Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • Druckansicht
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Fr Jan 30, 2026 21:34

Probleme mit Ballenschleuder

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
Antwort erstellen
23 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Case Maxxum » Fr Jul 28, 2006 8:07

das geht leider nicht aber ich erkläre gerne mal das prinzip.
also die zapfwelle vom schlepper treibt direkt das schwungrad an.auf diesen schwundrad ist ein keilriemen der eine kleine riemenscheibe antreibt die wiederrum treibt den Durchtrieb bis zur Schleuder an.Nun könnte man da gebe ich euch recht die Riemenscheibe im Durchmesser verändern,aber erstens kann das ja nicht im Sinne des Erfinders sein und das ganze ist auch verkleidet somit kriegt man da sowieso rasch Platzprobleme.
Man das gibts doch nicht das niemand diese Presse hat oder einen kennt ... :cry:
Benutzeravatar
Case Maxxum
 
Beiträge: 73
Registriert: So Jun 04, 2006 17:06
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Schlüterbastler » Fr Jul 28, 2006 11:48

Hallo Case Maxxum,

ein Bekannter von mir hat ein ähnliches Problem allerdings mit einer Welger AP23. Wir haben festgestellt, das die pressdichte und damit die Härte der Ballen auf die Wurfweite einen großen Einfluss hat. Vieleicht sind deine Ballen nicht startk genug verdichtet?
Das mit dem Abstand der Wurfbänder zueinander ist uns auch schon in den Sinn gekommen. In der BA der Welger steht dazu aber auch kein Wert. Bei der nächsten Heuernte werden wir das mal ausprobieren. (Bei Stroh tritt das Problem eigenlich nicht auf)
Gibt es in dem Antriebsstrang für die Ballenschleuder außer dem Keilriemenantrieb noch eine extra Rutschkupplung? Die Drehzahl und die Leistung spielen da auch noch eine Rolle.
Schlepper zu klein? Nicht auf volle 540U/min gefahren? (müsste man eigentlich höhren können, wenn die Drehzahl beim werfen stark absinkt)


mfg Schlüterbastler
Schlüterbastler
 
Beiträge: 31
Registriert: Di Mär 07, 2006 16:31
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Case Maxxum » Fr Jul 28, 2006 15:15

ne da gibt es keine rutschkupplung man kann die wurfweite elektronisch vom schlepper aus verstellen, aber wie gesagt bei maximaler wurfweite ist der keilriemen auch wirklich stramm.vor der presse läuft ein 65ps schlepper ich denke das sollte dicke reichen.wir haben das problem eigentlich bei stroh und heu und unsere anhänger sind nicht wirklich riesig.
Benutzeravatar
Case Maxxum
 
Beiträge: 73
Registriert: So Jun 04, 2006 17:06
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Ballenschleuder Probleme

Beitragvon moasdasenn » Do Dez 20, 2007 19:48

Also mein Vorschlag ist, die Ballenlänge auf ca. 1 m einzustellen und wie schon mitgeteilt, die Pressdichte so einstellen, daß die Bündel beim Durchlauf der Ballenschleuder nicht zusammengedrückt werden. Das Heu muß allerdings genügend trocken sein, da sonst die Bündel zu schwer werden. (Je länger die Ballen sind, um so mehr werden sie beschleunigt)Die Neigung der Presse und Ballenschleuder stellen wir mit der Ackerschiene ein, dann ändert sich geringfügig der Wurfwinkel.
Es könnte auch sein, daß der angehängte Wagen zu weit von der Presse entfernt ist, man kann bei manchen Pressen die Anhängevorrichtung verstellen. Wir haben auch alle Kugellager der Rollen an der Presse mit Ballistol geölt, das hilft, denn die kleinen Rollen müssen bei jedem Bündel neu beschleunigt werden.
moasdasenn
 
Beiträge: 1
Registriert: Mi Dez 19, 2007 18:10
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Ölhand » Do Dez 20, 2007 20:26

Hallo,
dein Hauptproblem wird zu 99% der Stellmotor sein. Diese Elektrischen Stellmotoren sind zu schwach und schaffen nach einiger Zeit es nicht mehr den Variator ganz auszuschwenken. Testen kann man sie indem man die Presse laufen lässt, die Schleuder auf maximale Wurfweite stellt und dabei mit einer Brechstange den Stellmotor unterstützt. Auch der Variator sollte auf dem Schiebestück leichtgängig sein und die Führungsbolzen fest und vor allem nicht ausgeschlagen sein. Aber der Stellmotor ist eigentlich immer ein Problem. Weg mit dem Ding, einen kleinen Hydraulikzylinder einbauen mit ausreichend Weg und die Schleuder schmeißt auch. Da kommt eine hydraulisch angetriebene nicht mehr mit. Der Hydraulikzylinder für die Haspel eines Claas Matador passt da hervorragend. Du musst nur darauf achten die Zuleitung entsprechend zu drosseln. Ich habe dieses Frühjahr eine HD 440 mit BS345 auch so umgerüstet. Das funktioniert einwandfrei.
Gruß, Achim
Ölhand
 
Beiträge: 463
Registriert: Do Nov 01, 2007 19:31
Wohnort: Gevelsberg
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon stefanf » Fr Dez 21, 2007 11:34

tag

wir haben eine markant 65, allerdings mit hydraulischem antrieb für die schleuder. bei uns liegt es an zu wenig öl(bei dir ja logischerweise ausgeschlossen) oder daran, dass die drehzahl einfach nicht ausreicht. du kannst ja mal probieren ob du die angegebenen kolbenstöße pro minute erreichst.

ansonsten würde ich auch das problem bei der elektrik suchen

mfg stefan
Benutzeravatar
stefanf
 
Beiträge: 225
Registriert: Fr Nov 02, 2007 18:31
Wohnort: avenwedde in gütersloh in OWL in NRW
  • ICQ
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Holmer 91 » Fr Dez 21, 2007 22:07

Hallo,

die Problemlösung von Ölhand hört sich in meinen Ohren sehr logisch an (ich würds zuerst mal so versuchen). Falls dann immer noch nicht klappen sollte: bei Unserer Markannt ist das obere Band beweglich und miteiner Stange, wo Federn drauf sind mit dem Unteren verbunden. Ich weis nicht, ob die Deutz-Pressen das auch haben, aber wenn nicht kann man das sicher auch "nachrüsten".

mfg, Holmer
"... Kühe sind schon auch ganz cool, aber Schweine sind halt einfach geil."
Benutzeravatar
Holmer 91
 
Beiträge: 1882
Registriert: So Nov 11, 2007 15:05
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon halbe_hahn » Sa Dez 22, 2007 0:02

Hallo,

wir hatten das gleiche Problem mit einer Welger Ballenschleuder mit Ölantrieb.
Nach langem testen und probieren haben wir zwei Gründe für die geringe Wurfweite gefunden.
1 Die Ballen müssen ausreichend fest gepresst sein. Bei Stroh kein Problem. Heu wird nicht so stark gepreßt, dann wird das obere Band verstellt und dadurch der Abstand der Bänder zueinander etwas verringert.
2 Der Hauptgrund für unser Problem war, daß die Bänder nicht stark genug gespannt waren. Hierdurch rutscht das Band beim werfen auf der Antriebswalze und der Ballen wird nicht stark genug beschleunigt. Anfangs haben wir die Bänder stark gespannt doch dies hatte zur Folge, daß die Bänder noch langsamer liefen. Nachdem wir die Lager der Walzen erneuert hatten und wieder stark gespannt haben flogen die Ballen über die Rückwand vom Wagen ( 5m lang und knapp 4m hoch).

Also Lager überprüfen und Bänder stark genug spannen.
Übrigens hatten wir den Tip mit der Bänderspannung aus einer New Holland Betriebsanleitung für Ballenschleudern. Hier ist auch genau beschrieben wie die Bänder gespannt werden und wie stark.

Also weiterhin Gut Wurf.
halbe_hahn
 
Beiträge: 19
Registriert: Fr Dez 21, 2007 23:41
Wohnort: NRW
Nach oben

Vorherige

Antwort erstellen
23 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2

Zurück zu Landtechnikforum

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Google [Bot], Google Adsense [Bot], trenkle

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki