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Problem mit Briggs & Stratton Kleinmotor

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Problem mit Briggs & Stratton Kleinmotor

Beitragvon KarlG » Mi Apr 22, 2020 23:52

Guten Tag.
Ich besitze eine Bodenhacke mit Briggs & Stratton OHV 5,5HP-4-Takt Motor.
Das Gerät wurde länger nicht bewegt und ich habe keine Unterlagen dafür im Netz gefunden.
Der Motor besitzt oben den Benzineinlass und seitlich 2 kleine Einfüllstutzen mit gelber bzw. weißer Kappe. Ich füllte in den Stutzen mit gelber Kappe Öl ein. Für was dient der Stutzen mit weißer Kappe? Da mir dies nicht klar war. habe ich auch da Öl eingefüllt.
Nach mehreren Tagen gelang es mit den Motor zum Laufen zu bringen. Allerdings qualmte er stark und nach kurzer Zeit floß Öl sowohl aus dem Auspuff als auch über den Vergaser aus dem Luftfilter. Etwa 20 Sekunden später starb der Motor ab.
Ein Anlassen mit dem Seilzugstarter ist jetzt kaum noch möglich da der Motor wie festgefressen ist.
Das Gerät in die Werkstatt zu bringen ist ziemlich aufwändig mit Anhänger zu bewältigen. Hat es Sinn hier selbst weiter zu machen oder ist ein kapitaler Motorschaden wahrscheinlich?
Ich nehme an, Motoröl in den Stutzen mit weißer Kappe zu füllen war der Auslöser des Schadens.
Vielen Dank für die Geduld der Leser!
Karl G
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Re: Problem mit Briggs & Stratton Kleinmotor

Beitragvon TommyA8 » Do Apr 23, 2020 6:01

Hallo,
bitte ein Bild (gerne mehrere) von dem Motor, wenn möglich von der genauen Type des Motors hier einstellen.
Wenn ein Bild nicht möglich ist dann bitte die Bezeichnung die (meist) auf dem Anreisstarter geschrieben steht hier posten.

Ohne die genaue Type wird es schwierig weiter zu unterstützen (jedenfalls für mich).
Gibt es Unterlagen zu der Bodenhacke?
Oft sind in solchen Unterlagen auch weitere Infos zu dem verbauten Motor zu finden.

Grüße
Thomas
Interpunktion und Orthographie dieses Beitrages ist frei erfunden.
Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.
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Re: Problem mit Briggs & Stratton Kleinmotor

Beitragvon countryman » Do Apr 23, 2020 6:35

Normal steht die Seriennummer bei B&S auf dem Luftleitblech eingeschlagen und die Dokumentation ist ziemlich gut.
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Re: Problem mit Briggs & Stratton Kleinmotor

Beitragvon 240236 » Do Apr 23, 2020 6:40

Ein Stutzen ist für Motoröl und der andere gehört für das Öl, das sich der Motor selbst zum Benzin zumischt,

Mein Sohn hat bei meiner alten Motorsense (ebenfals 4-Takt) das Motoröl und Motorschmieröl randvoll gemacht und dann zeigte der Motor die selben Symtpome (ist ja logisch) und es floss ebenfals Öl aus dem Auspuff.
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Re: Problem mit Briggs & Stratton Kleinmotor

Beitragvon ferguson-power » Do Apr 23, 2020 17:29

Schraub die Zündkerze raus . Dann solltest du den Motor wieder drehen können . Das Öl , welches auf dem Kolben steht kommt beim drehen an der Zündkerzenöffnung raus . Dann das Öl aus dem Kurbelgehäuse ablassen und die Vorgeschriebene Menge wieder auffüllen . Bis zur Peilstabmarkierung oder Kontrollschraube oder genau die vorgeschriebene Menge einfüllen . Dann ins Zündkerzenloch ein wenig Benzin einfüllen und ein paar Mal drehen damit das restliche Öl aus dem Verbrennungsraum raus kommt . Zündkerze wieder rein schrauben und versuchen zu starten .
Menschenkind bedenke wohl , dein größter Feind heißt Alkohol .
Doch in der Bibel steht geschrieben , du sollst auch deine Feinde lieben .
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Re: Problem mit Briggs & Stratton Kleinmotor

Beitragvon lama-bauer » Do Apr 23, 2020 22:01

Also ich habe bisher noch keinen " Viertaktmotor " gesehen,der sich Öl ansaugt um das Benzin damit zu vermischen ???
Solche Aussagen gehören wohl in den Junior-Stammtisch :)
Ist es dieser B+S Motor?
https://www.rasentraktoren-motoren.de/m ... -62/a-1444
Die Motoren haben bauartbedingt mehrere Einfüllstutzen und Kontrolldeckel.
Früher hatten die Motoren nur die unteren Gelben Deckel zum einfüllen und zur Ölstandskontrolle.
Nun hat man zur besseren Befüllung die Einfüllstutzen mit weißem Deckel angebracht.
Das heißt man füllt beim weißen Deckel Motoröl ein bis es beim gelben rausläuft,wenn der Motor waagrecht steht .
Wenn man nun beim weißen zusätzlich Öl nachfüllt,wird der Motor mit Öl überfüllt !
Das Öl wird über die Motorentlüftung in den Luftfilter gedrückt und kommt so in den Vergaser und Verbrennungsraum.
Läßt sich der Motor ohne Zündkerze genauso schwer drehen,dann ist er Schrott !
Durch den hohen Druck im Kurbelgehäuse kann es zum Fressen des Pleuels oder der Kurbelwelle gekommen sein.
Da hier Alupleuel verwendet werden ist eine Reparatur kaum wirtschaftlich,siehe Neupreis.
Hättest besser vorher fragen sollen !
lama-bauer
 
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Re: Problem mit Briggs & Stratton Kleinmotor

Beitragvon KarlG » Do Apr 23, 2020 22:34

lama-bauer hat geschrieben:Also ich habe bisher noch keinen " Viertaktmotor " gesehen,der sich Öl ansaugt um das Benzin damit zu vermischen ???
Solche Aussagen gehören wohl in den Junior-Stammtisch :)
Ist es dieser B+S Motor?
https://www.rasentraktoren-motoren.de/m ... -62/a-1444
Die Motoren haben bauartbedingt mehrere Einfüllstutzen und Kontrolldeckel.
Früher hatten die Motoren nur die unteren Gelben Deckel zum einfüllen und zur Ölstandskontrolle.
Nun hat man zur besseren Befüllung die Einfüllstutzen mit weißem Deckel angebracht.
Das heißt man füllt beim weißen Deckel Motoröl ein bis es beim gelben rausläuft,wenn der Motor waagrecht steht .
Wenn man nun beim weißen zusätzlich Öl nachfüllt,wird der Motor mit Öl überfüllt !
Das Öl wird über die Motorentlüftung in den Luftfilter gedrückt und kommt so in den Vergaser und Verbrennungsraum.
Läßt sich der Motor ohne Zündkerze genauso schwer drehen,dann ist er Schrott !
Durch den hohen Druck im Kurbelgehäuse kann es zum Fressen des Pleuels oder der Kurbelwelle gekommen sein.
Da hier Alupleuel verwendet werden ist eine Reparatur kaum wirtschaftlich,siehe Neupreis.
Hättest besser vorher fragen sollen !

Vielen Dank.
Der Motor ließ sich nach langer Standzeit schon sehr schwer anwerfen. Nun ist der nötige Kraftaufwand noch höher. Ich werde morgen den Tipp mit der Zündkerze versuchen und auch Öl zu entfernen. Der Hinweis zu den Einfüllstutzen scheint mir richtig. Derjenige mit der weißen Kappe befindet sich genau über dem mit der gelben Kappe. Allerdings haben beide den gleich kleinen Durchmesser.
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Re: Problem mit Briggs & Stratton Kleinmotor

Beitragvon KarlG » Do Apr 23, 2020 22:40

ferguson-power hat geschrieben:Schraub die Zündkerze raus . Dann solltest du den Motor wieder drehen können . Das Öl , welches auf dem Kolben steht kommt beim drehen an der Zündkerzenöffnung raus . Dann das Öl aus dem Kurbelgehäuse ablassen und die Vorgeschriebene Menge wieder auffüllen . Bis zur Peilstabmarkierung oder Kontrollschraube oder genau die vorgeschriebene Menge einfüllen . Dann ins Zündkerzenloch ein wenig Benzin einfüllen und ein paar Mal drehen damit das restliche Öl aus dem Verbrennungsraum raus kommt . Zündkerze wieder rein schrauben und versuchen zu starten .


Vielen Dank für die Anleitung.
Den Zugang zum Kurbelgehäuse um Öl abzulassen werde ich suchen. Eine Peilstrichmarkierung an dem dünnen Einfüllstutzen ist allerdings nicht zu sehen.
Trotzdem auch ein sehr hilfreicher Tipp.
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Re: Problem mit Briggs & Stratton Kleinmotor

Beitragvon KarlG » Do Apr 23, 2020 22:47

countryman hat geschrieben:Normal steht die Seriennummer bei B&S auf dem Luftleitblech eingeschlagen und die Dokumentation ist ziemlich gut.


Hallo.
Also der B&S-Motor wurde in einen MAC 55MT von Electrolux verbaut.
Die Electrolux Seriennummer lautet: 50600325
PNC 953878291 00 Type EPOL5R0

Die B&S Motornummer: 126392 0117.
Vielen Dank für das Interesse.
KarlG
 
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Re: Problem mit Briggs & Stratton Kleinmotor

Beitragvon KarlG » Do Apr 23, 2020 23:04

TommyA8 hat geschrieben:Hallo,
bitte ein Bild (gerne mehrere) von dem Motor, wenn möglich von der genauen Type des Motors hier einstellen.
Wenn ein Bild nicht möglich ist dann bitte die Bezeichnung die (meist) auf dem Anreisstarter geschrieben steht hier posten.

Ohne die genaue Type wird es schwierig weiter zu unterstützen (jedenfalls für mich).
Gibt es Unterlagen zu der Bodenhacke?
Oft sind in solchen Unterlagen auch weitere Infos zu dem verbauten Motor zu finden.

Grüße
Thomas


Vielen Dank.
Unterlagen sind im Netz nicht mehr zu finden. Ein Bild zu posten habe ich nicht geschafft.
Der B&S-Motor hat die Nummer: 126392 0117
1-Zyl. 4-Takt B&S Benzinmotor für Motorhacken usw. 5,5HP 4,1kw (Intek?) OHV , Durchm. KURBELWELLE 19.05mm, Länge 62mm,
durchg. Keilnut., Tank 2,8l
Andere Angaben zum Motor finde ich nicht. Angaben zur Maschine: MAC Allister MAC 55 MT, Hersteller Electrolux.
Ich hoffe dies hilft weiter.
KarlG
 
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Re: Problem mit Briggs & Stratton Kleinmotor

Beitragvon KarlG » Do Apr 23, 2020 23:10

ferguson-power hat geschrieben:Schraub die Zündkerze raus . Dann solltest du den Motor wieder drehen können . Das Öl , welches auf dem Kolben steht kommt beim drehen an der Zündkerzenöffnung raus . Dann das Öl aus dem Kurbelgehäuse ablassen und die Vorgeschriebene Menge wieder auffüllen . Bis zur Peilstabmarkierung oder Kontrollschraube oder genau die vorgeschriebene Menge einfüllen . Dann ins Zündkerzenloch ein wenig Benzin einfüllen und ein paar Mal drehen damit das restliche Öl aus dem Verbrennungsraum raus kommt . Zündkerze wieder rein schrauben und versuchen zu starten .


Vielen Dank, nach der genannten Vorgehensweise werde ich es morgen versuchen.
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Re: Problem mit Briggs & Stratton Kleinmotor

Beitragvon KarlG » Fr Apr 24, 2020 18:00

KarlG hat geschrieben:Guten Tag.
Ich besitze eine Bodenhacke mit Briggs & Stratton OHV 5,5HP-4-Takt Motor.
Das Gerät wurde länger nicht bewegt und ich habe keine Unterlagen dafür im Netz gefunden.
Der Motor besitzt oben den Benzineinlass und seitlich 2 kleine Einfüllstutzen mit gelber bzw. weißer Kappe. Ich füllte in den Stutzen mit gelber Kappe Öl ein. Für was dient der Stutzen mit weißer Kappe? Da mir dies nicht klar war. habe ich auch da Öl eingefüllt.
Nach mehreren Tagen gelang es mit den Motor zum Laufen zu bringen. Allerdings qualmte er stark und nach kurzer Zeit floß Öl sowohl aus dem Auspuff als auch über den Vergaser aus dem Luftfilter. Etwa 20 Sekunden später starb der Motor ab.
Ein Anlassen mit dem Seilzugstarter ist jetzt kaum noch möglich da der Motor wie festgefressen ist.
Das Gerät in die Werkstatt zu bringen ist ziemlich aufwändig mit Anhänger zu bewältigen. Hat es Sinn hier selbst weiter zu machen oder ist ein kapitaler Motorschaden wahrscheinlich?
Ich nehme an, Motoröl in den Stutzen mit weißer Kappe zu füllen war der Auslöser des Schadens.
Vielen Dank für die Geduld der Leser!
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Obwohl wahrscheinlich viele schon von der Virus-Berichterstattung genervt sind, habe ich hilfreiche, kompetente und freundliche Tipps bekommen. Überhaupt halte ich dieses Forum bei solchen Fragen für das kompetenteste in Deutschland. Diesen Eindruck hatte ich schon bei meinen früheren Fragen.
Deshalb, an alle die sich mit meinem Problem beschäftigt haben besten Dank.
Ich bin wie empfohlen vorgegangen. Nach ein paar Startversuchen sprang er wieder an, wobei er zunächst stark qualmte. Nach einer Minute lief er wieder völlig normal.
Was mich bei diesem Motor allgemein überrascht: Es gab in 10 Jahren Betrieb noch nie eines der immer wieder bei Kleinmotoren auftretenden Probleme mit dem Vergaser.
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Re: Problem mit Briggs & Stratton Kleinmotor

Beitragvon countryman » Fr Apr 24, 2020 19:23

KarlG hat geschrieben:Obwohl wahrscheinlich viele schon von der Virus-Berichterstattung genervt sind,...


Gerade deswegen ist ein qualmender Kleinmotor doch gerade hoch willkommen als Abwechselung ;-)
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