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Spatenrollegge am Grubber, ist die gut?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Spatenrollegge am Grubber, ist die gut?

Beitragvon HL1937 » Sa Mär 04, 2017 20:34

Hei Leute,
taugt eine Spatenrollegge am Grubber als Nachläufer was oder ist das eher weniger zu empfehlen?
Besitze einen Rabe 4 -balkigen Grubber mit momentan einreihiger Scheibenegge. An sich ganz gut, weil ich möchte den lockeren Boden erhalten.
Jedoch fehlt mir die gute Einebnung der hinterlassenen Zinkenfurchen der letzten Reihe.

Macht das eine Spatenrollegge sauber?
Gräbt die sich im Sandboden ein?
Wickelt die auf oder langes Stroh um?
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Re: Spatenrollegge am Grubber, ist die gut?

Beitragvon Nordhesse » Sa Mär 04, 2017 21:20

Wir hatten Jahrelang hinter einem 2- reihigen Grubber eine 3 Reihige Spatenrollegge laufen- Wenn es ein Problem gab, dann bei zu großén Steinen- sonst top
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Re: Spatenrollegge am Grubber, ist die gut?

Beitragvon RumKramer » So Mär 05, 2017 9:19

Hallol,

kommt drauf an was du damit erreichen willst? Wir haben einen Rabe Grubber mit der bekannten "<>" - förmigen Spatenrollegge.
Also, eben macht diese schon bei richtiger Einstellung. Tragen tut sie den Grubber ehr nicht. Das müssen Stützräder machen. Im Sand ist die richtige Einstellung wichtig, sonst kann sie stehen bleiben und Erde schieben....
Der große Vorteil ist, dass sie das Unkraut locker oben auf der Erde ablegt und es dort vertrocknet. Bei normalen Walzen wird es oft wieder angedrückt und wächst dann weiter.....
Geht bei Ausfallraps auch ganz gut. Und die Durchmischung ist auch super.
Nachteil ist, dass durch die lockere "rauhe" Oberfläche die Böden schnell trocknen bzw. in Trockenlagen ganz austrocknen. Wenn dann Wasser bei der Aussaat nötig wäre, ist es schon weg.
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Re: Spatenrollegge am Grubber, ist die gut?

Beitragvon HL1937 » So Mär 05, 2017 9:48

Danke schon mal für die Antworten.
Das mit dem Stehenbleiben im Sand habe ich mir auch schon gedacht, weil es ist ja eigentlich nix dran wo die Spatenrollegge trägt, außer sie sich selber.
In Echt habe ich noch keine im Einsatz gesehen, außer bei YouTube.
Daß die Spatenrollegge hinten gut mischt, kann ich mir gut vorstellen, weil ich denke die Messer wurschteln das Zeug schön durch. Das mit dem rückverfestigen und austrocknen ist eine andere Sache. Ich habe mir den Grubber gekauft, um ja einen lockeren Boden zu haben. Und wenns feuchter ist, trocknets eben auch schneller ab. Wenn ich betonieren will, kann ich meinen Kerner Grubber nehmen mit der Keilringwalze, aber das ganz feste will ich nicht mehr. Das andere ist, wenn die Messer abgefahren sind, wird's ganz schön teuer. Weil ein Messer kostet um die 25 Euro.
Wie steht es um die Haltbarkeit der Lager, weil die laufen ja schon ziemlich immer im Boden? Und so ein Lagerbock geht auch ins Geld.

Ich habe mir auch schon gedacht, da ich ja die einreihige Scheibenegge dranhabe an meinem RABE, daß ich die grade stell, dann habe ich eine ungefähre Wirkung wie mit einer Keilringwalze. Also dazwischen bleibt es locker, und alle ca. 20 cm kommt eine Rille durch die Scheiben.
Durch das gradestellen kann ich auch dem Seitenzug entgegenwirken.
Im Gegensatz zur Spatenrollegge brauch ich hier noch Zustreicher für die hinteren Furchen der Schare.
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Re: Spatenrollegge am Grubber, ist die gut?

Beitragvon wolf » So Mär 05, 2017 10:46

Wenn es dir hauptsächlich um das Einebnen der letzten Zinkenreihe geht, traue ich der Spatenrollegge nicht so viel zu. Effektiver wäre es, wenn du zwischen der letzten Zinkenreihe und der Stabwalze eine Reihe z.B. mit Blattfedernivellatoren z.B. wie beim Köckerling Trio setzt. Das ist rel. einfach umzusetzten. Du brauchst zwischen den hinteren Zinken und der Walze ca. 80 cm Platz, evtl. müssen die Arme der Walzenaufhängung dafür verlängert werden. Dann ein 80 x 80 mm Vierkantrohr, daran die Nivellatoren passend geklemmt und am Besten etwas höhenverstellbar an die Arme der Walze befestigen, fertig.
Die Nivellatoren gibt es auch im Verschleißteilhandel.
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Re: Spatenrollegge am Grubber, ist die gut?

Beitragvon Seegucker » So Mär 05, 2017 11:31

Ich hatte an meinem vierbalkigen Rabe Grubber eine Spatenrollegge. ( Liegt noch rum , alledings ohne Rahmen )
Einebnungstechnisch bringt die nichts , verbessert etwas die Krümelung.
Großer Nachteil der Spatenrollegge : Sie trägt den Grubber nicht , demzufolge auch keine Rückfestigung.
Ich habe den Grubber dann mit http://www.eum-agrotec.de/sterncracker-s.html nachgerüstet.
Dazu noch ein Frontdreieckanbaubock und so läuft die Walze auch vor der Drillkombination als Frontpacker
Nur die Diktatur braucht Zensur. Demokratie heißt Kampf der Meinungen.“
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Re: Spatenrollegge am Grubber, ist die gut?

Beitragvon trigger844 » So Mär 05, 2017 12:19

Habe an meinem 4-balkigen Grubber ebenfalls einen Sterntiller (Rau) als Nachläufer und kann ihn nur empfehlen. Er zerkleinert auf schweren Böden die groben Kluten gleich wieder schön und es ist nicht so zubetoniert wie bei einer Keilringwalze, sondern noch ein bisschen locker. Ich habe ebenfalls eine Aufnahme für ein Gerätedreieck drangeschweisst und benutze ihn im Herbst als Frontpacker zum zerkleinern der Ackerschollen (auf schweren Böden aber dann mit Zusatzgewichten) vor der Kreiseleggendrillkombination. Es haftet zwar, ausser bei extremer Trockenheit, immer etwas Erde an den zwei Walzen, ändert aber nichts an der Arbeitqualität. Wenn er sich doch komplett zuschmiert, dann ist es eh zu nass und man hat eigentlich auf dem Acker nichts mehr verloren(dauert aber lange!). Nicht ganz so geeignet ist er, wenn du steinreich bist!
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Re: Spatenrollegge am Grubber, ist die gut?

Beitragvon HL1937 » So Mär 05, 2017 15:58

@wolf:
ich habe an dem Grubber keine Tragarme für eine Walze hinten.
Der Tragrahmen für die SCheibenegge ist unter dem eigentlichen Grubberrahmen befestigt, dementsprechend niedriger wird dann der Durchgang oder die Bodenfreiheit dahinter für die Blattfedernivellatoren. Je nach Arbeitstiefe muß man die ja noch hochstellen können, und da beißts dann aus.
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