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Rapsuntersaaten mit Ackerbohnen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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49 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Rapsuntersaaten mit Ackerbohnen

Beitragvon _andl_ » Sa Sep 20, 2014 10:58

nein, nicht unbedingt von einer zwischenfrucht, aber abfuhr bei leguminosen als hauptfrucht. 3500kg soja, ca. 40% protein, davon wiederum 16% n, ergibt 224kg n abfuhr. wenn dann noch etwas n für die folgefrucht übrigbleibt, kannst du dir ausrechnen, wieviel n innerhalb von 4-5 monaten gebunden worden sind. es ist aber klar, dass im sommer die vegetation höher ist als oktober-november.
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Re: Rapsuntersaaten mit Ackerbohnen

Beitragvon Welfenprinz » Sa Sep 20, 2014 11:35

40% von 3500 sind 1400.
und davon 12%(N-Gehalt in Protein) sind 168.

Also solange ich Wicken als Zwischenfruchtvor Rüben hatte bin ich mit der Veranschlagung von 40 kg richtig gelegen,nachprüfbar an N-min-Untersuchungen und Inhaltsstoffen der Rüben. Wo die 160 kg herkommen sollen,ist mir schleierhaft.


Wieviel Wasser entziehen die Bohnen dem jungen Raps denn?
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Re: Rapsuntersaaten mit Ackerbohnen

Beitragvon _andl_ » Sa Sep 20, 2014 11:49

laut kjeldahl wären es 16%.
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Re: Rapsuntersaaten mit Ackerbohnen

Beitragvon Todde » Sa Sep 20, 2014 13:12

Welfenprinz hat geschrieben:300 kg N/ha von einer Zwischenfrucht?
Gut, so sei es.
Ich geh jetzt mal in mein Arbeitszimmer und packe Bücher, Zeitschriften,Nmin-Untersuchungen und WSG-Unterlagen der letzten 30 Jahre in den Papierkorb.
Du informierst inzwischen die Düngerhersteller dieser Welt darüber,dass sie den dt KAS oder AHL für <10€ zu liefern haben oder ihre Produktion einstellen müssen.


Zahlen dazu im Prospekt:
http://www.freudenberger.net/media/file ... 014_ES.pdf

Seite 17 unten.
Was meinst Du woher die teilweise extrem hohen Nitratwerte im Biogemüse kommen?
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Re: Rapsuntersaaten mit Ackerbohnen

Beitragvon Welfenprinz » Sa Sep 20, 2014 13:36

Nitratwerte in Gemüse ,nicht nur Bio, sind ein komplexeres Thema. Kurze Wachstumszeit, unpassende Mineralisation,Wetterschübe,relativ geringe Biomasse,Ernte in der Hauptwachstumsphase statt in der Vollreife....


Warum kann ch nach Wickenzwischenfrucht-und zwar einer sehr guten- 100 kg N zuZuckerrüben geben ohne dass die Fabrik mir wegen der Qualität die Ohren lang zieht?
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Re: Rapsuntersaaten mit Ackerbohnen

Beitragvon _andl_ » Sa Sep 20, 2014 16:54

der gebundene n ist ja nicht zu 100% sofort pflanzenverfügbar.
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Re: Rapsuntersaaten mit Ackerbohnen

Beitragvon hubsl » So Sep 21, 2014 19:21

ackerbohnen werden nicht in der lage sein massive pflugsohlen aufzubrechen, doch mit solchen dingen haben wir man nach mehreren jahren no till sowieso nicht zu kämpfen.
bei dem raps mit ackerbohnen war die perfekt ausgebildete pfahlwurzel aber schon sehr auffällig. mulchsaaten haben nahezu immer irritationen der pfahlwurzel auf bearbeitungstiefe. bei pflugsaaten oft schon beim bearbeitungshorizont der kreiselegge.
es gäb ja noch andere varianten von einfacheren mischungspartnern mit raps. z.b. weissklee, alexandrinerklee, senf,...
ackerbohnen haben aber eine bessere wurzelbildung.
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Re: Rapsuntersaaten mit Ackerbohnen

Beitragvon Welfenprinz » So Sep 21, 2014 19:52

Die Leguminosen haben einen Mykhorrizaeffekt
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Re: Rapsuntersaaten mit Ackerbohnen

Beitragvon hubsl » So Sep 21, 2014 20:15

ja richtig, auch die mykorhizza wird z.b. von leguminosen und gräsern als untersaat im raps gefördert.
raps selbst geht anscheinend keine symbiose ein.
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Re: Rapsuntersaaten mit Ackerbohnen

Beitragvon Wini » Mo Sep 22, 2014 21:04

Welfenprinz hat geschrieben:Die Leguminosen haben einen Mykhorrizaeffekt


Der Synergieeffekt zwischen Pilz und Pflanze heißt richtigerweise: Mykorrhiza
Gibt es übrigens auch bei meinen Esskastanien und durch Saatgutimpfung bei den beliebten Sojabohnen !
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Re: Rapsuntersaaten mit Ackerbohnen

Beitragvon hubsl » Di Sep 23, 2014 15:00

http://www.agrarheute.com/begleitpflanz ... winterraps

siehe da, siehe da...
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Re: Rapsuntersaaten mit Ackerbohnen

Beitragvon Welfenprinz » Di Sep 23, 2014 16:19

30 kg N, wie ich gesagt habe. Laut Firmenwerbung. Also in wirkichkeit weniger.
Nun gut, wenn das Verfahren versucht wird, wird es versucht.
Mich verwundert das , weil die letzten Jahre in der Rapsanbauforschung davon betont waren die Herbstentwicklung zu optimieren. Und dann dem jungen Raps eine Konkurrenzpflanze dazuzustellen wirkt eben auf den ersten Blick abstrus für mich. "Raps braucht einen reich gedeckten Tisch" hiess es früher mal.

nun gut, warten wirs ab.
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Re: Rapsuntersaaten mit Ackerbohnen

Beitragvon countryman » Di Sep 23, 2014 20:52

hier hat mal einer versucht ein bisschen Senf mit dem Raps auszusäen, um die Sache für Tauben unattraktiv zu machen.
Ende vom Lied, der Raps ist mit dem Senf zusammen erfroren weil letzterer ihn hochgetrieben hatte (Konkurrenz), und somit die Winterhärte nicht mehr ausreichte.
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Re: Rapsuntersaaten mit Ackerbohnen

Beitragvon hubsl » Mi Sep 24, 2014 9:45

ein bischen senf ist relativ.
ich würde nicht mehr als 0,3-0,5 kg senf/ ha als begleitpflanze zum raps dazumischen. bei alexadrinerklee, wicken,... sieht das anders aus, die werden nicht so hoch.
von wurzelsystem der ackerbohne profitiert der raps aber mit sicherheit am meisten.
etwas weissklee als untersaat wär auch interessant- soll auf schnecken giftig wirken.

den notill raps den wir voriges jahr mit ackerbohnen ausgesät haben war auf jeden fall gleichmässiger und hatte perfekt ausgebildete pfahlwurzeln, im vergleich zu mulch- und pflugsaaten.
ertrag war mindestens gleichwertig bis höher.
so etwas ist weder mit pflug noch mit strip till hinzubekommen und schon gar nicht mit mulchsaat.

die schädlingsproblematik, gerade im raps, wird in zukunft andere strategien erfordern, die rapsanbauforschung der letzten jahre ist sowieso eine katastrophe.

wie willst du dem raps einen besser gedeckten tisch und eine optimalere herbstentwicklung garantierten als mit einigermassen natürlichen schädlingsschutz, perfekter wurzelentwicklung, ersosions- verschlämmungschutz,...und das gleichzeitig zu den geringsten kosten?
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Re: Rapsuntersaaten mit Ackerbohnen

Beitragvon Tobi. » Mi Sep 24, 2014 20:17

Alles schön und gut....
...aber es fehlt doch immer noch eine passende Herbizidstrategie...,oder?

Was könnte man den z.b. Bei etwas Weißklee nehmen? Evtl. Wäre es auch nicht verkehrt, wenn der dadurch etwas gebremst wird...? Darf halt nur nicht ganz den Abgang machen und sollte dann nach der Ernte richtig durchstarten...
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