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Robinie Baumscheibe trocknen

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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Robinie Baumscheibe trocknen

Beitragvon Martin McFly » Mo Feb 15, 2016 1:46

Hallo erstmals (:

Ich lese hier hin und wieder mal mit, aber dieses mal brauche ich eure Hilfe und habe mich nun angemeldet.

Es geht um eine Baumscheibe von der Robinie mit den Maßen 50x57x5cm.
Der Stamm wurde vor einem Jahr geschlagen und die Scheibe wurde vor ca. 2 Wochen gesägt.
Ich würde die Scheibe gerne als Couchtisch verwenden. und nun frage ich mich, wie ich das Teil am besten getrocknet bekomme, ohne dass Risse enstehen - oder zum großteil vermeiden kann - und ich keine 10 Jahre warten muss ;) Die Rinde möchte ich gerne dranbehalten.

Ich bin ein wenig überfordert, habe jedoch von folgender Methode gelesen die ich sehr interessant finde:
Eine Person schrieb, dass sie die betreffende Baumscheibe jeden Tag 2x mit Öl (Ölivenöl) beidersteits betrichen und gewendet hat, ca eine Woche lang. Danach wurde diese dann 3-4 Wochen liegend auf einer Folie getrocknet, und immer wieder gewendet, und danach dann hochkant an eine Kachelwand gelehnt. Und das soll funktioniert haben. Meine Idee wäre gewesen, dass ich das mit Leinöl mache.

Hier ein Bild von der Scheibe:
Bild

Vielen Dank im Voraus,
Martin
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Re: Robinie Baumscheibe trocknen

Beitragvon dehoensch » Mo Feb 15, 2016 5:20

also bezüglich der Trocknung hab ich keine Ahnung, was ich aber weiß, ich würde sicher nicht mit Olivenöl bestreichen - der Tisch soll ja nicht ewig nach Oliven riechen, vor allem kann das Olivenöl schon ganz schön das Stinken anfangen. :D
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Re: Robinie Baumscheibe trocknen

Beitragvon WaldbauerSchosi » Mo Feb 15, 2016 5:52

WaldbauerSchosi hat geschrieben:das Thema hatten wir schonmal:

post652635.html?hilit=scheibe%20trocknen#p652635

Ich finde den Trick mit den Lamellos echt gut - zersägen - trocknen lassen - zusammenfügen - abschleifen
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Re: Robinie Baumscheibe trocknen

Beitragvon Ebix » Mo Feb 15, 2016 6:56

servus,
also ich würde auch bei der Ölbehandlung statt Olivenöl Leinöl (evtl. Leinölfirnis) oder Walnussöl verwenden. Grund ist daß diese beiden Öle nach gewisser Zeit aushärten. Somit erreichst Du eine gute Versiegelung die dann spätere Rissbildung noch besser unterdrückt. Und ja Olivenöl wird mit der Zeit einfach schlecht und das selbe wird dann Dir wenn du danebensitzt :-)
Manche(-r) ist nicht so dumm wie es den Eindruck macht. Sie (ER) hat vielleicht nur etwas Pech beim denken
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Re: Robinie Baumscheibe trocknen

Beitragvon pinienotto » Mo Feb 15, 2016 8:28

Hallo Martin

Robinie ist meines Wissens ein Hartholz das sich beim trocknen wenig verändert. Wir haben hier in Südfrankreich Wacholder mit einer sehr schönen Zeichnung, die als Untersetzer für Töpfe ect benutzt werden. Ich schneide Scheiben mit ca 20 -25 cm Durchmesser ca 1,5 dick ab und leg sie einfach in den Keller oder Schuppen ohne irgendeine Behandlung. Hab noch nie Risse bekommen und die Rinde bleibt dran. Behandlung später wenn das Holz durchgetrocknet ist. Müsste mit Robinie genauso gehen.

Gruß Pinienotto
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Re: Robinie Baumscheibe trocknen

Beitragvon buntspecht » Mo Feb 15, 2016 18:29

Hallo Martin,

ich hab noch keine Robinienscheibe getrocknet, von daher nur Mutmaßungen :wink:

Ich würde möglichst dünnes Öl nehmen (Robinie ist äußerst "dicht" gewachsen) - allerdings eines das nicht ranzig wird, bzw. der Geruch erträglich bleibt. Leinöl wäre mir in dem Fall zu dick. Irgendwo habe ich eine Flasche (ich meine) Pinienöl rum stehen, das wäre schön dünn und ranzig wird's offenbar nicht, ist schon über 10 Jahre alt ...

Über Wochen täglich ölen, hört sich gut an. Ich würde es auf Monate strecken. Robinie hat, im Unterschied zu den meisten Hölzern, die Eigenschaft des "Querreißens", soll heißen, Robinenstämme platzen beim Trocknen gerne der Länge nach in zwei Hälften auf, nicht wie üblich keilförmig zum Kern hin. Bei 30cm-Stämmen auf 3 m Länge ist mir astfreie Robinie schon nach einem halben Jahr gut die Hälfte der Länge nach aufgeplatzt, am Kopf mit einem Querspalt von bis 5 cm ...

Pinienotto,
Wacholder kannst Du nicht mit Robinie vergleichen, von der Härte her evtl. (Robinie ist in der gleichen Härte- bzw. Resistenzklasse (Morschung im Freien) wie Bangkirai bzw. Tropenhölzer), nicht aber vom Wuchs. Wacholder wächst sehr langsam, Robinie dagegen kann zum "Mastholz" werden.

Wie auch immer, das Ergebnis bzw. der Verlauf würde mich sehr interessieren :wink:
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Re: Robinie Baumscheibe trocknen

Beitragvon robs97 » Mo Feb 15, 2016 19:33

buntspecht hat geschrieben:Irgendwo habe ich eine Flasche (ich meine) Pinienöl rum stehen, das wäre schön dünn und ranzig wird's offenbar nicht, ist schon über 10 Jahre alt ...


Walnussöl wäre auch eine Möglichkeit, da es aushärtet.
Egal wie tief man die Messlatte des geistigen Verstandes setzt,
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Re: Robinie Baumscheibe trocknen

Beitragvon Martin McFly » Mo Feb 15, 2016 23:21

Vielen Dank für die zahlreichen Antworten

dehoensch hat geschrieben:also bezüglich der Trocknung hab ich keine Ahnung, was ich aber weiß, ich würde sicher nicht mit Olivenöl bestreichen - der Tisch soll ja nicht ewig nach Oliven riechen, vor allem kann das Olivenöl schon ganz schön das Stinken anfangen. :D


Olivienöl werde ich ganz sicher nicht verwenden ;) Wie schon im Text erwähnt hätte ich es mit Leinöl probiert. Hab schon einige male Schneidebretter mit Ölivenöl bearbeitet und es ist echt eine klebrige Angelegenheit.

WaldbauerSchosi hat geschrieben:
WaldbauerSchosi hat geschrieben:das Thema hatten wir schonmal:

post652635.html?hilit=scheibe%20trocknen#p652635

Ich finde den Trick mit den Lamellos echt gut - zersägen - trocknen lassen - zusammenfügen - abschleifen


auf welchen beitrag beziehst du dich hier? Wenn du den Artikel von kolle meinst, dann hast du anscheinend meinen Beitrag nicht ganz gelesen, da ich nämlich auch seine Vorgehensweise aufgegriffen habe (: Diese hat nämlich hand und fuß und klingt für mich logisch. Es muss einfach Ersatz/Substanz für die Flüssigkeit her, die sich mit der Trocknung verflüchtigt.

Ebix hat geschrieben:servus,
also ich würde auch bei der Ölbehandlung statt Olivenöl Leinöl (evtl. Leinölfirnis) oder Walnussöl verwenden. Grund ist daß diese beiden Öle nach gewisser Zeit aushärten. Somit erreichst Du eine gute Versiegelung die dann spätere Rissbildung noch besser unterdrückt. Und ja Olivenöl wird mit der Zeit einfach schlecht und das selbe wird dann Dir wenn du danebensitzt :-)

robs97 hat geschrieben:
buntspecht hat geschrieben:Irgendwo habe ich eine Flasche (ich meine) Pinienöl rum stehen, das wäre schön dünn und ranzig wird's offenbar nicht, ist schon über 10 Jahre alt ...


Walnussöl wäre auch eine Möglichkeit, da es aushärtet.


Walnussöl würde auch in Frage kommen. Ist dieses denn auch so dünnflüssig wie Pinienöl?

buntspecht hat geschrieben:Hallo Martin,

ich hab noch keine Robinienscheibe getrocknet, von daher nur Mutmaßungen :wink:

Ich würde möglichst dünnes Öl nehmen (Robinie ist äußerst "dicht" gewachsen) - allerdings eines das nicht ranzig wird, bzw. der Geruch erträglich bleibt. Leinöl wäre mir in dem Fall zu dick. Irgendwo habe ich eine Flasche (ich meine) Pinienöl rum stehen, das wäre schön dünn und ranzig wird's offenbar nicht, ist schon über 10 Jahre alt ...

Über Wochen täglich ölen, hört sich gut an. Ich würde es auf Monate strecken. Robinie hat, im Unterschied zu den meisten Hölzern, die Eigenschaft des "Querreißens", soll heißen, Robinenstämme platzen beim Trocknen gerne der Länge nach in zwei Hälften auf, nicht wie üblich keilförmig zum Kern hin. Bei 30cm-Stämmen auf 3 m Länge ist mir astfreie Robinie schon nach einem halben Jahr gut die Hälfte der Länge nach aufgeplatzt, am Kopf mit einem Querspalt von bis 5 cm ...

Pinienotto,
Wacholder kannst Du nicht mit Robinie vergleichen, von der Härte her evtl. (Robinie ist in der gleichen Härte- bzw. Resistenzklasse (Morschung im Freien) wie Bangkirai bzw. Tropenhölzer), nicht aber vom Wuchs. Wacholder wächst sehr langsam, Robinie dagegen kann zum "Mastholz" werden.

Wie auch immer, das Ergebnis bzw. der Verlauf würde mich sehr interessieren :wink:
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hui, über Monate ölen hört sich schon nach einer Herausforderung an :O
Aber dass dieses Holz so schlimm springt, hätt ich nicht erwartet. Daher werde ich wohl definitv etwas unternehmen.

Was ist eigentlich von Pentacryl Holz-Stabilisator zu halten? Habe schon hin und wieder gelesen, dass das sehr gut funktionieren solle. Wenn ich meine Baumscheibe aber in dieser Flüssigkeit einlege, müssten fast zwei Flaschen her. *grübel*

https://www.dictum.com/de/oberflaechenbearbeitung/oberflaechenschutz-farben/synthetische-oberflaechenmaterialien/810048/pentacryl-holz-stabilisator

dazu gibt es nämlich auch ein sehr interessantes Youtube video ;)

https://www.youtube.com/watch?v=FY8JfmfHnm0
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Re: Robinie Baumscheibe trocknen

Beitragvon buntspecht » Di Feb 16, 2016 18:07

Hallo Martin,

kennst Du einen Restaurator oder Archäologen? Die konservieren ja auch alles Mögliche, vielleicht bekommt man da noch gute Tipps :?: Ich kann "meinen" grad nicht fragen, der ist unterwegs :roll: (PS: das eben Geschriebene könnte man grad auch ganz anders verstehen :wink: bin aber noch nicht in jenem Zustand der "Körperkonservierung" :lol: )

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Re: Robinie Baumscheibe trocknen

Beitragvon robs97 » Di Feb 16, 2016 19:46

Ich war ja am WE bei einem Drechselkurs, da wurde unter anderem auch das Thema Holztrocknung und Oberflächenbehandlung angesprochen. Klar hab ich mir nicht alles gemerkt, auf jeden Fall hat der Kursleiter ( 30 Jahre eigene Schreinerei sowie Drechslerei ) gemeint, das Leinöl oder Leinölfirnis, Wachse, wie Bienenwachs und auch viele Hartwachsöle und auch dieses Danish Oil welches speziell für Drechsler angeboten wird nicht das gelbe vom Ei sind. Daher auch mein Tip von Ihm dem Walnussöl. Klar könne man auch jedes Salat, Sojaöl usw. nehmen, aber diese härten nicht aus und werden ranzig und schimmlig. Das Ganze mit dem Pinsel satt einölen und das überschüssige Öl mit einem Lappen/Lumpen abreiben, trocknen lassen und dann ein 2 Mal ölen.
Wichtig ist, das Ganze sehr langsam zu trocknen, also in einen relativ kühlen Keller und regelmäßig das Gewicht überprüfen, so kann man feststellen, wie die Trocknung voran geht.
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Re: Robinie Baumscheibe trocknen

Beitragvon buntspecht » Di Feb 16, 2016 19:56

Hallo Robs,

ich befürchte halt, dass das Walnussöl zu schnell trocknet und nicht tief genug ins Holz eindringt - dann könnten doch wieder Risse entstehen bzw. aufplatzen :? i waas a ned so rechd :roll:

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Re: Robinie Baumscheibe trocknen

Beitragvon robs97 » Di Feb 16, 2016 20:32

@ Spechdla

Warum sollte das nicht genauso eindringen wie jedes andere Öl auch ?? Die Trocknung erfolgt ja hauptsächlich über die Stirnholzseite. Die Risse entstehen ja erst, wenn die Zellen des Baumes zusammenfallen. Wenn die beiden Stirnflächen sorgsam mit Öl eingesuppt wurden, sollten ja die Zellen durch das Harz eher stabil sein denke ich mal.
unter einölen ist schon ein wenig Zeitaufwand erforderlich, nicht nur mal kurz mit einem Lumpen und Öl drüber fahren, sondern mit dem Pinsel ölen, bis das Holz nichts mehr aufnimmt. Erst dann ist das Teil richtig geölt.

So zumindest hab ich das am WE erklärt bekommen, da die Drechslerei immer mehr auch auf drechseln von Nassholz über geht.

Ich erlaube mir 2 Bilder von meinen Übungen ein zu stellen :wink:

58941455557340759-1020887035.jpg
Kirsche

58991455643711681150233788.jpg
Kirsche und Zwetschge
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Re: Robinie Baumscheibe trocknen

Beitragvon Martin McFly » Mi Feb 17, 2016 0:28

buntspecht hat geschrieben:Hallo Martin,

kennst Du einen Restaurator oder Archäologen? Die konservieren ja auch alles Mögliche, vielleicht bekommt man da noch gute Tipps :?: Ich kann "meinen" grad nicht fragen, der ist unterwegs :roll: (PS: das eben Geschriebene könnte man grad auch ganz anders verstehen :wink: bin aber noch nicht in jenem Zustand der "Körperkonservierung" :lol: )

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Leider nein ;)
aber apropos konservierung, ich könnte das holz ja in ein paar Liter Obstler oder selbstgebrannten einlegen, aber ich glaub da hätt ich bessere verwendung. hehe

robs97 hat geschrieben:Daher auch mein Tip von Ihm dem Walnussöl. Klar könne man auch jedes Salat, Sojaöl usw. nehmen, aber diese härten nicht aus und werden ranzig und schimmlig. Das Ganze mit dem Pinsel satt einölen und das überschüssige Öl mit einem Lappen/Lumpen abreiben, trocknen lassen und dann ein 2 Mal ölen.
Wichtig ist, das Ganze sehr langsam zu trocknen, also in einen relativ kühlen Keller und regelmäßig das Gewicht überprüfen, so kann man feststellen, wie die Trocknung voran geht.


Da ich mir noch eine zweite Baumscheibe zulegen möchte, werde ich diese mit Walnussöl bearbeiten.
Für die Robinie aus dem Startposting hab ich mir nun knappe zwei Liter Pentacryl bestellt und bin gespannt, was da im endeffekt rauskommt.

buntspecht hat geschrieben:Hallo Robs,

ich befürchte halt, dass das Walnussöl zu schnell trocknet und nicht tief genug ins Holz eindringt - dann könnten doch wieder Risse entstehen bzw. aufplatzen :? i waas a ned so rechd :roll:

Gruß vom Buntspecht


wie Robs schon erwähnt hat, immer wieder einlassen einlassen einlassen. Müsste eigentlich klappen.

robs97 hat geschrieben:Ich erlaube mir 2 Bilder von meinen Übungen ein zu stellen :wink:

58941455557340759-1020887035.jpg

58991455643711681150233788.jpg


wow, sehr nice sowas :O

So ein Drechselkurs würde mir auch total spaß machen. Früher wollte ich ja eine Tischlerlehre beginnen. Aber das war leider zu der zeit, wo die ersten Möbelhäuser hier fuß fassten, es modern wurde, und den Tischlern den Rang abliefen und jeder seine möbel nur mehr im Metallkasten gekauft hat. Keiner konnte sich wirklich einen Lehrling leisten, obwohl der eh fast nichts bekommt. Naja. Mittlerweile hat sich die Lage ja wieder geändert, zum glück. Die leute wissen handarbeit wieder zu schätzen die von meisterhand im eigenen land gefertigt wird.
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