Rübenanbau in zweijährigem Abstand kann man evtl. mal machen. Wie du jetzt zur Fruchtfolgeanpassung(mach ich dies Jahr auf einem Stück auch.
Wenn man es dauernd macht wirds problematisch. In der Hildesheimer Börde wurde das mal von manchen Betrieben gemacht. Curraterrgranulatstreuer auf der Rübendrille Standardausrüstung. Und ende der 80er Jahre war der dortige Durchschnittsertrag dann mit 440 dt 20% unter dem Niveau von vergleichbaren Standorten.
Rüben nach Rüben geht denitif überhaupt gar nicht. Da braucht im dritten Jahr der Roder nicht mal mehr zu kommen. Sprich dein oben zitierter Kollege hat dir entweder einen vom Pferd erzählt oder sich missverständlich ausgedrückt und was anderes gemeint.
Zu Rüben nach Mais: abgesehen von der erwähnten Rhizoctoniavermehrung kommts meiner ansicht nach auch darauf an die schlecht verrottenden Maisrückstände (Wurzelballen) so zu verwursten ,dass keine Störungen der Kapillarität und/oder Nesterbildung auftreten. Gift für die Rüben.
Als ich zum ersten mal Mais hatte,hab ich grosse Augen gemacht als ich 2Jahr später immer noch die Reste von dem Mist hoch gepflügt habe.
Ansonsten natürlich frohes gelingen.

