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Seilwinde mit Rückezange

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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12 Beiträge • Seite 1 von 1
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Seilwinde mit Rückezange

Beitragvon lupus » So Sep 28, 2008 12:57

Hallo,

ich muss einfach mal ein neues Thema aufwerfen, das aber hier in diesem Forum bereits existierende zahreiche Themen kombiniert.

Ich benötige eine Seilwinde zur Durchforstung, d.h. ich brauche jetzt keine Profi-Seilwinde, mit der ich dann schweres Buchen- oder Eichenlangholz rücken muss.
Ich muss vor allem Brennholz rücken, da ich für für Nutzholzeinschläge auf die supermoderne Technik eines Lohnunternehmers zurückgreife. Es geht also nur um das Rücken von zu fällenden dürren Bäumen bzw. von Restholz aus dem Nutzholzeinschlag zu einem bestimmten Lagerplatz, von dem aus ein anderer LU mit seinem Rückwagen das ganze Brennholz in Längen von ca. 3 - 6 m auf meinen Hof heimfährt.

Daher habe ich die ursprüngliche Idee mit einer Funkwinde insbesondere wegen der Rentabilität bei den hohen Anschaffungskosten wieder verworfen...denn das Seil muss man ja auch wieder mit der Hand rausziehen, so dass man ja sowieso wieder zur Seilwinde laufen muss und wieder weg - trotz Funk-Fernbedienung -

Daher interessiere ich mich für eine mechanische Seilwinde (5 to) mit integrierter Rückezange von Perzl.
Da diese Holzstämme oder -teile meist geringere Durchmesser aufweisen, habe ich mir gedacht, wenn ich mehrere Stämme zur Winde gerückt habe, kann ich sie mit der angebauten Rückezange einfach packen und muss nicht wieder mit Ketten umhängen oder das Seil unter mehreren Stämmen durchfädeln.

Hat da jemand von Euch schon Erfahrung damit oder so einen Maschine im Einsatz gesehen?

Würde mich freuen, wenn Ihr mir einfach Euere Meinung zu dem Gerät sagen würdet.

Vielen Dank.

Gruß lupus



lupus
 
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Beitragvon lupus » So Sep 28, 2008 13:02

....hier die hp....

http://www.perzlzangen.de/
lupus
 
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Beitragvon beda22 » So Sep 28, 2008 14:38

Ich mach dass mit der Seilwinde alleine. Ich hab insgesamt 6 Seilgleiter und das Endstück am Seil hängen und kann somit wenn die Teile schwach genug sind bis zu 7 Teile auf einmal an die Seilwinde ziehen und dann gleich damit weg fahren ohne umhängen. Ich lass meistens gleich alles am Seil hängen und fahre mit der Winde bis zum Sammelplatz.

Wenn ich mit einmal ran ziehen an die Winde keine vernünftige Fuhre beisamen habe dann hänge ich die Stämme von den Seilgleitern auf Seilfänger an der Winde um und fahre sie so aus dem Wald.

Ich könnte mir da keinerlei Vereinfachung vorstellen wenn ich eine Zange an der Winde hätte


Schönen Sonntag
da Beda
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Beitragvon Ebix » So Sep 28, 2008 15:42

beda meine Frage dazu erstens welche Winde hast du? und zweitens wird das Seil durch die Seilgleiter nicht recht stark verschlissen? sprich das sehr schnell "Fleischhaggln" aus dem Seil herausstehen???
Ebix
 
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Beitragvon MANKarl » So Sep 28, 2008 16:49

Hallo lupus

Die Winde mit Rückezange ist schon eine lustige Konstruktion.
Wie schwer ist denn dein Schlepper welchen du da drann hängen willst?
Ich würde dir eine zu deinem Schlepper angepasste Seilwinde empfehlen und dann ein paar Seilgleitrollen, keine Seilgleiter, reinhängen, so kannst du ach schnell mehrere Stämme zusammenziehen und gerade Rausfahren. Geht mit sicherheit genau so schnell nur sparst du bestimmt ne ganze Portion Geld, da die Kombination bestimmt nicht billig ist.
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Beitragvon lupus » So Sep 28, 2008 16:51

...genau das sind eben auch meine Bedenken, dass, wenn ich immer alles am Seil hängen habe, dies auch langfristig einen höheren Verschleiß an Seil und Kupplung verursachen könnte...

....oder liege ich da falsch...;-)

Gruß
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Beitragvon lupus » So Sep 28, 2008 16:58

Hallo MANkarl,

also das mit dem Schlepper wäre kein Problem....ich hab die Auswahl zwischen 60 - 100 PS (Mietschlepper)...

Zum Preis: Die Maschine mit mechanischer Steuerung kommt genauso teuer, wie wenn Du eine mechanische Seilwinde mit 5 to (ca. 2,5 TEUR) + Rückezange (ca. 2,3 TEUR) einzeln kaufen würdest....

Also Ihr meint alle, dass man sich durch diese Maschine nicht allzu viel an Zeit erspart??
Ich tendiere schon seit längerer Zeit zu einer mechansichen Seilwinde mit 5 to (mehr Zugkraft brauch ich nicht....), dachte nur, dass dies auch eine überlegenswerte Maschine sei....

Wie schauen denn diese Seilgleitrollen aus?


Gruß
lupus
 
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Beitragvon beda22 » So Sep 28, 2008 17:23

Ebix hat geschrieben:beda meine Frage dazu erstens welche Winde hast du? und zweitens wird das Seil durch die Seilgleiter nicht recht stark verschlissen? sprich das sehr schnell "Fleischhaggln" aus dem Seil herausstehen???

Ich hab eine ca. 20 Jahre alte KMB 4 to Winde. Die hab ich vor einem Jahr gebraucht sehr gut erhalten um 1500,- gekauft. Traktor ist ein MF 274 mit 63 PS und die Kombination passt meiner Meinung nach sehr gut zusammen. Sehr große Teile meines Waldes sind in sehr steilem absolut unbefahrbaren Gelände und die Winde hat trotzdem keine Probleme mit meinem Holz. Muss aber auch fairerweise sagen dass es bei uns fast nur Fichten gibt.

Schöne Grüße
da Beda
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Beitragvon Piet » So Sep 28, 2008 17:43

Rückezange plus Winde! Wieviel Gewicht hängt dann hinten am Schlepper?

Gruß Piet
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Beitragvon MANKarl » So Sep 28, 2008 18:30

Hier ein Bild der Seilgleitrolle

Die Rolle rollt über das Seil ohne beschädigungen zu verursachen, der Bügel reibt immer über das Seil und kann es mit der Zeit beschädigen.
Dateianhänge
Seilgleitrolle.jpg
Seilgleitrolle.jpg (30.24 KiB) 2063-mal betrachtet
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Beitragvon lupus » So Sep 28, 2008 19:50

@ Piet:

Vom Gewicht her ca. 700 kg mit Seil = Leergewicht

@ MANKarl:

Vielen Dank für das Bild der Seilgleitrolle....was aber doch auch bedeutet, dass wenn ich z.B. bis zu 6 Stämme oder "Stämmchen" auf einmal ziehen will mindestens 5 separate Seilgleitrollen am Seil brauche + den (serienmäßigen) Haken oder Seilgleitbügel + 6 Ketten....

Oder?

Und das geht natürlich auch ins Geld....

Sorry, dass ich so unbedarft frage, aber bis dato habe ich das Langholz = Nutzholz rücken lassen und das Brennholz meist per Hand in Meterstücken rausgeschafft oder mit dem Schlepper und Drahtseil einzeln gerückt....

Also Entschuldigung für meine vielleicht etwas "gründlichen" Fragestellungen ;-))

Danke für die bisherigen Beiträge....Freue mich aber auch auf noch mehrere....

Gruß

Lupus
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Beitragvon beda22 » Mo Sep 29, 2008 12:11

lupus hat geschrieben:...was aber doch auch bedeutet, dass wenn ich z.B. bis zu 6 Stämme oder "Stämmchen" auf einmal ziehen will mindestens 5 separate Seilgleitrollen am Seil brauche + den (serienmäßigen) Haken oder Seilgleitbügel + 6 Ketten....

Genau so ist es. Aber die Kosten hast du an einem Tag mit der Winde gespart. Ich hab bis Herbst 2007 auch nur mit dem Hacken alleine gearbeitet und Stamm für Stamm einzeln gerückt. Dann hat mir ein Forstwirt mal die Sache mit den Gleitern erklärt mir einen Tag lang gezeigt. Fazit: Ich hab mir anfangs nur 2 gekauft und bin dann nach dem ersten Tag sofort nochmal ins Geschäft und hab mir dann 4 weitere geholt.

Schöne Grüße
da Beda
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