Hallo Zusammen!
Ist reiner Ackerbau bei Euch, insbesondere auf angepachteten Flächen, noch finanziell lukrativ oder braucht ihr die Flächen nur für die Viehzucht (Futteranbau, Gülleausbringung....)?
Gruß aus dem Bergischen
Aktuelle Zeit: Di Jun 23, 2026 2:40
Ackergigant hat geschrieben:Hallo Zusammen!
Ist reiner Ackerbau bei Euch, insbesondere auf angepachteten Flächen, noch finanziell lukrativ oder braucht ihr die Flächen nur für die Viehzucht (Futteranbau, Gülleausbringung....)?
Gruß aus dem Bergischen
CarpeDiem hat geschrieben:Also ich denke bei den genannten Pachtpreisen, den 30er Böden und der Lieferung an den Biogasler kannst du nicht nur nicht sparsam leben, sondern das kannst du dir im Alleinerwerb schlicht und einfach aus dem Kopfe schlagen.
Ich denke heute sollte doch so eine Betriebsgrösse im Haupterwerb in der Grössenordnung von 150 ha liegen, das auch nur bei guten Böden und trotzdem bezahlbaren Pachten.
Alleine die ertragsunabhängigen Fixkosten fressen dich ja im Haupterwerb auf.
Weinbauer hat geschrieben:diese aussagen sind zu pauschal.
auf biogas allein zu setzen sehe ich auch kritisch. ist derzeit ein trend, kann sich aber schnell wieder ändern. allerdings kann man auch mit weniger als 150ha gut leben. die wengisten haben diese flächen in unserer gegend. bei den richtigen anbausorten und einem angepassten maschinenpark geht das auch mit weniger gut. da reichen auch 50-60ha, wenn gut geplant ist.
die fixkosten sind dann auch geringer. u.a. weil die geräte wengier abnutzung haben und kleiner dimensioniert sein können.
der nebenerwerb scheitert eher an der zeit, als an den kosten.
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