Hallo liebe Forumsgemeinde, ich habe eine wirklich brennende Frage an euch. Und zwar geht es um folgendes Problem. Also:
Ich habe mein Grundstück mit einer Rotbuchenhecke eingefriedet. Da ich keine Ahnung hatte, wie und wann eine solche Hecke zu schneiden ist, machte ich mich im www schlau und las dort jede Menge Berichte (teilweise auch viele verschiedene Meinungen). Aber stets, dass man selbst eine junge Hecke von Anfang an zur Form mittels Rückschnitt trimmen muß und das man sie pro Jahr max. ca 20cm höher wachen lassen sollte damit sie auch von Anfang an schön dicht werden kann.. Also schnitt ich meine ca. 40cm großen Heckenplanzen, die zum Teil im letzten Herbst geplanzt worden, das erste mal in diesem Frühjahr. Ich kürzte die Triebe also noch vor dem Austrieb. Da ich mir allerdings nicht sicher war, ob ich beim Rückschnitt Fehler gemacht habe, ging ich abermals ins www und fand unter anderem ein früheren Bericht aus eurem Forum. Dort musste ich mit großem entsetzen lesen, dass man nur die Seitentriebe, niemals aber den Leittrieb vor Erreichen der Endhöhe schneiden darf. Und genau dort liegt mein Problem. Denn ich habe bei meiner jetzt schon so geliebten Hecke auch den Leittriebes ein Stück eingekürzt (denn ich laß vorher noch nie was von dem Leittrieb).
Nun meine Fragen.
Kann ich meine Hecke jetzt komplett entfernen und mir neue Setzlinge besorgen oder kann selbst aus diesen Planzen noch eine stattlich und und ansehnliche Hecke werden. Bilden diese Buchen jetzt einen neuen Trieb aus der Funktion des Leittriebes übernimmt oder bleibt nun meine Hecke ewig 40 cm hoch??
Und noch etwas. An diesem Wochenende muß ich die letzten 100 Rotbuchen pflanzen bei denen ich allerdings den Leittrieb stehen lassen werde. Diese beginnen schon langsam zu grünen an. Sollte ich den ersten Schnitt erst nach dem Johannistreib durchführen oder wann?
Bitte lasst euch nicht zu viel Zeit mit euren Antworten, denn mir blutet das Herz bei dem Gedanken, meine Hecke verhunzt zu haben.
Viele Grüße mip-carp
