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Stallumbau, Frage zum betonieren

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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19 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Stallumbau, Frage zum betonieren

Beitragvon bluecorsa » Mi Jun 20, 2007 19:39

Möchte einen ehemaligen Schweinestall zu einer Garage und Werkstatt umbauen.
Die Schweineboxen und Futtertröge habe ich bereits raus gerissen. Nun habe ich das Problem das 2 tiefe Güllerinnen und auch 3 Durchgänge in der Bodenplatte sind. Diese möchte ich zu betonieren. Die Güllerinnen sind ziemlich tief etwa 80 cm und oben auch ca 70 cm breit. Die Durchgänge sind knapp 10 - 15 cm tief und 80 breit.

Die Güllerinnen habe ich bereits mit kaputten Futtertrögen und Steinen aufgefüllt. Nun möchte ich alles mit Beton auffüllen damit ich einen einigermaßen geraden Boden bekomme.

Nun zu meinen Fragen, zu welchem Mischungsverhälnis ratet ihr mir zwischen Beton und Kieß? Hatte bis jetzt nur kleinere Sachen da hab ich das Fertigzeug aus dem Baumarkt genommen aber das kann ich ja hier schlecht nehmen. Hab ihr sonst noch Tips oder gibts Sachen auf die ich achten sollte?
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Beitragvon unimogthorsten » Mi Jun 20, 2007 20:10

du solltest die Rinnen abrütteln um den Betonbruch zu verdichten. Dann eine Lage Stahlmatten rein als Armierung. Mischungsverhältnis von Kies und Zement 3:1, Stärke mind. 15 besser 20cm. Den Beton nicht zu flüssig anmischen. Je nach Menge der zu betonierenden Kanäle kann sich Fertigbeton lohnen, frag dazu mal bei regionalen Mischwerken nach Preisen an. Als wir die Scheune und den alten Stall umgebaut haben kam nur Fertigbeton rein. Der ist mit all den Zuschlagstoffen einfach ein Klasse für sich, den bringst Du selbst nicht so angemischt. Wenn noch Fragen sind, frag nach!
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Beitragvon aldersbach » Do Jun 21, 2007 11:14

unimogthorsten hat geschrieben:du solltest die Rinnen abrütteln um den Betonbruch zu verdichten. Dann eine Lage Stahlmatten rein als Armierung. Mischungsverhältnis von Kies und Zement 3:1, Stärke mind. 15 besser 20cm. Den Beton nicht zu flüssig anmischen. Je nach Menge der zu betonierenden Kanäle kann sich Fertigbeton lohnen, frag dazu mal bei regionalen Mischwerken nach Preisen an. Als wir die Scheune und den alten Stall umgebaut haben kam nur Fertigbeton rein. Der ist mit all den Zuschlagstoffen einfach ein Klasse für sich, den bringst Du selbst nicht so angemischt. Wenn noch Fragen sind, frag nach!

Die Güllekanäle solltest du vorab mit sehr flüssigem Beton ausgießen. Mischungsverhältnis 1:6 absolut ausreichend. Die Decklage dann wie von Unimogthorsten beschrieben betonieren. Wenn Du Kies und Zement selbst transportieren kannst spricht meiner Meinung nach nichts gegen eigene Mischung. "Zuschlagstoffe" ?? Was soll den in den Beton rein außer Zement, Kies und Wasser? Er will im Inneren eines Gebäude betonieren und braucht deshalb keinen Verzögerer oder sonstiges.
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Beitragvon Heiderose » Do Jun 21, 2007 11:21

Hallo,

wie der Vorgänger bereits beschrieben hat, solltes to die kaputt geschlagenen Tröge verdichten. Ein weiterer Tip, du gibst noch Sand dazu, welcher dann die Hohlräume noch auffüllt. Wahrscheinlich hast Du keine Rüttelplatte. Um eine anständige Verdichtung zu erreichen frag mal im Baumarkt nach, ob die sowas verleihen. Die Rüttelplatte sollte schon ein Eigengewicht von um die 300 bis 400 kg bringen. Ab der effekt einer Verdichtung liegt in der Vibration. Ohne Vibration keine Verdichtung.

Dann weiter solltes Du eine PE-Folie 0,2 mm auf den Sand verlegen. Diese Folie verhindert erstens, das Feuchtigkeit von unten her aufsteigt und zweitens beim verhindert die Folie, das aus dem Anmachwasser des Betons Wasser nach unten versickert. Weil sollt das Anmachwasser nach unten versickern, dann kannst Du die Oberfläche anschliessend nur noch sehr schwer abziehen und glätten.

Weiter musst Du wissen das das beste Eisen nichts hilft, wenn es auf dem Boden aufliegt. Bewehrung benötigt Betondeckung, um gegen schädliche Einflüsse geschützt zu sein. Lege die Eisen auf grössere Steine.

Weiter sollte die Bewehrung den Durchmesser von 8 mm haben und einen maximalen Abstand von 20 cm von Eisen zu Eisen nicht überschreiten.

Beton:
Fertig gemixter Beton ist mit Verzögerer und Verflüssiger gemischt. Das heisst da ist chemie drin, die den Beton ca. 2 Std. nach dem Mischen erst mit dem Erstarren beginnen läst und zweitens der Verflüssiger spart Wasser.

Nun wirst Du wiederum sagen warum Wasser sparen. Na weil Beton aus Sand, Kies, Zement, Chmie, und Wasser besteht. Wenn Du selbst mischen tust, benutzt Du keine Chemie. Aber Wasser und Zement stehen im engen Verhältnis zueinaner. Zuviel Wasser und der Beton erreicht mal schnell nur die hälfte seiner Festigkeit.

Anders herum, wenn Du den Beton flüssiger haben wilst, musst Du den Anteil and Zement erhöhen.

Du merkst es an der Mischmaschine. Sand und Kies in die Maschine eingeschaufelt und die Kiste läuft ganz rau. Gibst Du nun Zement dazu, dann wird die Maschine leichter laufen. Der Zement ist wie ein Schmierfaktor im Beton.

Das Mischungsverhältnis von 1:3 ist OK.

Und nun viel Spass
Wenn Du auf die Nase faellst, musst Du wieder aufstehen; und zwar sofort.
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Beitragvon bluecorsa » Do Jun 21, 2007 17:30

Erstmal vielen dank für eure Antworten und guten Tips.

Geräte sind soweit vorhanden Traktor, Anhänger, Mischmaschine deswegen tendiere ich zum selber mischen, muß ja auch nicht alles an einem Tag fertig werden. Kann das ja nach und nach machen.

Etwas verdichtet habe ich es schon indem ich mit dem Traktor drüber gefahren bin, aber das ist natürlich kein Vergleich zu ner Rüttelmaschine. Da müßt ich evt nochmal gucken.

Aber die Antworten zum Mischungsverhältnis, auch der Zusammenhang zwischen Wasser und Zement haben mir doch sehr weiter geholfen.

Sollte ich den alten Betonboden vorher anfeuchten oder ähnliches damit es eine vernünftige Verbindung zwischen alter und neuer Betonschicht gibt?
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Beitragvon unimogthorsten » Do Jun 21, 2007 19:24

ich würde seitlich in den alten Boden Löcher reinbohren und kurze Baustahlstücke reinstecken, darauf die Stahlmatten auflegen. Dadurch haben sie Abstand zum Boden und die Anbindung zum bestehenden Beton wird besser. Das drüberfahren mit dem Schlepper erstezt natürlich niemals eine Rüttelplatte, es ist bestenfalls ein erster Schritt. Gibt es bei Dir in der Nähe keinen Baumaschinenverleih? Die Geräte sind zum Wochenendtarif meist preisgünstig zu haben. Ich hatte bei uns hier zum betonieren der Bodenplatten jeweils von Freitag bis Montag einen Innenrüttler den man in den Beton hängt zum verdichten für jeweils ca. 20 Euro ausgeliehen. Einfach mal in den gelben Seiten nachschlagen
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Beitragvon Eddy_70 » Do Jun 21, 2007 19:30

Hallo,

solche Geräte kann man sich, aber auch von einer Baufirma für ein paar € ausleihen. Wenn du bei dir in der Nähe eine Baustelle hast geh mal hin und frag den Vorarbeiter ob du dir nicht die Rüttelplatte für kurz holen kannst.

Gruß
Edwin
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Beitragvon bluecorsa » Sa Jun 23, 2007 20:32

Wegen einem Gerät guck ich dann mal. Sollte ich unbedingt Stahlmatten nehmen oder kann ich auch andere Eisen und Stahlreste nehmen die mir im weg rum liegen??? Bin mir da nicht ganz sicher.
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Beitragvon Eddy_70 » Sa Jun 23, 2007 21:04

Hallo,

ich gebe da Unimogthorsten recht
Ich würde seitlich in den alten Boden Löcher reinbohren und kurze Baustahlstücke reinstecken, darauf die Stahlmatten auflegen. Dadurch haben sie Abstand zum Boden und die Anbindung zum bestehenden Beton wird besser


Ohne Baustahlmatten ist das nicht sehr ratsam das reißt wie eine Landkarte....wie willst du deinen Schrott miteinander vebinden damit du eine durch gehende Bewehrung zusammen kriegst??

Gruß

Edwin
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Beitragvon IHC 956 DRIVER » Sa Jun 23, 2007 21:14

fahr zum beton werk und hol dir fertig beton is genauso teuer und du kannst sicher sein der hält!
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Beitragvon Nicolas-Peter » So Jun 24, 2007 11:16

Ja ich würde auch sagen fahr in ein Werk bzw lass ihn dir bringen. Wichtig bei Beton ist der sog. Wasser/Zement gehalt. Je mehr Wasser, desto besser ist die Verarbeitung --> geht in alle Lücken, allerdings nimmt die Druckfestigkeit erheblich ab. Ebenso kann es dir bei zu hohem Wassergehalt passieren, dass der Beton "ausblutet". Ob du unbedingt ein Fließmittel brauchst wage ich zu bezweifeln, weil diese im Regelfall dazu gedacht sind hoch druckfesten Beton herzustellen mit einer Druckfestigkeit von mehr als 150 n/mm². Dein Beton reicht mit einer Druckfestigkeit von 32 N/mm² vollkommend aus. Zu dem Vorschlag Sand dazu zu mischen: druckfester Beton ist nur so stark wie sein schwächstest Glied, hier der Sand --> lass den Sand weg und hol ggf. Kies mit geringerer Körnung. Zur Bewährung: Beton erzeugt ein alkalisches Millieu wo Stahl/Eisen nicht reagiert. Dazu ist eine verdichtung wichtig, allerdings brauchst du bei der zu betonierenden Fläche weder Rüttler noch Vibrator. Nimm zur not einfach ne Eisenstange, Heugabel,... tut bei dir den selben Zweck!
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Beitragvon bluecorsa » So Jun 24, 2007 11:43

Gut also mit den Stahlmatten ist mir jetzt auch klar, die Reste wären ja nicht miteinander verbunden. Zur Druckfestigkeit muß ich sagen brauch der bei mir nicht viel aushalten, das schwerste was der auszuhalten hat ist mal nen Auto oder meinen D40. Geht mir nur darum das der Boden einigermaßen plan ist. Und da denke ich doch wenn ich den selber mache und die Stahlmatten rein mache sollte das gehen. Haben vor 10 Jahren mal einen Teil des Hofes selbst betoniert und der sieht immer noch ganz gut aus bis auf ein paar wirklich kleine Haarrisse.
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Beitragvon 309LSA » So Jun 24, 2007 12:30

Hallo,

IHC 956 DRIVER hat geschrieben:fahr zum beton werk und hol dir fertig beton is genauso teuer und du kannst sicher sein der hält!



Dann muss der Fertigbeton ja unheimlich günstig sein bei euch! Wenn ich selber mische kostet mich das gerade mal die Hälfte von Fertigbeton.
Zur festigkeit, ich wüsste nicht warum der Beton nicht halten sollte. Ich mische eigentlich immer selber. Wenns mal was mehr ist wird sich ein mischer hinter der Schlepper geliehen.
Ich würde an dem Übergang zum alten Betonboden noch die Kante abschrägen, dann hat der neue Beton mehr packende. Wenn du den Untergrund gut verdichtest, und er Tragfähig ist, reicht es auch aus wenn du im oberen drittel des Betons eine Matte z.b. Q188 einlegst. Die ist dann gegen Rissbildung.

mfg
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Beitragvon Brombeerfoerster » So Jun 24, 2007 12:46

309LSA hat geschrieben:Dann muss der Fertigbeton ja unheimlich günstig sein bei euch! Wenn ich selber mische kostet mich das gerade mal die Hälfte von Fertigbeton.


Wenn du den Faktor Zeit außer acht lässt, dann ist selbermischen immer günstiger Patrick.
Aber : in Fertigbeton vom Werk sind auch immer noch Hilfs-/Zusatzstoffe enthalten, wie zB. Flugasche, Füller, Fließmittel.
Der Laie kann dies auch an der unterschiedlichen Farbe Werk-/selbstgemischter Beton erkennen.

Des weiteren sind die Betonsorten sämtlichst Güte überwacht.

Bei der von dir angesprochenen Situation aber alles halb so wild !

Also, anfangen und nicht so viel "fachsimpeln" :wink:

Es grüßt
Der B'förtser
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Beitragvon IHC 956 DRIVER » So Jun 24, 2007 13:31

auserdem wo soll es den hin brechen wenn du einfach nur den kanla voll laufen lässt?


:wink:
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