Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • Druckansicht
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Mo Jun 15, 2026 14:29

Silageballen/ Heulageballen

Hier ist Platz für alles was mit Futterbau und Grünland zu tun hat.
Antwort erstellen
6 Beiträge • Seite 1 von 1
  • Mit Zitat antworten

Silageballen/ Heulageballen

Beitragvon Topgun » Di Mär 01, 2011 16:59

Hallo

ich habe folgendes Problem!


Auf dem alten Hof hat mein Pferd erst Heulage und als die nicht mehr zu verfügung stand gab es Silage. Ab April steht mein Pferd auf einem neuen Hof. Auf diesem Hof könnte ich Heu kaufen nur verträgt mein Pferd kein Heu (Stauballergiker?? komisches Wort). So habe die Möglichkeit das Heu nass zu machen. Das ist aber sehr Aufwendig. Die einfachere möglichkeit währe es Silage/ Heulage zu Füttern. So wenn ich mir jetzt Silageballen kaufe Schimmeln die mir unterm Arsch weg ,denn das Pferd frisst bestimmt 4 bis 6 Wochen an so einem Ballen.

Nun zu meinem Vorhaben. Ich würde gerne ihm in zukunft kleine Rundballen Füttern. Dachte so an normaler Breite und im Durchmesser an 80cm bzw das kleinste was in der Presse geht. Zusätzlich muss ich auf Heulage gehen die ist nicht so Nass und hält bis er es leer hat und das auch noch im Sommer.

Nun zu meiner Frage:

Wann wird ca der erste Schnitt gemäht? Muss um Heulage zu erhalten der Ballen genauso trocken sein wie für Heu? Wieviel kleine Ballen ergibt einen großen Ballen? Wie hoch liegt der Preis für ein normalen Silage/Heulageballen? Hat jemand noch eine andere Idee für mein Problem.

Gruß Benny
Topgun
 
Beiträge: 31
Registriert: Di Mär 01, 2011 16:26
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Silageballen/ Heulageballen

Beitragvon Rekja » Do Mär 10, 2011 0:34

Hallo, Benny, natürlich wäre Heu tauchen das bekömmlichste für deinen Allergiker, aber manche Huster vertragen nicht mal das, weil sich in den Hohlstengeln der Heuhalme oft noch Staub verbirgt. Du kannst versuchen, aus einem Heunetz zu füttern (wenn dein Pferd nicht beschlagen ist, damit es nicht versehentlich mit den Eisen festhakt), mit ca. 3x3 cm großen Löchern, nicht zu hoch aufhängen, das hilft schon mal, damit es nicht soviel Staub inhaliert, trotzdem wäre es besser, da zumindest nochmal mit einer Gießkanne drüber zu brausen, das macht ja wirklich nicht viel Arbeit. Dass das Heu trotzdem eine super Qualität haben soll, versteht sich von selbst. Zur Heulage : (Silage ist Rinderfutter !) natürlich geht kein Großballen für ein Pferd, auch nicht im Winter, üblicherweise sollte das auch bei Minustemperaturen so nach spätestens 10 Tagen weg sein. Kleinbunde Heulage kann man fertig kaufen (Internet), ist aber relativ teuer. Was steht denn da sonst noch so auf dem Hof, kann man sich da nicht zusammentun ? Heulage liegt in der Trockenmasse so ca. zwischen Heu und Silo und es ist eine Kunst, das richtig hinzubekommen. Preßt du zu feucht, wird es zu nass, ist es beim Pressen zu trocken, kann es nicht mehr richtig silieren, ergo keine Gärung, das bedeutet, der Gammel (Bakterien) vermehrt sich explosionsartig unter der Folie. Die Gärung killt aber alles ab, was man in der Heulage nicht brauchen kann, es muß also noch genug Restfeuchte da sein, nach Öffnen solte das Kraut so ein bißchen nach Babybäuerchen riechen. Schnittzeitpunkt eher ein bißchen früher als für Heu, abhängig von der Gräserzusammensetzung, alles, was schon ziemlich verholzt/grob ist, läßt sich nicht mehr gut luftdicht pressen. Bei gutem Heuwetter so als Anhaltspunkt: morgens mähen, abends wenden, morgens wenden, abends pressen, also etwa einen Tag früher als Heu. Kommt aber echt auf viele Faktoren an. Vorteil Heu: weniger Botulismusgefahr, auf jeden Fall bei Kleinbunden, besser haltbar. Vorteil Heulage: unkompliziert für Huster, Botulismusgefahr vorhanden, braucht echt fachkundige Herstellung. Füttermenge etwas höher als mit Heu, da höherer Wassergehalt. Bevor die Lunge kaputt geht, kann man auch einen Teil des Raufutters mit Heucobs substituieren, z.B. Pre-Alpin vom Landhandel, UNBEDINGT nur eingeweicht verfüttern, sonst droht Schlundverstopfung ! Locker 5 Liter Wasser auf 1 kg trockene Cobs. Und grundsätzlich ist es weitaus arbeitsaufwendiger (und viel teurer), einen richtig kranken Allergiker zu versorgen mit Inhalieren und pipapo, als Heu zu tauchen......Viel Erfolg !
Rekja
 
Beiträge: 63
Registriert: Sa Jan 12, 2008 0:29
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Silageballen/ Heulageballen

Beitragvon dieselrossreiter » Fr Mär 11, 2011 14:54

Topgun hat geschrieben:Auf diesem Hof könnte ich Heu kaufen nur verträgt mein Pferd kein Heu (Stauballergiker?? komisches Wort). So habe die Möglichkeit das Heu nass zu machen. Das ist aber sehr Aufwendig.


Hallo Benny!

Die ältere meiner beiden Stuten ist auch eine extreme Stauballergikerin (bei ihr reicht - wenn es dumm kommt - einmal fressen am Bund trockenen Heus). Um da evtl. Probleme zu umgehen machen wir das Heu für beide (fressen aus einer Futterkiste ihr Heu) Abends nass. Es kommen pro Bund zu knapp 18kg zwei Eimer Wasser drüber. SOOO aufwändig ist das nicht, sind keine 5 Minuten täglich inkl. dem "Aufwand" notfalls an den Bach runter zu gehen wenn die Sammeltonnen leer sind und die Eimer voll zu schöpfen (wir haben am Winterquartier der Pferde kein fliessend Wasser).

Außer dem, was Rekja geschrieben hat an Aufwand bei der Herstellung (den ich persönlich schon als viel höher empfinde), kommt der zusätzliche Aufwand des Lagerns dazu. Klar, Du kannst die Ballen am Wiesenrand liegen lassen (machen ja viele), aber dabei werden genug Ballen von Vögeln angepickt oder von diversen Tieren als Unterschlupf genutzt. Sprich: Du hast den zusätzlichen Aufwand, die Ballen zumindest während der Gärzeit zu kontrollieren. Oder Du lagerst sie irgendwo anders, wo das nicht passiert - Aufwand dafür?
Bei der Schafschur und bei Steuern sollte man aufhören,
sobald die Haut erreicht ist.
Austin O'Malley, (1858 - 1932), US-amerikanischer Physiker und Autor
dieselrossreiter
 
Beiträge: 273
Registriert: Di Dez 30, 2008 10:37
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Silageballen/ Heulageballen

Beitragvon Topgun » Sa Mär 12, 2011 20:42

Hi

Danke schon mal für die Antworten.

Haben schon viel ausprobiert. Heucops sind sehr teuer bei uns würde aber gehen. Heu nass machen haben wir auch schon gemacht aber da hat er zum Teil noch gehustet. Die Heulage die wir hatten wurde von Profies gemacht die war von der Qualität super. Wir haben den Tierarzt regelmäßig auf dem Hof und er hört den Wallach regelmäßig ab. Seid er aber die Silage bekommt hört er sich am besten an sagt der Arzt. Vertragen tut er sie auch. Vom Lagern der Heulageballen mache ich mir keine gedanken den der Hof hat 8Ha an eigenem Land drumherum.

Danke an alle
Gruß Benny
Topgun
 
Beiträge: 31
Registriert: Di Mär 01, 2011 16:26
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Silageballen/ Heulageballen

Beitragvon Klute » So Mär 13, 2011 9:25

hallo,

"Dachte so an normaler Breite und im Durchmesser an 80cm bzw das kleinste was in der Presse geht" ....kann mir nicht vorstellen, dass mit einer normalen Rundballenpresse so dünne Ballen gepresst und gewickelt werden können. Denke die nötige Pressdichte wird erst mit dickeren Ballen erreicht. Zumindest würde ich das erstmal mit dem LU abklären.

Lagern würde ich die Ballen nur auf befestigten Flächen, denn es droht nicht nur Gefahr von oben z.B. durch Krähen, sondern auch von unten durch neugierige Mäuse.

Vielleicht findest du ja jemand der dir Miniballen presst. http://www.youtube.com/watch?v=WPRV7dorhjk

zum Thema Heucobs. Ich weiche das Zeugs nur mit ganz wenig Wasser an. Schliesslich soll die Masse ja noch gekaut und eingespeichelt werden.

Gruß Klute
Klute
 
Beiträge: 97
Registriert: Di Okt 19, 2010 16:58
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Silageballen/ Heulageballen

Beitragvon Rekja » So Mär 13, 2011 10:18

Heucobs mit wenig Wasser oder trocken ist nur dann ungefährlich, wenn man keinen "Schlinger" hat. Wenn ein Pferd nicht ausreichend kaut, dann reicht ein kleines abgeschlucktes Cob, das in der Gurgel aufquillt, für eine Schlundsonde und entsprechende TA-Rechnung. Gar nicht gut, wenn man das einmal erlebt hat. Gerade bei den Alten, die wegen mangelhafter Kauleiste Cobs kriegen, ist ausreichend Kauen ja eher schlecht möglich. Besser Vorsicht als Trouble. vg
Rekja
 
Beiträge: 63
Registriert: Sa Jan 12, 2008 0:29
Nach oben


Antwort erstellen
6 Beiträge • Seite 1 von 1

Zurück zu Futterbau / Grünland

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Google [Bot], grasheimer

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki