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Schadet die Kälte den Raps

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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17 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Schadet die Kälte den Raps

Beitragvon robtop » Do Jan 08, 2009 17:34

Hallo

wollte mal fragen, ob diese extreme Kälte von -15 bis -25 Grad den Raps auswintern lässt. Die Blattmasse ist ja schon ziemlich geschrumpft. Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? mfg Rob
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Beitragvon CarpeDiem » Do Jan 08, 2009 18:05

Gar nichts wird dem Raps passieren bei diesen Witterungsverhältnissen.
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Beitragvon Bison » Do Jan 08, 2009 19:50

Servus,
da wär ich mir nicht so sicher. Bei länger anhaltender Kälte über - 15 Grad
ziehts den Raps schon zusammen und er kann schon schaden nehmen.
Aber wie gesagt, das kalte Wetter muss dann aber scho länger anhalten.

Mach dir aber keinen Kopf, wenns so weitergeht ist der Preis zur Ernte so im Keller, da is dann egal ob´s a paar dz weniger sind.

m f g Bison
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Beitragvon rettel » Do Jan 08, 2009 20:28

Das hängt ganz davon ab, wie tief die Temperatur am Vegetationskegel sinkt. Bei Raps treten bei - 15°C bis - 20°C schon Schäden auf. Bei der Wintergerste schon bei - 15°C. Unter Schneebedeckung sind die Pflanzen unter Umständen geschützt. Aber man muss auch bedenken, dass die Bodentemperaturen z.T. deutlich niedriger ausfallen als die von den Wetterstationen in 2 m Höhe gemessenen.
Der Winterraps ist allerdings sehr regenerationsfähig. Sollte also die Pflanzen nach Winter noch gleichmäßig verteilt stehen und mindestens noch 6-8/m² vorhanden sein, braucht man den Raps nicht umbrechen.
Bei Wintergerste können meiner Meinung nach große Schäden auftreten. Auch durch Krankheiten wie z.B. Thyphula, die durch Frost begünstigt werden.
Auswinterung hat es in Deutschland schon häufiger gegeben, solche kalten Temperaturen aber selten!

CarpeDiem hat geschrieben:Gar nichts wird dem Raps passieren bei diesen Witterungsverhältnissen.

Aus welcher Region kommst du und wie kalt war es bei euch, dass du so etwas behaupten kannst?
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Beitragvon Eddi » Do Jan 08, 2009 20:34

Also bei uns liegt viel schnee drauf, da passiert garnix.
Ich hab Rücken Schätzelein....
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Beitragvon CarpeDiem » Do Jan 08, 2009 20:54

Aus der Pfalz da waren es unter ganz leichtem Schnee nicht mehr als max. -14 Grad! Du darfs aber nicht vergessen, dass nicht allein der Frost Schaden macht, entscheidend ist mit die Jahreszeit. Jetzt haben wir noch absolute Vegetationsruhe und der Boden taut über Tag auch nicht auf.
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Beitragvon Lemme82 » Do Jan 08, 2009 20:55

Also bei uns liegt auch Schnee drauf ohne Schnee hätte ich da auch ein wenig bedenken ! 15-23 grad minus

Wie viel Pflanzen pro m² sollten mindestens noch nach dem Winter da stehen für einen guten Ertrag (3,5-4tonnen), habe was von mindestens von 20-25 gehört :idea: Hybridraps....
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Beitragvon Mad » Do Jan 08, 2009 21:07

Lemme82 hat geschrieben:Also bei uns liegt auch Schnee drauf ohne Schnee hätte ich da auch ein wenig bedenken ! 15-23 grad minus

Wie viel Pflanzen pro m² sollten mindestens noch nach dem Winter da stehen für einen guten Ertrag (3,5-4tonnen), habe was von mindestens von 20-25 gehört :idea: Hybridraps....


Antwort:

Dennoch wurden in diesem Versuch mit nur 9 – 13, im Frühjahr schwachen Pflanzen, zwischen 33 und 35 dt/ha geerntet.



Als Untergrenze könnte angesetzt werden: mindestens 5 kräftige / 10 normale / 15 schwache Pflanzen/m² sollten vorhanden sein. Dies gilt insbesondere
für Hybriden, die aufgrund ihrer höheren Vitalität mit nur 15 – 20 Pflanzen/m² noch Höchsterträge erzielen können.


Quelle:
Rapool


Ist zwar ein alter Bericht aber er zeigt, wie regenerativ Raps ist. Vor allem Hybridraps kann bei einer niedrigen Pflanzenzahl durch viele Nebentriebe noch einiges kompensieren.

MFG[/quote]
Zuletzt geändert von Mad am Do Jan 08, 2009 21:11, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Bison » Do Jan 08, 2009 21:08

das ist schon die untere Grenze. Ideal sind 40-50 Pflanzen/m² bei Hybriden.
Wenn die 20-25 Pflanzen gleich verteilt sind gehts schon noch....
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Beitragvon superuser » Do Jan 08, 2009 21:41

Probleme kann es beim Raps auch durch mechanische Einwirkungen geben. Durch den Frost ist der Boden in Bewegung. Wurzel kann von Sproß getrennt werden.

Des weiteren kann man Probleme bekommen, wenn der Raps mit Nitrat im Herbst gefüttert wurde, da sich das gern in den Vakuolen sammelt, das Zellvolumen steigert und die Zellwand dadurch dünner wird.

Aber ich mache mir da jetzt auch noch keine Sorgen.

Wir hatten vor ein paar Jahren einen Schlag der komplett grau war...Eine ordentliche Portion AHL drauf und die Pflanzen erholen sich.

Beste Grüße
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Beitragvon juergen515 » Fr Jan 09, 2009 11:16

was soll denn groß passieren? "früher" waren -15 bis -20 grad doch normal,
wir ham winter, seid doch froh dass der boden endlich mal wieder gefriert...

besser als dauernd warm und dann nen kälteschock, wenn das wachstum beginnt (war bei uns letztes jahr...)
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Beitragvon Desperado » Fr Jan 09, 2009 12:15

juergen515 hat geschrieben:was soll denn groß passieren? "früher" waren -15 bis -20 grad doch normal,
wir ham winter, seid doch froh dass der boden endlich mal wieder gefriert...

besser als dauernd warm und dann nen kälteschock, wenn das wachstum beginnt (war bei uns letztes jahr...)



So ein Quatsch!
Diese Omegawetterlagen mit einem sehr stark ausgeprägten Hoch über mehrere Wochen hinweg hat es früher in unseren Breiten in dieser Häufigkeit nicht gegeben, wenngleich Temperaturen von -8°C bis -10°C jetzt nichts Außergewöhnliches waren

Die letzten Jahre waren allerdings recht mild, das stimmt, was auch dazu führte, dass sich Parasiten aller Art sehr gut vermehren konnten. DIESES Problem wird es 2009 sicher nicht geben.

zum Raps:
Ich bin froh, dass sich mittlerweile eine dünne Schneedecke gebildet hat. Die Kahlfröste die Wochen zuvor haben ihm (und dem Getreide) weit mehr zugesetzt. Dort wo der Raps etwas schwach in den Winter gegangen ist, steht jetzt so gut wie nichts mehr. Auch die Wintergerste ist gut zurückgefroren und hat viele Bestockungstriebe verloren. Ich rechne allgemein mit recht dünnen Beständen in diesem Jahr.
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Beitragvon rettel » Sa Jan 10, 2009 8:57

Desperado hat geschrieben:Die letzten Jahre waren allerdings recht mild, das stimmt, was auch dazu führte, dass sich Parasiten aller Art sehr gut vermehren konnten. DIESES Problem wird es 2009 sicher nicht geben.


Naja, dem würd ich so nicht zustimmen. In den Regionen, wo bei den tiefen Temperaturen relativ viel Schnee (> 8 cm) lag und das Getreide den Winter relativ gut übersteht, werden auch die meisten Insekten den Winter schadlos überstehen.
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Beitragvon hans g » Sa Jan 10, 2009 9:08

superuser hat geschrieben:
Wir hatten vor ein paar Jahren einen Schlag der komplett grau war...Eine ordentliche Portion AHL drauf und die Pflanzen erholen sich.


vorsicht mit der"ordentlichen portion AHL"--das kann in "die hose gehen"
hans g
 
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Beitragvon Mr.T. » So Jan 11, 2009 0:36

Eddi hat geschrieben:Also bei uns liegt viel schnee drauf, da passiert garnix.

viel schnee ? hast du die schneekanone angeworfen ? 8)
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