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Rückewagen auf Eigenölversorgung umbauen

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Rückewagen auf Eigenölversorgung umbauen

Beitragvon Chris108 » Fr Feb 20, 2026 19:35

Hallo,
Ich würde gerne meinen Rückewagen von der Traktorhydraulik umbauen auf eine Eigenölversorgung. Der Wagen ist kein Profi wagen und läuft eigentlich nur privat, aber es sollte zumindest ein flüssiger und einigermaßen schneller Kranbetrieb möglich sein. Aus Platzgründen muss es einen Zapfwellenaufsteckpumpe werden, diese sollte ca 80-100 Liter/min bei 540 Zapfwellenumdrehungen haben.
Leider findet man nicht direkt Infos dazu und ich weiß nicht genau wie ein Hydraulikkreis vom Rückewagen aufgebaut ist.
Meine Fragen dazu
Welche Pumpe ist empfehlenswert?
Wie groß sollte der Öltank sein? ( hab mal gelesen Öltank =2x Pumpenleistung)?
Und sollte ich einen Ölkühler verbauen?
Viele Grüße
Chris108
 
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Re: Rückewagen auf Eigenölversorgung umbauen

Beitragvon langer711 » Fr Feb 20, 2026 20:36

https://ebay.us/m/WAnv53

Zur Sicherheit ein Überdruckventil in die Druckleitung, was auch für diese Ölmenge ausgelegt ist (oder mehr).

Hydraulikschläuche groß genug, vor allem die Saugseite der Pumpe.

Wie lange wird das Konstrukt denn normalerweise am Stück betrieben? (Hobby-Technik)
Danach richtet sich, ob das Öl überhaupt zu warm werden kann, oder eher nicht.
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Re: Rückewagen auf Eigenölversorgung umbauen

Beitragvon Ecoboost » Fr Feb 20, 2026 21:14

Servus,

Chris108 hat geschrieben:Aus Platzgründen muss es einen Zapfwellenaufsteckpumpe werden, diese sollte ca 80-100 Liter/min bei 540 Zapfwellenumdrehungen haben.

hm, eine Zapfwellenaufsteckpumpe hat doch mehr Platzbedarf am Traktor wie eine Gelenkwelle!?
Oder ist eine stationäre Hydraulikpumpe am Rückewagen schwierig anzubauen?
Lösungen gibt es für vieles.

Gruß

Ecoboost
Wenn eine Frau schweigt soll man sie nicht unterbrechen. :roll:
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Re: Rückewagen auf Eigenölversorgung umbauen

Beitragvon Chris108 » Fr Feb 20, 2026 21:22

langer711 hat geschrieben:Wie lange wird das Konstrukt denn normalerweise am Stück betrieben? (Hobby-Technik)
Danach richtet sich, ob das Öl überhaupt zu warm werden kann, oder eher nicht.


Der Wagen läuft schon mal den ganzen Tag aber der Kranbetrieb ist dan meist mit Unterbrechungen und läuft max 1 Std am Stück, dan wird halt wider umgesetzt und es geht wieder weiter.

Ecoboost hat geschrieben:hm, eine Zapfwellenaufsteckpumpe hat doch mehr Platzbedarf am Traktor wie eine Gelenkwelle!?
Oder ist eine stationäre Hydraulikpumpe am Rückewagen schwierig anzubauen?
Lösungen gibt es für vieles.


Unter der Deichsel des Wagens ist kein Platz mehr für die Pumpe da die Deichsel hoch angehangen ist und dan schräg nach unten läuft, hier wäre die Pumpe der tiefste Punkt und wird schnell mal herunter gefahren.
Gruß Chris
Chris108
 
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Re: Rückewagen auf Eigenölversorgung umbauen

Beitragvon langer711 » Sa Feb 21, 2026 0:39

Ich kenn die Größenordnung nicht, aber diese Aufsteckpumpen sind manchmal nicht so schön.

Untenanhängung wäre vielleicht ein Ausweg.
Dann passt die Gelenkwelle oben drüber und die Pumpe kann über der Deichsel untergebracht werden.

Sollen denn wirklich um die 100Liter Ölmenge gefördert werden, oder soll die Pumpe mit 300 U/min betrieben werden?

Ölkühler muss in den Rücklauf und muss genug Öl durchlassen, da darf sich kein Druck aufbauen.
Leitungen eher zu dick wählen.
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Re: Rückewagen auf Eigenölversorgung umbauen

Beitragvon TomDeeh » Sa Feb 21, 2026 9:18

Hi ,

vielleicht komme ich die Tage dazu Bilder zu machen , ich habe aus Kostengründen einen Scheifele Rückewagen selbst auf Eigenöl umgerüstet , da mir die Herstellerlösung mit um ca. 2K zu teuer war.
Größtes Problem war der Tank , da dieser nicht zu tief sein durfte. Ich habe dann eine Zweitanklösung gewählt ( insgesamt knapp 60l) , die sicher irgendwo in die Richtung "Bauernpfusch" einzuordnen ist.
Der Haupttank wird durch einen Zwischentank (neuer 20l Druckluftkessel) im Rücklauf erweitert. Der Rücklauf vom Zwischentank dann in den Rücklauffilter des Haupttank durch eine Schlauchleitung.
Pumpe ist eine trürkische Gusspumpe mit 63l. Das reicht locker , besonders als Neuling ist sie schon zu groß.
Pumpe habe ich mit einem selbstgebauten Halter unter die Deichsel geklemmt. Mein RW hat durch den festen , nicht klappbaren Standfuss , eine bescheidene Bodenfreiheit.
Gruß Tom
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Re: Rückewagen auf Eigenölversorgung umbauen

Beitragvon Falke » Sa Feb 21, 2026 10:06

Die Frage nach so einem Umbau mit "für meinen Rückewagen" zu beginnen, ist - suboptimal.

100 l/min könnte auch für einen 12...15 Tonner reichen. Ist es so was?

Ich betreibe meinen 3 t Eigenbau mit 4 m Kran aus der Traktorhydraulik bei etwas über Standgas und somit um die 10 l/min. Mir reicht's.

langer711 hat geschrieben:Untenanhängung wäre vielleicht ein Ausweg.

Wohl kaum bei einem RW mit so einer gekröpften Deichsel (wie bei vielen Farma). Da schleift die Deichsel bei Untenanhängung ja am Boden.
Und wie das ausschaut ... :roll: :mrgreen:

Ich finde Aufsteckpumpen gut.

A.
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Re: Rückewagen auf Eigenölversorgung umbauen

Beitragvon schoadl » Sa Feb 21, 2026 10:08

Servus

So habe ich das Ganze gelöst funktioniert bus jetzt Absolut Störungsfrei .


eigenbau-t19367-11280.html?hilit=Tank

Mfg schoadl
Eicher Sammler aus Leidenschaft .
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Re: Rückewagen auf Eigenölversorgung umbauen

Beitragvon Chris108 » Sa Feb 21, 2026 10:13

Falke hat geschrieben:Die Frage nach so einem Umbau mit "für meinen Rückewagen" zu geginnen, ist - suboptimal.

100 l/min könnte auch für einen 12...15 Tonner reichen. Ist es so was?

Ich betreibe meinen 3 t Eigenbau mit 4 m Kran aus der Traktorhydraulik bei etwas über Standgas und somit um die 10 l/min.


Der Wagen ist ein 8 Tonnen Wagen. Wir haben Manchmal einen Traktor mit 94 Liter Hydraulikleistung davor hängen da macht das Kran fahren dann schon Spaß, deshalb komm ich auf die 80-100 Liter. Aktuell tendier ich auf so 80 Liter. Am kleinen Traktor mit 28 Liter geht der Kranbetrieb schon etwas schleppend und nur Unter Vollgas das ist dann schon nervig.
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Re: Rückewagen auf Eigenölversorgung umbauen

Beitragvon langer711 » Sa Feb 21, 2026 12:51

Bei Baumaschinen wird oft mit 1-2 bar Überdruck im Tank gearbeitet.
Dadurch hat die Pumpe leichten Vordruck und saugt dadurch zuverlässig an, auch wenn der Tank nicht hoch montiert ist.

Den Tank würde ich nach der maximalen Öl-Entnahmemenge wählen, also Differenz alle Zylinder eingefahren / ausgefahren mal 3 für Reserve bei Leckage.
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Re: Rückewagen auf Eigenölversorgung umbauen

Beitragvon lambofahrer75 » Sa Feb 21, 2026 14:53

Servus, aus eigener Erfahrung würde ich mir von der eigenen Ölversorgung keine zu großen Wunder erhoffen. Soweit ich es überblicke, wurde kein Grund für den Umbau angegeben. (Ölvermischung oder zu geringe Ölleistung vom Schlepper). Bei meinen ersten Wagen, einen Farma T9 hatte ich die eigene Ölversorgung mit Aufsteckpumpe. Mit mehr als 300 Zapfwellenumdrehungen kannst ihn nicht betreiben, weil sonst die Ansteuerung zu ruckartig wird. Die Vermischbarkeit der Funktionen ist trotzdem kaum gegeben. Der neue Stepa hat die Tandempumpe drauf. Selbst hier ist es so, das die Funktionen nicht so flüssig sind, wie ich es mir eigentlich vorgestellt habe. (z.B. gleichzeitiges Teleskop einziehen und hochheben des Kranes). Es sind eben beide Funktionen auf einer Pumpe. Ideal wäre warscheinlich Load Sensing. Oder preiswerter: man justiert die Funktionen vom Durchfluss her ein. Beide haben Obenanhängung. Den Farma musstest immer ganz oben anhängen. Mit A-Abstützung und 38" Bereifung hast dann Probleme, das du überhaupt noch auf den Boden kommst. Beim Stepa kannst nicht auf einmal ankuppeln, weil du mit den Zapfwellengelenk an der festverbauten K80 hängen bleibst.
Quelle: wetter-by.de http://www.am.rlp.de/Internet/AM/NotesB ... enDocument
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Re: Rückewagen auf Eigenölversorgung umbauen

Beitragvon DST » Sa Feb 21, 2026 21:52

TomDeeh hat geschrieben:
.....
Der Haupttank wird durch einen Zwischentank (neuer 20l Druckluftkessel) im Rücklauf erweitert. Der Rücklauf vom Zwischentank dann in den Rücklauffilter des Haupttank durch eine Schlauchleitung.
....
.


Mit welchem Hintergedanken hast du dass so gebaut?
Erfahrungen macht man erst dann wenn man Sie bereits gebraucht hätte.......
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Re: Rückewagen auf Eigenölversorgung umbauen

Beitragvon TomDeeh » So Feb 22, 2026 3:07

DST hat geschrieben:
Mit welchem Hintergedanken hast du dass so gebaut?


Hi ,

ich habe sehr beschränkte Platzverhältnisse und auch beschränkte handw. Fähigkeiten zum Bau eines dichten eigenen Tank. Zudem sollte es billiger sein als der orig. Tank , der ca 1k kosten sollte.
Gleichzeitig brauche ich für eine 63l Pumpe aber auch eine gewisse Ölmenge. Und auf einmal ploppte auf eBay ein Angebot für einen neuen LKW-Drulu-Tank für weniger als 20€ auf. Diesen Drulu-Tank habe ich dann unter einen 40l eckigen Hydrauliktank gesetzt und damit den Platz zwischen Prallgitter und Drehturm recht gut ausgenutzt. Bei typischen Betrieb ( halbe Stunde laden , dann halbe Stunde fahren und wieder halbe Stunde abladen) wird das Öl jetzt im Winter nichtmal handwarm , bei -15°C hatte ich sogar Probleme , dass das Öl zu zäh wurde.
Wie es im Sommer wird kann ich jetzt noch nicht sagen , werde es beim Strohballen aufladen aber merken.
Kostenmäßig war es ohne Arbeitszeit aber garnichtmal soo billig, knapp 1k inkl Pumpe und neuen Schläuchen und Öl haben mich am Ende doch etwas überrascht.
Gruß Tom
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