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Sommerraps nach Rüben/Ackerbohnen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Sommerraps nach Rüben/Ackerbohnen

Beitragvon Agropig » Mi Jan 25, 2017 22:56

Hallo

Nachdem die Raps Preise zurzeit steigen bin ich am überlegen Sommerraps anzubauen!
Zur Auswahl hätte ich zwei Flächen auf der einen war die Vorfrucht Zuckerrüben auf der anderen Dinkel mit anschließender Zwischenfrucht aus Ackerbohnen diese wurden letzte Woche mit dem Grubber eingearbeitet.
Nun meine Frage ist es sinnvoll bzw möglich auf den Flächen Raps zubauen
Im Umkreis von 5km gibt es keine Raps Fläche.

Gruß
Agropig
 
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Re: Sommerraps nach Rüben/Ackerbohnen

Beitragvon Homer S » Do Jan 26, 2017 8:48

Fast jede Alternative ist besser als Sommerraps.
Der gehört nach Kanada aber nicht nach D.
Homer S
 
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Re: Sommerraps nach Rüben/Ackerbohnen

Beitragvon Agropig » Fr Jan 27, 2017 9:20

Danke für deine Meinung!
Sind alle hier dieser Meinung?
Mein Vater sagt er hat vor 10jahren bereits einmal Sommerraps mit gutem Erfolg angebaut!
Mir geht es eigentlich darum ob Raps nach Rüben/Ackerbohnen geht?
Agropig
 
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Re: Sommerraps nach Rüben/Ackerbohnen

Beitragvon Crazy Horse » Fr Jan 27, 2017 11:17

Wenn wirklich weit und breit kein Raps steht, von wo aus Rapsglanzkäfer einfliegen können, kann man durchaus auch mal über Sommerraps nachdenken. Aber Sommerraps ist mehr etwas für die Höhenlagen, wo er ungestört abreifen kann und dann irgendwann im September gedroschen wird. In trocken-warmen Regionen ist die Sonnenblume anbausicherer.
Crazy Horse
 
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Re: Sommerraps nach Rüben/Ackerbohnen

Beitragvon AEgro » Fr Jan 27, 2017 11:50

Wenn du in einem Rapsanbaugebiet bist ( ich glaub in Deutschland gibt es ausser dem Alpenraum fast keine Landkreise/ Regionen ohne Rapsanbau ),
sind 5 km bei günstem Flugwetter keine Entfernung für Rapsglanzkäfer ( RGK ).
Einzig dass es vielleich 2-3 Tage länger dauer bis sie bei dir sind.
Wenn der Wi.raps am Ende der Blüte steht, suchen sich die RGK neue Pollenpflanzen.
Bei uns in der Gegend befallen sie sogar Gartenrosen ( auch rotblühende ). Sogar an der Rebblüte im Profiweinbau sind schon Pollenfrasschäden durch RGK festgestellt worden, obwohl diese Pflanzen nur gering. und nicht Raps/Kohltypisch riechen.
Ein Kreuzblütler/Kohlgewächs wie der Sommerraps zieht den RGK an, wie ein Magnet, selbst über große Entfernungen.
Und das ist das Problem. Du hast nicht nur selbst den Schaden, der auch mit Insektiziden ( RGK ist häufig gegen Pyretroide resistent ) nur schwer einzugrenzen ist.
Sondern du verlängerst mit So.ra.anbau auch noch die RGZ-saison um ein paar Wochen.
Deine Berufskollegen mit Wi.Ra.anbau werden es dir danken, denn das Problem resistenter RGK schaukelt sich immer weiter auf.
Zur Fruchtfolge : Sommerraps als Kreuzblütler sollte nie nach Rüben stehen, wegen der Ausbreitung von Nematoden u. Kohlhernie. Weite Anbauabstände sind erforderlich, um sich hier nicht zukünftige Probleme zun schaffen. ( Das sollte jeder Rüben u. Rapsanbauer wissen. Das sind Grundlagen aus der Berufsausbildung ).
Bohnen als Vor od. Nachfrucht fördert selbst als Zw. frucht den Befall mit Sclerotinia. Also ebenfalls große Anbauabstände nötig.
Zur Wirtschaftlichkeit :
Selbst Hafer od. Sommerfuttergerste zum Verkauf erziehlen in den allermeisten Fällen höhere DB ( Deckungsbeiträge ), bei wesentlich einfacherem Anbau und geringerm Risiko.
Mais- Silo od. Körnerm. wäre eine Alternative für dich, wenn du nicht gerade im Alpenvorland o. in Mittelgebirgshöhenlagen liegst.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
AEgro
 
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