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Sägekurs sinvoll ???

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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15 Beiträge • Seite 1 von 1
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Sägekurs sinvoll ???

Beitragvon Ralf Scheibner » Do Mai 17, 2007 19:28

Frage an die Profis hier
ich säge seit vielen Jahren als Selbstwerber Brenholz
dieses Jahr werden wir wohl auf rund 350 ster kommen
dazu haben wir von MS 170 bis MS 660 so ziemlich "alles"

Nun fragt da einer ob ich schon mal nen Kurs gemacht hätte
Ne (natürlich nicht....)
Sind den solche Kurse sinnvoll??
Dauert auch noch 2 Tage - was kann man denn da alles
rüberbringen ... reicht da nicht auch n´ Samstag Nachmittag
Oder sind die Kurse für Städter die beim Aldi ne Kettensäge erstanden haben.

vielen Dank schon mal
Ralf Scheibner
 
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Beitragvon Clong1992 » Do Mai 17, 2007 19:44

und braucht mn als landwiert auch eien schein
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Beitragvon pacini » Do Mai 17, 2007 20:02

Hallo,

auch ich säge schon seit Jahren - hab auch 3 Saw's und bei dem Kurs, den ich vor 4 Wochen gemacht hab, waren einige sehr erfahrene Säger dabei, sogar ein selbstständiger Baumpfleger, der mal Landmaschinenmechaniker gerlernt hat und die Sägen tagtäglich repariert und alle waren ausnahmslos der Meinung :

" Boah das wusste ich so auch nicht - bzw. Mensch ... so gehts echt besser und schneller und einfachern !! :shock:

Mein Tip: Mach einen Kurs, bei nem erfahrenen Fortwirt, Du wirst begeistert sein !! :wink:

Pacini
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Beitragvon nightfighter » Do Mai 17, 2007 20:34

auf jedenfall ein kurs machen. ne ms 660 ist kein spielzeug und wenn man da nicht weiß wie man zu arbeiten hat ist das lebensgefährlich.
forstwirt ist ja auch nciht umsonst ein ausbildungsberuf wenns jeder könnte.

die 2 tage haben schon ihren sinn, es wird beim brennholzkurs ja nicht nur aufs sägen eingeganen sondern auch auf die maschinen an sich.

wenn du etwas anspruchsvoll bist, machst du nicht den sägenführerschin oder brennholzschein, sondern den AS Baum I (heißt hier zumindest so)
Das sind die Kurse die die Forstverwaltungen für die Landwirte und Forstunternehmer abhalten, dort kann aber auch jeder andere teilnehmen, ist nur etwas teurer.
Dort werden auch speziellere fälltechniken und schneidetechniken gezeigt, die komplexer sind als nur fallkerb und fällschnitt.
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Beitragvon michael1985 » Do Mai 17, 2007 20:45

Servus ralf

hab im Winter so nen kurs besucht.
war ne recht eintönige Propagandaveranstaltung der berufsgenossenschaft. es war auch der Förster da, hat aber dem von der BG das wort überlassen. Da werden dann Schockerfotos von unfällen usw. präsentiert. auch ein bischen maschinenkunde wird gemacht. Kette wechseln und so kram..

2. tag war dann praxisübung im wald. 2 profiholzfäller zeigten uns wies richtig geht....
war aber auch sehr langweilig. wir mussten scheiben vom stamm sägen. entasten und einen fällkeil mit splintschnitt sägen. naja...
Für Mädels bestimmt hochinteressant. (waren auch 2 dabei)

mit deinen 350 ster brennholzerfahrung, wirst du spätestens nach der 1. frühstückspause in geistigen Tiefschlaf verfallen.

Gruß Michael
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Beitragvon nightfighter » Do Mai 17, 2007 20:59

@ michael:

brennholzkurse sind untewr anderem auch für leute gedacht, die gerade aus dem obi markt kommen und sich ne 2PS säge gekauft haben, die 6 kg auf die wage bringt.

das was ich meine, sind die waldbauernschulungen:
Der Kurs AS Baum 1 umfasst z.B. folgendes:


Inhalte des 1. Kurses (W1):

Einführung in die einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften
Sicherheitseinrichtungen an der Motorsäge
Motorsägenbauteile und Handhabung der Motorsäge
Anlegen eines korrekten Fallkerbs
Schneideübungen
Fälltechniken unter einfachen Bestandesverhältnissen
Vorstellung und Anwendung gebräuchlicher Hauungswerkzeuge


2. Teil:

Inhalte des 2. Kurses (W2):

Fehlersuche und Instandsetzung an der Motorsäge
sicheres Fällen und Aufarbeiten (einschl. Vermessung)
waldbaulich und rücketechnisch korrektes Fällen
Demonstration schwieriger Fällungen
Vertiefung der Unfallverhütungsvorschriften abschließender Test

es gibt auch noch einen dritten teil, da kann man sich persönlich aussuchen wo die schwerpunkte liegen sollen, zb spannungsholz, rücketechnik usw...

man muss erst kurs 1 machen, bevor man 2 machen kann. so ist auch für kurs 3 kurs 2 vorraussetzung.
nightfighter
 
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Beitragvon brainfart » Do Mai 17, 2007 21:17

Als ich den 2-tägigen Kurs gemacht habe, waren alles, vom absoluten Anfänger, der noch nie eine Kettensäge bedient hat bis zum Waldbesitzer, der seit 20 Jahren 200 Ster selbst fällt dabei. Jedem hats Spaß gemacht und jeder hat noch was dazugelernt, keiner war danach dümmer als zuvor.
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Beitragvon Takar » Fr Mai 18, 2007 0:56

Hallo

Ich fand den Kurs auch sehr interessant, obwohl ich das meiste schon gekannt habe.

Viel neues war eigentlich nicht dabei aber es ist immer gut so etwas zu besuchen, kostet nicht die Welt und lernen kann man immer von einem anderen.

Auserdem waren die Gespräche, Geschichten und das ganze Ambiente sehr angenehm.

Ich kanns jedem empfehlen.

Frank

P.S. Die Ausbaustufe ist eigentlich für Gewerbetreibende z.B. Holzrücker (wie ich) oder Landwirte und Waldbesitzer, kostet im Schnitt knapp 300 Euro und wird von der BG teilfinanziert , einfach mal anfragen bei der BG die haben gute Seminare im Programm.
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Beitragvon Bobby » Fr Mai 18, 2007 6:50

Wir haben den Kurs vor zwei Jahren gemacht und trotz vieler Jahre Selbstwerbung dabei viel gelernt.
Es war ein Kurs vom Forstamt (ohne Schein darf hier in Hessen keiner mehr in den Staatsforst) und der Ausbilder ein Profi mit guter Didaktik. Gelangweilt haben wir uns nicht, da der Kurs in den zwei Tagen viel neues vermittelt und einige Unsicherheiten beseitigt hat.
Die Teilnehmer waren vom frischgebackenen Sägenbesitzer bis zum Halbprofi, also auch querbeet.
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Beitragvon de_lupo » Fr Mai 18, 2007 7:16

Tach auch,

ich denke wenn man was lernen will und einen erfahrenen Forstwirt/ INgenieur als Trainer hat, dann kann man nur mitnehmen.

Wir hatten bei uns auch einen der meinte er weiss alles, zum Schluss meinte er und das alles wegen dem Schein. Wenn man dem Kollegen allerdings bei der Arbeit über die Schulter geschaut hat dan wurde einem Angst ud Bange.

All die anderen waren der Meinung "Ah" "OH" Ja das wusste ich nicht, aha das habe ich die ganzen Jahre falsch gemacht, also durchweg POSITIV.

Meine Empfehlung lautet: MACHEN.

P.S: Publikum war auch gemischt vom Profi bis Anfänger alles bei
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Beitragvon marcus_044 » Fr Mai 18, 2007 12:01

Also ich habe letztes Jahr im November den Schein gemacht, waren 2 Tage, ein Tag Theorie und Maschinenkunde und am anderen Tag die Praxis im Wald.
Ich habe selber schon lang zuvor Holz gemacht und bin eigentlich nur auf anraten eines Landwirtschaftsmeisters hingegangen und muß wirklich sagen ich hatte großes Glück mit den Ausbildern, die waren echt klasse.

Im großen und ganzen hab ich vieles auch schon gekannt, aber auch manches neue dazugelernt.

Ich kann den Kurs nur jedem Holzmächer empfehlen, es lohnt sich, zumal es ja immer schlimmer wird im Wald und beim Holzverkauf.
Gruß Marcus


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Beitragvon radeon » Fr Mai 18, 2007 13:30

habe solch ein Kurs ebenfalls belegt.

Das Sägen lernt man in den zwei tagen nicht, ist ja auch nicht Ziel und Zweck dieses Kurses.

Die Theoriestunden waren ziemlich langweilig und es ist wenig hängen geblieben.
Allerdings die Praxisstunden waren Sinnvoll und kann man sich immer mitnehmen. So habe ich z.b. gelernt wie einfach es ist Haubergsholz mit dem Spalthammer klein zu machen. Was ich zuvor nicht wusste :!:



Fazit: Durch die Belegung eines Kurses, werden trotzdem weiterhin tödliche Unfälle passieren, jedoch kann das Risko gerade bei Selbstwerbern die für 15 Rm die Säge in die Hand nehmen verringert werden.
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Beitragvon doc_my » Fr Mai 18, 2007 13:36

Hallo radeon,
kannst Du mir bitte erlären was Haubergsholz ist. Das Wort kommt in meinem Sprachschatz nicht vor!
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Beitragvon Martin Weidner » Fr Mai 18, 2007 14:35

Hallo,

jeder, aber wirklich jeder, der mit einer Motorsäge arbeitet, egal welche Leistungsklasse oder welches Fabrikat, egal ob Profi oder Selbstwerber, alle diese Personen, sollten mindestsns einmal einen solchen Kurs besucht haben! Ein Profi wird bei der Schulung natürlich andere Fagen stellen als ein blutiger Anfänger. Das spielt aber keine Rolle, denn es bleibt im Normalfall keine Frage offen. Jede Gefährdung die abgestellt, jeder Unfall der vermieden, jede Ablaufoptimierung die dadurch erzielt, und jedes Wissen daß dadurch erweitert werden kann, macht diese Kurse sinnvoll.
Auch wenn manche Superlumbers glauben alles zu wissen.
Sicher, es gibt viele mit einem sehr fundiertem Wissen, die sind aber sehr rar verteilt und belegen regelmäßig Aufbaukurse. Ok, da wird natürlich anderer Stoff gepaukt, aber, haben wir alle nicht mal klein angefangen?
Also ab zum Kurs und viel Spaß beim dazulernen !!!

Gruß Martin
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Beitragvon Anja Ranke » Fr Mai 18, 2007 19:11

Hallo,
ich hab die Kurse nach ca 300 Std im Wald auch gemacht, und feststellen dürfen, dass ich einiges falsch gemacht habe. Ich denke irgend etwas nimmt man bei diesen Veranstaltungen immer mit, und wenn man durch diese Kurse bzw. durch das erlernte nur 1 Unfall verhindern kann hat es sich schon gelohnt.
MfG
Jens
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