatte die DVD damals über unseren
Raiffeisen kostenlos bekommen.
Gruß Ralph
Power to the Bauer,mit Fendt
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Beitragvon SHierling » Do Jul 05, 2007 18:38

Hallo,
Ich erklär das immer so, das man ja Leistung vom Boden erwartet. Das Gras wächst, wird gefressen und das Pferd setzt diese Leistung dann in Bewegung / Tragkraft um. Der anfallende Kot/Mist ist also _nicht_ "alles, was zu einem Kreislauf gehört", sondern da fehlt ein Stück "Energie", die das Pferd "verbraucht" hat, um sich zu bewegen.
Noch leichter und genauer ist das ganze zu erklären, wenn wachsende Tiere (Fohlen, Kälber etc) gefüttert werden. Das Eiweiß aus dem Gras besteht zu 6,25% aus Stickstoff, und genau den (selben!) Stickstoff findet man dann im Eiweiß bei den Tieren (also in den Muskeln = im Fleisch) wieder. Der ist also weg! und muß deswegen auch wieder hinein in den Boden.
Fangfrage für Uneinsichtige: "Wovon lebt das Pferd?" (Antwort: Von dem, was es aus dem Futter rausnimmt! Wenn im Kot das selbe drin wäre wie im Futter, brauchte man ja nicht zu füttern)

Beim Kalk geht das ganze etwas anders: da muß derjenige, der das kapieren soll, wenigstens ~~ wissen, was ein pH-Wert ist. Im Extremfall (und vor allem bei PferdehalterInnen) kann man das über das Entkalken der Kaffeemaschine erklären - im Boden passiert genau das selbe : der (saure) Regen löst den Kalk im Boden und "spült ihn nach unten". Das ist zwar ziemlich an den Haaren herbeigezogen, aber die meisten Leute, die nicht Düngen wollen, waren sowieso schlecht in Bio und Chemie :wink: (sonst würden sie ja wissen, das auch Pflanzen was essen müssen...).

Wenn das nicht reicht, muß er eben warten, bis da nichts mehr wächst (oder ihm die Kunden/Einsteller wegbleiben), dann sieht ers selber ..... :roll:

Grüße
Brigitta
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Nachdüngung

Beitragvon chakla_girl » Di Jun 30, 2009 6:48

Hallo,

Meine Wiesen wurden im April mit Volldünger gedüngt. Auf einer Wiese wurde Heu gemacht, die anderen abgeweidet.

Jetzt würde ich gerne Nachdüngen, weil das Gras eher zögerlich kommt.

Mit was dünge ich denn jetzt optimal?

Leider hat unser Bauer schon gedüngt als wir die Wiese übernommen haben, sonst hätte ich ne Bodenanalyse machen lassen.

Gruß
chakla_girl
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Nachdüngung

Beitragvon chakla_girl » Di Jun 30, 2009 6:51

Hallo,

Meine Wiesen wurden im April mit Volldünger gedüngt. Auf einer Wiese wurde Heu gemacht, die anderen abgeweidet.

Jetzt würde ich gerne Nachdüngen, weil das Gras eher zögerlich kommt.

Mit was dünge ich denn jetzt optimal?

Leider hat unser Bauer schon gedüngt als wir die Wiese übernommen haben, sonst hätte ich ne Bodenanalyse machen lassen.

Gruß
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Beitragvon FreeGreen » Di Jun 30, 2009 11:57

@Cheval,
Falls es noch relevant sein sollte, dann erklaer das deinem Duenge-Verweigerer doch mal von der wirtschaftlichen Seite. Es ist wesentlich guenstiger, wenn sich die Pferde das Futter selber von der Weide rupfen, als wenn er es ihnen spaeter im Stall in's Maul anreichen muss. Zudem ist es oekonomischer, einen Weideertrag auf Niveau zu halten, als ihn nach Abwirtschaftung wieder aufzubauen.

@Chakla,
Wir duengen im Fruehjahr Kalkamonsalpter und Vollduenger (N/P/K), nach dem Schnitt/Beweidung noch einmal Vollduenger (halbe Gabe). Wenn ich mich recht erinnere (arbeite mich gerade wieder ein in die Materie), dann sollte dies bis Johannis (24. Juni 2009) erledigt sein. Demnach koenntest du jetzt gerade noch duengen, wenn es ausreichend regnet, damit der Duenger an die Wurzeln kommt.
Gruss
FreeGreen
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Beitragvon chakla_girl » Mi Jul 01, 2009 6:56

Hallo FreeGreen,

danke für den Tipp!

Ja, an die halbe Menge Volldünger habe ich auch schon gedacht, hab aber dann wieder den Tipp bekommen Thomaskali auszubringen. :?: :?: :?:

Im nächsten Jahr wird auf jeden Fall eine Bodenprobe gemacht und dann nach Anleitung gedüngt.

Gruß
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Re: Pferdeweiden düngen

Beitragvon chakla_girl » Mi Jul 08, 2009 7:09

Hallo,

also ich habe jetzt, die gerade nachgemähte Weide mit Kalkammonsalpeter (1Kg / 100m²) gedüngt.

Jetzt habe ich noch drei Fragen:

1. Kann ich den Kalkammonsalpeter auch auf die Weide streuen, auf der der Aufwuchs schon zwei Wochen wachst :?: Ist so 10-12cm hoch. Diese Koppel kommt in ca. 3-4 Wochen wieder zum Einsatz.

2. Kann ich die mit Kalkammonsalpeter gedüngten Flächen gleichzeitig noch Kalken :?: Habe gelesen, dass man Kalk und Stickstoff nicht gleichzeitig ausbringen soll, aber im Kalkamonsalpeter ist ja auch schon eine kleine Menge CaO drin und er verbraucht ja nicht so viel Kalk wie andere N-Dünger.

3. Welchen Kalk könnt Ihr empfehlen zur Ausbringung per Hand :?:

Gruß
chakla_girl
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