Wird die Arbeit mit einem eh vorhandenen und in Zukunft benötigtem Schlepper erledigt, dann ist die Frage keine Frage. Musst du aber zusätzlich einen 900 Vario anschaffen- dann kann die SF Spritze Sinn machen. Schätze mal das die anderen Vorteile der SF Spritze- Anrüstzeiten, wendigkeit+ weniger Spurverluste beim Wenden, sowie bessere Übersicht , keine relevante Rolle spielen bei deinen Grössenordnungen.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
ich sag mal, bei 'nur' 2000 ha Spritzfläche bekommst die SF Spritze nicht ausgelastet und auch nicht rentabel.
Haupteinsatzpunkt werden wohl Kartoffeln sein, da spritzt du die 70 ha locker an einem Tag einmal, auch mit einer Anhängespritze - und zwischen den Behandlungen brauchst sowieso freie Tage. Wie oft man in Salat und Zwiebel fährt weiß ich nicht, aber Mais hat nur einen Durchgang, das ist auch kaum mehr als ein Tag Einsatz und die 20 ha Winterweizen sind auch Spielzeug.
Wenn du deine Anhängespritze mit einem vorhanden Schlepper nutzen kannst würde ich bei eher 2000 Liter mehr kaufen als den Aufpreis für die selbstfahrspritze zu nehmen. Mit einer 6000 Liter Spritze kannst du, je nach Einsatz, bis zu 60 ha mit einen Faß machen.
hast du schonmal ausgerechnet, was du jetzt pro ha/spritzung im schnitt an kosten hast? schlepper, spritze, betriebsmittel, stunden, arbeitskraftkosten, zeitbedarf?
dann stelle mal die kosten einer SF gegenüber. und entscheide.
im weinbau ist es ähnlich. SF (vollernter mit spritze) oder schlepper plus anhängespritze.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)