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Pleuellager wechseln?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Pleuellager wechseln?

Beitragvon Daniel Setz » Fr Feb 01, 2008 20:45

Hallo!

Ich hab' jetzt angefangen, den Motor von meinem Fendt 225 GT zu überholen, da er schon ordentlich aus der Entlüftung geblasen hat.

Laufbuchsen und Kolben werden auf jeden Fall erneuert, nur bei den Pleuellagern bin ich noch unschlüssig.

Am Anfang dachte ich: "Die machste gleich mit, wenn du schon dabei bist!"

Aber als ich die Lager kaufen wollte, blieb mir die Luft weg: Bei Fendt kosten die Schalen 174 € + Mwst. pro Stück! Alle anderen Anbieter können sie entweder nicht liefern, oder liegen preislich fast genauso hoch.

Daher bin ich am überlegen, die Lager drin zu lassen. Schließlich wird der Schlepper nur selten gebraucht und immer mit einwandfreiem Öl gefahren- da kommt nicht mehr viel Verschleiß hinzu.

Außerdem kann ich sie auch später noch leicht wechseln, da am Block ein großer, seitlicher Deckel vorgesehen ist.

Was meint ihr dazu? Kann ich das unbesorgt so machen, oder muss ich zwingend die schweineteuren Dinger kaufen?

Fotos meiner Lager findet ihr im Album.

Euch allen ein schönes Wochenende!
Resi, i hol' di mit meim Traktor ab!
Daniel Setz
 
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Beitragvon Andy_S » Fr Feb 01, 2008 20:50

Wenn du Zylinder, Buchsen etc. machst, wirst Du anschließend wieder ne super Kompression haben. Ob oder wie lange das allerdings die alten Pleullager mitmachen ist fraglich.
Ich würd die gleich mitmachen.
Gruß
Andy
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Beitragvon ostfriese » Fr Feb 01, 2008 21:01

würd ich auch machen nun hast in zerlegt und bist dabei nacher hast ihn zusammen und dann passiert es irgendwann mal, das der bein durch steckt so sagt man das bei uns und dann hast du ein viel grösseren und teueren schaden und sagt du hätte ich man doch ( hep ick und haa ick sünd dircht binanner)
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Beitragvon NinjaFlo » Fr Feb 01, 2008 21:34

Als Kfz-Mechaniker kann ich dir nur raten sie neu zu machen.
Und ich habe auch schon an meinem Fendt Farmer 2S den Motor überholt,
da habe ich die Lager mit gemacht egal wie sie aussahen und gekostet haben.

Für den 3Zylinder MWM Motor habe ich 2002 so ca. 2000Euro gelasen für Kolben,Büchse,Pleuellager un Dehnschrauben O-Ringe,Ölwanne-Ventieldeckeldichtungen
und 150€ in einer Motorenwerkstatt für das Planen der Zylinderköpfe und Fräsen der Ventilsitze.

Den rest habe ich alles selber gemacht.

Wenn du den Motor schon auseinander hast macht man alles mit alles ander ist blödsin.

Wenn du alles neu machst würde ich auch empfehlen danach den Motor ein wenig einzufahren und nicht gleich voll ran nehmen.
NinjaFlo
 
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Beitragvon IHC of Doncaster » Fr Feb 01, 2008 22:54

Die Fendt Leute scheinen sich auf ihre Pleullager wohl was besonders einzubilden! Da bin ich mit meinem in Ersatzteilen sonst so teuren Englischen IHC mit ca. 50€/Satz (3-Zylinder) billig dran! Ich hab meinen letzten Winter überholt (Büchsen, Kolben, Ventile & Führungen, alle Dichtungen, Auch die Pleullager). Nicht durch original- sondern durch Nachbau-Teile etwas besserer Art (nicht das China Zeugs). Alles Drumherum bissl weniger wie 1000€.

Versuch mal nach einem Nachbau zu schauen... Es muss nicht immer alles original sein um Qualität zu haben. Wenn man das ganze bei Fendt kauft zahlt man zu 60% nur den Namen!
Neue reinmachen würd ich auf jeden Fall!!

MFG
Stefan
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Beitragvon Crosser » Fr Feb 01, 2008 23:38

Ich sehe da eig. kein Problem drin, wir haben neulichs den Motor von einem Fendt 24 L überholt, und die Lager drin gelassen.
Wir haben die Nass mit Öl geschmirgelt mit feinen Schleifpapier und so wieder eingesetzt.
Kla, wir wollten die zuerst auch neu machen,aber da es die nicht mehr gibt und die noch im guten Zustand waren konnten die drin bleiben.
Auch der Werkstattleiter sah da keine Probleme drin,wenn die kein Spiel haben oder Riefen, warum müssen die dann unbedingt neu ?!

gruß

Hendrik
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Beitragvon DMark » Fr Feb 01, 2008 23:41

Hallo Daniel Setz
Eigentlich wollte ich hier widersprechen, und beraubten Du kannst die Lager drin lassen. Denn man muß sich ja immer fragen, wo man anfängt und wo man aufhört. Wenn die Pleuellager neu sollen wieso nicht auch die Hauptlager?
Ich hab mir aber Deine Bilder angeschaut, und auf einem Blick erkannt, daß man erhebliche Verschleißerscheinungen sogar auf den Bildern erkennen kann. Also bleibt Dir wohl nix anderes übrig als sie zu erneuern. So wie das auf den Bildern zu sehen ist würde ich mir die Hauptlager und die Kurbelwelle auch noch genauer anschauen.
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Beitragvon Favorit » Sa Feb 02, 2008 1:48

Hi,

Direktbezug ist die preiswertere Methode. Leider verkauft Deutz.AG nicht Outlet, sondern mit Vertragsnehmern.
Du kannst dir hier ( http://www.deutz.de/live_deutz_com/html ... 6chm3.de.0 ) deine(n) Händler aussuchen. Fragen kostet nichts! :wink:
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Beitragvon Schrauber » Sa Feb 02, 2008 8:36

Moin,

warum wilst du die wechseln die sehen doch gut aus (Album), das sind normale Laufspuren das haben neue nach 10 Std auch. Wichtig ist der Öldruck, haste ihn vorher gemessen? Im Stand warm minimum 1,5 bar sonst Pumpe erneuern.

Dein Preis past nicht, das ist Lager mit Pleul.

Gruß Schrauber
MfG
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Beitragvon Schauerschrauber » Sa Feb 02, 2008 10:21

:shock: :shock: :shock:

@ Schrauber

also die Pleuellager die ich auf den Fotos gesehen habe sind Fix und Fertig - die haben mind. 8000 Stunden runter und es kommt der innere Kern schon durch :wink:
Einlaufspuren :?: - höchstens wenn ohne Öl gelaufen :idea:
Auf jeden Fall erneuern sonnst gibts Schäden an der Kurbelwelle :!: :!: :!:

Die Preise für die alten MWM Lagerschalen sind in der tat so heftig - so könntest hier mal anfragen :arrow:

Sabine Rudnik

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45659 Recklinghausen

Tel 02361 / 9796558

Fax 02361 / 9796557

Handy 017662077728

Email ersatzteile-rudnik@gmx.de

mfg
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Beitragvon Schrauber » Sa Feb 02, 2008 11:43

Moin,

wer hier Fix und Fertig ist überlasse ich jeden selbst, wichtig ist die Ölversorgung.
Und die Pleullager kosten Stück 39,40 + Mwst Fendt Nr. F 139 207 310 670


Gruß Schrauber
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Beitragvon Ölhand » Sa Feb 02, 2008 15:20

Hallo,
wenn du die Pleuel abgebaut hast solltest du auch die Lager tauschen. So wie die aussehen hätten die ohne Demontage wohl noch eine Zeitlang gelaufen, aber wenn so ein Lager einmal demontiert wurde und es so aussieht ist die Wahrscheinlichkeit dass es nach kurzer Zeit "verreckt" recht groß. Auch dass ein Lager bereits nach kurzer Einlaufzeit(10Std) so aussehen soll kann ich nicht bestätigen.
Gruß, Achim
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Beitragvon IHC of Doncaster » Sa Feb 02, 2008 23:04

Crosser hat geschrieben:Ich sehe da eig. kein Problem drin, wir haben neulichs den Motor von einem Fendt 24 L überholt, und die Lager drin gelassen.
Wir haben die Nass mit Öl geschmirgelt mit feinen Schleifpapier und so wieder eingesetzt.


Schmirgeln ist der absolute Tod für die Lager!!! Wenn man die überhaupt nochmals einbaut, dann soll man sie im Pleul gut markieren und von Pleul zu Pleul nicht vertauschen! AUch nicht die obere Schale als untere einsetzen (...)
Schmirgeln bringt nichts außer mehr Spiel!!! ist erstmal mehr Spiel vorhanden, sinkt auch der Öldruck, weil mehr Öl ohne Widerstand "durchrinnt" und das hat dann wieder weiß Gott was zur Folge! (Die Kurbelwelle leidet, und das ist teurer!)
Normalerweise muss man die Lager sowieso nach jedem erneutem ausbauen tauschen, da sie sich verziehen usw...
Wenn die mal so ausschauen wie auf den Fotos ist es höchste Zeit!

MFG
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