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Silokamm Erfahrungen

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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28 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Silokamm Erfahrungen

Beitragvon Marian » Di Okt 06, 2026 16:42

Naja warum soll das nicht funktionieren.
Silokamm ist nix kompliziertes dran.
Hoflader ist auch keine neue Maschine am Markt. Letztendlich ist es ja nur der Maschinenwagen eines Hofladers, der an einen Silokamm gespaxt ist. Das ist schon für 1000kg Futter am Tag ne high End Lösung aber erlaubt ist was gefällt.
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Re: Silokamm Erfahrungen

Beitragvon 240236 » Di Okt 06, 2026 17:07

strokes hat geschrieben:Hallo, hat jemand Erfahrung mit Silokamm Selbstfahrer zB Silomaxx?
Kenne mehrere, die ein solches Ding seit zig Jahren haben. Die sind alle zufrieden.
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Re: Silokamm Erfahrungen

Beitragvon strokes » Di Okt 06, 2026 17:34

Ja das ist HighEnd da stimme ich zu. Silokamm in Dreipunkt werden einem da günstig nachgeschmissen, aber der vorgesehene Schlepper macht da etwas "Männchen" und bei den letzten kg fehlt es auch an der Hubleistung der Heckhydraulik. Wir haben aktuell einen gebrauchten da, geliehen, der bei nem bekannten nur noch herumsteht. So ganz glücklich bin ich nicht damit, werde jetzt mal noch ein paar Einhängegewichte vorne montieren, FL ist ohnehin schon dran.
Es gäbe auch noch einen gezogenen Silokamm, dann wäre die Hubleistung und Männchen machen vom Tisch. Aber bei sonstigen kleinen FL Arbeiten am Silo und Hof eher ungeeignet der Anhänger, im Gegensatz zur Dreipunkt-Kiste. Also öfters an- und abhängen angesagt.
Und darauf kam dann eben die Idee mit den Selbstfahrern.
Funktionieren tut's in allen Varianten, aber was man täglich machen muss, sollte so angenehm, effizient und komfortabel sein wie es geht.
Bei der Dreipunkt Variante muss man eben 2-3x laden und vom Silo in Stall fahren. Bei den anderen geht's in einem Zug
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Re: Silokamm Erfahrungen

Beitragvon Christian » Di Okt 06, 2026 18:18

strokes hat geschrieben:Habe keinen Hoflader. Nur kleiner FL-Schlepper, da denke ich ist die Belastung dann zu gross, vorallem brauche ich beidseitigen Austrag. Es sind 1000kg TMR, bei 2x fahren sind's 500kg incl Leergewicht der Verteilschaufel. So ein Ding kostet auch 4-5000€ leider.


So ne gezogene Krücke (Strautmann Herkules 700) hatten wir ganz früher mal, ich kann dir nur abraten. Wir hatten einen Kuhn Polycrok, der war ganz okay und handlich, war dann aber zu klein und es kam der Herkules. Unübersichtlich und unwendig, dazu trotzdem sehr viel Gewicht auf den Unterlenkern. Danach kam direkt der Mischwagen, war kein Fehler.

Für die kleinen Ecken habe ich eine Mehrtens Schaufel, wie hier schon gepostet wurde, am kleinen Hoflader. Die gibts in verschiedenen Größen und sicher auch passend für deinen Frontlader. Ich kann nur sagen, schau dir sowas an, die Schaufel ist absolut geil, würde die immer wieder kaufen.
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Re: Silokamm Erfahrungen

Beitragvon 240236 » Di Okt 06, 2026 18:29

Es gab mal welche (weiß nicht welcher Hersteller), die hatten Räder, Konnten voll auf den Rädern gefahren werden und leer mit der Hydraulik ausgehoben werden.
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Re: Silokamm Erfahrungen

Beitragvon Nick » Di Okt 06, 2026 20:04

Ich kenne euren Betrieb nicht. Aber wenn überlegt wird einen Selbstfahrsilokamm zu kaufen um das Futter vom Mischwagen im Altgebäude zu verteilen, würde ich sagen kauf einen Hoflader oder kleinen Radlader und du wirst dich wundern für was man den dann alles brauchen kann.
mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
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Re: Silokamm Erfahrungen

Beitragvon strokes » Di Okt 06, 2026 20:25

Um das ganze mal finanziell einzuordnen,
Silokamm ca 3k€, Angehängt ein bisschen mehr. Selbstfahrer ca 15k€
Hoflader ca 20k€ plus Verteilschaufel 5k€.
Ich weiß, ein Hoflader etc ist sehr vielseitig, aber unser Betrieb ist eher einfach strukturiert. Es gibt nichts auszumisten, bis auf den Altgebäude-Stall keine verwinkelten Ecken o.ä., Hofarbeit erfolgt mit dem kleineren FL-Schlepper, das muss eigentlich nicht geändert werden. Ein Hoflader (wie auch der Selbstfahr silokamm) haben nur ein Wetterdach und keine geschlossene Kabine, das sehe ich als Nachteil. Einfahrtshöhe ist <230cm.
Auch vom Betriebsgelände möchte ich nicht mit einer Verteilschaufel an einem kippgefährdeten Hoflader mit schmaler Spur fahren. Dann muss es schon ein mittleres Modell sein, was mehr kostet
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Re: Silokamm Erfahrungen

Beitragvon langholzbauer » Di Okt 06, 2026 21:17

Ich kann mich da @Nick nur anschließen.
1000kg Futtermischung legt ein gängiger Hoflader mit einer Greifschaufel in kaum 15 Min an den Futtertisch.
Ohne Breiteneingrenzung gibt es da ab ca. 15 T € gute gebrauchte Radlader aus dem Straßenbau oder neue Chinesen.
Ist so ein Ding erstmal da, und in die Betriebsabläufe eingebunden, schiebt er Futter nach, räumt Schnee und ersetzt den " kleinen FL- Schlepper" ganz automatisch.
Das kann kein Silokamm oder Selbstfahrer ersetzen.
Vor 40 Jahren hätte man vermutlich in dem Fall zu einer Rampe geraten , von der der ( zu hohe ) FMW die Mischung auf einen flachen Verteilwagen am kleinen Hofschlepper überlädt... 8)
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Silokamm Erfahrungen

Beitragvon Nick » Mi Okt 07, 2026 6:19

Oder ein Gabelstapler, da muß allerdings die Hofbefestigung passen.
mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
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Re: Silokamm Erfahrungen

Beitragvon Fahrer412 » Mi Okt 07, 2026 9:07

strokes hat geschrieben:Ja das ist HighEnd da stimme ich zu. Silokamm in Dreipunkt werden einem da günstig nachgeschmissen, aber der vorgesehene Schlepper macht da etwas "Männchen" und bei den letzten kg fehlt es auch an der Hubleistung der Heckhydraulik. Wir haben aktuell einen gebrauchten da, geliehen, der bei nem bekannten nur noch herumsteht. So ganz glücklich bin ich nicht damit, werde jetzt mal noch ein paar Einhängegewichte vorne montieren, FL ist ohnehin schon dran.
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Und darauf kam dann eben die Idee mit den Selbstfahrern.
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Bei der Dreipunkt Variante muss man eben 2-3x laden und vom Silo in Stall fahren. Bei den anderen geht's in einem Zug



Ich kann mir gerade nicht vorstellen mit welchem Traktor du den Silokamm fährst, das der trotz Frontlader keinen Boden sieht. Wir hatten lange Zeit einen Trioliet Schneidkamm. Mit dem 309 Fendt konnte man für die 50 Färsen das Futter vorlegen, wenn man es auf 2 Fuhren aufgeteilt hat. Vom Gewicht wird es ähnlich dem sein was du täglich an Futter bewegst. Am 309 ist kein Frontlader und Gewicht. Aber seis drumm. Der Triloliet Schneidkamm ist schwer, ein Siloking Silokamm in der Dreipunkt hat nochmal etliches weniger an Gewicht.

Großer Vorteil vom Dreipunktgerät, der Frontladerschlepper kann für Frontladerarbeiten uneingeschränkt genutzt werde, und das Gewicht hast du auch schon dran. Ansonsten mache ich es aktuell so, das Futter wird mit dem Frontlader auf den Futtertisch gebracht, abgekippt und mit dem Frontlader über die ganze Länge den Tieren angeschoben. Funktioniert einwandfrei, dauert auch nicht länger als mit dem Schneidkamm vorher und man fährt auch nicht über das Futter.
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Re: Silokamm Erfahrungen

Beitragvon strokes » Mi Okt 07, 2026 9:23

Wenn du das Futter in der Mitte mit dem FL abkippst, wie schiebst du es dann in den Barren? Kann mir das grad nicht vorstellen.
Schlepper ist ein NH TND75, ein Leichtbau Frontlader von Stoll dran. Ist halt ein kleiner wendiger und kurzer 3-Zyl Schlepper. Der muss sein wegen der Stallhöhe 230cm. Direkt Männchen macht er nicht, aber bei leicht hügeligen Gelände wird die Vorderachse schon leicht... Von der Hubleistung habe ich heute die Unterlenker kürzer gemacht das hat schon geholfen. Ich schaue mich jetzt mal um Einhängegewichte um, dann mal weiterschauen.
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Re: Silokamm Erfahrungen

Beitragvon Marian » Mi Okt 07, 2026 10:54

Also wenn ich das richtig im Kopf habe setzt du ja auf einen Blumenstrauß an sonder Lösungen.
Futter anschieben tut ein extra gekauftes Cleanmeleon. Der neue Mischwagen passt nicht in den Stall obwohl er niedrig gekauft wurde und ein extra niedriger Schlepper davor angeschafft wurde.
Jetzt soll die fertige TMR ein Selbstfahrer Silokamm vorlegen.
Also mal Hand aufs Herz.
Rad oder Hoflader kann Futter anschieben überall und auch vorlegen.
Für ne Tonne brauch ich nicht mal ne Verteilschaufel.
Auskippen, rein und vor schieben, fertig.
Mit Radlader könntest du sogar Mischwagen füllen, super Sache.
Letztendlich wäre für mich aber das Ziel das die Maschine die mischt auch vorlegt.
Umbau hin oder her. 1000kg sind 40 Endmast oder bis zu 60 Fresser. Das lässt sich sicherlich baulich günstiger lösen als jede zu kaufende selbstfahrende ABM
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Re: Silokamm Erfahrungen

Beitragvon Fahrer412 » Mi Okt 07, 2026 11:49

strokes hat geschrieben:Wenn du das Futter in der Mitte mit dem FL abkippst, wie schiebst du es dann in den Barren? Kann mir das grad nicht vorstellen.
Schlepper ist ein NH TND75, ein Leichtbau Frontlader von Stoll dran. Ist halt ein kleiner wendiger und kurzer 3-Zyl Schlepper. Der muss sein wegen der Stallhöhe 230cm. Direkt Männchen macht er nicht, aber bei leicht hügeligen Gelände wird die Vorderachse schon leicht... Von der Hubleistung habe ich heute die Unterlenker kürzer gemacht das hat schon geholfen. Ich schaue mich jetzt mal um Einhängegewichte um, dann mal weiterschauen.


Ich kippe nicht mittig ab. Futtertisch ist mit den Barrenschalen 4 Meter breit. Ich fahre beim einfahren gleich zur einer Seite gewandt hinein, kippe unter dem Fahren langsam aus, dann liegts bei den ersten drei Plätzen schon im Barren. Dann einfach mit der Schaufel flach am Boden das Futter Vorwärts und leicht zum Barren hin schieben. Ein paar mal zurück setzten und gut ist. Ich denke für die 20 Anbindeplätze muss ich so 6 mal zurücksetzen. Braucht ein paar Tage Übung, funktioniert aber recht gut. Vom zeitlichen her brauche ich nicht länger zum Füttern als mit Schneidkamm. Gefüttert wird ausschließlich Grassilage, mit der Schaufel aus dem Silo entnommen.

Das die Fütterung in der Art und Weise nicht optimal ist, ist mir klar. Mischwagen ist das Ziel. Allerdings kaufe ich den erst, wenn feststeht wie groß gebaut wird, dass der MiWa dann passt.
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