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Same Minitaurus 60

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Same Minitaurus 60

Beitragvon schlossmühle » Sa Jun 30, 2007 11:05

Hallo, hab da mal ne Frage: Besitzt der Same Minitaurus 60 Bj 73 eine hydr. Lenkunterstützung? Ist das Modell generell empfehlenswert? -Danke-
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Beitragvon SAME Drago » Sa Jun 30, 2007 11:46

hallo
der (unser) minitaurus besitzt nicht nur eine hydraulische lenkunterstützung sondern einen komplett hydraulische lenkung mit den lenkzylindern an der Vorderachse.

was das empfehlenswert angeht würde ich ihn jederzeit wieder kaufen.

jedoch bin ich mir nicht sicher ob du nicht den minitauro meinst weil der minitaurus 1973 meines missens noch nicht gebaut wurde. zwischen dem minitauro und dem minitaurus liesen streckenweise welten.

mfg
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Beitragvon schlossmühle » Sa Jun 30, 2007 11:54

Danke für die rasche Antwort! Es handelt sich in der Tat um einen Minitauro. Hat er gravierende Schwachstellen?
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Beitragvon MF-133 » So Jul 01, 2007 18:32

Den Minitauro kenne ich nicht, sondern den Corsaro, der zur gleichen Zeit gebaut wurde. Ein mächtiges, massives Stück Eisen und sehr zuverlässig. Einfach gestrickt. Vielleicht nicht gerade der sparsamste.
Über den Nutzwert eines gebrauchten Schleppers entscheidet allerdings vor allem der Vorbesitzer.
Jedenfalls sind grundsätzliche Bedenken gegenüber Same-Schleppern aus den 70ern unangebracht. Gerade, wenn man einen Allrad sucht, sollte man an einem guterhaltenen Same nicht vorbeigehen.
Was mich bei den Same-Schleppern aus dieser Zeit stört, sind die vielen verschiedenen Motoren. Vorausgesetzt, die Infos bei Konedata.net sind richtig. Ein Baukastenprinzip kann ich da nicht erkennen.
Das macht Ersatzteile u.U. irgendwann mal schwer verfügbar. MFG
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Beitragvon Grumsch » Mo Jul 02, 2007 9:10

Hi,

zum minotaur: den hatten wir auch mal, echt schöner schlepper für das baujahr, und man bekommt ihn zum teil zu den preisen wofür man einen ihc oder deutz ohne allrad bekommt. hatten eigentlich nie probleme mit ihm, musste aber gegen einen größeren weichen. vom komfort der 70ger darf man natürlich nicht zu viel erwarten.

zu den heutigen motoren: finde ich dass gerade same einen sehr durchgängigen "motorbaukasten" hat. es ist doch seit 1985?! der 1000.x motor. das eizige wo jetzt noch unterschieden wird sind eben die zylinderanzahl (das x) und dann noch ob es ein luft gekühlter (A) oder bei den lamborghinies und hürlimanns ein wassergekühlter (W) ist. und ob eben ein Turbo (T) und/oder ein Ladeluftkühler (Intercooler, I) angebaut ist.

seit neustem werden nun eben die deutzmotoren in den großen serien verbaut bei den kleionen bin cih mir nicht sicher.

gruß
Grumsch
 
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Beitragvon MF-133 » Mo Jul 02, 2007 11:29

Wenn die Angaben bei www.konedata.net richtig sind, gab es in kurzer Abfolge und teilweise auch gleichzeitig in der gleichen PS-Klasse Maschinen mit unterschiedlicher Bohrung ( unterschiedlichen
Hub würde ich ja noch verstehen). Z.B. Centauro 95x120, 57 PS; Leone 100x120, 67 PS;Corsaro 98x120, 67 PS, Daher müssen der Block, die Kolben und die Buchsen auch verschieden sein.
Es ist gut möglich, dass man später auch dazugelernt hat und die Sache vereinfacht
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Beitragvon Grumsch » Mo Jul 02, 2007 13:44

ja, das stimmt, hat mich auch schon gewundert, und finde es irgendwie sinnlos. ich dachte nur du meinst die neueren modelle.
Grumsch
 
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Beitragvon Tiros02 » Mo Jul 02, 2007 14:23

Hi,

wir haben einen Minitauro 55, Bj. 71.

Unserer hat jedenfalls eine nachgerüstete hydr. Lenkunterstützung. Ansonsten hat er neben Allrad einen luftgekühlten 3-Zyl.-Diesel mit 48 PS, läuft 30 km/h. Für das Baujahr ist mit einigen Besonderheiten ausgestattet welche bei deutschen Herstellern eher noch nicht üblich waren, so z. B. eine Regelhydraulik und er hat sogar ein Tanklämpchen.

Ist ein sehr robustes Teil, starker Motor, gute Traktion, sehr wendig, sehr kompakt, technisch einfach. Macht bei uns hauptsächlich die Forstarbeit, wozu ich ihn für bestens geeignet halte. "Mängel" sind das gewöhnungsbedürftig und hakelig zu schaltende Getriebe und ein, bedingt wohl auch durch den FL, etwas ausgeschlagenes Lenkgetriebe.

Wer einen kleinen, wendigen, und robusten Allradschlepper (gabs aber auch mit Hinterrad) sucht ist damit jedenfalls bestens bedient. Bei jedem Traktor dieses Baujahres spielt aber die Hauptrolle natürlich die "Pflege" der/des Vorbesitzer(s).
Tiros02
 
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Beitragvon Tiros02 » Mo Jul 02, 2007 14:29

Ja und noch einen Mangel hab ich vergessen: Wie bei wohl allen Same aus den siebzigern ist das Anlassen bei Minustemperaturen nicht ganz so einfach. Eine starke Batterie wie z. B. diese da: http://www.optimabatteries.com/publish/ ... arter.html ist sehr zu empfehlen.
Tiros02
 
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Beitragvon Tiros02 » Di Jul 03, 2007 14:18

Und nur damit alles seine Richtigkeit hat: Unserer heißt korrekt Minitauro 50 DT (nicht 55) und hat 46 PS (nicht 48).
Tiros02
 
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Re: Same Minitaurus 60

Beitragvon BigGe » Mi Mär 23, 2011 12:05

Hallo

ich bin gerade am überlegen ob ich mir einen Same Minitauro 60 DT kaufen soll oder nicht

steh bei uns bei einem Händler.
wie erkennt man bei einem Traktor die Betriebsstunden wenn das Traktormeter (Heist glaub ich so) nicht funktioniert?

und kann mir jemand sagen was die Heckhydraulik bei dem Teil hebt?
werde aus der Liste auf http://www.konedata.net/Traktorit/SameFalcon.htm nicht schlau.

danke schon mal

achja der traktor den ich mir angeschaut habe hat keine lenkunterstützung geht ab er super einfach zum lenken.
auf was muss ich sonst noch aufpassen?

mfg
und Danke schon mal
BigGe
 
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Re: Same Minitaurus 60

Beitragvon Falke » Mi Mär 23, 2011 19:37

@BigGe
Ich würde meinen, die Daten auf konedata bedeuten eine Hebekraft von 1800 kg ohne/bzw. 2600 kg mit eventuellen Zusatzhubzylindern.

Die abgespulten Betriebsstunden kann man eventuell ganz grob anhand der Abnutzung an den Pedalen, den Reifen (wenn es noch die ersten sind),
dem Sitz usw. abschätzen ... ich wette aber, dass selbst Experten bis zum Faktor 2 (und mehr) daneben schätzen.

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