Moin moin,
eigentlich bin ich hier schon länger heimlicher Mitleser, aber nun gab es etwas, was mir nicht aus dem Kopf geht.
Erstmal zu mir: ich wohne im südlichen Schleswig-Holstein, Baumschulgebiet Kreis Pinneberg, Übergang zwischen Geest und Marsch. Dor bewirtschaften wir momentan ca 1000qm zwecks Selbstversorgung (hauptsächlich mit Einachsern). Das mag zwar etwas sein, wo vermutlich die meisten schmunzeln werden, ist aber so schon von meinen Grosseltern so gemacht worden und ich übernehme es gerade von meinen Eltern. Ich lese hier ganz gerne aus Interesse und um zu sehen, was man von hier in unseren kleineren Garten übernehmen kann.
Nun zum konkreten:
Bei uns ist es eigentlich immer so gewesen, dass zum Winter gepflügt wurde/wird, um die Frostgare mitzunehmen. Nun bin ich vor 2 Wochen auf dem Weg nach Dänemark an der Küste lang gefahren und sehe sowohl in Schleswig-Holstein, als auch in Dänemark doch recht viele Bauern beim Pflügen (mindestens auf so 8-10 Feldern).... machte mich etwas stutzig. Gepflügt wurde ich soweit ich sehen konnte viel an Maisfeldern, aber da waren auch mindestens 2 andere Stoppelfelder bei, keine Ahnung, Getreide evtl.
Wenn ich mich verbessern kann, nehme ich gerne Rat an, deswegen die Frage: machen wir jetzt seit Jahren etwas falsch? Oder ist das eine Glaubensfrage (mit der Antwort kann ich auch leben) oder liegt es daran, was angebaut wurde/wird, oder am Wetter, weil's vorher evtl nicht geschafft wurde... Oder bringt das Pflügen im Frühjahr Vorteile andere Vorteile für bestimmte Anbauweisen?
Vielen Dank schonmal für die Antworten
Gruß,
Ulfbjorn/Daniel
