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Solo 644 bleibt stehen

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Solo 644 bleibt stehen

Beitragvon landyjoerg » Fr Apr 27, 2007 7:38

Hallo zusammen,

habe Mal eine Frage zu einer Solo 644, ca. 6-7 Jahre alt.
(Suche habe ich schon benutzt und gegoogelt auch).
Die Sägekette bleibt bei starken Stammdurchmessern öfters stehen, der Motor dreht noch, aber langsam, als ob er keine Leistung mehr hätte. Die Säge ist dabei aber nicht eingeklemmt. Ohne Last d.h. bei kleineren Durchmesser dreht der Motor normal hoch. Ich hatte die Säge schon bei zwei verschiedenen Solo-Werkstätten, die haben aber nichts gefunden, nur die Kette geschärft.
Hat evtl. jemand einen Tip, auch für die Werkstatt, falls ich es nicht selbst beheben kann?

Vielen Dank, Jörg
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Beitragvon schlepperfan » Fr Apr 27, 2007 9:12

Hallo landyjoerg.

Wieviel PS hat denn die Solo?

Welche Schwertlänge fährst du?
Manchmal wird die Kettensäge durch ein zu großes Schwert überlastet.

Ist die Kette zu stark gespannt?

Ist das Gemisch zu fett?

Stimmt die Vergasereinstellung?


Mit freundlichen Grüßen

schlepperfan
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solo 644

Beitragvon landyjoerg » Fr Apr 27, 2007 10:40

Danke für die schnelle Reaktion,

die Solo hat ca. 3.4 PS, Schwert ist original 38er, Ketten immer vom Solo-Händler gekauft, ist auch nicht zu fest gespannt. Vergaser wurde auch von SOLO-Dienst eingestellt. Habe mich auch noch an Solo direkt gewandt, die haben als Antwort nach der Kupplung gefragt: also ob die noch original wäre, schon Mal getauscht, usw.
Wie lange hält denn so eine FK (ist noch die erste)? Hätte die Werkstatt doch eigentlich auch merken müssen, wenn die Beläge runter sind?

Gruss Jörg
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Beitragvon Planlos » Fr Apr 27, 2007 12:07

Sitzt evtl. vor dem Auspuff-Auslass ein Feinsieb, dass mit Verbrennungsrückständen (2-Takt-Öl) verstopft ist?
Das hat mich mal bei der Überprüfung einer Baumarktsäge für einen Bekannten einen halben Tag und viele graue Haare gekostet, bis ich das endlich gefunden hatte.
Unter Teillast rannte die auch wie die Feuerwehr , aber wenn sie richtig belastet wurde, dann blieb sie auch ganz unvermittelt stehen.
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Beitragvon tracere » So Apr 29, 2007 15:48

Hab seit ich im Forst stehe immer Solo. Die 644er hab ich heuer leider unter einer dürren Eiche begraben und gleich auf eine 651 umgestiegen.
Zu deinem Problem mit der 644, das kann viele Ursachen haben. wäre besser du würdest das genauer beschrieben!
Einige Beispiele:
Zündkerze: wie verrusst ist sie, stimmt der typ, dichet sie richtig ab?
Luftzufuhr: Haube ab, die 2 grossen schrauben lockern und den Filtzfilterkorpus entnehmen und mal checken, wieviel Luft der durchlässt.
Warmluftschieber prüfen. Hast jetzt nicht geschrieben bei welcher Temp du gearbeitt hast, aber über 7 Grad sollte der Schuber zu sein, damit sie nicht überhitzt. check auch die chokermechanik
Kette: Wenn die Kette stecken bleibt, nimm das Schwert ab, gib Gas und schau mal wieviel Kettenöl aus der Öffnung kommt, probier die Stellschraube zu verstellen. Die Ölpumpen werden auch leicht beileidigt, wennst das falsche Rapsöl nimmst.
Nimm als Gemisch mind. 98 Oktan mit 1:40 Castrol super TT, wenn die 644 dann nicht läuft, hast wirklich ein grosses Problem.
Zu guter Letzt: Motorproblem: lass den Kompessionsdruck des Zylinders messen!
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Beitragvon holderracer » Mo Apr 30, 2007 6:39

hi!

falls du keinen erfolg haben solltest, versuchs mal unter www.motorsaegen-portal.de
da sind richtige freaks zu gange, die schon dem ein oder anderen geholfen haben.

viele grüße
holderracer
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Beitragvon traktorist2222 » Di Mai 01, 2007 7:44

Hallo,

hat die Säge noch gute Kompression (guter Widerstand beim Ziehen am Starterseil)?
Gruß
Martin


John Deere 6400 mit 6 to. Pfanzelt-Funkwinde, Holzzange und 16 to. Posch-Spalter, Rückewagen Krpan GP8D; Deutz D30S
Stihl MS 261, MS 362, MS 500i, MS 660, Echo CS-2511WES, Dolmar PS 7900
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vielen Dank für die vielen Tips

Beitragvon landyjoerg » Di Mai 01, 2007 19:52

Hallo und vielen Dank für die vielen Tips,

damit war ich heute abend eine Weile beschäftigt.
@ Planlos: Ein Auspuff-Sieb habe ich nicht entdeckt.

@ tracere: Zündkerze sieht normal aus, keine Ölkohlebröckchen,
Glatte Elektrodenfläche, Dichtung wie neu.
Luftfilter ist gereinigt, auch Vorfilter.
Warmluftschieber habe ich nicht gefunden,
die Aussentremperaturen bei uns sind ca. ab 15°C -22°C je nach Tageszeit und Sonne.
Der Choke scheint OK zu sein, da ich damit die kalte Maschine starten kann und beim zurückschieben die Drehzahl wieder normal wird.
Öl kommt an der Kette an (Umlenksternprobe), im Moment etwas mehr als genug.
Kompression konnte ich noch nicht prüfen lassen.
@ traktorist2222: Soweit man das beim ziehen am Startseil feststellen kann OK, wäre auch schlimm, wenn die Kompression schon so schwach wäre, dass das Starten zu leicht geht.

Ich habe auch noch die Fragen vom SOLO-Werk überprüft:
Kupplung sieht noch gut aus, Glocke nicht blau angelaufen.
Allerdings hat sich da mit der Zeit Kettenöl hin verirrt und
in der Kupplungsgklocke mit dem Staub einen Schmierfilz gebildet.
Habe die Glocke raus und alles sauber gemacht und die Fliehkraftbeläge und
die Glockeninnenseite etwas mit Schleifpapier angerauht.

Mal sehen, ob das oder alles zusammen etwas geholfen hat.
Da nachgefragt wurde, die Symptome noch Mal etwas genauer:
Solange man so bis 15, 20 cm Durchmesser sägt, geht es noch. Der Motor dreht auch normal hoch.
Darüber aber merkt man, wie die Kettenzähne sich "reinbeissen" wollen,
aber die Säge scheinbar nicht die Kraft hat (wäre mangelde Kompression) oder vielleicht hat eben auch die Kupplung die Kraft nicht übertragen können, weil sie durchgerutscht ist.

Samstag werde ich's noch Mal probieren, wenn sie dann wieder schlappe Leistung bringt, entweder zum SOLO-Dienst Kompression messen oder wegschmeissen und nicht mehr ärgern müssen.
Was mir noch einfallen würde: Neues Schwert (das vorhandene sieht zwar noch gerade aus), aber nicht dass das daran liegt.

Werde Euch so oder so wieder berichten und nochmals danke für die Schraubertips.

Gruss Jörg
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Beitragvon vtwelder » Do Mai 03, 2007 11:42

Auf wieviel Schnitttiefenbegrenzerrückstand wurde die Kette geschärft? Ich geh mal davon aus, das das Teil eine . 325 Kette hat? Vollmaeißel oder Halbmeißel? Vielleicht ist die Spandicke einfach ein bisschen zuviel für die Säge..
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SOLO 644

Beitragvon landyjoerg » Sa Mai 05, 2007 17:29

hallo zusammen,

war heute wieder im Wald. Mit der SOLO. Das Stecken- / Stehenleiben ist jetzt weg, d.h. das es meiner Meinung nach an dem Geschmier in der Kupplung gelegen haben muss. Kaputt ist sicher nichts wirklich, die Leistung muss ich wohl altersbedingt hinnehmen (die Leistung der Säge und deren Alter;-), aber ein bischen besser ist es ja geworden.

Danke und viele Grüsse Jörg
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Beitragvon zt303 » Sa Mai 05, 2007 17:52

Aber du schreibst doch, daß vorher die Drehzahl runterging beim steckenbleiben, wenn die Kupllung wirklich so verschmiert gewesen wäre, dann hätte die ja einfach "geschmiert" und die KEtte wäre stehengeblieben aber der Motor mit hoher Drehzahl weiter gelaufen. (irgendwie ein interessanter Satz!)+
Aber wenns weg is, umso besser!
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Beitragvon tracere » Mi Mai 09, 2007 23:41

Nach den Schilderungen könnten folgende Probleme in Frage kommen:
Verharzte Kettenkupplung: Wenn bei Standdrehzahl die Kupplung klingelt oder sogar die Kette zu lange nachläuft dann ist der Bereich der Fliehkraftsegmente in der Kupplung verharzt. Das muss man halt öfters die Ablagerungen aus der Glocke auskratzen und den Innenraum mit Lösungsmittel reinigen. Wenn das nicht passiert dann bleibt der Mitnehmer von der Ölpumpe stecken und bricht. Aber schon beim falschen Einsetzen der Glocke kann der Mitnehmer ex gehen!

Weiter ist das schon bedenklich, dass bei der Solo der Luftschieber hinter dem Haupt-Luftfilter nicht auffinbar ist. Nimm doch den Haupt-Luftfilter herunter und sieh dir die weissen Kunststoffelemente genau an. Der Schuber ist bei hohen Temp. unbedingt zu schliessen, damit die Ansaugluft nicht zu warm wird und der Motor nicht überhitzt.

lg Tino
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