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SCHWEINEPEST

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16 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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SCHWEINEPEST

Beitragvon basko » Fr Jan 30, 2009 9:48

Die Schweinepest ist linksrheinisch ausgebrochen und ist auf dem Vormarsch Rtg. Osten.
Welche Maßnahmen habt ihr Jäger links vom Rheinufer getroffen?
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Beitragvon Braveheart » So Feb 01, 2009 4:53

Ich geh jetzt raus - mal schauen ob sich weitere Beweise für die Ausbreitung in Richtung Nord-Osten finden lassen!

Hoffentlich Nicht!!!
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Beitragvon basko » So Feb 01, 2009 9:14

...da hatte ich doch mehr meldungen von JÄGERN erwartet. aber scheinbar scheint dieses thema keinen grünrock zu interessieren. Schade.
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Beitragvon SHierling » So Feb 01, 2009 9:45

...und ich hab extra nix gesagt und mitgewartet.

Statt dessen boomt mal wieder der "Tierschutz"
http://www.schweinefreunde.de/forum/wbb ... eadid=6914

Keine blasse Ahnung von Vermehrungsraten, keinen blassen Dunst von benötigter Futterfläche, nicht mal einen Schimmer, was Schweinepest eigentlich ist, erst recht nie auch nur bei google mal nachgeguckt, wie die einzig mögliche Bekämpfung aussieht, ABER:
Schweine abschießen oder sogar einsperren ist ganz klar falsch....
Da sitzen dann auch die Leute, die ihre Tiere wider besseres Wissen und widerrechtlich trotz alledem in den Garten lassen!! Solange eine derartige Tierhaltung, frei von jeder Sachkunde, immer noch möglich und legal (!) ist, seh ich für Seuchenbekämpfung schwarz.

Und nicht zu vergessen: DIESE LEUTE machen ihre Petitionen, Eingaben und letztendlich Verordnungen, nach denen die Jäger sich dann zu richten haben .... :evil: :evil: :evil:
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Beitragvon bertl69 » So Feb 01, 2009 10:41

servus basko!

vorweg: ich komme nicht aus einem schwarzwildgebiet. die schweinepest ist katastrophal, keine frage!

aber dein beitrag liest sich als ob ursache und lösung allein bei den jägern liegen würde.

der stil deines beitrages ist dermaßen kurz angebunden, dass für jeden klar ist: das ist keine freundliche anfrage.....

vielleicht kommen deshalb die antworten so spärlich?

was wäre wohl wenn ich ins landwirtschaftsforum schreiben würde:
"man hat im grundwasser nitrat nachgewiesen. das nitrat ist bereits im boden unterwegs in richtung grundwasserspiegel. was habt ihr bauern zu lösung des problems unternommen?"

das wär genauso polemisch und ist der sache in keinster weise dienlich....

gruss b.
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Beitragvon SHierling » So Feb 01, 2009 10:54

bertl69 hat geschrieben:aber dein beitrag liest sich als ob ursache und lösung allein bei den jägern liegen würde.
(...)
was wäre wohl wenn ich ins landwirtschaftsforum schreiben würde:
"man hat im grundwasser nitrat nachgewiesen. das nitrat ist bereits im boden unterwegs in richtung grundwasserspiegel. was habt ihr bauern zu lösung des problems unternommen?"


Sehe ich nicht so. Erstens haben ja nicht nur "die Bauern", sondern halt auch der Gesetzgeber inzwischen etwas unternommen, und zweitens: GENAU DAS sollte doch auch nach Meinung der Jäger im Bereich Schwarzwild passieren?

Wenn sich nun aber die Jäger, die täglich im Revier sind, und genau die Sachkunde und Kompetenz in die Diskussion bringen könnten, die man braucht, einfach schmollend in die Ecke stellen, dann passiert genau das, was im Bereich Landwirtschaft auch passiert ist: es entscheiden nicht die Leute mit dem meisten Sachverstand, sondern die mit der größten Klappe und der meisten Masse. Und das wird den Schweinen ebensowenig Nutzen wie dem Boden oder den Nutztieren, dabei kommen dann so Sachen raus wie Freilandschweine im Winter oder Abschaffung der Jagd.

Und wenn die Jäger meinen, sie hätten weiter keinen Einfluß auf solche Seuchenzüge, dann ist eben GENAU DAS AUCH ein Statement, das man gefälligst verbreiten muß, denn sonst _kann_ nix passieren, und die "Schuldzuweisungen" gehen immer weiter.

Hier nochmal das, was schon mal durchgekaut wurde
http://www.landtreff.de/viewtopic.php?p=345327#345327
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Beitragvon Rumpsteak » So Feb 01, 2009 15:10

basko hat geschrieben:...da hatte ich doch mehr meldungen von JÄGERN erwartet. aber scheinbar scheint dieses thema keinen grünrock zu interessieren. Schade.


Ich auch. Aber ich selbst komme nicht aus dem "linksrheinischen Gebiet" und im Osten ist NOCH nichts angekommen.
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Beitragvon basko » Mo Feb 02, 2009 8:07

,,,na also, geht doch.
aber mein erster beitrag ist ohne hintergedanke.
er ziehlte vielmehr auf das verhalten der jägerschaft in dieser neuen situation ab.
hier im sauerland, märkischer kreis, gibt es schon 3 gebiete wo die jäger teile der milz und auch schweiss der sauen auffangen müssen und zur kontrolle abgeben sollen.
also nochmal: wie machen das die jäger im schweinepestgebiet???
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Beitragvon Braveheart » Di Feb 03, 2009 7:00

Naja ich jage im Märkischen Kreis - also mitlerweile auch am Rande betroffen. Als wir Anfang Januar gehört haben, in Rösrath sei die Schweinepest bewiesen, war klar, daß die auch schon bei uns sein muß - die Strecke schaft ein Schwein in zwei Nächten...

Also wir als Jäger halten uns an die Vorgaben des Veterinäramtes!
Allerdings ist die Informationspolitik mehr als Mangelhaft!!!

Nun muß ich aber auch gestehen das ich das letzte Schwein im Januar auf einer Bewegungsjagd im EN Kreis geschossen habe (wurden auch dort schon untersucht - auf Anregung des Jagdleiters/Pächters). Seit Mitte Dezember sind die Schweine im Revier ziehmlich heimlich, was der Bejagung vom Ansitz nicht gerade zuträglich ist.

Ja!, werden jetzt einige sagen, Revierübergreifende Bewegungsjagden - das ist der Weg zum Ziel - viele Jäger auf einem Haufen schießen auch viel....
Nur, wollt Ihr allen Ernstes jetzt Anfangen mit Bewegungsjagden - Vorausgesetzt Schweine bekommen wegen der Pest die Schonzeit aufgehoben, könnte man das machen - aber wird wohl alles andere Wild im Revier sehr stören, in der ruhigen Zeit.

Die einzige Möglichkeit besteht zu dieser Zeit in der Ansitzjagd! Das kostet viel Zeit und Sitzfleisch. Aber wenn es sich so weiterentwickelt, wird es zu Pflichtabschüssen kommen und dann ....

Warten Wir es ab - vielleicht hat ja noch irgend jemand von den mächtigen Herrn einen grandiosen Einfall - vielleicht Abschaffung der Wildschweine oder einfach mal Anhebung der Jagdsteuer ....

Constantin
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Beitragvon basko » Di Feb 03, 2009 9:49

...und Überläufer sind erst ab AUGUST WIEDER FREI!!!!!! Wo soll man da noch eingreifen, wenn der Gesetzgeber die Jagdzeit eingrenzt.
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Beitragvon Braveheart » Di Feb 03, 2009 22:27

- Vorausgesetzt Schweine bekommen wegen der Pest die Schonzeit aufgehoben,
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Beitragvon dieselrossreiter » Mi Feb 04, 2009 12:42

Wie wäre es mit der im verlinkten Artikel angesprochenen Impfung??? Würde ja schliesslich auch eine Unterbrechung der Infektionskette bewirken, dazu eine Impfverordnung für Zuchttiere im ldw. Betrieb und der Rummel wäre viel kleiner. Schlachtiere blieben außen vor (was immer noch unsinnig wäre).

Kommt mir dabei bitte nicht damit, daß es die Amis nicht importieren würden, weil so ein großer Markt für deutsches Schwein sind die dann auch wieder nicht. Außerdem haben wir doch bei allen Viechern aus den ldw. Betrieben dank unserer EU so tolle Nachweismöglichkeiten über alles was unsere Tiere bekommen haben mit komplettem Lebenslauf von Geburt bis Schlachtung, daher sollte es sicher gestellt sein, daß man es erkennt, ob es ein geimpftes Tier ist, oder ein erkranktes.

Just my 2 Cent.
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Beitragvon estrell » Mi Feb 04, 2009 12:54

von 2003-2005 war hier mächtig was los wegen Wildschweinpest - sowohl in Belgien als auch im angrenzenden Deutschland musste jedes Tier zuerst kontrolliert werden, bevor es verwertet werden durfte. Damals warten die Wege zwischen den Kontrollstellen sehr weit - gerade in der Eifel.
Danach wurden die Jäger verpflichtet, Impfköder auszulegen - seither wurde es ruhig und es war bisher auch kein krankes Tier mehr aufgetreten.
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Beitragvon Gletta » So Feb 08, 2009 1:12

Hallo zusammen,

ich bin zwar nicht vom Fach, war aber nachdem das Schwein in Rösrath gefunden wurde auf dem Infoabend für die Jagdpächter etc. von unserem VetAmt. Rösrath ist zwar nicht unser Kreis, aber Teile vom rhein-sieg- kreis sind da schon mit ins Sperr- und Beobahtungsgebiet gefallen.
Inzwischen sind auch bei uns einige Pestfälle aufgetreten und wir gehören auch zum Sperrbezirk.
D.h. alle geschossenen Schweine müssen in einem speziel präparierten Kühlkontainer zwischengelagert werden. Dort werden Proben von Blut und Milz gezogen die ans VetAmt gehen. und Trichienen werden glaube ich auch gleich mit untersucht.
Positive Stücke werden nicht weiter verwertet, die Anderen werden wieder freigegeben.
Tot aufgefundene Stücke dürfen nicht im Wald verbleiben, sondern müssen auch getestet werden.
Die Impfaktion startet diesen Monat. Es werden spezielle köder an Futterstellen vergraben. Ich glaube es waren 4 Futterstellen auf 100 ha. Aber da bin ich mir nicht mehr sicher.
Natürlich verstärkte jagt, und ggf. Aufhebung der Schonzeit.
Diese Maßnahmen gelten für 2.5 Jahre,auch wenn schon früher keine positiveb Tiere mehr geschossen werden.
Ich glaube so im Groben wars das...
Grüße, Gletta
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Beitragvon SHierling » So Feb 08, 2009 9:15

dieselrossreiter hat geschrieben:Wie wäre es mit der im verlinkten Artikel angesprochenen Impfung??? Würde ja schliesslich auch eine Unterbrechung der Infektionskette bewirken, dazu eine Impfverordnung für Zuchttiere im ldw. Betrieb und der Rummel wäre viel kleiner. Schlachtiere blieben außen vor (was immer noch unsinnig wäre).(...)
Just my 2 Cent.

So einfach ist das nicht. Ich hab zwar den og Artikel nicht, aber hier mal ein Auszug aus zwei Arbeiten:
Eine Eradikation (Anm:: Keimeliminierung) bei hoher Wilddichte ist auch mittels oraler Immunisierung innerhalb von drei Jahren nicht erreichbar gewesen. Dieser Anspruch ist retrospektiv betrachtet - unter Feldbedingungen - offensichtlich falsch, da wesentliche epidemiologische Vorausetzungen, wie die tatsächliche Wilddichte in Beziehung zum Biotop, zur Sozialstruktur, zur Migration, zur Reproduktionsrate, zum Virusreservoir und zu möglichen Infektionsverläufen nur teilweise bekannt waren und noch sind. Zum anderen ist eine wie in Schweinebeständen erprobte Impfstrategie im Wildbestand nicht durchführbar.
Die epidemiologischen Einflußfaktoren bedürfen einer weiteren wissenschaftlichen, insbesondere wildbiologischen Klärung.

www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCR ... pdf?hosts=

und
Trotz der rückläufigen Tendenz bei den Antikörperergebnissen gegen Ende der ersten vier Immunisierungsperioden konnte aber das Ziel, die Ausbreitung der KSP über den Immunisierungsgürtel hinaus zu verhindern, erreicht werden.(...)Die Anwendung des Markers OTC konnte in diesem Feldversuch nicht überzeugen und liefert nur einen gewissen Anhaltspunkt über Aussagen zur Herkunft der gefundenen Antikörper.

www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCR ... pdf?hosts=

Ich hab das Impfen auch mal für eine gute Lösung gehalten, sehe ich anhand solcher Ergebnisse jetzt aber auch anders.
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