Ich fahre seit 2 Jahren eine Agroland Titanum Heavy 3m Scheibenegge mit großer Rohrstabwalze und bin unzufrieden mit dem Arbeitsbild. Es sieht zwar gut aus ist aber recht uneben und das macht bei nachfolgender Arbeit wenig Spaß. Die Scheibenegge liegt bei der Arbeit recht ruhig und ich fixiere die Walze auch immer nach unten mit den unteren Bolzen. Trotzdem bin ich unzufrieden. Ich kenne auch die Lemken Rubin und diese macht die Fläche absolut eben. Diese hat aber hinter jeder Scheibenreihe einen Striegel was es bei Agroland nicht gibt. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann das wirklich an den Striegeln liegen?
Hallo Leo, bei Kurzscheibeneggen kommt es bei ungünstiger Kombination von Geschwindigkeit,Gewicht, Bodenzustand schon mal zu einer Art "Wellblech" Profil an der Oberfläche. Wir fahren seit fast 20 Jahren solche Scheibeneggen und hatten das Problem nur bei der ersten, sehr leichten KSE auch mit Stabwalze. Die beiden Nachfolger, mit Keilringwalzen, haben das Problem nicht.
Ich würde eine schwerere Walze und/oder Gewichte auf dem Gerät als Lösungsansatz sehen.
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll! Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
So weit ich es mitbekommen habe , ist der striegel bei der lemken zum bremsen des erdstrom !? Rüste doch einfach mal so einen striegel bei deiner egge nach . Ich war bisher noch mit keiner Maschine von der Stange bzw mit dem arbeisbild wirklich zufrieden
Nein da sind keine Brocken. Boden ist normal durchfeuchtet und es ist ein sehr einfach zu bearbeitender sandiger Lehm Boden. Ich habe wohl eine Stoppelhöhe von knapp 20cm. Aber das dürfte doch kein Problem darstellen.
Was heißt denn "recht uneben" bei Dir? Sind Wellen im Acker weil sich die Scheibenegge seitlich aufschaukelt? Kommt das "uneben" von zuviel Ernterückständen?
Versuch mal die Scheibenegge mit dem Oberlenker vorne etwas tiefer wie hinten arbeiten zu lassen.
Bilder vom Arbeitsbild wären hilfreicher als tausend Beschreibungen.
Früher war alles besser. Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.
Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
Moin, mein Nachbarbetrieb hat sich gerade eine Lemken gebraucht gekauft weil er die gleichen Probleme mit der Agroland hatte.
Mein Schwiegervater hat die Agroland Titanum mit Rohrstabwalze. Ich leihe die ab und zu mal, die springt auch wenn man die nicht in den Unterlenkern ein bisschen fest hält.
Liegt das an dem Anstellwinkel der Scheiben, dem Nachläufer...??
Die Agroland Titanum 300 Heavy kann man ja auch wahlweise mit einem Striegel vor der Walze als Extra ausrüsten. Ich stehe gerade vor dieser Entscheidung. Die Lemken Rubin steuert mit diesem Nivellierstriegel ganz schön die Zufuhr auf die Rohrstabwalze. Wie sieht das Arbeitsbild mit der Heavy 300 mit dem Striegel vor der Rohrstabwalze aus? Kann dazu jemand berichten?
Ich fahre jetzt das zweite Jahr eine Heavy 400 mit APV Streuer, Dachringwalze, Striegel vor der Walze, und Hyraulischer Tiefeneinstellung. Hatte bis jetzt keinerlei Probleme zwecks welligen Ergebnissen, hab hier von leicht bis schwer alles an Böden. Allerdings is es wirklich ein Eisenbatzen, denke das Gewicht hilft hier definitiv.
Habe vorm Kauf Lemken, Horsch und Maschio getestet… oft sind’s wirklich so bestimmte Geschwindigkeitsbereiche wo manchmal einfach ungünstig sind, idR hilft Geschwindigkeit anpassen oder aufbalastieren. Auch mal Oberlenker penibel einstellen zwecks gleichmäßigen Eingriff der ersten und zweiten Scheibenreihe, habe oft das Gefühl gehabt das der deraus resultierende Seitenzug gerne auch mal in unruhigeren Lauf resultiert.
Wie hast du den Striegel eingestellt? Kann man den in der Höhe verstellen? Bei welcher Geschwindigkeit hast du die besten Ergebnisse? Da spielt mit Sicherheit ein Rolle, ob Getreidestopppeln, Zwischenfrucht oder Maisstroh.
Hab den Striegel relativ tief eingestellt, zwecks Zwischenfruchtsamen etwas zuräumen. Bin meistens zwischen 12-16kmh unterwegs. Leicht schräg zu den gesähte Stoppeln fahren hilft auch gern falls es mal Probleme gibt