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Schneebruch bei Birken

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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11 Beiträge • Seite 1 von 1
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Schneebruch bei Birken

Beitragvon heman » Mo Jan 07, 2013 13:25

Hallo miteinander,

Kyrill hatte mein Wald (Mischwald Eiche, Fichte, Birke, Aspe,Kiefer, Haselnuss) ja damals ganz gut überstanden, aber der Schneebruch vom November hat einige Bäume abgebrochen und sogar mit Wurzelteller umgekippt. Betroffen sind fast nur Birken.
Und was richtig schade ist: Ich versuche nur kleine Fächen zu fällen und und wieder aufzuforsten. An 2 Stellen war ich froh über vorhandene Naturverjüngung und habe im Zentrum dieser Minilichtung ein paar 10 m hohe Bäumchen stehen lassen können. Die hat der Schnee jetz geschafft :evil: :evil:

Nun meine Frage: Wenn bei Birken ein großer Teil der Krone weggebrochen ist, sollte man den Baum dann fällen oder verkraftet die Birke das. Bei Fichten hatten wir ja schon das Thema, dass eine abgebrochene Spitze den Stamm auf lange Sicht schädigt.

Viele Grüße

Andreas
Wer nicht über sich selbst lachen kann, hat nur halb so viel Spass im Leben.
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Re: Schneebruch bei Birken

Beitragvon Holzknechter » Di Jan 08, 2013 3:36

Moin,
Was für ein Klima habt ihr, das Birke zu Wertholz wird . Für mich ist diese Baumart eine Art Unkraut und geht meist ins Brennholz oder als Maiebuam :lol: Birke hat oft Stockauschläge, aber wie es in einigen Meter höhe aussieht kA. Wenn du das Brennholz nichz brauchst lass sie als Totholz stehen vielleicht treiben sie wieder aus.

Gruß Knecht
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Re: Schneebruch bei Birken

Beitragvon lucki » Di Jan 08, 2013 8:42

Holzknechter hat geschrieben: Für mich ist diese Baumart eine Art Unkraut


Servus,

"Birkenunkraut" hab ich auch gepflanzt, ist als Brennholz jetzt begehrt und teuer gehandelt, geht aber alles in meinen Ofen :wink:

Durch Sturm samt Wurzelteller umgedrückte Birken hab ich dabei vor Jahren schon gehabt, nach dem Kappen eines Stammes haben sich die anderen wieder von selbst zurückgeklappt (Obacht geben dabei!) und stehen und wachsen da noch heute.
Ich würd die Bäume also ruhig erstmal stehen lassen und das Jahr abwarten.

Grüße

Lucki
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Re: Schneebruch bei Birken

Beitragvon Marco + Janine » Di Jan 08, 2013 8:44

Birke wird gerne und schnell faul.

Ich würde sie nach und nach fällen, muß ja nicht alles auf einmal sein.
So schnell geht das auch wieder nicht, bzw dann haste halt mal ne Faulstelle...
Sägen, genug für den dritten Weltkrieg.
Akku-Sägen, ein wink für die Grünen.
wenn die Flut kommt, können wir das mit dem Baumklettern
oder notfalls haben wir ja unsern Hubsteiger.
Schlepper, genug um ihn nicht mit meiner Frau teilen zu müssen :lol:
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Re: Schneebruch bei Birken

Beitragvon Robinie » Di Jan 08, 2013 11:18

Eine Fernbeurteilung ist immer schwierig.
Ich würde sie wahrscheinlich knapp über dem Boden absägen und dem Stockausschlag eine Chance geben. Kommt natürlich auf das Alter an. Aber so alt scheinen sie nicht zu sein, oder? Beim Kurzumtrieb oder bei den Haubergen im Siegerland klappt das.
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Re: Schneebruch bei Birken

Beitragvon Robinie » Di Jan 08, 2013 11:32

Holzknechter hat geschrieben:Moin,
Was für ein Klima habt ihr, das Birke zu Wertholz wird . Für mich ist diese Baumart eine Art Unkraut und geht meist ins Brennholz oder als Maiebuam :lol: Birke hat oft Stockauschläge, aber wie es in einigen Meter höhe aussieht kA. Wenn du das Brennholz nichz brauchst lass sie als Totholz stehen vielleicht treiben sie wieder aus.

Gruß Knecht


Hallo Knecht,
Birke wird schon seit einigen Jahren nicht mehr als Unkraut angesehen. Unter anderem als Erziehungsbaum bei der Naturverjüngung spielt sie eine wichtige Rolle, die von den Forstämtern immer mehr erkannt wird.
Aber auch als Wertholz ist sie nicht schlecht. Hierzu ein Link zu einem, der das schon frühzeitig erkannt hat: http://www.waldwissen.net/waldwirtschaf ... l/index_DE
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Re: Schneebruch bei Birken

Beitragvon heman » Di Jan 08, 2013 11:35

Danke für die Tipps,

Stockausschläge sind hier nicht zu erwarten. Die Bäume haben schon ihre 30 cm Durchmesser und bei solchen in den Vorjahren gefällten Bäumen hat sich da noch nie wieder was rausgetraut ( kann aus Angst vor den Rehen sein).

Birke und "Wert"holz: Ja das ist bestes Kaminholz - zum Verfaulen im Wald viel zu schade. Schwachstelle: Was einmal liegt muss sofort aufgearbeitet werden.

Gruß an alle und mein Mitgefühl an die, die bei dem Sauwetter mit dem Schlamm zu kämpfen haben.
Wer nicht über sich selbst lachen kann, hat nur halb so viel Spass im Leben.
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Re: Schneebruch bei Birken

Beitragvon Piet » Di Jan 08, 2013 22:07

Wertholz von der Birke sollte man im Blick haben. Ein Freund hat Parkett von der Birke im Sommerhaus.
Sieht gut aus und hält auch unsere Feiern gut durch :prost:
http://www.jagtnorden.de
Alta, lass uns Baumarkt!
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Re: Schneebruch bei Birken

Beitragvon baumschubser » Di Jan 08, 2013 22:35

@heman,
Lass den abgebrochenen Baum nur stehen. Birken erholen sich von solchen Schäden. Du solltest evtl. den gesplitterten Bruchbereich mit einem Sägeschnitt sauber abgrenzen. Mein Nachbar hat in seinem Garten eine riesige Birke stehen, die er im Abstand von ein paar (~3) Jahren radikal stutzt. Sowohl der Spitzentrieb, als auch die größeren Äste werden radikal bis auf etwa 80 cm am Stamm zurückgenommen. Der Baum schaut danach furchtbar aus, aber er erholt sich ganz schnell und bildet dann im gestutzten Zustand mit seinem stark dezimierten Astwerk wieder eine schöne schmale Silouette sobald er im Frühjahr wieder belaubt ist.
Bei umgestürzten Birken kann ich keine Erfahrungswerte abgeben. Kleinere Eschen sind bei mir aber auch schon mal wieder "aufgestanden", obwohl der Wurzelteller zu großen Teilen in der Luft hing. Aber Pfahlwurzeln hielten das Ganze in der Schräge und stellten die Bäume (BHD ca. 20 - 25cm) wieder auf.

Ich hoffe das hilft weiter.

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Re: Schneebruch bei Birken

Beitragvon buntspecht » Mi Jan 09, 2013 10:20

Hallo,

im Wald kann man gerne mit gebrochenen Birken experimentieren. Im besiedelten Bereich sollte man mit starken Rückschnitten tunlichst wissen, was man hier macht. Sogenannte Klebeäste (bzw. durch sie verursachte Schäden), die sich nach starken Rückschnitten (Äste mit Kernholz) bilden und dann unvermutet abbrechen, sind i.d.R. nicht über Versicherungen des Eigentümers abgedeckt, da aus fachlicher Sicht falsch/mangelhaft gehandelt/gepflegt wurde.

Gruß vom Buntspecht
Alle Kinder sind klug, solange sie klein sind, aber bei der Mehrzahl bleibt es beim Kinderverstand.

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Re: Schneebruch bei Birken

Beitragvon claine » Do Jan 10, 2013 8:36

Im Wald würd ich sie erstmal stehen lassen und sehen was passiert.
Sie werden sicher nicht gleich absterben und wenn sie dann doch sehr schlecht sind oder sterben kannst du sie nächsten winter immer noch fällen
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