Ich will euch diese schrecklichen Bilder nicht vorenthalten.
Im Wirsberger Ortsteil Neufang wurde ein landwirtschaftlicher Vollerwersbshof ein Raub der Flammen.
!!!Bitte komplett lesen!!!
GROSSBRAND - MIT BILDERN
Ein ganzes Dorf steht unter Schock
Von Klaus-Peter Wulf
Nach dem Großbrand auf dem Bauernhof in Neufang steht das Dorf unter Schock: Das Feuer hinterlässt einen Schaden in Höhe von 500.000 Euro. Nachbarn berichten von der Nacht.

Stalltrakt und Scheune des landwirtschaftlichen Betriebs der Familie Opel in Neufang brannten bis auf die Grundmauern ab. Foto: Wulf
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Neufang/Wirsberg - Der Großbrand in Neufang hat aller Voraussicht nach einen Gesamtschaden von über einer halben Million Euro angerichtet. Bei dem Feuer waren wie berichtet in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Scheune und Stallungen des landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetriebes der Familie Christine und Ottmar Opel bis auf die Grundmauern niedergebrannt.
Der Schock sitzt auch bei den Nachbarn tief: Rudi Albert, der mit seiner Ehefrau in einem Haus nur knapp 100 Meter weiter an der Dorfstraße wohnt, schaute an diesem Abend Fernsehen. Seine Ehefrau Erika war um 23 Uhr Schlafen gegangen. "Plötzlich hörte ich ein Krachen und Knacken und dachte an ein Feuerwerk. Doch als ich aus dem Fenster schaute, sah ich das Inferno", berichtet Erika Albert der Frankenpost. Sie erzählt, dass sie sofort die Treppe hinunterlief und ihren Mann benachrichtigte. Dieser griff daraufhin sofort zum Telefon und rief den Notruf 110 an. "Im ersten Moment dachten wir, dass bei Opel und Steinlein alles in Flammen steht", erzählen Rudi und Erika Albert, denen der Schreck noch in den Gliedern steckt, aufgeregt. Ein zweites Mal möchten sie so etwas nicht mehr erleben.
Auch Hans Opel erzählt von der Brandnacht. Er war am Samstagabend auf dem Dorffest in Weißenbach und kurz nach 23 Uhr heimgekommen. Wie er sagt, ging er in aller Seelenruhe ins Bett. Wenige Minuten später habe es jedoch draußen das Knallen angefangen. Auch Opels erster Gedanke war ein Feuerwerk in Wirsberg wie es alle Jahre das Romantik Post-Hotel veranstaltet. "Doch plötzlich heulte die Neufanger Sirene und die ersten Feuerwehren fuhren an", berichtet Hans Opel. "Als ich aus dem Fenster sah, war alles hellrot und ich sah, wie bei Ottmar Opel die Flammen aus der Scheune schossen." Gespenstisch sei es gewesen, als die brennende Balkenkonstruktion in sich zusammenstürzte.
Das Feuer riss auch andere Nachbarn aus dem Schlaf. Alle erinnern sich an das anfängliche Knallen und Krachen und an den grellen hellroten Feuerschein über dem Anwesen der Familie Ottmar Opel. In Windeseile zogen sich alle an. Wie aus dem Nichts tauchten dann plötzlich die ersten Wehren auf der Dorfstraße auf und begannen unverzüglich mit den Löscharbeiten.
Gespenstischer Anblick
Die Nachbarn, die direkt neben den Opels wohnen, sind froh, dass in dieser Nacht kein Wind ging. Was sonst geschehen wäre, will sich keiner ausmalen. Wie sie sagen, war es gut, dass die Kulmbacher Drehleiter eingesetzt wurde. Gelobt wird von den Neufangern zudem der beherzte Einsatz aller Wehren und Rettungskräfte, die bis in die frühen Morgenstunden ihr Bestes gaben, um das Feuer zu bekämpfen.
GROSSBRAND AUF BAUERNHOF - MIT BILDERN
Rinder sterben in den Flammen
Hoher Schaden ist in der Nacht zum Sonntag bei einem Großbrand auf einem Bauernhof in Neufang bei Wirsberg im Landkreis Kulmbach entstanden. Mehrere Rinder verendeten qualvoll in den Flammen, Erntevorräte und Maschinen verbrannten. 18 Feuerwehren waren im Einsatz.
NEUFANG - Um 23.30 Uhr heulten Samstagnacht die Sirenen. Ein Großbrand vernichtete die 700 Quadratmeter große Scheune und Stallungen des landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetriebes der Familie Ottmar Opel in Neufang.
Den anfahrenden Hilfskräften bot sich ein gespenstisches Bild, denn der Himmel über dem Wirsberg Ortsteil war glutrot erleuchtet. In dem Gebäude verbrannten Erntevorräte, Maschinen und mehrere Rinder. Der Schaden geht in die Hunderttausende von Euro, die genaue Höhe kann noch nicht beziffert werden. Auch die Ursache ist noch unbekannt, die Kripo hat in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen. Viele Schaulustige behinderten die Zufahrt der Rettungskräfte und störten die Löscharbeiten.
Der Ortskenntnis der kleinen Neufanger Wehr ist es zu verdanken, dass das Vieh aus den Stallungen kam. Die ganze Dorfbevölkerung half dabei mit. Schnell waren auch die ersten Löschwasserleitungen von den Hydranten und die erste der letztlich vier 300 Meter langen Förderstrecken von den Brücknerteichen hinauf zum Hof Opel gelegt. Im Minutentakt trafen die weiteren der insgesamt 16 alarmierten Feuerwehren in Neufang ein. Sofort nahmen sie die Löscharbeiten auf, die durch das schwierige Gelände erschwert wurden. Das Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohnhaus konnte verhindert werden. Eine Person erlitt eine leichte Rauchvergiftung.
235 Wehrleute waren aus den Landkreisen Kulmbach und Hof an den Löscharbeiten beteiligt. Die Einsatzleitung hatte Kreisbrandinspektor Stefan Härtlein inne, eingesetzt waren 27 Fahrzeuge. Zur Unterstützung wurde das Technische Hilfswerk alarmiert, die mit 23 Helfern und sechs Fahrzeugen vor Ort waren.
Das Rote Kreuz eilte mit 25 Personen und acht Fahrzeugen nach Neufang. Zwei Notfallseelsorger standen zur Betreuung parat. Um vier Uhr am Sonntagmorgen war der Großbrand weitestgehend unter Kontrolle und die Wehren konnten nach und nach abrücken. Die Brandwache übernahmen die vier Wirsberger Ortswehren.
Wie es weitergehen soll, weiß Landwirt Ottmar Opel nicht zu beantworten, er steht unter Schock. "Wir werden der Familie so gut es geht helfen", sagt Wirsbergs Zweiter Bürgermeister Karl-Heinz Opel, der in Neufang wohnt. Das restliche Vieh konnte im Stall der Familie Leithner in Ludwigschorgast untergebracht werden.
Bilder vom Brandort seht ihr hier:
http://www.frankenpost.de/_/tools/diaview.html?_CMTREE=7903&list=1
Quelle: http://www.frankenpost.de
http://www.frankenpost.de/nachrichten/k ... 69,1053165
http://www.frankenpost.de/nachrichten/k ... 69,1052432
Vielleicht regt das den ein oder anderen zum Nachdenken an.
Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten.
Auf Antworten bin ich gespannt.
Gruß Andi.


