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richtig lackieren vom alten schlepper

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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19 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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richtig lackieren vom alten schlepper

Beitragvon FRED222 » Mi Aug 08, 2007 12:58

also (ich weiß es gibt schon verschiedene lackier themen aber da kommen unterschiedliche tips).
ich habe die bleche gesäubert, dann den rost abgeschliffen (teils leider auch nur angeschliffen, da manche stellen wegen sicken etc. nicht erriechbar sind), den noch guten lack mit 80 paier angeraut, mit druckluft abgersprüht und mit verdünnung abgerieben. der lackverkäufer riet mir nun:
erstens rostblocker (sauteuer so ca 50€ liter) dann füller mehrere schichten und dann lack in der geünschten farbe. was haltet ihr davon, optik soll gut werden, muss aber nicht pkw level erreichen. rostschutz und lackhaltbarkeit sollen dagegen absolut haltbar werden.
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Beitragvon convex » Mi Aug 08, 2007 13:25

Hallo,

bei 80er Schmirgel ist es kein Wunder das Dein Lackierer erstmal ordentlich Füller auf den Schlepper sprühen will ... Beim Auto wird soetwas mit 1000er Wasserschleifpapier behandelt. Klar ist das beim Trecker nicht dasselbe wie beim Auto. Aber mit 80er kannst mal ein par Holzleisten abschmirgeln :lol: aber kein Metall oder zu lackierende Flächen !!!
Würde Dir raten den Schlepper komplett mit feinerem Schleifpapier zu bearbeiten.
Dann kaufst Du den originalen Kunstharzschlepperlack und lackierst davon mehrere Schichten auf deinen Traktor. Der Kunstharzlack gleicht Unebenheiten besser aus als wie der Acrylautolack. Außerdem ist der Lack bicht so empfindlich gegenüber stößen beulen Kratzern usw. Da es ja kein pkw Level werden soll, dürte das reichen.

Ich kanns nur wieder sagen, das wichtigste ist die Vorarbeit alles ordentlich schleifen, entrosten, brüchigen Lack entfernen, entfetten !!!!

Und dann mußt Du beim lackieren auch alles Staubfrei halten. Du glaubst gar nicht wie Du jeden einzigen Staubkrümel auf dem Lack wiederfindest ... Am besten alles rundherum mit Plane abhängen auch die decke und den Fußboden mit Wasser naß machen.

Hoffe konnte helfen

Gruß Markus
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...

Beitragvon FRED222 » Mi Aug 08, 2007 13:55

ok und was hälst von der rostschutz grundierung
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Beitragvon convex » Mi Aug 08, 2007 14:58

Habe ich keine Erfahrung mit. Wichtig ist aufjedenfall das sich die Farbe und Grundierer vertragen. Ansonsten bekommst du bläßchen oder falten oder sonstwas. Aber das wird Dein lackierfutzi schon wissen. Wenn sie sich vertragen würde ich es machen...

Gruß Markus
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Beitragvon convex » Mi Aug 08, 2007 15:00

Habe ich keine Erfahrung mit. Wichtig ist aufjedenfall das sich die Farbe und Grundierer vertragen. Ansonsten bekommst du bläßchen oder falten oder sonstwas. Aber das wird Dein lackierfutzi schon wissen. Wenn sie sich vertragen würde ich es machen...

Gruß Markus
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Beitragvon pacini » Mi Aug 08, 2007 17:20

Rostumwandler von ATU - 1 Liter ca. 17€ - ein absolutes MUSS !!

Gruß Pacini
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Beitragvon Schauerschrauber » Mi Aug 08, 2007 17:59

Hallo

Ich weiß zwar nicht welches Schlepperfabrikat du lackieren möchtest aber ich würde dir beim Lack auch zu Kunstharz und zwar zu Produkten der Firma Erbedol raten (Haben eigentlich fast alle renomieten Herstellerfarbtöne im Programm) ! Gibts z.B. bei vielen Landmaschinenhändlern , im Agrimarkt Versand und auch bei Fehlig !
Du hast hier den riesen Vorteil das Erdebol auch den passenden Rostschutz / Haftgrund auf Kunstharzbasis anbietet (2,5 Liter 24,95 Euro bei Agrimarkt), und so kannste sicher sein das Grundierung und Lack bestens zusammen passen !

mfg
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Beitragvon Heiderose » Do Aug 09, 2007 5:47

Hallo,

wie war noch der Trick mit dem Rost:

Blankes Eisen rostet, weil Sauerstoff dran kommt, und da wo Rost entsteht, entsteht immer Wasser. H2O. Da ist dann wieder neuer Sauerstoff, der zum weiterrosten fuehrt.

Also, das Blech muss blitzeblank werden. egal wie, sonst funktioniert der beste Rostschutz nicht. Danach muss das Blech versiegelt werde. Dazu bedient man sich einer Grundierung (Primer) und der Lackschicht.

Alles andere wird nicht funktionieren.

Gruss
Wenn Du auf die Nase faellst, musst Du wieder aufstehen; und zwar sofort.
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Hallo erst mal,

Beitragvon icchhh » Do Aug 09, 2007 11:54

also ich selber habe mir vor ca. 1. 1/2 Jahren auch nen oltimer trecker gekauft der dringenst restauriert werden musste.

habe ´´ ihn´´ erst in seine einzelteile zerlegt bis auf das chassi,
dann habe ich angefangen mit einer kleinen flex mit zofprundscheibe was auf den geraden flächen auch echt gut ging aber in den ecken sch.... war.
also habe ich mir paar infos bei nem bekannten geholt der gelernter Lackierer war und jetzt Schloßermeister ist und nach dem er das gute stück begutachtet hatte sagte er nur : bring den zu mir in betrieb da bocken wir den auf und Sandstrahlen ihn! was ist eigendlich nicht wollte
weil es passieren kann das dichtungen und lager beschädigt werden. aber er wusste wo von er spricht dichtungen haben wir erst mit dickem gewebe tape abgeklebt und dann noch mit putzlappen abgedeckt und festgeklebt.
dann gesandstrahlt (mit glasperlen) von allen seiten, danach gleich mit druckluft abgeblasen und einmal mit dem wasserschlauch abgespühlt und dann ab in die beheizte lackierkabiene. erst 1mal gefüllert (mit ner mischung aus füller und nem korrisionsschutz) und dann am nächsten tag lackiert. und das ergebnis kann sich echt sehen lassen !!! würde es immer wieder so machen erstmal geht es recht schnell und keine lackreste mehr in ecken wo man nicht richtig hin kommt !!! und dadurch hat die ganze Restauration nur 8 wochen gedauert !

das ergebnis könnt ihr unter : www.holtorfer-treckerfreunde.de

sehen ( es ist ni der liste links der letzte Deutz F1L514/51

laßt doch auch nen kommi im GB wie euch die seite Gefällt

bis denne
www.holtorfer-treckerfreunde.de
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....

Beitragvon FRED222 » Do Aug 09, 2007 12:16

tja kleine roststellen an unzugänglichen orten konnte ich halt nur das lose wegschleifen. wenn ihr also der meinung seid, dass der rost eh weiderkommt, dann hilft wohl nur sandstrahlen oder.... würde mich sehr ärgern wenn der der rost wiederkommt.
wie sind eure erfahrungen und was kostet eigentlich strahlen?
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Beitragvon 007_max » Do Aug 09, 2007 13:26

Hallo.
Sandstrahlen kannst du auch alleine machen. Ich habe mir für meinen Kärcher so einen Sandstrahlaufsatz
http://cgi.ebay.de/Nassstrahl-Sandstrah ... dZViewItem
bei ebay ersteigert.

Das geht wunderbar. Hat aber den Nachteil, dass es durch das Wasser eine ganz schöne Schweinerei ist, die man am besten draussen macht. Dafür kann man fast alles zum Sandstrahlen nehmen. Ich habe es mit Quarzsand gemacht, gesiebter Kies geht auch.
Es gibt ja auch die "richtigen" Sandstrahlgeräte mit Druckluft. Aber dafür war mein Kompressor zu klein und ich hätte nur speziellen Sand nehmen dürfen. Man muss dann auch mit Atemschutz arbeiten wegen der Staubentwicklung, die unter Umständen krebseregent sein kann.

MfG
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Beitragvon S 450driver » Fr Aug 10, 2007 12:46

Lass die Kiste von einem Sandstrahler mit Eiskugeln strahlen, das greift die Dichtungen nicht an und beschädigt keine Lager o.ä.!
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Beitragvon Daniel Setz » Fr Aug 10, 2007 13:17

Hallo!

Das mit dem Trockeneis ist anscheinend eine super Sache, kenne das aber nur aus dem Fernsehen und aus Katalogen. Keine Ahnung, ob das schon flächendeckend angeboten wird.

Meine Meinung zum Thema Lackieren ist folgende:

Es geht nichts über das Zerlegen! Im zusammengebauten Zustand wird es immer Stellen geben, an die man nicht herankommt, oder die beim Strahlen beschädigt werden. Trockeneis hin oder her, aber was Dreck und Rost runterfegt, greift garantiert auch Gummiteile, Schläuche und Kabel an. Und bei Sand, Glas etc. bekommt man garantiert was in die vielen Gleitlager (Pedalerie, Hebel etc.).

Ich mache es deshalt so: Wenn die Sache mir wichtig ist, dann zerlege ich alles und strahle/bürste jedes Teil einzeln. So findet man auch jede Menge potentielle Störquellen wie angescheuerte Kabel, ausgeschlagene Gleitlager, abgerissene Schrauben usw. Dieses Vorgehen habe ich mir bei einem Schlepperverein in der Nähe abgeschaut- und die arbeiten an richtig wertvollen Dingern wie z.B. Lanz Eilbulldogs.

Wenn's nicht so wichtig ist, würde ich nur die großen Flächen wie Kotflügel, Motorhaube etc. lackieren und von den fummeligen Bereichen wie Motor, Getriebe, Achsen etc. die Finger lassen.

Bin auch kein Fan davon, alle Hebel, Gummis, Schläuche usw. mitzulackieren. Das wird zwar selbst ab Werk so gemacht- aber nachträglich eingebaut sieht's irgendwie schöner aus.
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Beitragvon pacini » Fr Aug 10, 2007 16:20

Heiderose hat geschrieben:Hallo,

wie war noch der Trick mit dem Rost:

Blankes Eisen rostet, weil Sauerstoff dran kommt, und da wo Rost entsteht, entsteht immer Wasser. H2O. Da ist dann wieder neuer Sauerstoff, der zum weiterrosten fuehrt.

Also, das Blech muss blitzeblank werden. egal wie, sonst funktioniert der beste Rostschutz nicht. Danach muss das Blech versiegelt werde. Dazu bedient man sich einer Grundierung (Primer) und der Lackschicht.

Alles andere wird nicht funktionieren.

Gruss


Hallo,

Man(n) bekommt nen Schlepper nie ganz entlackt !!

UND ... alles blank strahlen ist auch nicht das Gelbe vom Ei, weil man danach nämlich nicht in alle Ecken kommt, mit der Spritzpistole !! :?

Ich musste einige Sicken und Falze erst pinseln, danach lackieren

Guckst Du die Story : http://www.landtreff.de/viewtopic.php?t ... ght=kolben

Ich weis von was ich rede - Rostumwandler = chemische Keule gegen Rost, ist sehr wirkungsvoll !!

Gruß Pacini
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Beitragvon unimogthorsten » Fr Aug 10, 2007 18:05

von Rostumwandler halt ich gar nix. Was soll der denn machen? Aus einem Klumpen Rost wieder ein tragfähiges Stück Stahl? Wohl kaum. Der versiegelt den Dreck-mehr nicht. Der Rost muß vorher weg, und darf nur nicht zugeschmiert werden.
Ich richte gerade meinen Unimog406, der hatte auch an etlichen Stellen die braune Pest, sauber abschleifen, wo er ganz durch war halfen nur Flex und Schweißgerät. Ich hab ihn dann vor der ersten Grundierfillerschicht mit Silikonentferner gut abgewaschen, dann zweimal gefillert, dazwischen leicht mit 400er Papier angeschliffen und wieder mit Silikonentferner gewischt. Mittlerweile hat er die Decklackschicht drauf und sieht recht gut aus. Ich brauche keine lupenreine Lackierung vom Profi, der ist im Einsatz und fängt früher oder später wieder Kratzer. Und bei einer Profilackierung, die billigsten wollten 1000 Euro, müßt ich mich bei jedem Kratzer wo hinbeißen wo ich nicht hinkomme. Grundierfiller und Lack samt Verdünnung und Silikonentferner hab ich von Mipa genommen, da kann ich sicher sein daß alles zusammenpasst. Den Rahmen hab ich mit speziellem Chassislack gemacht, kunstharzverstärkter Lack, schlagzäh, dennoch sehr gut zu verarbeiten.
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