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Sommer Zwischenfrucht

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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29 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Sommer Zwischenfrucht

Beitragvon Marcsfendt » Di Mär 16, 2010 13:42

und wie siehts bei grubbern aus

da musst du vorher mulchen und danach grubbern das kostet dan gleichviel wie als wenn man einmal gepflügt hätte

und pflügen ist halt doch besser !
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Re: Sommer Zwischenfrucht

Beitragvon Damhirsch » Di Mär 16, 2010 18:49

Das kommt ganz darauf an, wer, wann, wie auf welchem Boden was macht. Pflügen generell als besser zu bezeichnen ist ganz bestimmt nicht richtig.
Man könnte grob verallgemeinernd sagen, daß man einen großen finanziellen Aufwand beim Pflügen betreibt und ein Ergebnis erzielt, daß man dann mit wiederum hohem Aufwand halbwegs zu berichtigen sucht.
Durch das Pflügen wird der Boden überlockert, sodaß man den Packer hinterhängt und vor der Saat weiter Zerkleinern und Rückverfestigen muß, u U 2 x mit Kreiselegge oder ähnlichem und dann zusätzlich mit Doppelreifen und Fro0ntpacker sät.
Rechne mal die Kosten.
Dann ist es auch so, wenn Stroh oder in Deinerm Fall Zwischenfruchtsenf unzerkleinert begraben wird, es im nächsten Jahr wieder ans Tageslicht kommt. Probleme werden nicht beseitigt, sie werden verschoben. Auf einem Sandboden mag Pflügen seine Berechtigung haben, da rede ich nicht mit.
Aber das fällt unter "es kommt drauf an."
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Re: Sommer Zwischenfrucht

Beitragvon Marcsfendt » Di Mär 16, 2010 19:28

ok

aber auf unseren Böden ist halt pflügen besser
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Re: Sommer Zwischenfrucht

Beitragvon Damhirsch » Di Mär 16, 2010 19:44

Dann ist es ja gut!
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Re: Sommer Zwischenfrucht

Beitragvon Todde » Mi Mär 17, 2010 0:28

Marcsfendt hat geschrieben:ok

aber auf unseren Böden ist halt pflügen besser


Dann braucht man auch keinen Senf als Zwischenfrucht...
Am besten hält man den Acker immer schwarz, bis auf die paar Monate wo er bestellt ist.
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Re: Sommer Zwischenfrucht

Beitragvon Bodenseefarmer » Mi Mär 17, 2010 6:25

Todde hat geschrieben:
Marcsfendt hat geschrieben:ok

aber auf unseren Böden ist halt pflügen besser


Dann braucht man auch keinen Senf als Zwischenfrucht...
Am besten hält man den Acker immer schwarz, bis auf die paar Monate wo er bestellt ist.


...Das ist dann nachhaltiger Ackerbau.... :wink:


Ich finde es immer beeindruckend wie viele leute meinen, man lässt einfach den Pflug weg und dann hat man Mulchsaat verstanden, oder meinen sie tun dem Boden was gutes, verzichten auf den Pflug und "Tigern" dann mit dem Horsch Grubber 30cm tief durch :roll:

Ich denke, dass es nur noch einse Sache von wenigen Jahren ist, bis wir von gesetzeswegen gezwungen werden großteils auf den Pflug und tiefe Bearbeitungstiefen zu verzichten.
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Re: Sommer Zwischenfrucht

Beitragvon Marcsfendt » Mi Mär 17, 2010 7:07

ja

wir haben en teil auch wasserschutzgebiet un da dürfen wir nur grubbern

ich versteh da kein sinn drin warum man da nciht pflügen darf , wisst ihr eienen??
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Re: Sommer Zwischenfrucht

Beitragvon automatix » Mi Mär 17, 2010 10:26

Marcsfendt hat geschrieben:ja

wir haben en teil auch wasserschutzgebiet un da dürfen wir nur grubbern

ich versteh da kein sinn drin warum man da nciht pflügen darf , wisst ihr eienen??



Damhirsch hat geschrieben:Das kommt ganz darauf an, wer, wann, wie auf welchem Boden was macht. Pflügen generell als besser zu bezeichnen ist ganz bestimmt nicht richtig.
Man könnte grob verallgemeinernd sagen, daß man einen großen finanziellen Aufwand beim Pflügen betreibt und ein Ergebnis erzielt, daß man dann mit wiederum hohem Aufwand halbwegs zu berichtigen sucht.
Durch das Pflügen wird der Boden überlockert, sodaß man den Packer hinterhängt und vor der Saat weiter Zerkleinern und Rückverfestigen muß, u U 2 x mit Kreiselegge oder ähnlichem und dann zusätzlich mit Doppelreifen und Fro0ntpacker sät.
Rechne mal die Kosten.
Dann ist es auch so, wenn Stroh oder in Deinerm Fall Zwischenfruchtsenf unzerkleinert begraben wird, es im nächsten Jahr wieder ans Tageslicht kommt. Probleme werden nicht beseitigt, sie werden verschoben. Auf einem Sandboden mag Pflügen seine Berechtigung haben, da rede ich nicht mit.
Aber das fällt unter "es kommt drauf an."


viele pflügen deshalb, damit es 'ordentlich' ausschaut. darf ja nichts oben liegen, schaut ja scheußlich aus.
ist euer Wasserschutzgebiet eben? Wenn nicht, dann dient das pflugverbot dem Erosionsschutz
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Re: Sommer Zwischenfrucht

Beitragvon Bodenseefarmer » Mi Mär 17, 2010 10:32

Marcsfendt hat geschrieben:ja

wir haben en teil auch wasserschutzgebiet un da dürfen wir nur grubbern

ich versteh da kein sinn drin warum man da nciht pflügen darf , wisst ihr eienen??


dafür gibt's viele Gründe, z.B. mehr Erosion, mehr N-AUswaschung durch hohe Mineralisierung insbesondere bei Herbstfurche vor Sommerungen, veringerung der Wasserspeicherkapazität des Bodens etc.


Siehe auch:
http://www.abs.at/kons_bodenbea.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Bodenbearbeitung
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Re: Sommer Zwischenfrucht

Beitragvon CarpeDiem » Mi Mär 17, 2010 10:52

Aber er darf doch pflügen, wenn er sofort eine Bestellung vornimmt. So ist das zumindest bei uns. Weiss nicht ob diese "Vorschriften" einheitlich sind, oder jedes Bundesland eine eigene Suppe kocht.

Habe aber festgestellt, bei meinen Reisen durch Westeuropa, dass offenbar auf den besseren Böden, da wo nur fehlendes Wasser die 100/dto Weizen verhindern kann, man wieder mehr den Pflug einsetzt. Auf meine Fragen habe ich zur Antwort bekommen, dass man glaubt damit die Fungizidbelastung besser in den Griff zu bekommen, da ja die Infektionsquellen unterbrochen werden.

Insbesonders Fusarium schein da in den Überlegungen eine Rolle zu spielen. Wäre mal ein interessantes Thema, ob solche Ansichten geteilt werden.
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Re: Sommer Zwischenfrucht

Beitragvon Bodenseefarmer » Mi Mär 17, 2010 11:29

CarpeDiem hat geschrieben:Aber er darf doch pflügen, wenn er sofort eine Bestellung vornimmt. So ist das zumindest bei uns. Weiss nicht ob diese "Vorschriften" einheitlich sind, oder jedes Bundesland eine eigene Suppe kocht.

Habe aber festgestellt, bei meinen Reisen durch Westeuropa, dass offenbar auf den besseren Böden, da wo nur fehlendes Wasser die 100/dto Weizen verhindern kann, man wieder mehr den Pflug einsetzt. Auf meine Fragen habe ich zur Antwort bekommen, dass man glaubt damit die Fungizidbelastung besser in den Griff zu bekommen, da ja die Infektionsquellen unterbrochen werden.

Insbesonders Fusarium schein da in den Überlegungen eine Rolle zu spielen. Wäre mal ein interessantes Thema, ob solche Ansichten geteilt werden.

Fusarien ist imho eine Sache der Fruchtfolge und Ackerhygiene. Beim "vergraben" der Fusarienbelasteten Erntereste holt man sie ein Jahr später oft wieder hoch. Aber am schlimmsten ist ein tiefes Mischen, in irgend einer Bodentiefe stimmt das Mikroklima für die Fusarien immer und sie überleben, wenn man die Erntereste nur sehr flach einarbeitet oder oben drauf lässt klappts erfahrungsgemäß sehr gut. Die Phytosanitäre Wirkung der Sonne ist weit besser als bisher angenommen. Wir machen seit jahren Bio-Braugerste nach Weizen, zig Leute behaupten das würde nicht gehen wegen den Fusarien, fakt ist aber, dass wir trotz Braugersteerträge zwischen 40 und 55dt noch gar nie irgendwelche Probleme mit Fusarien hatten.

In Italien gibt es Regionen in denen noch Rigolt wird, das heißt dort wird mit riesigen einscharpflügen am 150Ps Schlepper bis zu 80cm tief gepflügt, in manchen dieser Gegenden sieht man aber auch Ackerflächen die schon so krass erodiert sind, dass dort ausser Luzerne fast nichts mehr wächst. Wenn man dass direkt daneben die Flächen sieht die nicht Rigolt wurden, der Boden dort einen ganz andere Konsistenz hat und komplett anderst aussieht ist es dann für jeden Laien offensichtlich, dass die Bearbeitungsform den Boden sehr stark beeinflusst. Ich frage mich dann immer wieso der Rigol-pflug dann überhaupt noch eingesetzt wird. Von denen die ich gefragt habe hieß es oft, der Boden würde durch das tiefe Überlockern das Wasser besser speichern.
Dies soll nicht heißen, dass ich den Pflug verteufeln will, nur sollte imho der Pflugeinsatz mit Köpfchen, zum richtigen Zeitpunkt mit der richtigen Tiefe und nur wenn nötig erfolgen.
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Re: Sommer Zwischenfrucht

Beitragvon Marcsfendt » Mi Mär 17, 2010 13:47

ja das wasserschutzgebiett liegt am bucke

ist das der grund ?
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Re: Sommer Zwischenfrucht

Beitragvon CarpeDiem » Mi Mär 17, 2010 19:16

Wasserschutzgebiet und Erosionsschutz sind grundsätzlich einmal völlig verschiedene Dinge die eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Mit dem Wasserschutzgebiet kenne ich mich nicht aus, da ich keine solchen Flächen besitze.

Der Erosionsschutz, der bei bestimmten Flächen das Pflügen einschränkt, wird aber erst zum 1.7.2010 wirksam, so dass von daher (noch) kein Zwang ausgeht.
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Re: Sommer Zwischenfrucht

Beitragvon Casedriver » Sa Mär 20, 2010 12:28

Hallo,

also in unseren Wasserschutzgebiete darf man Pflügen egal ob was nachgebaut wird oder nicht. Eine "ganzjährige Bodenbedeckung" ist "anzustreben" heist es in der Verordnung. Wenn man in Herbst Pflügen will dann kann man das auch um Sommerungen nachzubauen.

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