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Radlader, worauf achten? Welche kommen in Frage?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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15 Beiträge • Seite 1 von 1
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Radlader, worauf achten? Welche kommen in Frage?

Beitragvon 63holgi » Sa Mai 16, 2009 19:23

Hallo

ich trage mich mit dem Gedanken meinen Weidemann 917 D/M zu verkaufen
und mir dafür einen kleinen Radlader anzuschaffen.
Die Betrieblichen Gegebenheiten haben sich dahingehend geändert dass ich
etwas mit mehr Breite nehmen kann, und da wäre etwas mit Kabine nicht verkehrt... ;)
Und etwas mehr an Hubkraft ist auch nie verkehrt!

Meine kleinste Durchfahrt macht mir von der breite her kein Kopfzerbrechen,
ca. 2,30m. Die höhe liegt allerdings bei nur rd. 2,60-2,65.

Welche kämen da in Frage, Kramer 212 und 312 und evtl. so ein Ahlmann?

Klick mich

Ein Hydrostat soll einem Wandler vorzuziehen sein? Die Deutzmotoren
sollen gut sein?
Der Radlader kann ruhig schon 20 Jahre alt sein, sollte aber
nicht zuviel auf dem Zähler haben und kein Daueröllecken an den Tag legen.
Ersatzteilbeschaffung dürfte bei bekannten Marken kein Problem sein.
Ich möchte keinen kastrierten mit abgebauter Kabine!

Worauf ist allgemein noch zu achten, was haben die einen besser als die anderen?

Viele Grüße
Holger
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Beitragvon Christian Leipersberger » Sa Mai 16, 2009 20:09

Hallo Holger
also der Ahlmann sieht erstaunlich gut aus für den günstigen Preis.
Ich glaube, es ist ziemlich egal, ob da außen drauf Zettelmeyer, Atlas, Kramer ect. steht. Ich bin schon viele Marken gefahren, auch über längeren zeitraum. Bei den Motoren ist eher vorsicht geboten, die alten Deutz 912er Motoren sind unverwüstlich, die neuere Baureihen nicht mehr ganz so langlebig. Sonst kommst du mit deiner Gesamteinstellung, wie eine Maschine vom zustand her sein sollte, recht weit. Nicht zuviele Stunden, Steuergerät auf Leck kontrollieren und Wellenringe...!
Viel Glück!
Christian Leipersberger
 
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Beitragvon gekodos » Sa Mai 16, 2009 20:24

Moinsen,

also wir haben unseren Kramer 212 seit gut 6 Jahren. Er ist täglich bei uns im Einsatz, wenn auch meist nur für ne Stunde.
Er hat zum Glück einen §Zylinder von Deutz, Wassergekühlt. Die Luftgekühlten sind echt irre Laut.

Der kleine ist aber wirklich unverwüstlich. Keine Absperrung bei Überlast oder son Quatsch. Er hebt auch gut mal 400 Kilo mehr als Angegeben!

Kann ich nur Empfehlen!


Gruß, Timo
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Beitragvon ferguson-power » Sa Mai 16, 2009 20:29

So wie ich das sehe , ist bei dir die Höhe der begrenzende Faktor . Kramer Radlader sind im allgemeinen niedrig gebaut und auch viel verbreitet . Bei anderen Fabrikaten wird es eng werden mit der Höhe . Generell solltest du die Maschine schon auf Herz und Nieren prüfen . Am besten einen Fachmann mitnehmen . Beim Kramer einen mit Allradlenkung nehmen . Dabei drauf achten ob die Achsschenkelbolzen kein Spiel haben ( negativer Sturz ) . Die Allradlenker sind schön wendig und standfester gegenüber nem Knicklenker . Beim Knicklenker drauf achten ob das Knickgelenk nicht ausgeschlagen ist . Ebenso beim Hubgerüst . Beim Fahrantrieb auf Geräusche achten . Im kleinsten Gang sollten die Räder schon durchdrehen wenn man den Lader vor eine Wand oder einen Erdhaufen setzt . Viele ältere Modelle haben den 912er oder 913er Deutz Motor drin . Robuste langlebige luftgekühlte Motoren . Allerdings etwas laut und rauh . Die neueren Radladertypen haben oft den 1011er Deutz Motor eingebaut . Ruhige sparsame Öl-Luftgekühle Motoren , welche leiser und laufruhiger sind . Diese Motoren haben allerdings einen Zahnriemen zur Motorsteuerung , welcher regelmäßig gewechselt werden muß . Dann gibt es auch noch Wassergekühlte Kollegen wie zum Beispiel den Perkins . Auch robuste sparsame Motoren . Bei den meisten Radladern sagt der äussere Allgemeinzustand auch schon viel darüber aus wie die Maschine im Alltag gepflegt und gewartet wurde .
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Beitragvon Fredl1983 » Sa Mai 16, 2009 23:21

Hallo,
Würde im allgemeinen Allradlenkung bevorzugen, die Knicklenker wirft man schneller um als man denkt. Letztes Jahr hatten wir eine Baustelle neben unserem Haus, da ist einer mit dem Radlader nur ein bischen schräg gestanden und hatte eine Schaufel voll Sand vorne drauf, dan hat er die die Schaufel ungefähr einen Meter angehoben und hat im Stand gelenkt und schwupps ist er schon gelegen :lol:
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Beitragvon 63holgi » So Mai 17, 2009 18:50

Hallo

also, mit Knicklenker, den man nu echt leicht umwerfen kann, bin ich seit
zig Jahren unterwegs. So ein Hoftrac ist kippgefährdeter als ein Radlader
mit Knicklenkung! Macht die schmaler Bauweise...

Ich hab nochmal ein wenig versucht zu recherchieren und komme auf folgende
Sammlung unter rd. 2,60m Bauhöhe:

Kramer 212 + 312
JCB 406 + 408
Hanomag 15F oder kleiner
Ahlmann AS 5, AL 8
Liebherr 506
O&K L4
Weidemann 3004

Wenn ich falsch liege, bitte Bescheid sagen!

Wenn ihr noch weitere wisst (wie gesagt, auch gern ältere Baureihen!), immer
her damit, da könnte man doch mal eine gute Liste erstellen!

Radlader werden zu 90% mit Schaufel und Palettengabel angeboten,
brauch ich beides. Eine Klappschaufel ist allerdings nicht vonnöten.
Aber wenn er die nun schon hat, bitte, auch gut.
Wie macht ihr das mit einer Forke dran? Ich brauch die zum Ballen fahren/laden.
Einfach eine vom Schlepper nehmen und andere Aufnahmen dran basteln?

LG
Holger
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Beitragvon ferguson-power » So Mai 17, 2009 19:29

Bei deiner Größenordnung würde ich mir einen Adapter mit Euroaufnahme bauen oder besorgen , damit du alle landwirtschaftlichen Frontladergeräte benutzen kannst . Wenn der Radlader mit Schaufel und Palettengabel angeboten wird dann hat er auch eine mechanische oder hydraulische SWE . Dann kann der Adapter immer schnell gegen Klappschaufel oder Palettengabel getauscht werden .
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Beitragvon 63holgi » So Mai 17, 2009 20:38

ferguson-power hat geschrieben:Bei deiner Größenordnung würde ich mir einen Adapter mit Euroaufnahme bauen oder besorgen , damit du alle landwirtschaftlichen Frontladergeräte benutzen kannst . Wenn der Radlader mit Schaufel und Palettengabel angeboten wird dann hat er auch eine mechanische oder hydraulische SWE . Dann kann der Adapter immer schnell gegen Klappschaufel oder Palettengabel getauscht werden .


2 Gründe die evtl. dagegen sprechen, 1. hab ich keine Euronormgeräte,
da mir der Frontlader dazu fehlt.
2. soll die Euroaufnahme im Vergleich zu einer Radladeraufnahme "schnullibulli" sein (?)
d.h lange nicht so stabil.

LG
Holger
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Beitragvon JohnDeere3040 » So Mai 17, 2009 21:02

1. brauchst du überhaupt eine richtige Gabel? Sonst reichen auch Büchsen, in die man Gabelzinken schrauben kann, an richtiger Stelle positioniert, geht aber nur bei Rundballen oder jeweils einem Quaderballen.
2. Das stimmt, jeder ordentliche Lader hat sie bei unvorsichtiger Bedienung ratzfatz zerrissen.
Mfg
JohnDeere3040
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Beitragvon 63holgi » So Mai 17, 2009 21:08

JohnDeere3040 hat geschrieben:1. brauchst du überhaupt eine richtige Gabel? Sonst reichen auch Büchsen, in die man Gabelzinken schrauben kann, an richtiger Stelle positioniert, geht aber nur bei Rundballen oder jeweils einem Quaderballen.


hmmm, ich brauch die Forke für Rund- o. Quaderballen zum abladen,
evtl. auf dem Feld aufladen und in die Ställe fahren.
Mist aufladen kann man auch mit der Schaufel, wäre nicht das Problem.
Tja, für mehr brauch ich eigentlich keine Forke, die Palettengabel
ersetzt sie rel. breit ;)

LG
Holger
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Beitragvon JohnDeere3040 » So Mai 17, 2009 21:10

wenn man keinen Rahmen braucht weil man mehrere Quader auf einmal fährt geht das ganz gut mit den Zinken direkt.
Mfg
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Re: Radlader, worauf achten? Welche kommen in Frage?

Beitragvon Miststreuer » Mo Mai 18, 2009 13:19

63holgi hat geschrieben:Ein Hydrostat soll einem Wandler vorzuziehen sein? Die Deutzmotoren sollen gut sein?

Ist ein Hydrostat und ein Wandler nicht das gleiche?? Das war bis jetzt zumindest immer meine Meinung.
Deutz Motoren waren noch immer gut. Damit kannst du eigentlich nichts falsch machen.

Achte auch auf eine gute Zugängigkeit vom Motor. Da ärgerst du dich nacher nur wenn du mal was dran arbeiten musst. Der Ahlmann in deinem Link sieht da nicht sehr vorteilhaft aus. Der ganze Motor unter der Kabine....Vom Preis her finde ich den aber auch Top
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Re: Radlader, worauf achten? Welche kommen in Frage?

Beitragvon 63holgi » Mo Mai 18, 2009 20:51

Miststreuer hat geschrieben:Ist ein Hydrostat und ein Wandler nicht das gleiche?? Das war bis jetzt zumindest immer meine Meinung.


... bin mir da unsicher, aber erstmal egal.
Wichtig ist wie du sagst die Zugänglichkeit zum Motor!

Mein Weidemannmensch hat mir heute einen Weidemann 3004 vorgeschlagen...
Bj. weiss ich noch nicht, Stunden unter 7000, aber auch rd. 12.000,- netto!!

LG
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Re: Radlader, worauf achten? Welche kommen in Frage?

Beitragvon Miststreuer » Di Mai 19, 2009 12:41

63holgi hat geschrieben:Mein Weidemannmensch hat mir heute einen Weidemann 3004 vorgeschlagen...
Bj. weiss ich noch nicht, Stunden unter 7000, aber auch rd. 12.000,- netto!!

Du hast doch selbst in einem anderen Thread gesagt, dass Baumaschinen die Absolut robusteren Maschinen sind und einen Hoflader immer vorzuziehen sind. Das würde ich auch beherzigen....
Ich habe eben "Weidemann 3004" gegoogelt und hab gesehen das ist eine Maschine mit Teleskoparm. Unser Nachbar hat auch einen Weidemann mit Teleskoparm (neueres Modell, ein Jahr alt). Das ist ne ganz feine Sache mit dem Teleskoparm, aber seiner wurde jetzt schon drei Mal geschweißt! Die halten der Belastung einfach nicht Stand. Jetzt soll er einen ganz neuen, verstärkten Arm bekommen, am liebsten würde er den ganz umhandeln.... Ich würde da die Finger von lassen.
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Beitragvon 63holgi » Di Mai 19, 2009 15:08

@Miststreuer

jaja, hast ja recht!
Ich hab den 3004 selbst noch nicht gesehen, ist aber einer ohne den Teleskoparm,
hat wohl nur den "normalen" Lader.
Nur wenn ich mir so einen 3004 mal auf Bildern ansehe und dann diese
mit anderen vergleiche die ebenfalls locker über 2t heben,
kommen mir "die anderen" weit stabiler vor.
Dies aber nur rein subjektiv von Bildern, was nichts heissen soll

Was mir nur auffällt wenn man mal durchs Netz schlendert, alles das
was an einem Weidemann/Schäffer etc., egal wie groß, nicht so gut/haltbar ist,
da hat ein alter Kramer 312 z.B. keinerlei Probleme!

http://www.ac-baumaschinen.de/Weidemann3004/1.htm

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