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Stiel Bruch

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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12 Beiträge • Seite 1 von 1
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Stiel Bruch

Beitragvon McCormick Power » So Jun 27, 2010 17:43

Hallo Leute,
mir ist gestern beim Spalten was passiert.
Ich wollte mit dem Bieber-Sappie (von Stihl) einen Stamm zum Spalter ziehen, wie ich das schon hundertmal gemacht habe.
Da ist mir beim einschlagen in den Stamm der Stiel in der Mitte durchgebrochen. Der Sappie ist drei Jahre alt, am Stiel sind auch keine außerlichen Spuren zu erkennen.

Nun heist es einen neuen Stiel kaufen. Wer kann mir sagen auf was ich bei einem neuen Stiel achten muss, zwecks Faserverlauf des Holzes; Holzart oder wo ich einen gescheiden Stiel herbekomme das mir das nicht so oft wieder passiert.
Gruß aus Groß-Umstadt


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Re: Stiel Bruch

Beitragvon MF 2440 » So Jun 27, 2010 17:50

Servus,
Also ich würde dir ein grobporiges Holz empfehlen, also Esche oder ähnliches. Der Faserverlauf sollte die Stielrichtung haben aber das ist glaub ich e anders nicht machbar, da brauchst du kein Auge darauf werfen, worauf du aber achten solltest ist, das kein Kern im Stiel ist. :klug:
Mit freundlichen Grüßen aus dem Bayerischen Wald
Andi
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Re: Stiel Bruch

Beitragvon MF 2440 » So Jun 27, 2010 18:01

Bekommen müsstest du den Stiel bei jedem Fachhändler, oder Baumarkt. Ich habe mir die letzten beiden Stiele selber gemacht, ist zwar mit etwas Arbeit verbunden aber ich habe mir die Stiele so gemacht, dass sie bei mir gut in der Hand liegen und das ist mir eit wert.
Mit freundlichen Grüßen aus dem Bayerischen Wald
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Re: Stiel Bruch

Beitragvon GüldnerG50 » So Jun 27, 2010 18:34

Hallo.

Auf den Faserverlauf muss man schon achten. Die Stiele werden heutzutage automatisch gefräst, der Fräse is der Faserverlauf egal, die kennt nur Holzklotz rein :arrow: Stiel hinten raus.

Ich hab schon (teure) Stiele gesehen, da waren die Fasern 15cm vor'm Ende ebenfalls am Ende.

OK es sieht zwar komisch aus, wenn man das halbe Regal beim Händler umgräbst, aber dann findest du was du brauchst....

Mensch MF, sojemand wie du wäre bei uns auch gut aufgehoben, bei uns hat jeder min. 3 Beile/Äxte die noch vom Dorfschmied gemacht wurden, da passt kein gekaufter Stiel rein. Die wurden alle frei schnauze gemacht und der passende Stiel dazu geschnizt..... Die Stiele bräuchten jetz halt alle ersetzen, sind schon viele Äxte in Schrott gewandert, wenn ich welche gefunden hab, wurden die alle gerettet....

Gruß

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Re: Stiel Bruch

Beitragvon MF 2440 » So Jun 27, 2010 19:30

Servus Flo,

Ja das stimmt, dass die automatisch gefräst werden aber irgendjemand muss die Maschinen ja bestücken und wenn der einen etwas gesunden Menschenverstand hat, dann legt er die Stämme nicht quer rein sondern legt sie der Länge auf das Förderband. Nochdazu müssten die Stämme alle über 60cm Durchmesser haben um einen Stiel quer rauszubekommen.

Was ich vorher noch vergessen habe, der Stiel sollte auch noch astfrei sein.

Zum selbermachen: irgendwo muss es sich ja auszahlen dass man Schreiner lernt. Ich habe mir jetzt vor kurzem eine alte Drechselmaschine gekauft, sobald ich die wieder in Gang gesetzt habe möchte ich es auch mal mit der probieren wie das funktioniert.
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Re: Stiel Bruch

Beitragvon GüldnerG50 » So Jun 27, 2010 19:32

Ich bin's nochmal.

Aus was machst du so nen Stiel?? "Ast" oder aus nem vollen Holzklotz??? Wie verhindert man Rissbildung??? Mit was für Werkzeug hast das gemacht?? Mit nem Zugmesser???

Gruß

Flo
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Re: Stiel Bruch

Beitragvon MF 2440 » So Jun 27, 2010 20:11

Ich mache die Stiele aus dem Stamm, da habe ich mir letztes Jahr ein paar Eschen schneiden lassen.
Zuerst habe ich mir das einen Stiel grob auf das Holz aufgezeichnet, dann mit der Bandsäge grob ausgeschnitten. Danach habe ich mit dem Zugmesser die Kanten alle genommen und auch die Konturen hab ich damit nachgezogen. Den Feinschliff habe ich dann noch mit der Raspel gemacht und zu guter Letzt noch mit dem Schleifpapier darübergeschliffen.

Zur Rissbildung: Ich habe die geschnitten Eschen auf ca. 10% Holzfeuchte herabgetrocknet, da sind dann die Risse normalerweise alle sichtbar, da muss muss man halt dann da ein Stück rausschneiden wo kein Riss ist.
Ganz wichtig ist aber dass kein Kern drinnen ist, sonst wirst du nicht glücklich.
Mit freundlichen Grüßen aus dem Bayerischen Wald
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Re: Stiel Bruch

Beitragvon GüldnerG50 » So Jun 27, 2010 20:29

Hallo.

Aha, danke für die Infos, wenn ich Zeit hab, probier ich mal mein Glück...

Gruß und n8

Flo
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Re: Stiel Bruch

Beitragvon Waldgoischt » So Jun 27, 2010 20:31

wichtig ist das die Jahrringe im Stiel stehend sind und nicht Quer zur Schlagrichtung sonst hälts nicht lang :!:
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Re: Stiel Bruch

Beitragvon Falke » So Jun 27, 2010 20:54

McCormick Power hat geschrieben:Der Sappie ist drei Jahre alt, ...
Wer kann mir sagen ... wo ich einen gescheiden Stiel herbekomme das mir das nicht so oft wieder passiert.


Na ja, nach drei Jahren und hundert- oder tausendfachem Gebrauch kann (und darf) ein Holzstiel schon mal brechen.
Holz ist ein Naturwerkstoff, da kann eine exakte Nutzungsdauer (MTBF) etc. nie genau vorhergesagt werden ...

Wenn du die schon genannten Tipps berücksichtigst ist bloß die Wahrscheinlichkeit, dass der Stiel länger hält etwas höher.

Gruß
Adi
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Re: Stiel Bruch

Beitragvon eifelwurm » So Jun 27, 2010 21:24

Das mit dem Stielbruch ist mir 3mal passiert :evil: ,dann hatte ich ein Edelstahlrohr verbaut da es am nächsten Tag weiter gehen sollte.
Und das ist bis heute drin. Ist nur was griffiger geformt worden und mit griffigem Kebeband aufgewertet :mrgreen: .
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Re: Stiel Bruch

Beitragvon Kormoran2 » So Jun 27, 2010 21:29

Auch bei maschineller Verarbeitung kann die Faserrichtung mal von der gerade Linie abweichen, die Säge bzw. Fräse arbeitet aber gerade. Und schon hat der Stiel schräg verlaufende Fasern, die nicht so viel Schlagkraft vertragen.
Das Stielende wird übrigens weitgehend in Handarbeit ausgeformt. Ich habe bei meinem Lama-Händler verschiedene Sappis in der Hand gehabt. Gleicher Hersteller, Art.-Nr. und trotzdem völlig verschieden gearbeitet. Mal für eine Männerfaust, mal eher so dünn und klein wie für eine Kinderfaust.
Man muß sich nun auch solch eine Stielfräse nicht als hochtechnisierte CNC-Fräsmaschine vorstellen. Da laufen teilweise steinalte abgeschriebene Maschinen, wo die Handarbeit noch einigen Einfluß hat. Ich kenne mehrere solche Firmen.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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