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Raps Säen?????

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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8 Beiträge • Seite 1 von 1
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Raps Säen?????

Beitragvon Fendt 312 Vario » Di Jun 17, 2008 20:12

Hallo,
möchte dieses Jahr mal Raps anbauen bzw. muß es wegen der Fruchtfolge.
Meine wichtigsten Fragen dazu sind:

-Einzelkornsämaschine oder normale?
-Reihenabstand?
-Aussähmenge kg/ha?
-Welche Sorte in schweren Böden?
-Wo bekomme ich noch Infos zu Anpflanzung?

Vielen Dank für die Antworten
Gruß Markus
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Beitragvon countryman » Di Jun 17, 2008 20:35

1. normale Drillsaat, Getreideabstand, Bedienungsanleitung der Drillmaschine beachten bzgl. Einstellung!
2. 40-60 Pflanzen/m², ergibt oft um 3 kg/ha (Saatmenge in kg/ha = Körner/qm x TKG / Keimfähigkeit in %)

Mulchsaat ist nach Gerste und Strohabfuhr problemlos machbar, es sollte aber wenigstens 15-18 cm tief gelockert werden (Grubber). Je nach Herbstentwicklung mit z.B. 40N anschieben, mit 0,5-1l Folicur/Caramba Winterhärte verbessern (Schossen verhindern!)
Weitere Info von der Offizialberatung, Wochenblatt, Saatzuchtfirmen.
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Beitragvon kruemel » Di Jun 17, 2008 20:47

Raps kannst du sowohl in Einzelkorn saat oder konverntinell säen. Je nach Boden und Drillmaschine beträgt die Aussaatmenge 1,5-3,5 kg/ha. Wichtig ist gleich nach der Saat Schneckenkorn zu streuen.
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Beitragvon kikifendt » Mi Jun 18, 2008 8:26

Wichtig ist, wie countryman schon geschrieben hat, dass er das Stadium des Schossens nicht im Herbst erreicht. Dementsprechend sollte der Saattermin nicht zu früh sein (auf guten Standorten eher gegen Ende August) und die Düngung sollte angepasst sein (nicht mehr als 35 bis 40 kg N/ha)

Raps ist sehr empfindlich für zu niedrigen pH - Wert. Man sollte also auf jeden Fall kalken, wenn der pH - Wert unter 6,8 -7 liegt. Der Kalk wirkt sich auch positiv auf die Bodenstruktur aus. Vor der Saat empfiehlt sich das Streuen von Thomaskali, um einerseits die Kaliumversorgung (Kreuzblütler) sicherzustellen, als auch die positiven Effekte des enthaltenen Hüttenkalks zu nutzen. Empfehlenswert hier je nach Versorgungsstufe 650 bis 850 kg/ha.

Des Weiteren würde ich auf jeden Fall zum Pflügen raten, weil man sonst durch Ernterückstände gute Lebensbedingungen für Schnecken schafft. Außerdem braucht Raps einen tief gelockerten Boden. Die Krume sollte feiner als bei Getriede und der Unterboden gut rückverfestigt sein.
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Beitragvon Schachmatt » Mi Jun 18, 2008 8:57

Hallo,

kleine Zuatzfrage:

Hat es von euch schon einer probiert, dem Saatgut noch Schneckenlinsen unterzumischen?

Gruß

Schachmatt
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Beitragvon hans g » Mi Jun 18, 2008 9:02

Schachmatt hat geschrieben:Hallo,

kleine Zuatzfrage:

Hat es von euch schon einer probiert, dem Saatgut noch Schneckenlinsen unterzumischen?

Gruß

Schachmatt

habe davon gehört--die entmischung ist wohl ein problem.
hans g
 
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Beitragvon kitkat1975 » Mi Jun 18, 2008 9:20

das ist gar nicht nötig, einfach 2-3 tage nach der saat mit einem granulatstreuer ausbringen. am besten 2 sorten mischen, ist wie beim fungizid eine bessere wirkung vorhanden.
ansonsten würde ich eine herbstdüngung unterlassen und stattdessen vor der saat 30m3 gülle ausbringen.
caramba oder folicur zur einkürzung ist wie schon geschrieben sehr wichtig, eine kleine menge bor untermischen ist bestimmt auch nicht verkehrt :wink:
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Beitragvon kikifendt » Mi Jun 18, 2008 9:49

Schachmatt hat geschrieben:Hallo,

kleine Zuatzfrage:

Hat es von euch schon einer probiert, dem Saatgut noch Schneckenlinsen unterzumischen?

Gruß

Schachmatt


1. Schneckenkorn ist ein Kontaktmittel. Es bringt also wenig, es in unter die Bodenoberfläche zu applizieren, weil dann nur wenig Schnecken damit in Kontakt kommen.

2. An der Oberfläche ist eine höhere Effizienz gegeben, auch weil man ggf. nicht die ganze Fläche abstreuen muss, sondern nur die Feldränder. Bei trockenen Verhältnissen und wendender Bodenbearbeitung sind im Flächeninneren nur wenig Schnecken zu befürchten. Fazit: Man spart teures Schneckenkorn, weil der Einsatz mit dem Streuer sehr viel effizienter ist.
kikifendt
 
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