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Scheunentor

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Scheunentor

Beitragvon josef18 » Mo Okt 29, 2018 20:40

Hallo,
bei mir steht die Erneuerung der Scheunentore an.
Geplant sind Lärchenbretter mit Nur und Feder.
Wie schaut's da mit dem verziehen der Tore aus ?
josef18
 
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Re: Scheunentor

Beitragvon froeseljupp » Mo Okt 29, 2018 22:36

Hast du vor einen Rahmen aus Stahl zu bauen und darauf die Bretter zu schrauben oder wie? In dem Fall wäre es vorteilhaft die Bretter nicht bis zum Anschlag in die Nuten zu stecken sondern nen Millimeter Luft zu lassen.

Grundsätzlich verzieht Holz sich bei Änderung der Feuchte quer zur Faser, nicht so sehr längs dazu. Man kann also sagen die Bretter werden breiter oder schmäler, jedoch nicht länger oder kürzer.
Wenn man das bei der Konstruktion berücksichtigt kann eigentlich nicht viel schief gehen.
Das Leben ist einfach zu kurz um hässliche Schlepper zu fahren.
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Re: Scheunentor

Beitragvon Daniel Setz » Mo Okt 29, 2018 23:27

Hallo!

Ich hab letztes Jahr ein zweiflügeliges Tor mit integrierter Tür gebaut- 3.50m hoch und 4.50m breit. Ich wollte es den alten Toren auf dem Hof halbwegs nachempfinden und hab daher die Rahmen aus verzapftem KVH- Nadelholz gemacht (pro Flügel 2 Hölzer 6x10 senkrecht, und 3 Querstreben + Diagonalen aus dem gleichen Holz eingezapft mit Holznägeln).

Die Außenseite mit Nut + Federbrettern verschalt, alles vom Zimmereifachhandel...die Bretter waren in Folie verpackte Päckchen von Mocopinus.

Ich muss ehrlich sagen, das kann ich nicht empfehlen. Das Holz, sowohl die Verschalung als auch die Grundrahmen, arbeitet stark. Das merkt man besonders an der integrierten Tür, mal greift der Schnapper 1cm in das Schließblech, ein anderes mal rastet er gar nicht ein weil die Konstrukton geschrumpft ist :(

Ich denke die alten Meister hatten zum einen ausgesuchteres Holz (feinjährig und trocken), und die Konstruktion konnte vielleicht auch eher mal nen Zentimeter hin oder her vertragen- da war genug Luft und Türen mit Drücker und Schnapper gab es noch nicht...

Ich weiß auch kein Patentrezept, aber man muss sich bewusst sein dass die heutigen Standardmaterialien nicht die besten sind - so eine KVH- Konstruktion verzieht sich ganz erheblich, und auch die Fugen der Bretter gehen mehrere Millimeter hin und her je nach Jahreszeit.

Wenn man für den Schließmechanismus usw. etwas Genauigkeit braucht, würde ich einen Stahlrahmen empfehlen, oder man muss so planen dass es nicht drauf ankommt.

Ich hab übrigens noch ein neu gebautes Schiebetor (2,50m hoch, 4m breit) auf dem Hof, ebenfalls KVH mit Bretterschalung. Auch dieses hat sich stark verzogen und macht einen "Bauch" nach außen, also insgesamt ist Vorsicht geboten und ich werde in Zukunft (da ich auch selbst im Schlosserhandwerk arbeite) eher auf das Prinzip "Stahlrahmen" gehen...
Resi, i hol' di mit meim Traktor ab!
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Re: Scheunentor

Beitragvon RHaRE » Di Okt 30, 2018 1:06

josef18 hat geschrieben:Hallo,
bei mir steht die Erneuerung der Scheunentore an.
Geplant sind Lärchenbretter mit Nur und Feder.
Wie schaut's da mit dem verziehen der Tore aus ?


Hallo Josef 18 ,

ich habe vor 2,5 Jahren einen alten Schoppen mit Lärchenbretter neu Verkleidet. Es befinden sich 2 Tore darin etwa 3,4 m Hoch und ca. 2,8 und ca. 3,8 m Breit. Die Tore bestehen aus einem Rahmen aus Stahl an dem Dachlatten geschraubt sind . Die Lärchenbretter sind dann mit Spax Schrauben an den Dachlatten geschraubt. Die Bretter haben sich nicht verzogen , aber zwischen nassen Frühjahr und heißen Sommer merkt man das der Spalt an den Toren beim 3,8 m breiten Tor sich um etwa 2 cm verändert.

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Re: Scheunentor

Beitragvon Bergwanger » Mi Okt 31, 2018 17:36

@Daniel Setz

Ich gehe davon aus, dass das Holz trocken war und bei dir feucht geworden ist. Denn je nach Klima und Beregnung stellen sich je nach Ort des Einbaus andere Ausgleichsfeuchten ein :)
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Re: Scheunentor

Beitragvon countryman » Mi Okt 31, 2018 19:22

Die Erfahrung musst ich auch schon machen, zum Glück bei einem kleinen Projekt. Die Dielen vom Handel waren so scharf getrocknet dass sie später bestimmt bald 1mm pro Brett breiter wurden. Da war das Türblatt natürlich krumm.
Selbst wenn das Holz bei schönem Wetter akklimatisiert wurde dürfen die Nut-Federbretter nicht auf Stoß gesetzt werden, da sie im Winter oder bei Dauerregen weiter quellen. Wenn die Fugen stören, Deckleisten verwenden ABER nicht durch beide Bretter schrauben, jedes Brett muss für sich arbeiten können.
Für den Rahmen verkauft der Handel auch gern gute Qualitäten, zum entsprechenden Preis. Dann muss auch der Rahmen kunstgerecht gezimmert werden. Stahl ist für viele leichter händelbar. Für große Hallen-Schiebetore habe ich wie schon öfter erwähnt 40er Sandwichplatten in U-Eisen eingefasst. Super einfach, super stabil ohne jede weitere Verstärkung. Nur, an einer klassischen Scheune sieht sowas natürlich nicht aus.
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Re: Scheunentor

Beitragvon RHaRE » Fr Nov 02, 2018 18:17

josef18 hat geschrieben:Hallo,
bei mir steht die Erneuerung der Scheunentore an.
Geplant sind Lärchenbretter mit Nur und Feder.
Wie schaut's da mit dem verziehen der Tore aus ?


Hallo Josef 18,

nach gut 2.5 Jahren sehen die Bretter ohne Holzschutzfarbe dann so aus.

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