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Schleppschläuche

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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16 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2

Arbeitet ihr mit Schleppschläuchen?

Ja
16
29%
Nein
40
71%
 
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Schleppschläuche

Beitragvon John Deere 4755 » Mi Sep 26, 2007 20:54

Mich würde mal interessieren wer von euch mit und wer von euch ohne Schleppschläuche arbeitet.Wir arbeiten mit Schleppschläuche.
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Beitragvon Fendt412 » Mi Sep 26, 2007 21:14

An unserem 7m³ Güllefass, welches wir bis vor 2 Jahren hatten, hatten wir 10m Schleppschläuche. Hatten wir damals gekauft, da es Förderung für die Schleppschlauchausbringung gab und viele mit Schleppschlauch ausbringen ließen.

Jedoch sind wir inzwischen von 10m Fahrgassen auf 12m umgestiegen und überbetrieblich bringen wir für einen Betrieb auf 15m Fahrgassen aus. Als wir vor 2 Jahren dann das 11m³ Fass kauften, gaben wir bei dem alten Fass die Schleppschläuche mit, neue mit 12m hätten meine ich um die 12000€ gekostet, was uns zu viel ist.
Wir bringen jetzt die Gülle mit einem Möscha Schwenkverteiler aus, funktioniert gut und ist flexibel in der Arbeitsbreite, hat ein sehr gleichmäßiges Verteilbild jedoch an die Ausbringgenauigkeit (Überlappung etc.) und die geringen Nährstoffverluste eines Schleppschlauchverteilers kommt man so nicht ran.
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Beitragvon Alex. » Mi Sep 26, 2007 22:17

Ja und Nein. Der LU fährt bei uns eine große Menge an Gülle der fährt mit Schleppschläuchen. Die Ausbringung mit Schleppschläuchen ist mit Sicherheit um einiges besser, aber auch teurer zum Nachrüsten. Bei uns lohnt es sich nicht unser altes 12,5m³ Fass nachzurüsten da ist es billiger den LU fahren zu lassen.
Bild
http://youtube.com/watch?v=e9cm9m6WIro
Das Bandmaß ist voll!!
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Beitragvon countryman » Do Sep 27, 2007 12:25

Tolle Animation!
Ist das die bekannte münsterländische 2feldrige Fruchtfolge? Mais-Gülle-Mais-Gülle :-) ?
Nee im Ernst sieht klasse aus!
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Beitragvon --Patrick-- » Do Sep 27, 2007 14:51

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Das nenne ich mal Schleppschläuche :D
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Beitragvon maltesdeutz » Di Nov 13, 2007 11:01

Moinsen,

ich fahre auch für ein LU Gülle und Gährsubstrat im kompletten Norddeutschen Raum aus.
Das ganze mit 2 25 qm Samsonfässern mit 27 m Schleppschläuchen.

Wer interesse hat einfach eine email schreiben.

Gruß
Malte
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926.JPG
Fendt 926 Vario mit Samsonfass
84301.JPG
John Deere 8430 mit Samsonfass
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:


Haben ist besser als Brauchen!
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Beitragvon H.B. » Di Nov 13, 2007 13:13

Bei der Ausbringung der Gülle mit Schleppschläuchen überwiegen ganz klar die Nachteile. Die höheren Anschaffungskosten sind dabei zu vernachlässigen. Auf dem Acker gehts ja noch, aber im Grünalnd ne Katastrophe. Es widerspricht teilweise auch Tierschutzgesetzen.

Bei der "Umweltbilanz" der Gülleausbringung ist Witterung und die Schlagkraft maßgebend!!!
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Beitragvon automatix » Di Nov 13, 2007 13:25

da ich jetzt kaum grünland habe und da auch keine Gülle hinfahre und der einzige LU, der bei uns Gülle ausbringt das auch nur auf den Acker direkt mit einer Scheibenegge einarbeitet würde mich interessieren, was dann auf Grünland für eine Technik am besten wäre.
automatix
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Beitragvon euro » Di Nov 13, 2007 13:56

H.B. hat geschrieben:Bei der Ausbringung der Gülle mit Schleppschläuchen überwiegen ganz klar die Nachteile. Die höheren Anschaffungskosten sind dabei zu vernachlässigen. Auf dem Acker gehts ja noch, aber im Grünalnd ne Katastrophe. Es widerspricht teilweise auch Tierschutzgesetzen.

Bei der "Umweltbilanz" der Gülleausbringung ist Witterung und die Schlagkraft maßgebend!!!


Naja, hängt auch davon ab, was und mit welcher Konsistenz, du ausbringst.
Die theoretischen Unterschiede zwischen Schleppschuh, Schleppschlauch, Gruber und diversen "Luftsprühern" hängen stark von Witterung, Wind und Bewuchs ab.Pauschal würde ich mal behaupten, je schlechter die Ausbringbedingungen desto vorteilhafter ist ne Schleppschlauchausbringung.
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Beitragvon H.B. » Di Nov 13, 2007 19:28

Ja, klar, das Schlechteste sind natürlich diese "Luftsprüher", die an einem sagen wir mal 10m³ Fass eine Viertelstunde eine Art "Nebel" versprühen.

Großtropfige Ausbringung gibt es nur durch ein großes Loch mit wenig Druck. Wer natürlich glaubt, er müsse mit einem gewöhnichen Prallteller 20 Meter Arbeeitsbreite erreichen, hat auf das falsche Pferd gesetzt. Die Stickstoffverluste sind dabei enorm.
Auf dem Acker gewinnt der Grubber, auf dem Grünland der Prallteller, aber nur unter Voraussetzung eines mit etwas Hirn bestückten Fahrers, bzw. Bauern.

Mit Schleppschläuchen kann auf Grünland nur in Verbindung mit einer Verschlauchung ein gutes Ergebnis erzielt werden.
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Beitragvon LifeisAremiX » Fr Nov 23, 2007 13:08

H.B. hat geschrieben:Bei der Ausbringung der Gülle mit Schleppschläuchen überwiegen ganz klar die Nachteile. Die höheren Anschaffungskosten sind dabei zu vernachlässigen. Auf dem Acker gehts ja noch, aber im Grünalnd ne Katastrophe. Es widerspricht teilweise auch Tierschutzgesetzen.

Bei der "Umweltbilanz" der Gülleausbringung ist Witterung und die Schlagkraft maßgebend!!!


könntest du mir das mit den nachteilen auf grünland genauer erklären? oder wer anders?

kann mir das nur so vorstellen weil mit schleppschlauch ja in linien die gülle ausgebracht wird und dadurch das keine bearbeitung stattfindet muss z.b. der regen das einwaschen, ist das so richtig und nur darauf bezogen?

vielen dank für die info
bin jetzt mehr eingespannt aufm betrieb und will mir langsam auch dieses denken aneignen =)

mfg
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Beitragvon H.B. » Fr Nov 23, 2007 13:49

Naja, bei trockener Witterung führt diese Art der Ausbringung direkt zu einer Ertragssteigerung. Das sind dann diese berüchtigten braunen "Klattern" im Schwad.

Das Problem bei Michvieh: Das schmeckt denen nicht besonders.

Deshalb ist die Ausbringung mit Schleppschläuchen nur im Frühjahr oder im Spätherbst zu empfehelen. Somit können die überproportionalen Stickstoffverluste durch die Schleppschlauchverteilung etwas reduziert werden.

Sinnvoller wäre jedoch, wenn schon Schläuche rumgezogen werden sollen, die der Frau ans Auto zu binden, so bleibt der Schaden überschaubarer :wink:
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Beitragvon LifeisAremiX » Fr Nov 23, 2007 14:00

ok vielen dank für die schnelle antwort,
milchvieh haben wir nicht, ist also für uns unwichtig, jedoch haben wir grünland und nutzen das gras in sillage als substrat für eine biogasanlage, ist nun die emfpehlung damit die gülle besser ins grünland eingearbeitet wird ohne schleppschläuche zu fahren mit geringer arbeitsbreite, damit der stickstoff verlust gering gehalten wird

oder erreicht man besseren ertrag/einwirkung der gülle durch schleppschlauchausbringung bei regen? der die nährstoffe einwäscht?

wir haben zZ ein 10m³ fass mit schwenkverteiler, es wird jedoch in januar in ein ca 17-18m³ fass investiert mit schleppschlauch daher meine fragen^^

vielen dank nochmal für eventuelle weitere antworten

können ruhig auch noch ausführlicher sein freue mich auf jeden beitrag dazu auch zu anderen themenbereichen in sachen "schleppschlauchverteilung" etc

mfg
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Beitragvon H.B. » Fr Nov 23, 2007 14:12

Bei Schleppschlauchausbringung im Grünland ist eigentlich immer mit den höchsten Stickstoffverlusten zu rechnen. Diese "Würste" brauchen immer mehr Zeit, bis sie der Boden aufnehmen kann. Die exakteste Verteilung ist in Verbindung mit optimaler Witterung und hoher Schlagkraft das Beste. Bei Schlagkraft, Verteilung und Verlustminimierung ist dieses Sytem dem Prallteller immer unterlegen! Nur beim Preis/m³ gewinnen die Schläuche!
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Beitragvon LifeisAremiX » Fr Nov 23, 2007 14:20

ok klingt logisch,
wenn man also mit schleppschläuchen verteilt und es nicht regnet, sonnig ist wird dadurch der stickstoff entzogen und vllt auch andere nährstoffe "bevor" der boden sie aufnehmen kann? so habe ich es jetzt verstanden, richtig?^^

also empfehlung ganz klar schleppschlauchverteilung in werbindung mit regen? auf grünland
oder zur not, falls man mal bei sonne verteilen muss ohne schleppschläuche mit schwenkverteiler bei sonne?

auf ackerland schleppschlauchverteilung bei sonne und sofortiger einarbeitung der nährstoffe oder bei regen und man kann es auch später bearbeiten (wie sieht das mit dem gesetzgeber aus gibt es da vorschriften das man es sofort bearbeiten muss? gibt ja oft situationen wo man das nicht sofort kann)

nur noch als anmerkung: wir haben gährsubstrat (biogasgülle)
die sehr dünn ist und dadurch auch leicht "zerläuft" oder wie man das nennen kann, könnte mir vorstellen das der boden diese schneller aufnimmt als z.b. schweine gülle die ja eher "starr" ist
ich bitte dadrum das in die überlegungen einzubeziehen

mfg
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