Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • Druckansicht
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Di Apr 07, 2026 17:16

Rundballenpresse Variabel vs. Festkammer

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
Antwort erstellen
11 Beiträge • Seite 1 von 1
  • Mit Zitat antworten

Rundballenpresse Variabel vs. Festkammer

Beitragvon Dominic01 » So Apr 01, 2012 21:41

Hallo,

wir wollen für unseren Pferdebetrieb (60Pferde) in diesem Jahr eine eigene Rundballenpresse anschaffen. Sie soll für Heu und Stroh hinter einem Fendt 308LS mit ca. 80PS laufen. Mir stellt sich jetzt die Frage ob man eine Presse mit fester Ballenkammer oder mit variabler Ballenkammer kaufen sollte. Es wird so oder so eine Gebrauchte, nur da sich die Preise kaum unterscheiden, möchte ich mich jetzt mal Schlau machen. Dachte an ein Modell von Claas, Z.B. die Rollant 250 oder die Variant 180.
Die einen sagen die Gummiriemen der Variablen Pressen sind scheiße bei Heulage und Silage, und sie wären sehr reparaturanfällig und teuer. Jetzt weis ich nicht so richtig wofür ich mich entscheiden soll.

Könnt Ihr mir vielleicht ein paar Tipps geben?? Vielleicht auch worauf man beim Kauf sonst noch achten sollte.
Dominic01
 
Beiträge: 129
Registriert: Mi Feb 22, 2012 17:52
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Rundballenpresse Variabel vs. Festkammer

Beitragvon Hans Söllner » Mo Apr 02, 2012 10:33

Dominic01 hat geschrieben:Die einen sagen die Gummiriemen der Variablen Pressen sind scheiße bei Heulage und Silage, und sie wären sehr reparaturanfällig und teuer. Jetzt weis ich nicht so richtig wofür ich mich entscheiden soll.


Servus
Die Probleme bei gewissen Pressgütern sind ja meist von Hersteller zu Hersteller und von Modell zu Modell unterschiedlich. Die eine (z.B.) Variable geht im Heu garnicht, die andere wieder super....man kanns nicht verallgemeinern.

Die Frage ist eher, welche Ballengröße bevorzugst du persöhnlich? Wenn dir 1,20m Ballen allgemein zu klein sind ist die Sache klar-variabel. Wenn du meinst die 1,2m Ballen sind schön handlich und praktisch, egal ob Heu oder Stroh, dann würde ich zur Festkammerpresse greifen.
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
Weil wir uns von technischen Spielereien blenden lassen, vergessen wir die Augen aufzumachen um zu erkennen dass sich Technik rechnen muss!

https://www.youtube.com/@KanalPaterPio
Hans Söllner
 
Beiträge: 8482
Registriert: Di Mai 20, 2008 12:26
Wohnort: Oberfranken Mitte
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Rundballenpresse Variabel vs. Festkammer

Beitragvon Lettlandbauer » Mo Apr 02, 2012 10:55

Bei der Festkammer kann das Heu noch etwas ausdunsten wenn es mal nicht so ganz gut ist.
Bei der Variablen muss das Heu schon richtig Trocken sein wie bei Quaderballen.
Wie haben im Silo mal mit ner Festkammer und Variablen neben ein ander gepresst, die Variable genau auf die Festkammer größe eingestellt, das ergebnis war das die Ballen fast gleich schwer waren, nur max 30 kg schwerrer.
Ich hab mich im Winter für eine Festkammer entschieden, die Welger RP 245 Profi. Wir pressen mehr Silo wie Heu und Stroh zusammen.
Bei einer neuen ist es schon ein preis unterschied.



Gruß Gunther
Wo wir sind ist vorne und es gibt nur eine Richtung
Lettlandbauer
 
Beiträge: 3033
Registriert: Do Sep 02, 2010 4:57
Wohnort: LV-4614 Vilanu
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Rundballenpresse Variabel vs. Festkammer

Beitragvon hal » Mo Apr 02, 2012 12:25

Die Frage ist nicht einfach zu beantworten, da gibt es unterschiedliche Philosophien, was das Nachschwitzen der Ballen angeht. Unsere Riemenpresse mit einer Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten (Kerngröße, Pressdichte und was weiß ich) steht seit Jahren auf einer Einstellung, vielleicht aus Faulheit (?): Groß und fest. Einzig und selten, wenn die Ballen aufgrund der Wetterlage eingetütet werden müssen, wird kleiner gepreßt. Der Wickler unseres Lohners schafft nur 1, 3 m.
Mir ist aber was anderes aufgefallen, da wir wegen eines Schadens in der letzten Ernte einen Nachbarn gebeten haben, eine Partie zu pressen. Der hat eine Presse, die innen so ein Kontingent Blechwalzen hat. Die Ballen sind gut.
Die Vorlage ganzer Ballen ist gewohnt unproblematisch. Aber das Portionieren in der Boxengasse ist umständlich: Wenn die äußere Schicht fort ist, bleibt ein recht großer Haufen zusammen gepacktes, eben nicht aufgerolltes, Pressgut. Das läßt sich nicht so gut trennen und irgendwann fällt der Haufen auseinander. Mir sind die "richtig gerollten" Ballen lieber.
hal
 
Beiträge: 25
Registriert: Mi Sep 21, 2011 18:29
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Rundballenpresse Variabel vs. Festkammer

Beitragvon mich_deere » Mo Apr 02, 2012 12:44

Ich halte die Variablen für weniger anfällig, die Gummibänder laufen einfach harmonischer. Die letzte Festkammer NH ging ab 10.000 Ballen ordentlich in die Reparaturen, klang auch wie ein Sack Nüsse.
Mit der Variablen hast du eben zusätzlich die Möglichkeit die Größe zu verändern. Garnicht schlecht für unseren Kälberstall, 60er Ballen passt durch jede Tür.
Pressdichte ist grundsetzlich höher weil von anfang an gepresst wird, Weichkern trotzdem möglich.
Bei feuchter Silage sollen die Bänder durchrutschen, haben wir aber keine Erfahrung mit, machen nur Stroh und Heu (~4000Stk/a).

Festkammerpressen sind günstiger und daher wohl eher bei geringerer Auslastung zu empfehlen, einfach vom wirtschaftlichen Aspekt... und bei hohem Silageanteil.
< << <<<Bild>>> >> >
Benutzeravatar
mich_deere
 
Beiträge: 723
Registriert: Fr Feb 09, 2007 23:16
Wohnort: Schönwalde (Altmark)
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Rundballenpresse Variabel vs. Festkammer

Beitragvon Dominic01 » Mo Apr 02, 2012 13:08

Wie sieht es denn mit dem Kraftbedarf aus? Brauchen Variable Pressen mehr PS als Festkammerpressen??
Dominic01
 
Beiträge: 129
Registriert: Mi Feb 22, 2012 17:52
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Rundballenpresse Variabel vs. Festkammer

Beitragvon Lettlandbauer » Mo Apr 02, 2012 19:44

Meiner Meinung nach brauch eine Variable weniger Kraft als eine Festkammer.
Wo wir sind ist vorne und es gibt nur eine Richtung
Lettlandbauer
 
Beiträge: 3033
Registriert: Do Sep 02, 2010 4:57
Wohnort: LV-4614 Vilanu
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Rundballenpresse Variabel vs. Festkammer

Beitragvon rägemoli » Mo Apr 02, 2012 20:10

Das Thema Schneidwerk wurde noch nicht angesprochen .Wenn du darauf kein Wert legst würde ich eine JD 550 empfehlen .
Bin mit der früher beim Lu gefahren .Die ist robust ,variabel und frist einfach alles .Mit 80 Ps sicher zu fahren .
rägemoli
 
Beiträge: 754
Registriert: Fr Mär 02, 2012 19:39
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Rundballenpresse Variabel vs. Festkammer

Beitragvon Epxylon » Mo Apr 02, 2012 20:26

Krone Vario Pack oder Round Pack wären auch gute Alternativen.
Epxylon
 
Beiträge: 3380
Registriert: Fr Aug 26, 2011 16:50
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Rundballenpresse Variabel vs. Festkammer

Beitragvon Dominic01 » Di Apr 03, 2012 19:34

Also Schneidwerk brauche ich jetzt nicht wirklich. Wir machen nur so ca. 25-30 Ballen Heulage, dafür brauche ich keinen Wickler und auch kein Schneidwerk. Sie soll für uns im Eigenbedarf ca. 700 Ballen Stroh und ca. 400 Ballen Heu pro Jahr pressen. Vielleicht auch nochmal ein paar für unseren Nachbarn.

Worauf sollte man den beim Besichtigen einer gebrauchten Presse achten? Gibts generelle Schwachstellen?Und wie erkenne ich die?? Lager, wenn Ja, welche??

Tendiere mittlerweile zu einer Variablen mit Gummibändern, die sollen wohl von Anfang an mit richtig Druck pressen und in den Ballen soll dann mehr drin sein. Und der geringere Kraftbedarf würde auch dafür sprechen.

P.S.: Wie wird der Ballendurchmesser und der Druck eigentlich genau eingestellt?
Dominic01
 
Beiträge: 129
Registriert: Mi Feb 22, 2012 17:52
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Rundballenpresse Variabel vs. Festkammer

Beitragvon ICH BIN'S » Di Apr 03, 2012 19:59

Hallo,


das eine Variabele Presse weniger Kraft braucht, halte ich für ein Gerücht.
Fahre selber eine Deutz-Fahr 590 OC, und da kriege ich auch 180 PS müde dran. Mit 130 lässt es sich vernünftig arbeiten, Kollege wollte die mit seinem 80 er fahren, sobald es am Hang ging, war der Shjlepper völlig überfordert. Mit einer Welger RP Irgendwas kam der auf dem Stück aber motormässig gut zurecht; Auch ich bringe mit 130 PS eher die gleiche Welger- Presse zum Kotzen, als das die Traktorleistung nicht reicht.

Wie der Druck bei Krone usw eingestellt wird, weiß ich nicht, weiß nur wie es bei meiner geht: Wird im Terminal eingestellt, Weichkern und Aussen separat, sowohl von der Dichte als vom Durchmesser her.
Funzt dann hydraulisch: Bei dem voreingestelten Druck geht ein DBV auf, und die Kammer wird größer.


MfG
Früher hatte ich Zeit und Geld. Jetzt habe ich Landwirtschaft...
ICH BIN'S
 
Beiträge: 1569
Registriert: So Aug 14, 2005 9:22
Wohnort: Mittelhessen
Nach oben


Antwort erstellen
11 Beiträge • Seite 1 von 1

Zurück zu Landtechnikforum

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Google [Bot], Google Adsense [Bot], oberforsthaus, sv65nt30

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki