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Schlepperlack und Grundierung - Qual der Wahl

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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30 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Schlepperlack und Grundierung - Qual der Wahl

Beitragvon JonnySchorsch » Sa Jul 28, 2012 9:50

Hallo,
ich stehe gerade vor der Aufgabe einen Oldtimerschlepper zu lackieren. Zwangsläufig stellt sich mir natürlich die Frage, welchen Lack ich verwenden soll.
Beim LaMa bekommt man Granit oder Erbedol. Andere schwören auf den "billigen" Baumarktlack. Bei der Grundierung scheiden sich die Geister ob nun Büchner Rost-Stop oder Industriegrund schnelltrocknend...
Was habt ihr für Erfahrungen mit den verschiedenen Lacken? Preislich liegen alle Hersteller bei 8-12€/750ml.

PS: Obwohl ich es kaum glauben konnte, habe ich über die Suchfunktion nichts finden können.
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Re: Schlepperlack und Grundierung - Qual der Wahl

Beitragvon Djup-i-sverige » Sa Jul 28, 2012 9:56

Geh zum Lackhändler und lass dich beraten, es gibt 2K-Lack in Nutzfahrzeugqualität der ist nicht teuer und gut.
Allerdings muss der Altlack komplett ab.
Fürs Pfuschen reicht der Baumarktlack... :mrgreen: (s.h., wie sind deine Lackierkentnisse?)
Was solls werden?
Gebrauchslackierung?
Verkaufslackierung?
Showlackierung?
Aufwendig?
quick&dirty?
Vielleicht solltest du :google: und den Zusatz "landtreff" verwenden, findet sich bestimmt Was.
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Re: Schlepperlack und Grundierung - Qual der Wahl

Beitragvon unimogthorsten » Sa Jul 28, 2012 10:18

ich hab schon etliche Unimog, Anhänger und Anbaugeräte lackiert. Alle mit Lack vom Fachhandel. Der ist dort zwar teurer als im Baumarkt, dafür ist er wesentlich stärker pigmentiert, d.h. er deckt besser was widerum den Verbauch senkt. Die letzten Male hab ich mit Lack von Mipa gearbeitet, sehr gute Industriequalität, Kunstharzlack, 1K. Achte drauf daß Grundierung/Filler und Decklack vom selben Hersteller sind- dann passen sie zusammen und die Gefahr des blasenwerfens wegen nicht zusammenpassenden Mixturen sind nicht zu erwarten. Wie lackierst? Pinsel/Rolle oder mit der Lackierpistole?
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Re: Schlepperlack und Grundierung - Qual der Wahl

Beitragvon JonnySchorsch » Sa Jul 28, 2012 10:29

Hallo,
auch auf die Gefahr hin, verbal gesteinigt zu werden: Ich werde mit Pinsel und Rolle lackieren.
Ein Oldtimerkumpel hat jetzt auch erst einen Schlepper gerollt und ich muss ehrlich sagen, wenn man das Lackbild so betrachtet ist eine gespritzte Lackierung den Mehraufwand einfach nicht wert. Außerdem habe ich noch nie mit einer Sprühpistole lackiert und ich werde mich hüten als "Lehrstück" gleich mit einem Schlepper anzufangen.
Allerdings muss der Altlack komplett ab.

Teile wie Felgen die relativ stark von Rost befallen sind werden wir Sandstrahlen lassen. An anderen Teilen ist der Lack noch super und ich überlege, den bestehenden Lack nur anzuschleifen und dann zu lackieren.
Hier mal ein Bild des betreffenden Objekts:
Cormick.jpg
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Re: Schlepperlack und Grundierung - Qual der Wahl

Beitragvon Djup-i-sverige » Sa Jul 28, 2012 10:41

Hallo,
auch auf die Gefahr hin, verbal gesteinigt zu werden: Ich werde mit Pinsel und Rolle lackieren.
Ein Oldtimerkumpel hat jetzt auch erst einen Schlepper gerollt und ich muss ehrlich sagen, wenn man das Lackbild so betrachtet ist eine gespritzte Lackierung den Mehraufwand einfach nicht wert. Außerdem habe ich noch nie mit einer Sprühpistole lackiert und ich werde mich hüten als "Lehrstück" gleich mit einem Schlepper anzufangen.


Teile wie Felgen die relativ stark von Rost befallen sind werden wir Sandstrahlen lassen. An anderen Teilen ist der Lack noch super und ich überlege, den bestehenden Lack nur anzuschleifen und dann zu lackieren.
Hier mal ein Bild des betreffenden Objekts:


Nix steinigen, wieso auch?Ist ja ein gangbarer Weg, also eine Gebrauchslackierung.
Wenn du den Altlack nicht ganz abträgst, nimm ein kleines Teil angeschliffen mit zum Lackhändler ,normal lässt er dich Grundierung und Lack(hersteller/typ) auf Veträglichkeit testen. (Ist doof wenn du den ganzen Traktor gerollert hast, und dann löst sich der Altlack vom Blech und damit auch der "teure" Neulack)
Ach ja, und erst Ecken und Kanten auspinseln und dann die Flächen rollern. Und beim Rollern erst die Grundierung gut durchtrocknen lassen, eher nen Tag mehr, als zuwenig... lieber dann die Grundierung nochmal anschleifen...

ist eine gespritzte Lackierung den Mehraufwand einfach nicht wert.


Soviel Mehraufwand ist es aber auch nicht wirklich. :wink:
Nur wenn man noch nie gemacht hat, kommt das Anlernen an Probestücken dazu.
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Re: Schlepperlack und Grundierung - Qual der Wahl

Beitragvon Falke » Sa Jul 28, 2012 11:20

Ich hab' jetzt schon den dritten Traktor mit Lacken und Zubehör von mipa lackieren lassen - und bin recht zufrieden.
Gekauft wurde hier.

Wie woanders auch, ist die peinlich genaue Säuberung der Teile mit Dampfstrahler, Spachtel, Bürsten bis hinunter zur (alten) Zahnbürste
usw. ziemlich wichtig. Und dann gutes Wetter vor und nach dem Lackieren ...

Steyr_rot_(RAL3000)_Steyr_papyrusweiß_und_Steyr_schwarzgrau_P7250016_2.JPG
Steyr_rot_(RAL3000)_Steyr_papyrusweiß_und_Steyr_schwarzgrau_P7250016_2.JPG (86.05 KiB) 11051-mal betrachtet


Gruß
Adi
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Re: Schlepperlack und Grundierung - Qual der Wahl

Beitragvon TomDeeh » Sa Jul 28, 2012 12:21

Hi ,

meinen Stihl hab ich mit 1k Seidenmatt Klarlack drübergespritzt. Ziel war es , den Altlack zu erhalten und gleichzeitig den Rostfraß zu stoppen. AUch wenn sich Viele daran stoßen , dass ich den Lack nicht erneuert habe , ich finde persönlich todrestaurierte Schlepper , am besten noch mit Edelstahl und Chromschmuck , wenig erbaulich.
Der Alt-IHC der am Mischwagen hängt , hat dagegen einfach einmal den Lack erneuert bekommen. Mit dem Dampfstahler zweimal sehr ordentlich abgedampft , sehr gut im praller Somme trocknen lassen , Zeltkabine rumgebaut und dann 1K-Lack original von CNH drübergejaucht.

Einen Kipper hab ich , auch aus Kostengründen , mit lösemittelhaltigen Baumarktlack gespritzt. Von dem lack in RAL3000 bin ich schwer enttäuscht. Nach 3 Jahren ist der übelst vergilbt und ausgekreidet , obwohl er fast immer in der Halle steht. Das war am falschen Ende gespart.

Einen Schlepper zu rollen kann ich mir nicht vorstellen , dann lieber vorher lacken üben ( von lackieren will ich nicht sprechen )
Gruß Tom
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Re: Schlepperlack und Grundierung - Qual der Wahl

Beitragvon Djup-i-sverige » Sa Jul 28, 2012 12:49

Mit dem Dampfstahler zweimal sehr ordentlich abgedampft , sehr gut im praller Somme trocknen lassen , Zeltkabine rumgebaut und dann 1K-Lack original von CNH drübergejaucht.


Ohne Schleifen und Grundierung? :shock: gewagt... :wink:

Einen Schlepper zu rollen kann ich mir nicht vorstellen


Das geht, und richtig gemacht ist es besser als eine Tropfnasenlackierung eines Anfängers. :wink:
Und Als Gebrauchsschlepper...
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Re: Schlepperlack und Grundierung - Qual der Wahl

Beitragvon Honk81 » Sa Jul 28, 2012 14:05

Djup-i-sverige hat geschrieben:
Mit dem Dampfstahler zweimal sehr ordentlich abgedampft , sehr gut im praller Somme trocknen lassen , Zeltkabine rumgebaut und dann 1K-Lack original von CNH drübergejaucht.


Ohne Schleifen und Grundierung? :shock: gewagt... :wink:


Hab ich bei unserem Fendt auch mal gemacht (nur das grau, quick n dirty) sieht ein sehr Jahr gut aus dann gehts zumindest an Teilen wie Motor/Ölwanne wieder bergab aber für nen Gebrauchsschlepper vollkommen ausreichend.

Einen Schlepper zu rollen kann ich mir nicht vorstellen


Hab ich mal an nem Schlepper gesehen der immer in Hähnchenställen etc. unterwegs ist (Lohner). Sah eigentlich ganz gut aus, hat mich doch verwundert. War aber auch nur Kotflügel und Haube.


Ich muß allerdings sagen, so vom Foto her würd ich gar nix machen (außer Verschleißteile und Dichtungen). Wobei du schreibst ja was von Durchrostungen...
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Re: Schlepperlack und Grundierung - Qual der Wahl

Beitragvon Pflanzmeister » Sa Jul 28, 2012 14:41

Das mit Rolle und Pinsel hab ich schon mal an einem GT gemacht, war gar nicht so schlecht, es gibt mittlerweile auch sehr gute Rollen.
Ich möchte vielleicht die Haube bei meinem Fendt rollen.
Frage an die Experten, die Haube hat keine Dellen nur ein paar leichte kratzer, der Lack ist halt ziemlich stumpf und verwittert. Soll ich den mit Lösungsmittel sauber machen und anschließend einfach grün drüber rollen, oder was würdet ihr mir noch empfehlen. An den Blechstoßstellen ist ganz feiner Rost, also nicht grob blättrig oder tief im Material - was mach ich damit?
Danke
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Re: Schlepperlack und Grundierung - Qual der Wahl

Beitragvon Djup-i-sverige » Sa Jul 28, 2012 17:57

@Pflanzmeister,

ich würd so mit 180-240er Körnung (noch besser ein 80er Schleifvlies) anschleifen, (Beim Rost kannst ja ein wenig länger schleifen), dann mit Silikonentferner drüber und grundieren (auch rollen), und nach Durchtrocknung mit der Farbe drüber...
Nur Farbe auf unaufgerauten Altlack kann halten, muss aber nicht... :klug:
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Re: Schlepperlack und Grundierung - Qual der Wahl

Beitragvon JonnySchorsch » Sa Jul 28, 2012 18:03

Hallo,
also der Schlepper wird schon eher für Oldietreffen genutzt. Aber der Schlepper von einem Kollegen hat mir gezeigt das man nicht Spritzen muss um einen Schlepper wieder schön zu machen.
Ich werde dann mal nach dem nächsten Lack-Fachgeschäft Ausschau halten...
Ich muß allerdings sagen, so vom Foto her würd ich gar nix machen (außer Verschleißteile und Dichtungen). Wobei du schreibst ja was von Durchrostungen...

Durchrostungen nein, lediglich an den Felgen rel. weit fortgeschrittenen Flugrost. Das Problem ist nur das ich die Kühlerverkleidung und die Kotis richten muss (ziemlich verdallt und krum). Bis ich die gerade habe fällt der Lack von alleine ab das heißt da muss was gemacht werde. Es gibt ja die die glänzenden und matten Lack mischen und dann nur einzelne Teile nachlackieren. Aber wenn ich ehrlich bin, das sieht scheiße aus. Da mach ich mir wirklich mal lieber paar Tage Arbeit und rolle komplett.
Soviel Mehraufwand ist es aber auch nicht wirklich.
Nur wenn man noch nie gemacht hat, kommt das Anlernen an Probestücken dazu.

Fürs Jauchen muss ich den Raum in dem der Schlepper momentan zum richten steht erstmal komplett mit Planen abhängen, ich muss den Schlepper deutlich weiter zerlegen als es fürs Rollen erforderlich ist und ich muss zum Rollen weitaus weniger Abkleben als zum Spritzen. Also das sind schon einige schöne Stunden die mir das Rollen spart.
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Re: Schlepperlack und Grundierung - Qual der Wahl

Beitragvon Djup-i-sverige » Sa Jul 28, 2012 18:13

ich muss den Schlepper deutlich weiter zerlegen als es fürs Rollen erforderlich ist und ich muss zum Rollen weitaus weniger Abkleben als zum Spritzen. Also das sind schon einige schöne Stunden die mir das Rollen spart.

:? Überlege grade was du mehr zerlegen musst, (ausser du willst nur die Blechteile lacken), weil um mit den Pinsel überall hinzukommen, muss auch so Einiges weg, das du mit der Pistole zusammengebaut lassen könntest..Und abkleben würde ich mit der Rolle auch gut, nicht das Teile mit der Verdünnung zum Abwischen evtl. Tropfen zerstörst... Auch hier wüsste ich (Wenn die Räder eh runter sind) nicht viel Mehraufwand. Eher spart es noch Zeit weil spritzen deutlich Schneller vonstatten geht, als das "MitdemPinselinskleinsteEckchenpuhlen".

Fürs Jauchen muss ich den Raum in dem der Schlepper momentan zum richten steht erstmal komplett mit Planen abhängen


Jauchen würd ich ihn nicht, dann stinkt er und rostet noch viel mehr... :mrgreen:
Ok das mit Planen abhängen, ja das kostet ein wenig Zeit...(und Nerven). :wink:
(Drum erspare ich mir das auch, und deck maximal Geräte in dem Raum ab, die Spritznebelfrei bleiben sollen... Und die wand wird halt mal geweiselt, es ist schlieslich ne Werkstatt! (und kein 5-Sterne Restaurant...)
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Re: Schlepperlack und Grundierung - Qual der Wahl

Beitragvon GüldnerG50 » Sa Jul 28, 2012 18:51

Hallo.

Auuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu Den schönen IHC über lackieren??? Das wär doch schade drum.... Einmal klar drüber oder mit Leinölfirnis drüber und passt. Mein Güldner ist mit Leinölfirnis eingerieben, sieht viiiiel besser aus als vorher. Der Kommentar vom Vater beschreibt das Ergebnis am besten: "Sieht aus wie mit ner Speckschwarte abgerieben".... Soll angeblich auch ne Schutzschicht bilden. Ne Flasche davon kostet ein paar Euro und zwei, drei saubere Lappen sollten sich auftreiben lassen (zur Not Mutters Geschirrtücher :twisted: ) und dauert, wenn man es richtig schön macht, evtl. ne Stunde. Soll angeblich mit so ner Spritzpistole für Öl am Kompressor auch gut gehen. Unter den Kotflügeln noch mit Konservierungs-/Rostschutzöl durchblasen und fertig. Das machst 1x im Jahr und der Neusser hält noch 50 Jahre... Wenn er dir dann doch mal nicht mehr gefällt, kannst ihn ja mal noch lackieren, doch ist erst mal Farbe drauf, gibt es kein Zurück mehr.... Zuerst würd ich dem aber mal mit dem Dampfstrahler auf die Pelle Rücken. Schön mit Warmwasser (angenehme 40°C) abdampfen, Backofenreiniger drüber (nicht sparen), über Mittag einwirken lassen und dann nochmal drüber. Mit dem Leinöl sieht er dann aus, wie wenn er nass ist...


Grüße
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Re: Schlepperlack und Grundierung - Qual der Wahl

Beitragvon JonnySchorsch » Sa Jul 28, 2012 20:45

Hallo Güldner,
ich muss wohl was mit Lack machen da sich der jetztige spätestens nach den Blecharbeiten verabschieden wird. Hinten an den Rädern habe ich wie gesagt Rostfraß. Die speckigen Ölsardinen kenne ich auch von Treffen, ist aber ganz ehrlich nicht so mein Fall. Ich muss aber auch dazu sagen das ich es super finde wenn historische Schlepper ihrem natürlichen Verfall überlassen werden, sofern sie dadurch nicht unbrauchbar werden und technisch in Schuss sind.
Zwecks Zerlegen: Solche Sachen wie z. B. die Instrumente auf der Amaturentafel müsste ich zum Spritzen ausbauen, mit Pinsel und Rolle kommt man drumherum wenn man sich nicht soooo doof anstellt.
Wie gesagt ist aber Spritzen keine Option da ich es schlicht nicht kann. Wenn ich das ein paar mal geübt habe (ich habe jetzt erst einen Rahmen für ein Gartentor mit der Pistole lackiert) dann wage ich mich vielleicht auch mal an einen Schlepper, aber jetzt noch nicht.
Oben heißt es so schön: Lieber gut gerollt als eine Tropfnasenlackierung von einem Anfänger.
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