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Sandstrahlgerät selber bauen

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Sandstrahlgerät selber bauen

Beitragvon Honk81 » Fr Jan 18, 2008 1:10

Hab mir gerade mal n paar Sandstrahlgeräte in ebay angeguckt. Und dabei was lustige gefunden, man beachte die "kleine Info":

http://cgi.ebay.de/Sandstrahlgeraet-RA- ... dZViewItem

und danach:

http://cgi.ebay.de/NEU-Sandstrahlgeraet ... dZViewItem

man beachte wiederum die "kleine Info", der Verkäufer ist übrigens der selbe :lol:

Zum Thema: Die Dinger bestehen ja im Grunde nur aus nem Behälter mit Pistole und Kompressoranschluß. Ich hab hier noch n alten Druckbehälter von nem Kompressor liegen, den müßte man doch im Grunde nur aufschneiden, n Loch in den Deckel bohren, Rohr anschweißen das bis zum Behälterboden geht (wie in nem Bierfass) und dann oben den Saugschlauch von ner Strahlpistole drauf. Fertig oder? Alternativ hab ich gesehen gibts das auch mit nem T-Stück am Behälter von einer Seite kommt die Druckluft am zweiten Ende sitzt der Behälter und dann geht das ganze über den dritten Anschluß auf den Schlauch und direkt in die Pistole, diese hat dann keinen Separaten Druckluftanschluß.
Hat sowas schon mal einer gemacht und welche Variante wäre zu bevorzugen?

PS: Was ist von diesen ganzen Sandstrahlpistolen bei ebay zu halten (Güde und der ganze schei...). Ist das was halbwegs gescheites, auch für Flächen, oder eher was um Oma's Dritte vom Karies zu befreien? Ich hab so nen Kärcheraufsatz der taugt nämlich wirklich nur für kleine Filigranarbeiten und ist auch noch relativ unhandlich.
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Beitragvon countryman » Fr Jan 18, 2008 10:23

ich habe neulich mal eine kleine Hand-Sandstrahlpistole wieder rausgekramt die ich als unbrauchbar weggelegt hatte. Damals hatte ich einen kleinen Kompressor und wohl auch einen zu langen/dünnen Anschlußschlauch verwendet. Das war Murks. Jetzt habe ich eine gescheite Luftversorgung und siehe da, die kleine Pistole bringt bei geschätzten 10 bar an der Düse (!) ganz ordentlich Leistung. Sicher möchte man so kein ganzes Fahrzeug bearbeiten aber um eine versteckte Roststelle am Anhänger aufzuarbeiten hat es gereicht. Viel hängt wohl auch vom Strahlmittel ab, ich hatte noch eine kleine Menge scharfkantige Schlacke, danach Quarzsand, der staubte nicht nur mehr sondern brachte auch weniger.
Das A und O ist die Luftversorgung und die persönliche Schutzausrüstung !!!!

Von Basteleien an Druckbehältern würde ich dringend abraten.
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Beitragvon Honk81 » Fr Jan 18, 2008 15:32

Ja das mit der Luftversorgung ist noch so ne Sache, mein Kompressor is da definitiv zu klein, aber ich kenn da noch jemanden... 8)

Den alten Druckbehälter will ich ja nicht unter Druck setzen, sondern wenn ich das richtig gesehen habe dann wird der nur als Behälter fürs Strahlmittel verwendet. Ich hab den alten Kessel gerade mal aufgeflext (der wär mir bei 10 Bar wohl um die Ohren geflogen), ihm zwei Räder und n Druckregler verpaßt, damit man direkt am Behälter n bisschen die Leistung steuern kann und nicht immer zum Kompressor rennen muß. Jetzt fehlt eigentlich nur noch das Steigrohr und die Pistole und dann kann getestet werden.

Ich hatte gedacht das zumindest Motoren, Getriebe, Achsschenkel und alles wo mit der Zopfbürste eigentlich schluß ist (diese Nagler hab ich auch schon ausprobiert, zu unsauber) damit gemacht werden kann. Strahlmittel ist nämlich in rauen Mengen bei ner Kellerausräumung aufgetaucht (Schlacke) und ich denke das kann (muß) man ja hinterher zusammenfegen und mehrmals verwenden, bis es rund ist.
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Beitragvon Daniel Setz » Fr Jan 18, 2008 21:08

Hallo!

Für die beschriebenen "Kleinteile" (Motoren, Achsschenkel usw.) wäre eine Strahlkabine doch sicher interessanter.
Das Strahlen ohne Kabine macht unheimlich viel Dreck, das herumfliegende Strahlmittel kriecht echt in jede Ecke.

Sicher ist ein Strahlgerät, wie du es planst, ein guter Anfang, aber der wahre Jakob ist das nicht. Früher habe ich auch mit so was gearbeitet, jetzt gehe ich zu einem Bekannten, der eine kleine Kabine hat. Die ist ca. 1,5m breit und 1m tief, man steht beim Arbeiten davor und hält durch zwei Löcher die Arme rein. Den Arbeitsraum sieht man durch eine Glasscheibe. Du weißt sicher, was ich meine.

Das ist für kleinere Teile wirklich eine super Sache, man hat keinen Dreck, muss nichts vorbereiten (Folie auslegen usw.) und man spart jede Menge Strahlmittel.

Und mit ein bisschen Geschick kann man das auch günstig selber bauen.
Resi, i hol' di mit meim Traktor ab!
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Beitragvon Dark_Rheingau » Fr Jan 18, 2008 21:38

gude
ich hab mal im baumarkt nen sandstahler fürn kärcher hochdruckreiniger gesehen.
glaube aber net das das wirklich was taugt.
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Beitragvon Honk81 » Fr Jan 18, 2008 22:03

ja, sowas hab ich mal günstig bei ebay geschossen, nur halt nicht original von Kärcher. Im Prinzip nicht schlecht, aber doch halt eher für sehr kleine Teile. Möchte damit ungerne nen ganzen Motor schruppen, da sitzte dann ewig bei.

Zum Thema Strahlkabine, ich hatte schon eher die Überlegung einfach nen Bauwagen (einachser) zu ner "Strahlkabine" umzubauen. Da kann man dann auch mal schnell zum Kumpel und ausfegen is auch fix erledigt, ordentlichen Lüfter wegen der Staubentwicklung mit rein und das komplette Heck als Tür, so das auch große Teile bequem rein können.
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Beitragvon raf_construct » Fr Jan 18, 2008 22:25

[quote="Honk81"]
Zum Thema Strahlkabine, ich hatte schon eher die Überlegung einfach nen Bauwagen (einachser) zu ner "Strahlkabine" umzubauen. [quote]

Das ist das einfachste und gleich das beste. ich habe schön eine kabine SBC 420,die grösse vom ebay, aber die reicht nür fur autoteilen. Die kabine ist jedoch sehr gut und arbeitet sehr leicht.
Schlepperteilen wie haube und kotflügel sind zu gröss. Die habe ich jetzt gestrahlt mit einem sandstrahlkessel, aber das geht auch nicht so toll.
Mann verliert zu viel strahlmittel.
Einem bauwagen oder alte bus wäre dann nicht schlecht.
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311 LS
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