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Rotbuchenhecke

Was soll gekocht und was soll im Garten angebaut werden? Landfrauen geben sich Tipps und Tricks.
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Rotbuchenhecke

Beitragvon mip-carp » Do Mai 08, 2008 17:51

Hallo liebe Forumsgemeinde, ich habe eine wirklich brennende Frage an euch. Und zwar geht es um folgendes Problem. Also:
Ich habe mein Grundstück mit einer Rotbuchenhecke eingefriedet. Da ich keine Ahnung hatte, wie und wann eine solche Hecke zu schneiden ist, machte ich mich im www schlau und las dort jede Menge Berichte (teilweise auch viele verschiedene Meinungen). Aber stets, dass man selbst eine junge Hecke von Anfang an zur Form mittels Rückschnitt trimmen muß und das man sie pro Jahr max. ca 20cm höher wachen lassen sollte damit sie auch von Anfang an schön dicht werden kann.. Also schnitt ich meine ca. 40cm großen Heckenplanzen, die zum Teil im letzten Herbst geplanzt worden, das erste mal in diesem Frühjahr. Ich kürzte die Triebe also noch vor dem Austrieb. Da ich mir allerdings nicht sicher war, ob ich beim Rückschnitt Fehler gemacht habe, ging ich abermals ins www und fand unter anderem ein früheren Bericht aus eurem Forum. Dort musste ich mit großem entsetzen lesen, dass man nur die Seitentriebe, niemals aber den Leittrieb vor Erreichen der Endhöhe schneiden darf. Und genau dort liegt mein Problem. Denn ich habe bei meiner jetzt schon so geliebten Hecke auch den Leittriebes ein Stück eingekürzt (denn ich laß vorher noch nie was von dem Leittrieb).
Nun meine Fragen.

Kann ich meine Hecke jetzt komplett entfernen und mir neue Setzlinge besorgen oder kann selbst aus diesen Planzen noch eine stattlich und und ansehnliche Hecke werden. Bilden diese Buchen jetzt einen neuen Trieb aus der Funktion des Leittriebes übernimmt oder bleibt nun meine Hecke ewig 40 cm hoch??
Und noch etwas. An diesem Wochenende muß ich die letzten 100 Rotbuchen pflanzen bei denen ich allerdings den Leittrieb stehen lassen werde. Diese beginnen schon langsam zu grünen an. Sollte ich den ersten Schnitt erst nach dem Johannistreib durchführen oder wann?
Bitte lasst euch nicht zu viel Zeit mit euren Antworten, denn mir blutet das Herz bei dem Gedanken, meine Hecke verhunzt zu haben.

Viele Grüße mip-carp
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ganz ruhig bleiben ...

Beitragvon SHierling » Do Mai 08, 2008 18:29

Warte man erstmal ab mit dem Ausreißen *g*

Pflanzen haben ein paar praktische Einrichtungen, die sie benutzen, wenn Rehe, Hirsche oder Neue Gärtner sich über ihre Spitzen hermachen ;)

Die eine nennt sich "Restmeristem" - das sind kleine Zellen, die in den Blattachseln und an verschiedenen Stellen am Stamm nur darauf warten, daß der Chef (der Leittrieb) abgebissen wird. DANN LEGEN SIE LOS (vorher nicht) und wachsen nach.
Die andere praktische Eigenschaft nennt sich "Apikaldominanz", und die sagt, daß immer der Trieb, der "am nach obensten" zeigt, am besten versorgt wird.
Es wird sich also im Laufe des Sommers der ein oder andere Ast aus einem Restmeristem nahe dem abgeknipsten Teil finden, der die Funktion Deines Leittriebes übernimmt.

Wenn nicht, melde Dich im Herbst nochmal, dann empfehle ich Dir Schafe ;)
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Beitragvon mip-carp » Do Mai 08, 2008 18:57

Danke dir erstmal für deine Antwort und die positive Überzeugung. Denn Schafe wollt ich mir eigentlich nicht anschaffen. :lol:

Wie sieht es mit den anderen Fragen aus? Hast du da zufällig auch eine Antwort parat?

Gruß
mip-carp
 
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Beitragvon SHierling » Do Mai 08, 2008 19:11

Nee, beim Rest muß ich passen. Ich würde den Rest der Hecke schleunigst(!!) setzen, gießen und in Ruhe lassen.
Aber ich bin kein Gärtner (ich HAB Schafe ;) )
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Beitragvon mip-carp » Do Mai 08, 2008 20:09

Was sind das für Schafe? Unser hiesiger hat schon manchen durch Wölfe eingebüßt. Hoffe du hast da nicht solche Probleme.
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Beitragvon SHierling » Do Mai 08, 2008 20:12

Nein, ich hab hier Hunde und Touristen. Tausche gern. 8)
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Beitragvon mip-carp » Do Mai 08, 2008 20:28

Ja Touristen können manchmal auch Schafe sein.... :? :lol:
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Beitragvon Piet » Do Mai 08, 2008 20:47

Die Adventivknospen werden schon für alles sorgen.Nix rausreissen!
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Beitragvon Ernstfried » Fr Mai 09, 2008 11:23

1. Ruhe bewahren. Die Natur hilft sich schon selber irgendwie (meistens jedenfalls).

2. Restpflanzen zackig einpflanzen. Ggf. wässern (aber nicht ersäufen !!)

3. Die Hecke 1 mal jährlich schneiden, z.B. im Spätsommer/Frühherbst (August). Wenn Du Zeirgärtnerei betrieben willst: Zweimal schneiden, zuerst Ende Juni, dann Ende August.

4. Wer hat Dir den Unsinn erzählt, eine Hecke im Früjahr zu schneiden ?!
Mir sind Leute lieber, die "mir" und "mich" verwechseln, als "mein" und "dein"
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Re: Rotbuchenhecke

Beitragvon Nungu » Sa Mai 15, 2010 21:28

...
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Re: Rotbuchenhecke

Beitragvon amwald 51 » Mo Mai 17, 2010 21:35

servus mitanand
Nungu hat geschrieben:Hallo Leute, ich hab auch eine Frage zu Rotbuchen: Bei uns verläuft an der Grundstücksgrenze eine aus Blaubasalt etwa 1,50 m hohe und 60 cm dicke Mauerkante (also das Grundstück läuft ebenerdig bis zur Mauer, die Straße ist dann 1,50 m tiefer). Ist es sinnvoll, an so eine Mauer eine Rotbuchenhecke direkt dran pflanzen oder muss ich befürchten, dass mir die Wurzeln ins Mauerwerk wachsen (nicht lachen, ich hab echt keine Ahnung)?
Danke schon mal!

... kommt auf die ausführung der rückseite der mauer an. diese könnte geschalte betonfläche sein. dann hätte ich eher weniger bedenken, die hecke dicht hinter der mauer zu pflanzen. wenn nicht, würde ich googeln, wie breit sich das wuzelfeld von rotbuchen ausdehnt. :idea: :idea: :idea:
grüße vom alpenrand
amwald 51
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Re: Rotbuchenhecke

Beitragvon mf133fahrer » Mo Mai 24, 2010 20:00

Nungu hat geschrieben:Hallo Leute, ich hab auch eine Frage zu Rotbuchen: Bei uns verläuft an der Grundstücksgrenze eine aus Blaubasalt etwa 1,50 m hohe und 60 cm dicke Mauerkante (also das Grundstück läuft ebenerdig bis zur Mauer, die Straße ist dann 1,50 m tiefer). Ist es sinnvoll, an so eine Mauer eine Rotbuchenhecke direkt dran pflanzen oder muss ich befürchten, dass mir die Wurzeln ins Mauerwerk wachsen (nicht lachen, ich hab echt keine Ahnung)?

Danke schon mal!


Hallo,
ich würde ca. 50 - 60 cm rein rücken schon wegen dem schneiden der Hecke weil die Hecke wird wachsen und Du wirst nicht jünger da ist jeder cm auf der der Mauer gold wert den Du platz hast zum Arbeiten. Leg Dir einfach noch eine Reihe Pflasterplatten zwischen Mauer und Pflanzen um das Unkraud nieder zu halten.
Ich spreche aus Erfahrung bei uns steht die Hecke auch an einem Hang und außen ist gerade noch so fiel oder wenig Platz das man Arbeiten kann ich fülle jedes Jahr ein bischen auf um den Platz zu erweitern den mein Vater damals gespat hat. :klug:

Viel spaß beim Heckenschneiden.
mf133fahrer
 
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