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Schnellwachsende Bäume für Scheitholzgewinnung

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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39 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Schnellwachsende Bäume für Scheitholzgewinnung

Beitragvon noxx » Fr Mär 02, 2012 13:46

Hallo,

ich plane den Kauf für einen Scheitholzofen (10-15KW). Nun möchte
ich auf unserem Grund und Boden einige Bäume planzen die

a) einen guten Heizwert haben
b) schnell wachsen, denke 15-20cm Stammdurchmesser sollte der Baum haben

Der schnellwachsenste Baum soll zz die Nordmax21 (Kiwibaum) sein. Keine Ahnung
ob man das Ding verheizen kann oder ob man den überhaupt kaufen kann....

Wäre dankbar für Tipps und Aufklärung.

Gruss
noxx
 
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Re: Schnellwachsende Bäume für Scheitholzgewinnung

Beitragvon westi » Fr Mär 02, 2012 14:27

Ist zwar etwas Off-Topic, aber ich weiß nicht ob das sinnvoll ist:

Also für Deinen kleinen Ofen kann sich das meiner Meinung nach nicht rechnen.
Schnell wachsendes Holz ist leichter als "normal" wachsendes. Somit benötigst Du mehr Holz, da der Brennwet ja in kg angegeben ist.
Du könntest vllt mit 1-1,5 ha Wald auskommen, aber wenn Du den erst anpflanzt, wird das noch seine Zeit dauern.
Wäre es sinnvoll und praktikabel, würden es schon viele machen..... aber ich lassen mich gerne vom Gegenteil überzeugen.

Ich denke Du kammst günstiger Weg wenn Du Dir Polterholz liefern lässt oder dir Lose kaufst.

Gruß Sascha
westi
 
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Re: Schnellwachsende Bäume für Scheitholzgewinnung

Beitragvon MF-133 » Fr Mär 02, 2012 14:46

Es ist natürlich nie verkehrt, Bäume zu pflanzen, aber speziell für einen Kaminofen sind schnell wachsende Bäume nicht sonderlich geeignet, da man wegen des geringeren Brennwertes pro m3 ständig Holz nachlegen muss. Pappel-Stecklinge wachsen wohl besonders schnell, sind aber eher was zum Verchippen und Verheizen in größeren Feuerungsanlagen. Wenn man im Garten eine Ecke freihat, sind für den Kaminofen Birke, Feldahorn,Bergahorn und Hainbuche, bei tiefgründigerem, leicht saurem Boden auch Roteiche geeignet. Allerdings daurert es mindestens 10 und lieber 20 Jahre, bis da nennenswert was zum Verheizen anfällt.
MFG
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Re: Schnellwachsende Bäume für Scheitholzgewinnung

Beitragvon saegewerker » Fr Mär 02, 2012 17:40

ich würd die buchen anpflanzen die im jahr 4-5 cm am durchmesser zulegen

mir fällt nur der name nicht ein auf die schnell
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Re: Schnellwachsende Bäume für Scheitholzgewinnung

Beitragvon Jet 3 » Fr Mär 02, 2012 18:21

Solche Gedanken hatte ich auch schon .
Nadelholz ist unpraktisch ,da viel Äste zum Entasten und auch nicht der beste Heizwert pro Volumen.Hab vor kurzem ein 20 Jahre Tannenbestand erstdurchforstet für Meterscheidegewinnung .Weidezaunpfähle , Gerüststangen oder sogar "Bohnenstangen" wurde aus sowas früher gemacht .Braucht man ja heut nicht mehr . Hackschnitzelanlage hab ich nicht .Das Ganze machte kein Spass ,gabt keine Menge .Keine fiehl von alleine auf den Boden .Nur viel Sprit und Zeit verblasen .Dann noch mit der Seilwinde alles aus dem Bestand herausziehen .
Wir haben vor 20 Jahren einen kleine feuchte Wiese mit Eschen dicht bepflanzt.
Da stehn jetzt schöne "Scheitholzstangen" .Lang ,dünn mit wenig Ästen.
Bestand durchforsten steht demnächst an .Gibt sicher schönes Scheitholz für kleine Öfen.
Eschen fällen ,ca 4m lange Stücke schneiden ,die kann man sogar noch tragen ,dann mit der Kreisäge auf die gewünschte Länge ,ein oder zweimal spalten ,fertig. Esche ist auch ein gutes Brennholz.So meine Erfahrung bis jetzt .
Jet 3
 
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Re: Schnellwachsende Bäume für Scheitholzgewinnung

Beitragvon Koksi » Fr Mär 02, 2012 19:28

saegewerker hat geschrieben: ... die buchen ... die im jahr 4-5 cm am durchmesser zulegen ...

Also das kann ich mir jetzt nicht wirklich vorstellen. Das wären dann 2 - 2,5cm breite Jahresringe?
lg Thomas
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Re: Schnellwachsende Bäume für Scheitholzgewinnung

Beitragvon Obelix » Fr Mär 02, 2012 19:39

noxx hat geschrieben: ... ich plane den Kauf für einen Scheitholzofen (10-15KW). Nun möchte
ich auf unserem Grund und Boden einige Bäume planzen ...

Das Thema "schnellwachsende Bäume" für Brennholz hatten wir vor ca. 3-4 Wochen erst.
Schnell bedeutet mind. 10 - 20 Jahre. Kannst Du auch einen "Hauberg" mit Buchen machen.
Am besten kaufst Du Dir Wald, wo schon Buche drauf steht. Ansonsten ist es für die nächste Generation.
Hast Du Kinder?

Grüße
Obelix
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Re: Schnellwachsende Bäume für Scheitholzgewinnung

Beitragvon josefpeter » Fr Mär 02, 2012 19:59

Es brennt ja nur Buche :roll:

Vlt Erle / Birke?
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Re: Schnellwachsende Bäume für Scheitholzgewinnung

Beitragvon saegewerker » Sa Mär 03, 2012 7:21

brennen tut jedes holz :wink: fragt sich nur wie hoch der brennwert ist

ja und die schnellwachsende buche
es ist die sogenannte "gibtsned buche"
die legt im jahr 5 cm an durchmesser zu und 2 m an höhe
wächst mit einer HF von 18%
und im holz wachsen sollbruchstellen mit so das sie beim fällen in 33cm scheite zerspringt

an einer buche die in 50cm scheite zerspringt wird noch geforscht :wink:
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Re: Schnellwachsende Bäume für Scheitholzgewinnung

Beitragvon noxx » Sa Mär 03, 2012 13:07

hmm, danke für die Antworten. Muss mich mal weiter schlau lesen, ob
sich der Kauf eines solchen Ofens (soll übrigens Wassergeführt sein) lohnt.

1ha Wald anpflanzen finde ich aber etwas viel, 20 Jahre warten ebenfalls.

Denke das ich jährlich mit 15 rm an Holz hinkommen sollte, das müsste dann
an Bäumen da sein. Keine Ahnung wieviel Baum ein Raummeter ergibt.

Gruss
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Re: Schnellwachsende Bäume für Scheitholzgewinnung

Beitragvon Redriver » Sa Mär 03, 2012 13:09

Hallo,
also im Wald ist 20-40 Jahre schnell und langsam ist 80-100 Jahre. Grundsätzlich ist es gut Bäume zu pflanzen aber Bäume pflanzen wenn ich mir einen Ofen gekauft
habe um schnell Brenholz zu haben ist Realitätsfremd. Schnellwachsendes Energieholz wie es meist genannt wird ist als Scheitholz wenig sinvoll da durchaus das doppelte
an Volumen verbrannt werden muß als bei Fichte,Kiefer usw. Man sollte auch nicht vergessen das wenn ordentlich mit Holz geheizt wird, man durch aus auch eine
ordentliche Menge Holz benötigt . Wir verbrauchen auf ca 200 m² Wohnfläche ca 8 rm Holz und 2800l Öl im Jahr. Bei reiner Holzheizung denke ich das wir min. 25 rmm Holz
bräuchten. Ich will damit nur sagen das mit 2-3 rm Holz kein Haus zu heizen ist und das für 10 rm auch mehr als 3 Bäume gefällt werden müssen.
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten!
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Re: Schnellwachsende Bäume für Scheitholzgewinnung

Beitragvon westi » Sa Mär 03, 2012 13:17

Ich brauche lt. meinen Hochrechnungen in den nächsten Jahren auch so 10-15 rm Holz/Jahr.
Da wir ein bißchen (1,5ha) eigenen Wald haben, hole ich das meiste da raus. Den Rest bekomme ich per Lose im Staatswald.
Mal ehrlich: Für die paar rm im Jahr die Du brauchst kommst Du günstig weg, wenn Du Dir einen LKW mit Stammholz kommen lässt. Das reicht dann so zwei Jahre.
Wenn Du eigenen Wald hast kannst Du ja da immer ein paar rm rausholen. Wenn nicht, kommst Du mit den LKW ganz gut hin. Mein Nachbar macht das genauso.

Wenn Du keinen Wald hast, würd ich damit auch nicht anfangen. Das Geld holst Du nie wieder rein. Denn die ersten 20 Jahre geht so gut wie nichts.
Und kaufen müsstest Du ihn Dir ja auch noch. Ne alternative wäre halt noch die Lose im Staats- oder Gemeindewald
Gruß Sascha
westi
 
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Re: Schnellwachsende Bäume für Scheitholzgewinnung

Beitragvon noxx » Sa Mär 03, 2012 16:28

Nun. Auch wenn man ggf im Ausland zu halbwegs akzeptablen Preisen Holz bekommt (55€ pro RM Buche), würde
ich lieber auf Eigenproduktion setzen. Würde mal sagen, das zz etwa 60-80 Bäume bei mir stehen, wo man
sicherlich etwas ausdünnen könnte.

Aber dennoch muss beim Kauf eines Ofens schon was neues gepflanzt werden, was ich ggf in 10 Jahren
abholzen kann...(Birke ?)

Gruss
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Re: Schnellwachsende Bäume für Scheitholzgewinnung

Beitragvon markusm75 » So Mär 04, 2012 18:39

Hat von euch jemand von Pawlownia elongata var."Superb" gehöhrt ?
Hab ich heute zufällig bei ebay gesehen. Soll sehr schnell Wachsen.

http://www.ebay.de/itm/220967043785?ssP ... 1423.l2649
markusm75
 
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Re: Schnellwachsende Bäume für Scheitholzgewinnung

Beitragvon ARAG » So Mär 04, 2012 18:49

also wenn du wirklich in 10 jahren was sehen willst, musst du zwangsweise fast auf hybridpappeln oder sowas setzten. du hast halt noch den vorteil das die super vom stock ausschlagen. vom brennwert sind die dann auch wieder gar nicht so viel schlechter als z.b. fichte. Kannst halt jetzt nicht mit buche vergleichen, aber die ist dann mit 10 jahren erst 4 meter und da hast du nen richtigen baum. für den wald sind solche hybride aber nicht unbedingt geeignet, wenn du aber landwirtschaftliche grenzertragsflächen hast, wärs zum überlegen.
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