Hallo, ich hätte da mal eine Frage zu Rütteleggen. Und zwar geht es um folgendes, uns wurde eine Drille mit Rüttelegge für wirklich kleines Geld angeboten, was recht interressant ist da wir aktuell alles von einem Lohnunternehmer sähen lassen. Wir haben Stücke mit sandigen Boden, Stücke mit steinigem Boden und ein fast 20Ha großes Stück mit schwerem Lehmboden,bei uns wird übrigens alles ausnahmslos Gepflügt. So wie ich das sehe ist eine Rüttelegge ehr eine art Vorläufer der Kreiselegge, und hat dem zu Folge auch mehr Nachteile als die Kreiselegge... wie sieht das aus mit Kluten kleinkriegen? Bei welcher der beiden Maschinen die Fahrtgeschwindigkeit/Arbeitsgeschwindigkeit höher? Welche benötigt weniger Schlepperleistung? Welche ist Schwerer? Taugt eine Rüttelegge überhaupt was,oder sollte man von Technik von letzter Woche sprechen und nicht weiter drüber nachdenken? Oder ist eine Rüttelegge garnicht so viel schlechter wie eine Kreiselegge?
Hmmm, Rüttelegge ist eher was für leichte Böden, Kreiselegge für mittelschweere bis schweere Böden und Kreiselgrubber für schweere Böden oder als Vorgerät für Mulchsaat (meine Erfahrung).
Wenn Ihr standartmässig IMMER den Pflug einsetzt, dann ist eine Kreiselegge bei wechselndem Böden die erste Wahl.
Ich werfe jatzt mal noch eine Möglichkeit in´s Rennen--- Kurzkombination.
Bei Sandboden ist eine Kurzkombination durchaus eine Überlegung als alternative zur Rüttelegge wert.
Wir hatten auch eine rüttelnegge von amazone Auf leichten sandigen Boden funktioniert sie Super schiebt ordentlich ein erdwall vorsich damit läst sich schön die Pflug furchen auf füllen.
Nachteil ist wenn noch zu viel zeug drauf liegt grassoden, stoppel, usw. Dann verstopft sie leicht
ich schließe mich meinen Vorrednern an....auf leichten bis leicht wechselnden Böden ist die Rüttelegge OK. Für schweren Dreck sollte es eine Kreiselegge sein. Zum Thema Klutenzerkleinerung kann ich dir sagen, dass die Rüttelegge selber hier eigentlich garnichts macht! Lediglich die jeweilige angebaute Walze richtet da was aus (oder auch nicht). Ich denke mal da sollte es eine schwere Zahnpacker-, oder Güttlerwalze sein. Die Kluten schieben sich nämlich (gerade wenn es bereits etwas trockener ist) einfach durch die Kreiselgegge hindurch. Da kannst du langsam fahren wie du willst. Da hat die Kreiselegge ganz klar die Nase vorn! Dafür ist die Einebnung bei der Rüttelegge wirklich super.
Zur zerkleinerung der Kluten ist die Drehzahl der Zinken das A und O. Wenn ich die KE mit 540 U/min fahre schleichen sich die Kluten durch, wenn ich aber mit 1000er Zapfwelle fahre ist die Aufprallgeschwindigkeit der Zinken deutlich höher. Ich gegen auf unseren Extremböden sogar hin und tausche die Zahnräder am Getriebe des KG. Dann bekomme ich auch auf schweren Böden ein gutes Saatbett.