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Rodeprämie

Hier ist Platz für alles was an den Reben wächst.
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20 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Rodeprämie

Beitragvon Holder 7.74 » Di Sep 15, 2026 19:10

Die Angebote von Unternehmern oder Maschinenring liegen bei uns zwischen 10-12.000€/ha was ich so gehört habe.
Da wird die Anlage dann nach der Lese aber nicht mehr betreten. Das Ergebnis ist in meinen Augen oft zweifelhaft.
Wenn bei den abgerissenen Stöcken nicht nachgegriffen wird, treibt es im Frühjahr wieder aus.
Ebenso wenn nur mit der Forstfräse drüber gerutscht wird.
Gottes schönste Gabe ist der Schwabe
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Re: Rodeprämie

Beitragvon Juwel » Di Sep 15, 2026 19:11

Ansonsten ist der Winter lang und wir machen das Mit Familien Akh.[/quote]

Ja toll , die werden nicht bezahlt und deshalb ist es auch so billig........ :roll:
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Re: Rodeprämie

Beitragvon Fendt 308 ci » Di Sep 15, 2026 19:25

Und genau das ist das Problem der Winzerschaft, es hapert beim Rechnen.
Wären die Rechenkünste besser, bräuchte es keine Rodeprämie.
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Re: Rodeprämie

Beitragvon badnerbub » Di Sep 15, 2026 20:22

Fendt 308 ci hat geschrieben:Und genau das ist das Problem der Winzerschaft, es hapert beim Rechnen.
Wären die Rechenkünste besser, bräuchte es keine Rodeprämie.


Rechnen konnten die wenigsten... wie war es in der Vergangenheit?
Bei bestenfalls gleichbleibenden Erlösen wurde die Fläche jährlich aufgestockt um den Status Quo zu halten... Dadurch wurden die Kostensteigerungen wie Mindestlohn etc. weitestgehend kompensiert... Großes Problem was viele vergessen war doch der Grad der Selbstsausbeutung der Betriebsleiter und Familien AK. Nun sind diese an einem Punkt angekommen an dem nichts mehr hilft... 15 Stunden 7 Tage die Woche retten auch nichts mehr...
So sieht es doch aus... Diejenigen die im Tunnel sind verbrennen noch den letzten Rest auf dem Konto oder noch schlimmer Fremdkapital....der große Knall naht unaufhaltsam... und das schlimme ist das es einige nicht wahrhaben wollen und die rosarote Brille aufhaben.... das was kommt wird zu menschlichen Tragödien führen...leider
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Re: Rodeprämie

Beitragvon Hofleben » Mi Sep 16, 2026 8:32

Omega659 hat geschrieben:Natürlich sind die 5000 EUR mit allen Konsequenzen ein Witz. Viel zu wenig.
6000 EUR Kosten/ha für die Rodung halte ich für sehr hoch gegriffen, da hätte ich gerne mal ein Aufstellung gesehen.
Drähte und Eisenstickel wird man bei uns umsonst los. Knorzen und ober irdische Teile der Holzpfähle kommen in den Kachenofen.
Die Teerspitzen müssen kostenpflichtig entsorgt werden. Gegenüber der Zeit für die Aufarbeitung des Holzes spart man den Holzkauf von Meterholz beim Förster was auch noch bearbeitet werden muss. Die nötigen Geräte Drahtwickler, Rodezange muss man schon selbst haben.
Ansonsten ist der Winter lang und wir machen das Mit Familien Akh.


Zuletzt hab ich knapp 3000€/ha für die Rodung anbieten können, vorausgesetzt er ist runtergeschnitten.
Das schlimmste ist eigentlich das aufwickeln von den Drähten wenn da noch alles drin hängt.

Ich sag jedem, schneid im Vorjahr runter, dann gehts schnell und einfach.

Den ganzen schmarrn mit Drahthaspel und Rodezange spar ich mir durch den Bagger einfach.
Sortiergreifer dran, die Drähte auf den Boden gelegt und das ganze Drahtknäul gepackt und aufgewickelt, auf den Hänger geschmissen und die Metallstickel gleich dazu.
Geht per Bagger entspannt, schnell und mit dem Betriebssenior auf dem Traktor gibts echt Flächenleistung.

Die Knorzen bekommt man mit dem Sortiergreifer auch wirklich super raus, die Anker ebenfalls dank Endlosrotation.

Anschließend final nochmal mit der Fräse drübergehoppelt damit das ganze sauber liegt, auf Wunsch irgend eine Begrünung eingesät und fertig ist der Bums.
Hofleben
 
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